Die Interpretationsmöglichkeiten von Chartisten = wie sand am meer

  • dank goldseiten gefunden:


    Anstieg des Goldpreises scheint vorerst gestoppt
    von Dr. Gregor Bauer, Dr. Bauer Consult , 10. Februar 2004 10:37


    Seit April 2001 ist der Goldpreis immer steiler gestiegen und notierte in der Spitze im Januar 2004 bei 430,50 $. Der Goldrausch fand allerdings ein jähes Ende. Aktuell schwankt der Preis der Feinunze um die wichtige charttechnische Unterstützungsmarke bei 400 $. Auffällig am Verlauf dieser Haussebewegung ist die lange Seitwärtsphase im Bereich zwischen etwa 305 $ und 325 $, in welcher der Goldpreis zwischen Mai und Ende November 2003 verlief.


    Der Ausbruch aus dieser Bewegung nach oben erfolgte Anfang Dezember 2003. Der Goldpreis ging daraufhin in eine extrem volatile Phase über, die bis Juli 2003 anhielt. In deren Verlauf stieg der Preis innerhalb von zwei Monaten von 320 $ auf über 380 $ (5.2.2003). Der anschließende steile Abfall resultierte in einer unteren Umkehr, und zwar wieder im Bereich um 320 $. Im Mai 2003 markierte das Edelmetall dann ein erneutes Zwischenhoch im Bereich um 370 $.


    Erst im Juli 2003 bildete sich ein Aufwärtstrend aus in dessen Verlauf der Goldpreis am 6. 1.2004 bis in die Spitze auf 430,50 $ haussierte. Dieser Punkt markierte gleichzeitig die obere Umkehr, und das Edelmetall fiel seitdem kontinuierlich.


    Die technischen Indikatoren bestätigen die schlechte Verfassung des Charts. So signalisieren die Trendfolgeindikatoren MACD und AROON, in ihrer 20 Tage-Einstellung, bereits einen Abwärtstrend. Verschiedene Oszillatoren, wie z.B. die Stochastik oder die Double Smoothed Stochastik – diese geben überverkaufte und überkaufte Bereiche an – verlaufen in ihrer 20 Perioden-Einstellung zwar bereits im überverkauften Bereich. Ein positives Signal wird aber erst wieder erzeugt, wenn die Indikatorlinien den überverkauften Bereich nach oben, in Richtung der "neutralen Zone" verlassen.


    Negativ für die weitere Entwicklung des Goldpreises ist auch, dass die mittelfristige Aufwärtstrendlinie, die sich seit Juli 2003 ausgebildet hat, Ende Januar im Bereich um 407 $ nach unten durchbrochen wurde. Damit ist die psychologisch wichtige Marke um 400 $ die nächste Unterstützung. Um dieses Niveau schwankt der Preis aktuell. Sollte diese Marke nachhaltig nach unten durchbrochen werden, wird ein weiterer Preisverfall folgen. Zunächst würde der Preis dann auf die Unterstützung bei 390 $ treffen. Aus dem Chart ist zu erkennen, dass dieses Niveau bereits September 2003 entstand und bereits mehrfach getestet wurde. Dadurch kommt dieser Linie eine erhöhte Bedeutung zu. Sollte aber auch diese Unterstützung nicht halten, so lassen sich die nächsten charttechnischen Marken bei etwa 370 $ und schließlich im Bereich um 345 $ bestimmen.

  • sowas passiert, wenn man gold charttechnisch analysiert mit der meinung dass der goldtrend zuende sein dürfte WEIL die US-Wirtschaft BOOMT und der dollar seinen tiefpunkt bereits erreicht hat und NUN ENDLICH AUCH wie die US-Börsen STEIGEN MUSSSSSS.
    Und sowas is doktor???? wieviel steigen die us-börsen zum hauptteil aus genau dem Grund: weil der dollar fällt!!!!!!
    naja. aber man muss jede meinung tolerieren weil es gibt keine richtige - v.a. bei der chartanalyse. nur wenn man gold analysiert, dann sollte man vom underlying auch Ahnung haben - und ich bin mir sicher dass 90% aller Investoren und 70% aller Analysten KEINE AHNUNG HABEN über gold & co. und wenn man keine ahnung über gold hat, dann hat man die gleiche ahnung auch über die gesamtwirtschaft - und genau DAS ist der Punkt an dem sich die geister scheiden.

  • ;) Das selbe hatte ich bei der Analyse auch gedacht - ist schon witzig. Gestern (glaube ich) hatte ich erst dazu etwas gepostet: man kann Charttechnik auch so drehen, wie man möchte. Nüchternheit ist hier mehr als sonstwo angebracht und vor allem - striktes handeln.


    Der Analyse ist die Bytes , die es auf der Festplatte verbraucht, nicht wert.


    Just me few cent.


    Gruß,
    Paco

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