Beiträge von Jürgen

    Canada’s New Government Announces Tax Fairness Plan


    Related documents:


    * Backgrounder
    o PDF Version


    * Statement by the Honourable Jim Flaherty, Minister of Finance
    * Notice of Ways and Means Motion to Amend the Income Tax Act


    The Honourable Jim Flaherty, Minister of Finance today announced a Tax Fairness Plan for Canadians. The plan will restore balance and fairness to the federal tax system by creating a level playing field between income trusts and corporations.


    "The measures I am bringing forward today are necessary to restore balance and fairness to Canada’s tax system, to ensure our economy continues to grow and prosper and to bring Canada in line with other jurisdictions," said Minister Flaherty. "Our plan is the result of months of careful consideration and evaluation. Our actions are clear, decisive and in the best interest of all Canadians."


    For months there has been a growing trend toward corporate tax avoidance. Top Canadian companies, operating within the current rules, have announced their intention to convert to income trusts. They feel compelled to seek more favourable tax treatment by capitalizing on an available tax rule.


    While these decisions offer corporations short-term tax benefits, they are creating an economic distortion that is threatening Canada’s long-term economic growth and shifting any future tax burden onto hardworking individuals and families. If left unchecked, these corporate decisions would result in billions of dollars in less revenue for the federal government to invest in the priorities of Canadians, including more personal income tax relief. These decisions would also mean less revenue for the provinces and territories.


    Canada stands alone in its treatment of income trusts. The structure being used in this country was shut down in the United States and Australia.


    "The landscape has changed dramatically in the short time I have been Minister of Finance, and in fact, this year we have seen nearly $70 billion in new trust announcements," said Minister Flaherty. "The current situation is not right and is not fair. It is the responsibility of the Government of Canada to set our nation’s tax policy, not corporate tax planners."


    The measures in the Tax Fairness Plan include:


    * A Distribution Tax on distributions from publicly traded income trusts and limited partnerships.
    * A reduction in the general corporate income tax rate of one-half percentage point as of January 1, 2011.
    * An increase in the Age Credit Amount by $1000 from $4,066 to $5,066 effective January 1, 2006. This will benefit low and middle-income seniors.
    * A major positive change in tax policy for pensioners. The government will permit income splitting for pensioners beginning in 2007.


    These measures represent a major tax reduction. Our Tax Fairness Plan will deliver over one billion dollars of new tax relief annually for Canadians.


    For income trusts that begin trading after today, these measures will apply beginning with their 2007 taxation year. For existing income trusts and limited partnerships the government is proposing a four-year transition period. They will not be subject to the new measures until their 2011 taxation year.


    "The time has come for Canada’s New Government to act," said Minister Flaherty. "By introducing our Tax Fairness Plan today we are acting in the national interest, doing what’s right for all Canadians, and significantly enhancing the incentives to save and invest for family retirement security."


    The Tax Fairness Plan will build on the steps taken in Budget 2006. In that document Canada’s New Government delivered significant tax relief for Canadians with 29 tax cuts amounting to $20 billion in tax relief over the next two years.


    Additional details are available in the attached backgrounder or on the Department of Finance web site.


    ___________________________________
    For further information, media may contact:
    Dan Miles
    Director of Communications
    Office of the Minister of Finance
    613-996-7861 David Gamble


    http://www.fin.gc.ca/news06/06-061e.html

    FinanzNachrichten.de, 06.07.2006 08:21:00
    Peabody Energy unterzeichnet Vereinbarung für die Übernahme des bedeutenden australischen Kohleproduzenten Excel Coal
    St. Louis (ots/PRNewswire) -


    - Präsenz Peabodys in der grössten kohleexportierenden Nation der
    Welt soll in den kommenden Jahren verdreifacht werden


    - Verschiedenartige metallurgische und thermische Produkte
    bedienen die am schnellsten wachsenden Märkte


    - Bedeutende Wachstumsplattform für wichtige Erweiterungsprojekte


    - Effekt auf Gewinn und Kapitalfluss ab 2007


    - 500 Millionen Tonnen metallurgische und thermische Reserven für
    langfristiges Wachstum


    - Bedeutende Betriebs-, Marketing- und Transportsynergien


    Peabody Energy (NYSE: BTU) meldete heute die Unterzeichnung einer
    Fusionsumsetzungsvereinbarung für die Übernahme von Excel Coal
    Limited (ASX: EXL). Die Bedingungen der Vereinbarung sehen eine
    Barzahlung in Höhe von AUS 8,50 je Aktie (USD 6,21) durch Peabody für
    alle sich im Umlauf befindlicher Aktien vor. Dies entspricht einem
    Gesamtkaufpreis von ca. USD 1,34 Mrd., zuzüglich übernommener
    Verbindlichkeiten in Höhe von ca. USD 190 Mio.


    Die Übernahme soll sich ab 2007 positiv auf den Gewinn je Aktie
    und den Kapitalfluss auswirken. Dieser Effekt soll durch die
    Gewinnung weiterer Kapazitäten in der Zukunft noch weiter gesteigert
    werden. Die Transaktion stellt einen Aufschlag von 10,2 Prozent
    gegenüber dem durchschnittlichen gewichteten Ein-Monats-Aktienkurs
    von Excel dar.


    Peabody Energy ist das weltweit grösste Kohleunternehmen des
    Privatsektors, und Excel Coal ist eine der grössten unabhängigen
    Kohlefirmen Australiens.


    "Diese Transaktion verstärkt die Position von Peabody in der
    grössten kohleexportierenden Nation der Welt und markiert einen
    weiteren Schritt in unserer Strategie einer Ausdehnung in schnell
    wachsende globale Märkte", sagte Gregory H. Boyce, Präsident und
    Chief Executive Officer von Peabody. "Durch die Zusammenlegung wird
    eines der grössten Kohleunternehmen Australiens erschaffen, mit
    Produkten, Bergwerken und Reserven höchster Qualität. Excel ist ganz
    eindeutig das führende unabhängige Kohleunternehmen in Australien,
    und wir schätzen sowohl die Mitarbeiter als auch die Vermögenswerte
    des Unternehmens sehr hoch ein."


    Fast ein Drittel der Kohleexporte weltweit stammen aus Australien,
    und die U.S. Energy Information Administration prognostiziert, dass
    australische Kohleexporte bis zum Jahr 2030 um 55 Prozent steigen
    sollen. Die australische metallurgische und thermische Kohle bedient
    die schnell wachsenden asiatischen Märkte, die in den kommenden
    Jahrzehnten für einen Grossteil des Wachstums der globalen
    Kohlebranche verantwortlich sein werden.


    Durch die Zusammenlegung des australischen Betriebs von Peabody
    mit den Vermögenswerten von Excel wird ein bedeutender neuer Anbieter
    im australischen Kohlesektor geschaffen, der sich durch eine
    bedeutende Marktvielseitigkeit, ein breites Portfolio metallurgischer
    und thermischer Kohleprodukte, sowohl inländische als auch
    ausländische Kunden und die Kapazitäten für die Nutzung mehrerer
    Eisenbahnlinien und Häfen auszeichnet.


    Peabody produziert in Queensland derzeit 9 Millionen Tonnen
    grössten Teils metallurgischer Kohle pro Jahr. Die Übernahme bietet
    Peabody erhebliche Wachstumsmöglichkeiten in seinem Kerngeschäft,
    sowie bedeutende metallurgische und thermische Kohlebergwerke, die
    Excel Coal bereits bis in fortgeschrittene Phasen entwickelt hat. Im
    Kalenderjahr 2005 produzierte Excel ca. 5,6 Millionen Tonnen Kohle.
    Es wird erwartet, dass die Betriebe Excels im Kalenderjahr 2007 über
    Kohlebergwerke in New South Wales und Queensland bis zu 15 Millionen
    Tonnen und im Jahr 2008 bis zu 20 Millionen Tonnen pro Jahr
    produzieren sollen. Die Transaktion bietet darüber hinaus auch
    bedeutende Synergien in den Bereichen Vertrieb und Handel und
    Reservebestände in Queensland in der Nähe von Betrieben Peabodys.
    Excel verfügt über mehr als 500 Millionen Tonnen an metallurgischen
    und thermischen Kohlereserven.


    (Foto: http://www.newscom.com/cgi-bin/prnh/20060705/CGW049 )


    Die Übernahme erweitert die bestehende Basis Peabodys in
    Queensland erheblich. Über die letzten fünf Jahre hat Peabody das
    Bergwerk für thermische Kohle Wilkie Creek gekauft, die Bergwerke für
    metallurgische Kohle Burton und North Goonyella übernommen, das
    metallurgische Bergwerk Eaglefield entwickelt und das thermische und
    PCI-Bergwerk Baralaba entwickelt. Dies stellt ausserdem eine Rückkehr
    nach New South Wales dar, wo das Unternehmen auf bedeutende Erfahrung
    und Erfolge zurückblicken kann.


    Die Transaktion im Rahmen eines "Scheme of Arrangement" unterliegt
    diversen Genehmigungen, u.a. von den Regulierungsbehörden, dem
    Gericht und den Aktionären von Excel, sowie weiteren Bedingungen. Die
    Vorstandsmitglieder Excels haben zugestimmt, sich nicht um
    Alternativangebote oder konkurrierende Transaktionen zu bewerben und
    nicht auf unangeforderte Angebote zu reagieren, sofern dies durch
    ihre Treuhandpflichten nicht vorgeschrieben ist. Darüber hinaus hat
    Peabody ein in bestimmten in der Fusionsumsetzungsvereinbarung
    dargestellten Situationen Anrecht auf eine Ersatzzahlung von AUS 18
    Mio. Der Abschluss ist für den Beginn des vierten Quartals 2006
    vorgesehen.


    Peabody Energy ist das weltweit grösste Kohleunternehmen im
    Privatsektor mit einem Absatz von 240 Millionen Tonnen Kohle und
    einem Umsatz von USD 4,6 Mrd. im Jahr 2005. Mit den Kohleprodukten
    des Unternehmens werden ca. 10 Prozent des US-amerikanischen und 3
    Prozent des weltweiten Stroms produziert.


    [Eine Tonne entspricht 0,9 metrischen Tonnen.]


    Peabody Energy wird am Donnerstag, den 6. Juli um 10:00 Uhr CDT
    eine Konferenzschaltung mit Investoren veranstalten. Teilnehmer in
    den USA können sich unter (888) 428-4480 einwählen, internationale
    Anrufer unter +1 (651) 291-0900. Folien und eine Wiedergabe des
    Konferenzgesprächs werden unter PeabodyEnergy.com zur Verfügung
    gestellt.


    EXCEL KOHLEBERGWERKE UND PROJEKTE


    Zu den bedeutendsten Vermögenswerten von Excel zählen:


    Abbaustelle Wambo: Dieser Betrieb im Hunter Valley produziert eine
    hochwertige thermische Kohle und bedient Exportkunden über den Hafen
    von Newcastle. Im Kalenderjahr 2005 produzierte Wambo 3,3 Millionen
    Tonnen. Es wird erwartet, dass die Produktion bis zum Jahr 2008 auf
    mehr als 5 Millionen Tonnen anwächst.


    Tiefbaugrube North Wambo: Dieser Betrieb für thermische und
    halbfeste Kokskohle befindet sich derzeit im Entwicklungsstadium.
    Erste Lieferungen sind für Anfang 2007 geplant. Das Bergwerk soll 3
    Millionen Tonnen Exportkohle pro Jahr produzieren und über den Hafen
    von Newcastle an Kunden liefern.


    Bergwerk Metropolitan: Dieser Strebbau produzierte im Jahr 2005
    1,7 Millionen Tonnen feste und halbfeste Kokskohle. Metropolitan
    liefert an inländische und Exportstahlproduzenten über den Hafen
    Kembla.


    Bergwerk Wilpinjong: Diese neue Abbaustelle soll im Jahr 2007 mehr
    als 5 Millionen Tonnen produzieren. Innerhalb von zwei Jahren soll
    die Produktion auf mehr als 7 Millionen Tonnen pro Jahr gesteigert
    werden. Die thermische Kohle wird über den Hafen Newcastle an
    Exportkunden verschifft und beliefert darüber hinaus einen
    inländischen Stromerzeuger.


    Bergwerk Millennium: Diese Abbaustelle befindet sich im Bowen
    Basin in der Nähe der bestehenden Bergwerke Peabodys für
    metallurgische Kohle. Es wird erwartet, dass Millennium zum Ende
    dieses Jahres hin mit der Lieferung von Hartkokskohle beginnt. Für
    das Jahr 2007 wird eine Produktion von 2 Millionen Tonnen erwartet,
    die bis zum Jahr 2009 auf 3 Millionen Tonnen gesteigert werden soll.
    Millennium bietet Schienen- und Hafensynergien mit den bestehenden
    Betrieben Peabodys.


    Farm-In-Vereinbarung Conarco: Über eine Farm-In-Vereinbarung mit
    der Conarco Group kann Excel durch die phasenweise Ausgabe von AUS 6
    Mio. über die nächsten Jahre einen Anteil von bis zu 75 Prozent der
    beiden Bereiche erwerben, die insgesamt 670.000 Hektar in Queensland
    in der Nähe von bestehenden Kohlebergwerken und Infrastruktur
    umfassen.


    Reserven: Excel Coal verfügt über mehr als 500 Millionen Tonnen
    erwiesener und wahrscheinlicher Reserven metallurgischer und
    thermischer Kohle, sowie über bedeutende zusätzliche Kohlereserven in
    Queensland und New South Wales in Australien.


    Bei bestimmte Aussagen in dieser Pressemeldung handelt es sich um
    zukunftsgerichtete Aussagen im Sinne des Private Securities
    Litigation Reform Act von 1995. Diese Aussagen unterliegen bestimmten
    Risiken und Unwägbarkeiten, die dazu führen können, dass tatsächliche
    Ergebnisse erheblich von den Erwartungen zum 5. Juli 2006 abweichen
    können. Diese Faktoren lassen sich nur schwer genau vorhersagen und
    können sich der Kontrolle des Unternehmens entziehen. Zu diesen
    Risiken zählen u.a.: das Wachstum der Kohle- und Energiemärkte,
    zukünftige weltweite wirtschaftliche Bedingungen, die wirtschaftliche
    Stärke und politische Stabilität von Ländern, in denen das
    Unternehmen über Betriebe verfügt oder Kunden bedient, das Wetter,
    Transportleistungen und -kosten, einschliesslich Liegegelder, die
    Fähigkeit, Vertriebsverträge zu erneuern, die erfolgreiche Umsetzung
    von Geschäftsstrategien, Verhandlungen von Arbeitsverträgen und
    Verfügbarkeit und Beziehungen zu Arbeitskräften, die Kapazität und
    Kosten von Bürgschaftsurkunden und Akkreditiven, die Auswirkungen von
    Änderungen von Wechselkursen von Devisen, Risiken im Zusammenhang mit
    Kunden, einschliesslich Kreditrisiken, Risiken im Zusammenhang mit
    den Leistungen von Lieferanten, die Verfügbarkeit und Kosten
    wesentlicher Rohstoffe wie Stahl, Reifen, Dieselkraftstoff und
    Sprengstoffen, Leistungsrisiken im Zusammenhang mit der Produktion
    hochrentabler metallurgischer Kohle, geologische und gerätsbezogene
    Risiken im Zusammenhang mit Bergbau, Terroristenangriffe oder
    -drohungen, Ersatz von Reserven, Inflationstrends, Auswirkungen von
    Zinssätzen, Auswirkungen von Firmenübernahmen oder -verkäufen, Erfolg
    bei der Integration neuer übernommener Firmen, Umsätze im
    Zusammenhang mit der Produktion synthetischer Brennstoffe, Umsätze
    und andere Risiken, die in den Berichten des Unternehmens dargestellt
    werden, die bei der Securities and Exchange Commission (SEC)
    eingereicht werden. Die Verwendung von "Peabody", "das Unternehmen"
    und "unser" bezieht sich auf Peabody, seine Tochtergesellschaften
    oder mehrheitlich kontrollierten Partnerunternehmen.


    ANSPRECHPARTNER:
    Vic Svec
    +1-314-342-7768


    Website: http://www.peabodyenergy.com


    ots Originaltext: Peabody Energy
    Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.ch


    Pressekontakt:
    Vic Svec von Peabody Energy, +1-314-342-7768/ Foto: NewsCom:
    http://www.newscom.com/cgi-bin/prnh/20060705/CGW049/ AP-Archiv:
    http://photoarchive.ap.org / PRN Photo Desk, photodesk@prnewswire.com

    GVST GV d. deut. Steinkohlebergbaus



    Anzeichen für Engpässe auch am Steinkohlenweltmarkt

    23.10.2006 - 12:15 Uhr

    Essen (ots) - In der kohlepolitischen Debatte wird häufig
    behauptet, Kohle gebe es auf der Welt überall oder sie sei jedenfalls
    "geostrategisch günstiger verteilt" als Erdöl und -gas. Das ist nicht
    ganz falsch und doch nur die halbe Wahrheit. Inzwischen hat sich auch
    herumgesprochen: Weltweit findet, wie es der SPIEGEL vor kurzem in
    einer Serie und einem Sonderheft ausgedrückt hat, ein "Kampf um
    Rohstoffe - die knappen Schätze der Erde" statt. Die globale
    Nachfrage nach Rohstoffen wächst schneller als das Angebot, der
    westlichen Welt drohen dramatische Verteilungskämpfe mit den
    wirtschaftlich aufstrebenden Schwellenländern, allen voran China. Das
    betrifft Minerale und Metalle ebenso wie Energierohstoffe. Und es
    betrifft zunehmend auch die Kohle. Erst recht gilt das bei einer
    immer größeren Importabhängigkeit, die bei einem Auslaufen des
    heimischen Steinkohlenbergbaus - was bedeutende politische Kräfte im
    Land anstreben - bei der Steinkohle auf 100 % steigen würde. Und das,
    obwohl es große heimische Vorkommen gibt. Das Argument der
    Versorgungssicherheit durch heimische Steinkohle stützt sich mehr
    denn je auf stichhaltige Fakten. Auch am Steinkohlenweltmarkt sind
    Engpässe möglich. Darauf hat der GVSt in Bezug auf die
    Kraftwerkskohle schon vor kurzem hingewiesen (FAA Nr. 30). Sogar
    unabhängige Wissenschaftler, die der deutschen Steinkohle und ihrer
    weiteren staatlichen Unterstützung mehrheitlich nicht freundlich
    gesinnt sind, geben mittlerweile zu: Auch Kohle könnte an den
    internationalen Märkten knapp werden. So heißt es in der im Mai 2006
    vorgelegten Denkschrift der Nordrhein-Westfälischen Akademie der
    Wissenschaften "Die Energieversorgung sichern" wörtlich (S.10): "Im
    Gegensatz zu Erdöl wird Kohle, die 55 % der weltweiten Reserven aller
    nicht erneuerbaren Energierohstoffe stellt, zumindest noch einigen
    Generationen zur Verfügung stehen, selbst wenn ihr Verbrauch auch
    infolge der weitaus schneller versiegenden Erdölreserven zunehmen
    wird. Dennoch gibt es auch hier Anzeichen für Engpässe. Nur einige
    zehn Millionen Tonnen Mehrbedarf in China führten in den letzten
    Jahren zu einer Verdopplung des Importpreises und sogar bis zu einer
    Vervierfachung des Kokspreises. Engpässe bei Transportschiffen und
    Verladeanlagen taten ihr Übriges. Die Angebotskonzentration ist weit
    fortgeschritten. Rund 50 % der weltweiten seewärtigen Kohlenexporte
    werden von nur 10 Unternehmen durchgeführt. Deren Möglichkeiten zur
    Beeinflussung von Mengen und Preisen nehmen zu."


    Wenn diese Einschätzung zutrifft, könnten Engpässe und
    Preissteigerungen, wie man sie 2004/2005 im Kokskohle- und Kokssektor
    erlebt hat, dann auch im Kraftwerkskohlensektor auftreten - mit
    möglicherweise gravierenden Folgen für die nationale Stromversorgung.


    Diese Sorge treibt nun auch Dienststellen der Europäische
    Kommission um, die sich derzeit darum bemüht, eine langfristig
    nachhaltige Kohlenverstromung in der EU durch Forcierung von
    Clean-Coal-Technologien sicherzustellen. Solche Einschätzungen decken
    sich auch mit den Befunden der jüngsten aktualisierten Studie der
    Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) über
    "Reserven, Ressourcen und Verfügbarkeit von Energierohstoffen" vom
    Oktober 2006.


    Darin wird durch viele Fakten belegt, dass der Energieträger Kohle
    künftig "eine herausragende Rolle in der Weltenergieversorgung
    spielen wird". Denn die BGR geht davon aus, dass in den nächsten
    10-15 Jahren der Scheitelpunkt der weltweiten Erdölförderung erreicht
    wird ("Peak Oil") und auch die Verfügbarkeit von Erdgas dann
    "vermutlich eingeschränkter sein wird als nach heutigen Maßstäben
    erwartet". Die Kohle könnte dann weltweit zum Energieträger Nr. 1
    avancieren - was sie in der Stromerzeugung längst schon ist.
    Langfristig geht an der Kohle, die neben den 55 % der globalen
    Reserven gut 60 % der globalen Ressourcen an Energierohstoffen
    repräsentiert, sowieso kein Weg vorbei. Neben ihrer anhaltend großen
    Bedeutung für die Stromerzeugung wie ebenso für die Stahlproduktion
    sieht die BGR große Chancen für die Steinkohle auch als Ölsubstitut
    (mittels Vergasung oder Verflüssigung) insbesondere im
    Transportsektor, dies vor allem dann, wenn die Klimaproblematik der
    Kohle durch die neuen Clean-Coal- bzw. "Zero-Emission"-Technologien
    in den nächsten 20 Jahren befriedigend gelöst wird.


    Die BGR geht unter Bezugnahme auf andere Prognosen in jedem Fall
    davon aus, dass der Weltmarkt für Steinkohle wie in den letzten
    Jahren auch in der absehbaren Zukunft sehr dynamisch wachsen wird,
    möglicherweise sogar mit steigenden Zuwachsraten.


    Dabei gibt es allerdings auch etliche Hindernisse für die weitere
    Expansion. "Engpässe" und "Verknappungen" sind daher nach
    Einschätzung der BGR (Studie 2006, S. 24) auch im internationalen
    Kohlehandel durchaus möglich. Neben der Frage, ob die
    Angebotskapazitäten mit der weltweit rasanten Nachfrageentwicklung
    mithalten können, zeichnen sich Friktionen in der weiteren Kohlekette
    durch begrenzte Hafen-Umschlagskapazitäten und Seefrachtkapazitäten
    ab. Derzeit ist z. B. auch der Markt für Bergbauausrüstungen
    "teilweise leer gekauft". Die BGR verweist auf den anhaltenden
    "Rohstoffhunger" Chinas und prognostiziert, dass China künftig kaum
    noch Kohle exportieren wird, sondern sich zusammen mit Indien zur
    wichtigsten Importnation für Steinkohle entwickelt.


    Explizite Hoffnungen einiger Politiker, dass die VR China als
    weltgrößter Kohleproduzent andere Länder dauerhaft mitversorgen würde
    und die Steinkohlenproduktion für Deutschland sozusagen nach China
    verlagert werden könnte, sind daher nicht berechtigt.


    Nicht zu übersehen sind überdies, worauf auch die BGR ähnlich wie
    die vorgenannte Denkschrift der Nordrhein-Westfälischen Akademie für
    Wissenschaften nachdrücklich hinweist, die "Konzentrationstendenzen
    bei den auf dem Weltmarkt tätigen Unternehmen". Die BGR beziffert den
    Anteil der "Big Four" unter den multinationalen Rohstoffunternehmen,
    das ist die sog. RBXA-Gruppe (Rio Tinto, BHP Billiton,
    XStrata/Glencore und AngloAmerican), an der weltweiten
    Exportproduktion für Steinkohle auf etwa ein Drittel. Zugleich gehen
    rd. 50 % der Ausbauprojekte auf ihr Konto. Innerhalb dieser
    marktmächtigen Gruppe verfügt ein einziges Unternehmen, BHP Billiton,
    über 30 % der weltweiten Exportkapazitäten speziell bei der
    Kokskohle.


    Ohnehin außerordentlich hoch und - entgegen weit verbreiteten
    Behauptungen - höher noch als bei Erdöl und Erdgas ist die
    Konzentration der weltweiten Förderung, der Reserven und Ressourcen
    an Steinkohle in einigen wenigen Ländern. Zwar gibt es im Kohlesektor
    keine vergleichbare Organisation wie die OPEC, keine so starke
    regionale Reservenkonzentration wie bei Öl und Gas im Nahen Osten und
    kein russisches Produktionsmonopol wie bei Gasprom, doch hat auch bei
    der Kohle die Geologie geopolitische Konsequenzen: Die langfristigen
    Perspektiven des Weltkohleangebots werden von vier Großmächten - USA,
    China, Indien und Russland - bestimmt werden, auf die nach Stand 2005
    gemäß den BGR-Angaben 77 % der Förderung, 70 % der Reserven und 81 %
    der Ressourcen an Kohle in der Welt entfallen.


    Wenn in Deutschland politisch entschieden werden sollte, die
    heimische Steinkohlenförderung und damit den Zugriff auf die größten
    nationalen Energierohstoffvorkommen völlig aufzugeben und sich
    demzufolge in der Steinkohlenversorgung zu 100 % von Importkohle
    abhängig zu machen, würde dies neben allen sonstigen Konsequenzen
    bedeuten, hier trotz der verfügbaren Option auf einen eigenen Bergbau
    über kurz oder lang in ökonomische und politische Risiken
    hineinzulaufen, für die es deutliche Anzeichen bereits gibt. Es würde
    gleichzeitig bedeuten, der international führenden deutschen
    Bergbautechnologie, die durch die wachsende Weltkohlenproduktion
    große Marktchancen hat, die heimische Absatz- und Referenzbasis und
    die damit verbundenen Beschäftigungs- und Wertschöpfungspotenziale am
    Standort Deutschland zu entziehen. Kann dies sinnvoll und
    verantwortbar sein?



    Weltweite Länderkonzentration bei Steinkohle, Erdgas und Erdöl

    Energieträger Förderung Reserven Ressourcen
    Steinkohle
    Größtes Land 42,6 % 29,3 % 44,6%
    (China) (USA) (Russland)
    Größte vier Länder 76,6 % 70,0 % 80,5 %
    Größte zehn Länder 93,8 % 93,5 % 93,8 %


    Erdgas
    Größtes Land 22,4 % 26,4 % 40,1 %
    (Russland) (Russland) (Russland)
    Größte vier Länder 50,7 % 60,0 % 58,0 %
    Größte zehn Länder 64,8 % 75,9 % 74,3 %


    Erdöl
    Größtes Land 13,5 % 22,3 % 16,5 %
    (Saudi- (Saudi- (Russland)
    Arabien) Arabien)
    Größte vier Länder 38,4 % 51,7 % 41,7 %
    Größte zehn Länder 62,5 % 83,5 % 62,1 %


    Quelle: BGR 2006



    Originaltext: GVST GV d. deut. Steinkohlebergbaus Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=54802 Pressemappe via RSS: feed://presseportal.de/rss/pm_54802.rss2



    Pressekontakt:
    Gesamtverband des deutschen Steinkohlenbergbaus
    Andreas-Peter Sitte
    Rellinghauser Str. 1
    45128 Essen
    Tel.: 0201/177-4320
    Fax: 0201/177-4271
    E-Mail: andreas-peter.sitte@gvst.de

    Hi gutso !


    Ich denke auch, daß hier dieser Sräd mehr als nur notwendig ist. In Zeiten wo das Festgeld keinerlei Rendite abwirft, sind AG`s die schöne Dividenden zahlen, eine tolle Alternative.


    Ich denke man sollte aber nicht nur Namen, sondern wenigsten die WKN reinstellen. In gewisser weise ist es aber schon angebracht, daß Eigenleistung angesagt ist.


    Gruß

    SPIEGEL ONLINE - 22. September 2006, 11:22
    URL: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,438372,00.html


    Westbündnis gegen Asien
    Drei Gründe für eine Nato der Wirtschaft
    Von Gabor Steingart


    Die Asiaten sind die freundlichsten Angreifer der Weltgeschichte. Trotzdem muss die Politik rasch auf den Aufstieg Chinas und Indiens reagieren. In Angela Merkels Kanzleramt wird über Geschichtsmächtiges nachgedacht: eine europäisch-amerikanische Freihandelszone.


    Berlin - 50 Jahre lang wurde es von vielen bestritten, heute weiß es jedes Kind: Ohne die Nato gäbe es kein freies Europa.


    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,437120,00.html


    [...]


    --------------------------------------------------------------------------------


    Keine Endloszitate Gruß HORSTWALTER

    Hi gutso !!


    Deine Analysen sind schon prächtig, aber was hälst du denn vom kaufen so einiger Aktien ?


    Deine Watchlisten sind schon eine tolle Sache, aber Knete kannst du mit keiner machen.


    Bin schon richtig neugierig was du so vom kaufen hälst. ?
    Hast du dazu auch ein Kommentar ?


    Gruß

    Zitat

    Dass der Aktionär in Deutschland häufig seiner Verantwortung nicht nachkommt,


    Ist mir neu, daß ich als Aktionär Verantwortung habe. Wo steht das geschrieben. ?(
    Soll ich z.B. auf Dividende oder Kursgewinne verzichten, damit ein krankes Unternehmen am Leben bleibt. Ich habe doch auch Risiko bei meinen Investionen, wer nimmt mir da das Risiko ab.


    Vergleichbar wäre auch zum Beispiel der Fall, daß ein Sparer auf Zinsen verzichtet, damit die Bank besser dasteht.
    Wenn ich mein Geld zur Bank bringe, dann beauftrage ich die Bank doch auch mir Rendite zu erarbeiten. Woher diese Rendite kommt, ist mir doch egal, bzw. ich erfahre es erst überhaubt nicht.


    Hier sind wir ohnehin an dem Problem angelangt, daß Rendite ( Zinsen )
    das Problem des Geldes überhaupt ist.


    Ok, will es gut sein lassen mit meinen provokanten Fragen. Ich danke euch für eure Teilnahme. Kaufrausch hat mit seinen Link fundamental sehr viel beigesteuert



    Danke :baby:


    Gruß Jürgen

    HI Jungs


    Sicherlich sind einige Antworten, die eine , so gesehen, Begründung sein könnten .
    Also nochmal meine Frage klarer gestellt !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


    Zitat

    Für was sind wir Aktionäre eigentlich gut. Wer braucht uns, und unser Geld eigentlich, und wieso gibt es AG eigentlich ?(
    Sind wir nicht überflüssige Spinner, die keinerlei Aufgaben erfüllen, die
    Billionen von $ um die Welt bewegen, ohne daß ein einziger Arbeitsplatz dabei herauskommt, die also genaugenommen kein Mensch braucht. Die also locker durch andere Einrichtungen ersetzt werden können. Haben wir volkswirtschaftlich betrachtet überhaupt einen Nutzen. ?(Wozu das ganze, ausser der Gier des einzelnen nach Knete ?(

    Hi Jungs


    Es stellt sich hier die Frage, für was gibt es überhaupt AG und seine dazugehörigen Aktionäre. Müssen diese überhaupt sein, bzw. geht es nicht ohne diese Spekulaten, und ihr wiederwärtiges verlangen nach Rendite.
    In letzter Zeit ist oft zu hören: Die Aktionäre ( Börse )jubeln, wenn Menschen entlassen werden, die sich dann um ihre Exsistenz ängstigen, damit die Dividente größer wird, der Aktienkurs steigt, diese also an dem Elend der anderen, und deren Forderungen nach Rendite, sich eine goldene Nase verdienen.
    Darf so etwas überhaupt sein, bzw. darf es so etwas geben, in einere sozialen Marktwirtschaft.
    Oder sind die Aktionäre nicht ein meute hunriger Wölfe die man totschlagen sollte.


    Bitte um Antwort


    Gruß Jürgen

    Zitat

    Was hat denn ein Staatsbankrott damit zu tun?
    Wenn eletronische Aktien wertlos werden, dann tun es auch die effektiven Stücke.


    Wieso das denn ?(


    Eine Zahlungsunfähigkeit des Staates ( Staatsbankrott )beinhaltet doch nicht automatisch, daß die Aktien ( egal ob elektronisch oder physisch ) auch wertlos werden. Sicher ist bei einem Datengau der Nachweis der elektronischen Aktien äusserst schwer, was bei physichen Besitz nicht der Fall ist. Bei der Währungsreform ( 1948 ) sind Stahlaktien um das doppelte aufgewertet worden, trotz Staatsbankrott. Tatsache war, daß große Aktienbestände vor den anrückenden Amis und Russen in sichere Verstecke gebracht wurden. Zum Teil wurden diese in Kisten verpackt, und im See versenkt ( Neckermann so glaube ich war einer dieser derjenigen ). Nach der Währungsreform sind diese aufgetaucht, und wurden zu Geld gemacht. Was sein kann, das Konzerne Notverstaatlicht werden, die AG also auf unbestimmt Zeit dem Staat gehört, die Aktie also ihren Wert verliert. Aber eine Währungsreform ( Staatbankrott ) zerstört unter gar keinen Fall die Aktienbestände.
    Was zerstört wird, sind Sparbücher Lebensversicherung, Bausparvertrgäge, Kontoguthaben, Sparkassenbriefe, Staatsanleihen
    usw.usw. Übrigens auch Zertifikate.
    Der Umtauschkurs 1948 war 100 Reichsmarkt gegen 6,5 Deutsche Mark.
    Also 94 % Verlust. Ach wie schön :D


    Aktien sich aushändigen zu lassen, ist nicht die dümmste Art, nur das einige sich aushändigen sich lassen, und andere nicht. Man muß das bei seiner Bank abfragen.
    Mit einem Paket Aktien, kannst du dich in die Ferne begeben, und dir dort deine Dividente dir auszahlen lassen. Auch nicht schlecht. ;)


    Gruß Jürgen