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Ekuador läßt sich nicht auf Nachverhandlungen mit Kinross Gold ein
17.02.2012 | 18:30 Uhr | EMFIS
RTE Quito - (http://www.emfis.com) - Der kanadische Bergbaukonzern Kinross Gold könnte sich in Ekuador verzockt haben.
Wie das nordamerikanische Unternehmen mitteilte, habe es die
Verantwortlichen Stellen in dem südamerikanischen Land um Gespräche
gebeten. Kinross möchte bessere Bedingungen aushandeln im Vergleich zu
dem erst im Dezember getroffenen Abkommen mit Ekuador. Das Projekt in
dem Land habe eine Volumen von über 1,2 Milliarden USD. Sollte keine
Einigung bei weiteren Verhandlungen erzielt werden können, werde Kinross
das angestrebte Projekt nicht weiter vorantreiben.
Ekuador erhält über die Hälfte des Profits aus dem Vorhaben
Weiter wurde mitgeteilt, daß das Land absprachegemäß insgesamt
etwa 52% des Ertrags aus der Mine erhalte durch Steuern, Gebühren und
Gewinnbeteiligungen. Bei bestimmten Niveaus von Metallpreisen würden
außerdem Extrazahlungen fällig. Diese Bestimmungen möchten die Kanadier
nun neu verhandeln.
Die Regierung Ekuadors lehnte das aber bereits deutlich ab.
Einige der südamerikanischen Länder mit Andenzugang verlangen von
internationalen Bergbaukonzernen inzwischen wesentlich höhere
Beteiligungen als noch vor Kurzem.
Ich frage mich, weshalb man überhaupt jemals auf diesen Deal eingegangen ist, wenn man das Projekt nun einstampfen will, wenn es bei den ausgehandelten Bedingungen bleibt. Das MM scheint wirklich dilettantisch zu arbeiten.
Grüße
GS