Beiträge von elpollo

    Quintessenz Deiner Aussage ist ja eben, dass der historisch höchste Posten für Militär Mitte 2009 unter Obama beschlossen wurde ..

    Wenn das deine Quintessenz ist, dann stützt das meinen Verdacht, dass du öfters mit selektiver Wahrnehmung zu tun hast. Niemand kann bestreiten, dass der bisher höchste Etat unter Obama beschlossen wurde, das hatten wir auch bereits. Das ändert aber nichts daran, dass danach massiv gekürzt wurde, im Totalen Jahr für Jahr. Warum bewertest du ein singuläres Ereignis höher, als eine über Jahre dauernde Entwicklung? Zumal mehrfach auf die Pfadabhängigkeit beim Militäretat hingewiesen wurde? Was soll er denn machen wenn Hunderttausende im Irak und Afghanistan stehen? Das kann er weder von jetzt auf gleich beenden, noch kann er den Apparat kostenfrei nach Hause holen. Das gleiche bei über Jahre angekurbelten Hochtechnologie Entwicklungen, wie z.B. Kampfjets, Flugzeugträger usw.., da sind Verträge einzuhalten. Aber er hat schnell die Kurve gekriegt, das muss man ihm lassen.

    Busch hat im Schnitt 3,6%, Obama 4 %. Was ist mehr?

    Da Obama ein Neger ist, sind seine Prozente nur die Hälfte wert, also ist 3,6% mehr. SATIERE


    Beide hatten 8 Jahre Amtszeit. Die Militäretats werden ein Jahr im Voraus beschlossen, das ist logisch und geht auch hieraus hervor: https://www.welt.de/politik/de…Leyen-nur-Mittelmass.html
    Der US Etat für 2017 stand demnach im Juli 2016 bereits fest, er lag bei 3,6%, im Jahr 2016 betrug er laut dieser Quelle https://www.wsws.org/de/articles/2017/02/18/nato-f18.html 3,1% des BIP.


    Demnach kommt Bush in seinen 8 Jahren auf 3,85% und Obama ebenfalls auf 3,85%. Bush hat die Ausgaben nach dem BIP um ca. 60% erhöht und Obama um mehr als 20% gesenkt.


    Die Entwicklung Clinton/Bush/Obama ist eindeutig. Obama hat eine Jahrzehnte andauernde, sehr träge Entwicklung nicht nur stoppen, sondern umkehren können. Er hat letztendlich im Rahmen von 20 - 30 % gekürzt, das lässt sich nicht wegdiskutieren.

    Ja, so ist richtig, bei Obama rechnest Du sein erster Amtsjahr 2009 nicht mit, bei Trump sein erstes 2017 hingegen schon, wobei für mich noch gar nicht klar ist, ob die kolportierten 54 MrdUSD überhaupt 2017 schon anfallen oder ob es eher um langfristige Etatplanung geht.

    Ja, so ist richtig. Die Kernfakten, nämlich die Umkehr einer Jahrzehnte andauernden Entwicklung ignorierst du (warum eigentlich?), um wieder deiner dir lieb gewonnen Erbsenzählerei zu frönen!? SATIERE
    Spaß beiseite, Obama ist 2009 ins Amt gekommen, ich gehe mal davon aus, dass der Etat für das Jahr 2009 im Jahr 2009 bereits unterzeichnet war. Wenn dem nicht so ist, würde das den Gesamteindruck wohl kaum mindern?
    PS: Wo habe ich Trump irgendetwas angerechnet?

    Nachdem er zunächst kräftig erhöht hatte ...

    Kräftig erhöht? Du meinst von 4,6% bei Amtsübernahme 2009 auf 4,7% ein Jahr später? Das ist die einzige Erhöhung die man ihm, unter Nichtberücksichtigung der bereits mehrfach erwähnten Buschschen Altlasten, anlasten könnte.
    Er hat die Kehrtwende vollzogen, durch eine kontinuierliche Absenkung um letztendlich 30% auf nur noch 3,3% im Jahr 2015.

    Der Anteil der Militärausgaben am BIP der USA zeigt deutlicher, welcher Präsident welche Politik verfolgte:

    Man sieht wieder: Obama hat die Kehrtwende eingeleitet und die Ausgaben von 4,6% des BIP bei Amtsübernahme auf 3,3% bei Amtsabtritt gesenkt, ein Wert den es zuletzt Anfang des Jahrtausends gab.

    Zu Obama: Hättest du den HegemonThread eingesehen wüßtest du, daß


    Obama der schlechteste US Präsident nach WWII war lt Gallup Umfrage.

    Solche Generalaussagen finde ich immer ein bißchen suspekt, ohne Quelle oder Beleg noch mehr. Auf Gallup.com kann ich die Aussage auf die Schnelle nicht finden, aber Gegenteiliges sofort:


    "Obama's seventh-year average approval rating essentially matches the 46.5% average approval rating in year seven for the other five presidents who served that long. Of course, some presidents were significantly above the average in their seventh year in office, including Dwight Eisenhower (63.9%) and Bill Clinton (60.5%), and some were considerably below it, namely, Harry Truman (26.5%) and George W. Bush (33.3%).
    Now entering his final year in office, the focus of political attention will surely be on the race to succeed Obama rather than on Obama himself. Historically, there has been no clear pattern in how two-term presidents' approval ratings have changed in their final year in office. Two presidents -- Truman and Ronald Reagan -- saw significant improvements, although Truman's eighth-year average of 29% still rates as one of the worst yearly averages in Gallup's polling history. Two others -- Eisenhower and Bush -- saw declines, although Eisenhower still had a strong 61% approval rating his final year, while Bush's was low at 30%. Clinton's job approval was generally stable his final year in office."
    http://www.gallup.com/poll/188…m=search&g_campaign=tiles


    Diese aktuelle Statistik von Gallup, abgedruckt im Merkur zeigt ein noch deutlicher anderes Bild:https://www.merkur.de/politik/…ald-trump-zr-7320097.html

    Fakten, Fakten, O.K., was hälst Du von meiner These?


    - Obama hat den höchsten Jahresetat für's Militär ever verantwortet
    - Obama hat während seiner 8 Jahre Amtszeit zusammengerechnet, durchschnittlich pro Jahr das höchste Militärbudget ever verabschiedet (jedenfalls in "Friedenszeiten")

    Obama hat nur in einem Jahr den Militäretat erhöht, nämlich 2010, danach hat er eine Jahrzehnte andauernde Entwicklung umgekehrt. Er hat einen von Bush aufgeblähten Militärapparat übernommen, mit massiven Auslandseinsätzen und angelaufenen Projekten. Große Militärprojekte haben sehr lange Vorlaufzeiten, die kann man nicht von jetzt auf gleich runterfahren, das ist wie eine riesige Schneekugel die den Hang runterrollt, da geht es auch um Verträge und viele Arbeitsplätze. Er hat es über die Jahre geschafft den Etat um 20% zu kürzen, eine Meisterleistung gegenüber dem sogenannten Deep State. Von ca. 740 Milliarden Dollar 2009 auf unter 600 Milliarden Dollar 2015.
    https://de.statista.com/statis…militaerausgaben-der-usa/

    Lustigerweise wurden die bis dato höchsten Militärausgaben unter dem Friedensnobelpreisträger verantwortet, ohne dass man allzuviel Kritik diesbezüglich geübt hätte.

    Der Militäretat ist vom Jahr 2000 bis zum Jahr 2010 massiv gestiegen, es gab laut den von mir verlinkten Zahlen kein Jahr ohne Rückgang, die oben abgebildete Grafik scheint deckungsgleich zu sein. Erst unter Obama wurden die Ausgaben vom Höchststand 2010 kontinuierlich zurückgefahren, und zwar zurück auf das Niveau von 2004, ein Niveau weit unter dem was er Ende 2008 übernommen hat.
    Die anfänglichen hohen Ausgaben waren vielleicht der Pfadabhängigkeit geschuldet, einem Pfad den bekanntlich Georg W. Bush eingeschlagen hatte, oder er wollte den militärisch-industriellen Komplex, den Deep State, solange ruhig stellen, bis er seine Macht etabliert hatte.
    https://de.statista.com/statis…militaerausgaben-der-usa/

    Man muss niemanden für dumm halten, um sein Handeln oder Teile seines Handelns dumm zu finden. Würden wir eine Auflistung dummer Taten von "schlauen" Männern starten, wir hätten viel zu tun...
    Er als Medienmann bzw. Mediengesicht wurde übrigens schon seit Beginn der 90er mit politischen Ämtern in Verbindung gebracht und es gibt ziemlich alte Umfragen, nach denen er aufgrund seines "Medien- Images" als Macher, Tycoon, Erfolgsmensch usw. sogar Chancen zum Präsidenten hätte, finde grad den Link nicht. Bei den Amis hat sowas ja ein bißchen Tradition, Reagan, Schwarzenegger. Bei uns hätte Dieter Bohlen auch bestimmt eine gewisse Fanbase (das ist nicht abwertend gemeint, Dieter Bohlen ist alles andere als dumm).

    Man könnte es auch so verstehen, dass Großkonzerne und Banken von letzten Fesseln befreit werden, siehe aktuell die Zurücknahme der Bankenregulierung. Mal sehen was die jetzt bereits mehrfach für den Bereich Fracking angekündigte Deregulierung für die Umwelt da drüben bedeutet. :whistling: Die waren unter Obama schon nicht zimperlich, schnell und dreckig wie ich zuletzt gehört habe. (Außer natürlich in der Nähe vom jetzigen Außenminister)

    Falsch, weil ich habe mich breit gefächert informiert, scheinbar im Gegensatz zu Dir ...

    Warum dann deine Behauptung er wäre bewusst falsch verstanden worden. :hae:

    Warum äußerst Du Dich dann entsprechend und verteidigst deren Reaktion.

    Wann und wo habe ich geschrieben es gäbe eine neutrale Presse? Ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass seine Aussage ohne nachträgliche Erklärung nicht anders zu verstehen war, ist das ein Problem? Hast du vielleicht eine selektive Wahrnehmung?

    Nur nochmal für Dich zum Mitmeißeln. Was die Berichterstattung bei Dir persönlich für einen Stellenwert hatte, ist ziemlich irrelevant

    Richtig, nur gilt das umgekehrt auch für dich.

    Man kann also in keinster Weise, wie bereits so oft in den verscheidnenen Themensträngen nachgewiesen, von einer neutralen Presse ausgehen.

    Auch richtig. Dazu merke ich an, dass ich sowas nie behauptet habe oder aus dieser Sache schlussfolgern wollte.

    Der Lacher des Tages. Vergleiche mal den Stellenwert der Berichterstattung über Trumps gewollt und aufgebauscht missverstandene Äußerung,

    Bei mir hatte die Berichterstattung über den Schweden Vorfall kaum einen Stellenwert, erst recht nachdem ich mir das ganze angeschaut hatte. Die Probleme mit Migranten sind seit Jahren bekannt und wir hier im Forum berichten auch seit Jahren darüber, meist aufgrund Meldungen der MSM.
    Für mich ist der Lacher des Tages, dass du von einer "gewollt" missverstandenen Äußerung Trumps sprichst. Das ist eine seltsame Unterstellung, denn wenn man nur die Rede sah, ohne seine spätere Erklärung, dann hatte man eben nur das, was er gesagt hat. Darauf folgte die Reaktion des schwedischen Außenministeriums. Eine Lappalie. Aber die Reaktionen mancher "Wahrheitskämpfer" auf diese "Affäre" lassen tief blicken.

    ob Donald Trump nicht doch richtig liegen könnte, wenn er mit seiner, vom deutschen Mainstream zur Lüge hochstilisierten Aussage bemerkt, dass Schweden vor dem Scherbenhaufen seiner linkspolitisch dominierten Immigrationspolitik steht und Deutschland bereits im schwedischen Spiegel erkennbar wird."

    Das steht doch selbst in den MSM außer Frage, dass es massive Probleme gibt, auch wenn sie teilweise bestrebt sind zu relativieren und zu beschwichtigen. Es wurde partiell drauf rumgeritten was er mit "letzte Nacht in Schweden" meinte, darum ging es in der Anfrage des schwedischen Außenministeriums. Alles andere tendiert Richtung Lüge.

    es ist nun mal so das ein Teil hier pro-Trump ist und ein anderer Teil der Mitglieder halt anti-Trump.

    Und dann gibt es noch mich und bestimmt einige andere. Ich finde ihn als Person eher unsympathisch und bin insgesamt skeptisch, aber was die Politik angeht, so finde ich einige Sachen gut (z.B. Abschiebung krimineller Migranten) bzw. interessant (Versuche der Re-Industrialisierung). Ich bin Anti-Trump und Pro-Trump. Die Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen.

    Was, was Trump "verzapft" hat, welche "Fakten" kennst du NICHT aus den MSM?

    Auch wenn ich nicht angesprochen bin, ich glaube du solltest dir mal eine Auszeit gönnen und etwas zur Besinnung kommen. Den ganzen Tag dreht es sich unter anderem um eine Rede, die ungefiltert bei YouTube zu sehen ist und um Trumps Twitter Kommentare und am Ende des gleichen Tages stellst du so eine Frage?

    Vor allem aber Einsichten. Der unbedingte Wille, Recht zu behalten, überwältigt jede Überlegung.
    Einfache Frage - wenn es so klar ist das die Medien Recht haben und Trump unmöglich anders zu verstehen ist als du es als Folge der Medien-Auslegung wahrhaben willst - warum konnte ich dann wissen was da wirklich hintersteckt?
    Ich habe alles mehrfach genannt, mit Quellenangabe

    Wenn ich mich mal irre, dann ist das eben so. Was diese Sache angeht, solltest du bitte den zeitlichen Ablauf beachten und nicht von "anders zu verstehen ist" schreiben, sondern von "anders zu verstehen war". Woher sollten denn bitte die Milliarden ausländischen Beobachter wissen, dass auf Fox ein 5-Minuten Beitrag über Schweden lief und Trump sich auf diesen bezogen hat? Aus seiner Rede ging es nicht hervor. Nachdem er es auf Twitter kommentiert hat, ist es was ganz anderes. Wenn du zufällig Freitag Abend Fox News geschaut hast und dann während der Rede antizipieren konntest, dass Trump, auch wenn er (aus Versehen!?) etwas anderes gesagt hat, den Beitrag meinte, dann gratuliere ich dir ganz herzlich zu deinem Spürsinn.