in welchem Bundesland ist das so
Ich weiß das bei uns hier, leicht südöstlich deiner Heimat, die Landgesellschaft, welche im Zweifel das Vorkaufsrecht ausübt, sich sehr gut in diesen Regularien auskennt.
Und, sie übt es auch immer mal aus.
Da sie das nicht zum Selbstzweck ausübt, sondern immer nur für Dritte, braucht es auch einen Landwirt, der sagt, dass der angezeigte Verkauf seinen Betrieb gefährdet, er die Flächen benötigt.
Dann grätscht die Gesellschaft rein und veräußert später an den Landwirt.
Ich glaube mich zu erinnern, schon ein Gespräch geführt zu haben, wo es sinngemäß hieß, der überhöhte Preis kann auch per Gutachten gesenkt werden. Ganz schlecht für den Verkäufer.
Jetzt kommt der eigentliche Hammer. Die höchsten Preise hier im Osten erzielt die BVVG als Gesellschhaft des Bundes, die noch immer das Vermögen der Arbeiter und Bauern des untergegangenen Staates verhöckert.
Da das Gesetz, was dem Normalverbraucher den Erwerb von Ackerflächen erschwert oder unmöglich macht, nicht greift, wenn der Staat beteiligt ist, erzielen die Höchstpreise ohne das jemand zu Gunsten der ortsansässigen Bauern einschreiten kann.
Erwerber sind dann Großkonzerne, die ohne Rücksicht auf Wirtschaftlichkeit die Flächen erwerben und zu teuer weiter verpachten. In der Not zahlt am Ende der regionale Landwirt den überhöhten Pachtpreis, weil der Bund das Eigentum seiner Vorfahren zu Mondpreisen verkauft hat.