Beiträge von Nachtwächter

    Die sind seit vielen Generationen solche Sommer gewöhnt, die Gene haben sich da wohl schoin weitgehend angepasst.
    Und dennoch muss man sagen, dass gerade diese Länder wirtschaftlich nicht so viel hinkriegen, was ja auch kein Wunder ist, wenn man monatelang brütende Hitze aushalten muss.
    Bekommen wir in Mitteleuropa mehrere solche Sommer regelmäßig, dann sind wir bald auch auf Griechenland-Niveau.


    Mir fehlt der Sommer,
    werde Sonntag einen Tannenbaum und 4 Autoreifen für den Klimawandel anzünden.
    Die Kerzen auf dem Adventskranz sind nur ein frommer Wille, es sei denn, die ganze Bude fakelt ab.
    Nicht kleckern, sondern klotzen.
    Nachtwächter

    Ich kenne die Risiken an der Börse, aber nicht beim Goldhandel.
    Ich stell lieber vorher ein paar dumme Fragen, als nachher dumm da zu stehen.

    Richtig,
    muss aber sagen, dass bei renommierten Händlern das Risiko gegen 0 tendiert.
    Mit etwas Erfahrung deckst du dich am besten auf Münzbörsen ein.
    Habe neben Münzen (LMU Eagle...) am Sonntag auch noch ne Handvoll 10 Gramm Barren erstanden.
    Kurs war bei 352.- und habe für Degussa alte Form 360,-/Stück gelöhnt und als Sahnehäubchen zum gleichen Preis noch nen 10 Gramm Taxis abstauben können.
    Immer langsam an die Sache ran tasten.
    Nachtwächter

    Dich wird die Erhaltung aber nicht begeistern

    Nimm es mir nicht krumm.
    Bei Sammlermünzen zählt nur 1. Sahne.
    Abgeschrabberte Münzen sind Lotware oder was für die Grabbelkiste, wirklich will die keiner haben.
    Habe auch eine Menge Lehrgeld im Laufe der Jahre bezahlt, bis ich dahinter gekommen bin.
    Gruß
    Nachtwächter

    Das ist reine Geschmackssache.
    Habe letztens eine Handvoll Handelsgold erworben. Da hatte sich ein halbes Ünzlein Maple Leaf mit 4 Neunern dazwischen gemogelt.
    Zwischen den Azteken, Eagles und Pesos wirkt es schon sehr deplatziert.
    Nachtwächter

    Münzen irgendwo anders auf Echtheit prüfen lassen? Wenn ja, wo wäre das möglich?

    Nun,
    bei jedem Altgoldankäufer. Der macht den absolut zuverlässigen Säuretest. (Er will schließlich wissen was er kauft) Und als Echtheitsnachweis gibt es dann die Schürfspur vom Test auf der Münze. Mit dieser Schürfspur ist die Münze handelsfähig, so zusagen eine Erhebung in den Adelsstand.
    Nachtwächter

    mein verbliebenes Exemplar zeigt einen völlig anderen Stil an Stempelschneiderkunst und ist ein Deutscher Fund.

    Da lässt sich trefflich philosophieren.
    Bei den spätrömischen Fundplätzen am Iller-Donau-Limes kommen so ziemlich alle Münzstätten des röm. Reich vor. Hatte schon 1000de davon in den Händen. Interessant ist, dass auf diesen Burgi immer wieder Münzen auftauchen, die entweder zeitlich (5. Jhd.) oder stilistisch aus dem Rahmen fallen. Die zeitlichen Ungereimtheiten lassen sich durch die Weiterbenutzung der Wehranlagen durch Alemannen erklären. Bei den unterschiedlichen Stilen, gehe ich von dem Barbarisierungseffekt durch lokale Münzstätten aus. Es wurde zur Behebung des Münzmangels nicht nur in offiziellen Münzstätten geprägt. Ob das nun als Fälschung oder Notgeld zu bewerten ist, sei dahin gestellt.
    Bestes Beispiel die Regenbogenschüsselchen und Quinare der Kelten. Hat mal angefangen mit einem Alexanderstater bzw. Republikdenar und verwilderte bis nichts mehr drauf war.
    Nachtwächter

    Von ehemals hundeten Exemplaren besitze ich noch genau EINS.Ein stark barbarisiertes Stück in eigenwilligem Stil mit einem dokumentierten DEUTSCHEN Fundort.

    Diese Stücke werden jährlich noch zu aber tausenden gefunden und kommen auch auf den Markt. Nicht nur im Imperium sondern auch ausserhalb des Limes waren sie bis ins ausgehende 5. Jhd. durch aus üblich -> barbarische Beischläge.
    Miese Stücke sind überhaupt nichts Wert.
    Ein "Prunkfolles" d.h. sauber zentriert, vorzüglich, mit vollständig erhaltenen Silbersud kann aber durch aus über 50,-€ bringen.
    Wie bei allen Münzen macht die Erhaltung den Preis!!!
    Nachtwächter

    Kann mir da jemand was zu sagen?

    Fängt beim Denar vom Hadrian an geht über ein paar Antoniniane von Probus, Gallienus bis zu den Folles im 4. Jhd.
    Also frühes 2. bis Mitte 4. Jhd.
    Die Dinger sind so scheiße erhalten, dass Du sie getrost im Restmüll entsorgen kannst. Jeder Sammler antiker Münzen wendet sich mit Schaudern ab. Na ja, mit den beiden Folles, Constantinus/2 Legionäre, kannst Du evtl. einem Einsteiger eine Freude machen.
    Gruß
    Nachtwächter