In Berlin stand im Januar die Klimakonferenz hoch auf der Agenda. Es ging um Verringerung des CO2 Ausstoßes.Wir haben uns diesem Ziel verpflichtet!
Kann US-Fracking Erdgas vor diesem Hintergrund eine Sinn stiftende Lösung sein?
1. Ist der für Europa Exporte nötige US-Infrastrukturaufbau CO2 schädlich?
2. Ist der Bau der dafür nötigen Schiffsflotten CO2 schädlich?
3. Ist der Transport über den Atlantik CO2 schädlich?
4. Ist der Bau der dafür notwendigen europäischen Infrastruktur CO2 schädlich?
Damit kommenwir zu Preisbetrachtungen:
1. Sind die US-Gaspreise etwa 20%über dem aktuellen Preisniveau? (Ja)
2. Wer bezahlt den erhöhten Preis? (Verbraucher)
3. Wer bezahlt in Europa den Aufbau der notwendigen Infrastruktur? (Steuerzahler)
Damit kommenwir zu politischen Betrachtungen:
1. Halten die USA sich an Verträge? (Iran)
2. Ist das Vertragsrisiko vor diesem Hintergrund akzeptabel bezüglich der europäischen Energiesicherheit?
3. Hat Moskau selbst in der heißesten Phase des Kalten Kriegs seine Verpflichtungen aus Energieverträgen in Frage gestellt?
4. Hat die Ukraine mit Unterbrechung der Energielieferungen an Europa aus egozentrischen Gründen in jüngerer Zeit gedroht?
Was ist eine sensible Haltung, um eine das Klima schonende und preislich akzeptable Variante zu gewährleisten, die die Aspekte der Versorgungssicherheit vorne an stellt?