Sind Immobilien noch sicher?
Zwangsanleihe: SPD, Linke und Grüne haben den Vorschlag des DIW dankbar aufgegriffen. Die Vermögensabgabe scheint nun auch innerhalb der Union Zuspruch zu finden. Jetzt beginnt das große Zittern bei den Immobilien-Besitzern. Nachdem die Politiker-Bluthunde diese Steuer-Spur aufgenommen haben, werden sie schwerlich von diesem Großopfer wieder ablassen.
von Peter Ziemann
Ich habe schon immr vor dem räuberischen Staatskraken gewarnt – insbesondere diejenigen Mitbürger, die ihr Vermögen in Immobilien übergewichtet haben. Ich habe empfohlen, Vermögenswerte zu anonymisieren, damit sich der Staat über den Zugriff auf entsprechende Grundbücher oder Kontenabfrage kein zuverlässiges Bild über die Vermögenslage seiner Bürger schaffen kann. Weiterhin habe ich darauf hingewiesen, dass nur mobile Werte kurzfristig vor dem (möglichen) Zugriff in Sicherheit gebracht werden können.
Neben anderen Vorteilen steht physisches Gold im eigenen Besitz und unter eigener Kontrolle ganz oben bei meinen eigenen Investments.
Nach den Vorschlägen des Berliner DIW, die bei verschiedenen Spitzen-Politikern (bei SPD, Linke und Grüne sowieso) nun auch innerhalb der Union Zuspruch zu finden scheinen, beginnt nun das bundesweite Zittern bei den Immobilien-Besitzern – hoffentlich wird es mich nicht treffen.
Denn die staatlich bezahlten Experten möchten einen Teil der Vermögenswerte entweder direkt über eine Vermögens-Abgabe an den Staat teilenteignen. Oder die Vermögens-Besitzer dazu zwingen, eine Zwangsanleihe des Staates zu zeichnen, die dann de facto wie die deutschen Kriegsanleihen des Ersten Weltkriegs eine Vermögens-Abgabe darstellen.
Wie hoch wird die Vermögensabgabe wirklich?
Man spricht von wenigen Prozentpunkten – aber zehn Prozent werden auch schon genannt. Das sind bei einer Eigentumswohnung mit einem Wert von 250.000 Euro schon einmal 25.000 Euro, die der Besitzer Cash an den Staat abführen dürfte. Dummerweise steigen gerade jetzt in Deutschland nach vielen Jahren der Abstinenz die Immobilien-Preise zum Teil kräftig. Bevor diese Blase platzt, kann man staatlicherseits noch mehr bei diesen Scheinvermögen abkassieren. Denn wenn die Besitzer das nötige Kleingeld nicht aufbringen können, dann wird der Markt mit zum Verkauf stehenden Häusern überschwemmt.
Und wo bereits zehn Prozent gehandelt werden, dürfen es dann vielleicht auch 15 oder sogar 20 Prozent sein. Denn der Staat hat ja viele Lücken in seinem Haushalt zu füllen – wenn man schon die großfiskalische Lösung anstrebt, dann bitte doch gleich richtig! Schließlich muss man die Kostgänger im Süden ja auch noch gleich mitretten. Das großeuronische Reich ist schließlich alternativlos.
Betreffen wird das einmal wieder den Mittelstand, der sich über Jahrzehnte ein Vermögen für sein Alter zusammengespart hat.
Denn ein Vermögen von 250.000 Euro bei Alleinstehenden – und auch von 500.000 Euro bei Verheirateten – ist schnell erreicht, wenn eine mittelgroße Eigentums-Wohnung oder ein Haus insbesondere in den beliebten Wohnlagen oder Ballungszentren des Landes liegt. Und viele Bürger haben ja noch zusätzlich Lebensversicherungen, Riester- oder Rürup-Renten, deren Vermögenswert durch den Staat praktisch auf Abruf ermittelt werden kann.
Nachdem die Politiker-Bluthunde nun diese Steuer-Spur aufgenommen haben, werden sie schwerlich von diesem Großopfer wieder ablassen.
Es gilt jetzt nur noch die Devise: Rette sich, wer kann
Und wenn das Bundesfinanz-Ministerium entsprechende Pläne derzeit dementiert, dann sollte man nun erst recht auf der Hut sein. Selbst SPIEGEL ONLINE hält dies für das falsche Rezept – heimtückisch sind sie, die Presse-Prostituierten.
Wer jetzt noch größere Vermögen (100.000 Euro und mehr) durch Notverkauf seiner Immobilie oder des verlustbringenden Verkaufs von Lebensversicherungen und anderen langfristigen Sparanlagen anonymisieren möchte, der wird zukünftig auf den Steuerfahndungs-Listen des Fiskus erscheinen und in aller Öffentlichkeit von unseren selbstgerechten Demokraten zur Schlachtung als Steuer-Schädling freigegeben. Denn Steuerhinterzieher sind in solchen Regimes noch schlimmer als Kinderschänder.
Vermögen kann man eben nur über einen längeren Zeitraum und mit kleineren Summen, die man argumentativ für seinen gehobenen Lebens-Standard ausgegeben haben könnte, anonymisieren.
Aber der Immobilien-Glaube der Deutschen ist so fest wie die Bindung der Geknechteten der Scientology-Sekte. Bei beiden fällt man immer wieder auf die Versprechungen und Prophezeiungen rein – und wenn man es bemerkt hat, dann ist es bereits zu spät.
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