Ich mache mich jetzt unbeliebt, ist mir aber egal, denn ich stehe zu meinem Wort und habe etwas überlegen müssen, die richtigen Worte darauf zu finden.
Bei mir machst du dich keineswegs unbeliebt. Im Gegenteil, ich mag unterschiedliche Ansichten.
Vaterlandsliebe finde ich nicht zum kotzen, sondern nur mit Vorsicht zu geniessen. Da braucht es keine Betrachtungen zu 1914/39. (War in anderen Ländern nicht anders). Vaterlandsliebe wurde schon immer von den Herrschenden missbraucht.
Heimat, was ist das? Die Strasse, das Dorf, der Bezirk, die Region, das Gau?
Soll ja welche geben, für die das Geburtshaus auch das Sterbehaus ist.
Ländergrenzen wurden willkürlich gezogen und raussuchen kann man sich das nicht wirklich.
In der Stammheimat meiner Frau, steht der Russe und in meiner der Pole seit 1945!!! Gegangen sind unsere Vorfahren nicht freiwillig.
Ich mag das Schwabenland, aber "Heimat" ist das für mich nicht. Mit einer "Blut und Boden" Ideologie kann und will ich nichts anfangen und eine Rassenideologie ist wirklich das letzte.
"finis germania" na und? Kommt halt was anderes, schließlich leben wir wieder in einer Völkerwanderungszeit.
Irgendwelche Sippen haben sich dann zu den Alamannen oder anderen Stämmen zusammengeschlossen. Hier hatte sogar mal ein Neger seinen Rittersitz, weil er sich unter Barbarossa ausgezeichnet hat.
Also "Vaterland" oder gar die Liebe dazu, sind bei mir ganz unten angesiedelt.
N.