Sehr geehrte Damen und Herren,
die nächste Ausgabe der "Börseninfo" verzögert sich bis auf weiteres. Meine Recherchen zu Öl haben mich dazu motiviert, einen eigenen Beitrag nur zum Thema Öl bzw. Energie zu verfassen, weil ich dies als Grundlage für künftige "Börseninfos" brauche. Ich hoffe, mit dem etwa 20 Seiten umfassenden Beitrag am Wochenende fertig zu werden. Eines sei an dieser Stelle vorweg genommen: mir scheint eine Phase spunghaft steigender Inflationsraten in den nächsten 5 bis 10 Jahren nahezu unvermeidlich. Das Öl wird uns wohl nicht ausgehen, doch sein Preis dürfte weiter steigen und damit "alles" verteuern. Dennoch erwarte ich zuvor ein "Comeback der Deflation". Das mag verwirrend klingen, ist jedoch recht simpel:
Es deutet sich im Moment eine Zinswende in den USA an, was dem Immobiliensektor einen heftigen Schlag gegeben hat (siehe hier: http://bigcharts.marketwatch.c…symb=iyr&sid=0&o_symb=iyr). Die fallenden Zinsen bei steigenden Immobilienpreisen waren maßgeblich für die anhaltende Stärke des US-Konsums (Refinanzierungen). Hier droht nun ein herber Rückschlag. Dies dürfte sodann auch die Gewinne vieler Unternehmen belasten, sodass auch die Aktienmärkte fallen werden, zumal bei steigenden Zinsen tendenziell Geld aus den Aktien abfließen wird. Das bedeutet, das sich meine Warnung vom 22.03.2004 als zutreffend erweisen könnte - "alles" könnte in 2004/05 fallen (Aktienpreise, Immobilienpreise, Rohstoffpreise, Anleihenpreise). Wir werden also primär eine Deflation der Vermögenswerte sehen, die sich allerdings auch auf die Realwirtschaft auswirken wird. Liquiditätsmangel wird wegen der vorangegangenen Überschuldung extrem werden, man sollte selbst eine Phase wie nach 1929 nicht ausschließen. Wir erreichen jedoch auch vermutlich den Höhepunkt der Welterdölproduktion (wenn dies nicht bereits der Fall ist), was kriegerische Konflikte wie in Afghanistan und Irak verursachen könnte. Kriege und ein steigender Ölpreis wirken global inflationär, selbst wenn es in den USA zu einer Deflation kommt.
Eine weitere Warnung sei an dieser Stelle zu China ausgesprochen: es handelt sich hier um eine weitere Bubble, die ebenfalls noch in 2004 platzen dürfte. Seien Sie hier vorsichtig! China ist eine langfristige Story, aber es deutet sich dennoch eine temporäre Krise an. Dies dürfte im Übrigen auch die Rohstoffe deutlich belasten. Ich wäre nicht überrascht, wenn China seine Zahlen in den vergangenen Jahren (wie auch die USA) geschönt hat. Es wird bessere Momente für einen Einstieg geben, aber dann brauchen Sie Cash!
Zu den Märkten bleibe ich bei meinem Standpunkt:
Wir werden wohl in 2004 erhebliche Kursverluste insbesondere an den US-Märkten sehen. Ich habe erst vergangene Woche abermals meine Put-Position auf den Dow Jones aufgestockt. Da ich nicht weiß wann wir das absolute Hoch sehen werden (vielleicht haben wir es auch schon gesehen) versuche ich meinen Einstieg zu mitteln, also gewissermaßen "cost-averaging" durchzuführen, indem ich immer wieder an starken Tagen die Shorts ausbaue. Ich denke, die Märkte sind eindeutig "angeknackst". Aktien habe ich wie beim letzten Update angekündigt keine mehr und fühle mich damit sehr wohl. Ich glaube, dass es keinen "sicheren Hafen" mehr gibt, selbst Gold und Silber könnten in einer turbulenten Marktphase substanziell zurückgeworfen werden. Wie schnell das gehen kann hat man heute beobachten können. Dennoch sehe ich die Edelmetalle und Rohstoffe langfristig äußerst positiv. Für die nächsten Monate halte ich mich jedoch an eine alte "Weisheit": Cash is king!
Mit besten Wünschen,
Marco Feiten
Thai Guru's Gold und Silber ... (Informationen und Vermutungen)
- ThaiGuru
- Geschlossen
-
-
-
Gold schon länger am ausbrechen! oder besser gesagt: am antizipieren???
-
das USD-Dreieck sind doch eher so aus.
die spitze ist jetzt eindeutig(er) - da an dieser DICK getradet wurde, und es weder hoch noch runter ging. nur ein dunkler Bobble=spitze
und notiert merklich drunter.
ein negatives Zeichen - wie so oft beim Dollar - genau wie die vielen Überraschungen! -
ZitatAlles anzeigen
Original von bognair
sowas wie heute ist kein Abwärtstrend, sondern ein Versuch, einen solchen einzuleiten. Ein Kurseinbruch von mehr als $10 innerhalb von MINUTEN aufgrund 1 Position ist kein Abwärtstrend auch wenn eine solche Position es vollbringen würde, den Goldpreis um $50 zu senken. Sowas ist kein Abwärtstrend, sowas ist eine einmalige Verkaufsaktion.
Erst wenn die Goldinvestoren denken(!) dass ein Abwärtstrend imstande ist, trifft auch einer ein. Solange Goldinvestoren sehen, dass dies Kaufkurse sind, wird kein Abwärtstrend eingeläutet.Genau wie Thaiguru schrieb: Früher benötigte Gold nach so einer Aktion fast 3 Monate, dann 3 Wochen! Jetzt 3 Tage! Die Luft wird dünner.
Einen Abwärtstrend in Gold sehe ich erst, wenn kontinuierlich verkauft wird, über Stunden, Tage & Wochen. Ein einmaliger Kursrutsch ist vernachlässigbar.
Es wird versucht, den Goldmarkt an der Spitze(!) des langfr.Dreiecks (Eigenschaft=niedrige Handelsvolumen!!!) in eine Richtung zu schuppsen. Das war klar. Doch jetzt kommt Leben ins Spiel. Jetzt hats angefangen wieder Handel zu geben, die Vola kommt. Das Dreieck ist zu Ende, das Volumen wird zunehmen, die Kurse werden zucken.
Der Krieg geht jetzt los. Das war fake. Ich kann mich irren und es geht jetzt runter, doch ich kann mir nicht vorstellen, dass die "smarten Goldinvestoren", die Gold aus den vielen vielen guten fundamentalen Gründen & Rahmenbedingungen gekauft haben, auf einmal nur wegen sowas wie heute, Panik bekommen und ihre Fundamentalanalyse von damals über den Haufen werfen. (Fast) all diejenigen, die in den goldmärkten drin sind, sind aus Gründen drin, die immernoch intakt sind, wenn nicht gar noch stärker. Von den Goldinvestoren geht meine Angst nicht aus - was mir Kopfzerbrechen zerbreitet ist die Frage, warum der Goldpreis nicht für mehrere Tage so fällt wie heute - Warum verkauft das GoldCabal nicht jeden Tag so EINE Position? Nach 2-3 Tagen Preisbeeinflussung ist schluss, und es ist nichts mehr zu sehen. Es muss irgendwo um TIMING gehen. Mittlerweile muss es sich nicht mehr um Jahre oder Monate handeln, sondern nur noch um TAGE, wie TG angesprochen hat. Mehr hat so ein Ereignis wie heute nicht mehr übrig.Die Intraday-Charts vom USD & GOLD enthüllen, wer von beiden der Bulle, und wer der Bär ist.
Wir wissen doch, was Sache ist - und können diese altbekannten Versuche, Einfluss auf das Kursgeschehen von Gold und USD zu nehmen, eher amüsiert als erschreckt beobachten.
Die Aufgeregtheit, die mit wiederholten Einflussnahmen auf den Goldpreis einhergeht, haben wir doch gar nicht nötig, oder?!
Gruß
Karl -
der USD is dann doch drüber gerutscht
-
-
und gold geht wieder richtung spitze
--> jetzt nachhaltigkeit abwarten und verhalten beider beobachten...
-
@ Karl
bin nicht aufgeregt-sowas war ja berechenbar. nur habe ich das gefühl, dass dick was im Bush am zappeln ist, und das an den märkten heftige interventionen zu spüren sein werden.diese tage überall: an messers schneide... on the edge... everything...
es ist mehr Spannung als Aufgeregtheit, die mich fesselt.
Zitat"Was gibts spannenderes als Wirtschaft?"
bei allen Injektionen, Einschneidungen und Beeinflussungsversuchen nicht vergessen:
Zitat"Langfristig ist nichts und niemand stärker als der Markt"
---> ich glaube, dass die Langfristigkeit in diesen Tagen zum Tragen kommt! Finalemente!
-
Und wenn irgendwann mal ne dicke Inflation kommt, dann kann sicher davon ausgegenagen werden, dass Ursachen gesucht & gefunden werden.
Ein kl.Vorgeschmack:
*****************************************************
Anhebung der Tabaksteuer beschleunigt Inflation im MärzWiesbaden (dpa/WEB.DE) - Die Erhöhung der Tabaksteuer hat im März den Preisanstieg beschleunigt. Die Teuerungsrate stieg im März auf 1,1 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit.
Die zuletzt rückläufige Jahresrate hatte im Februar 0,9 Prozent betragen. Die Tabaksteuererhöhung zum 1. März habe wesentlichen Anteil an der Zunahme gehabt, hieß es.
Zigaretten, Zigarren und Tabak verteuerten sich binnen Jahresfrist um 12,2 Prozent. Auch die Gesundheitsreform war laut Statistik für den Preisauftrieb verantwortlich. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Preise für Gesundheitspflege um 16,7 Prozent.
Gemildert wurde der Preisanstieg durch den rückläufigen Trend bei Mineralölprodukten. Leichtes Heizöl war 18,5 Prozent billiger als im Vorjahr, Kraftstoffe lagen 4,4 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Auch die rückläufige Preisentwicklung bei Pauschalreisen (minus 3 Prozent) und Ferienwohnungen (minus 10 Prozent) bremste den Preisauftrieb.
*****************************************************
---> jaja, unsere Gesundheit ist es wert, dass unsere Währung mehr an Wert verlieren! Und morgen kommt der Osterhase!!!
---> Also wer ist Schuld an der "Inflation"?
Nicht die Politiker sondern das VOLK! -
Wieder einmal wurde uns demonstriert, wie die Preisgestaltung der Edelmetalle organisiert ist:
Der Preis hat NICHTS mit Angebot und Nachfrage nach physischem Metall zu tun.
Der Preis hat NICHTS mit der Nachfrage von Anlegern oder industriellen Verbrauchern zu tun (denn die ist in den letzten Tagen nicht kleiner geworden)
Der Preis hat NICHTS mit verstärktem Angebot seitens der Produzenten zu tun (denn es wird auf absehbare Zeit nicht mehr produziert als bisher) oder mit verstärktem Angebot durch Enthortung (denn zumindest bei Silber gibt es keine Hortungsbestände mehr bei den Zentralbanken etc.)
Der Preis wird einzig und alleine durch Papier-Spielchen an den drei nennswerten Edelmetall-Börsen (New-York, London, Hong-Kong) gebacken.Die Bäcker sind einige wenige Groß-Geldbesitzer (Citibank, HSBC, AIG, Morgan-Stanley, Chase-Manhattan, Deutsche Bank und Konsorten sowie einige Fonds (die wahrschweinlich auch überwiegend diesen Banken gehören).
Durch hin- und herschieben von Milliarden-Beträgen in Long- und Short-Positionen auf dem Papier (bzw. im Computer) wird der Preis nach Belieben festgelegt. So funktioniert das Spiel seit Jahrzehnten.Es ist eine Illusion zu glauben, die physische Nachfrage oder das physische Angebot hätte bisher etwas mit dem Preis-Fixing zu tun.
Im Gegenteil: Bei Silber besteht seit mindestens 15 Jahren ein Produktions-Defizit, d.h. die Nachfrage - vor allem der industrielle Verbrauch - ist weitaus größer als das Angebot (aus Minenproduktion und Recycling). Dieses Defizit wurde bislang gedeckt durch Aufzehrung von Lagerbeständen (vor allem der Zentralbanken und Metallbörsen). Nun gibt es keine nennenswerten Lagerbestände mehr. Die Zentralbanken haben praktisch kein Silber mehr. Selbst die USA, die vor dem zweiten Weltkrieg den größten Silberschatz der Geschichte besaßen (ca. 6 Milliarden Unzen = ca. 200.000. Tonnen) sind nun blank. Es ist nun schon so weit, daß bei Bestellung und Bezahlung größerer Mengen Silber erhebliche Lieferverzögerungen auftreten.
Das alles hätte in einem freien Martkt schon lange zu massiv steigenden Preisen führen müssen. Man stelle sich eine solche Situation einmal bei Erdöl, Kupfer oder Schweinehälften vor!Der Unterschied ist der: bei Erdöl, Kupfer oder Schweinehälften gibt es keine Preismanipulation dieses gigantischen Ausmaßes.
Wie geht es nun weiter?
Das zu beobachten bleibt spannend. Das Silber-Defizit besteht weiter und wird jeden Tag größer. Die Frage ist, ob auch bei totaler physischer Verknappung der Preis durch Papier-Spielchen unten gehalten werden kann. Ich frage mich mittlerweile: warum eigentlich nicht? Gibt es irgendeine Institution, die den Willen und die Macht (und das Geld) hat, gegen die größten Finanz-Player der Welt anzutreten und sie in die Schranken zu weisen? Sind die Markt-Kräfte in Form von Angebot und Nachfrage stärker als die Silber-Triaden?
Ich verstehe nicht, warum sich die Silber-Produzenten, vor allem Mexico und Peru als größte Silber-Verkäufer, seit Jahrzehnten so bescheißen lassen. Warum haben sie nicht längst eine OSIPROC (Organzation of Silver Producing Countries) gegründet. Ein Silber-Produzenten-Kartell, das seine Interessen am Markt vertritt? So wie die OPEC bei Erdöl oder wie De Beers bei Diamanten? Momentan verschleudern die Produzenten einen unverzichtbar wichtigen Rohstoff meist unter den Förderkosten. Und auf Kosten dieser Länder, verdienen die Silber-User (Eastman-Kodak, Fuji, Polaroid, Elektro- u. HiTech-Industrie usw.) und ihre Zuspieler, die Silber-Triaden-Banker, zusätzliche Milliarden-Beträge.
Ich denke, gegen die Silber-Triaden hilft nur eine abolute und grausame Material-Verknappung: durch konsequenten PHYSISCHEN Kauf (auch von uns Klein-Anlegern) und/oder viel wirksamer durch ein Produzenten Kartell.
-
eine frage die ich mir seit gestern und heute stelle ist: wie kann ich als kleinanleger da mithalten bzw. trotzdem was verdienen......??? :-(((
ein schönes sparbuch wird nicht manipuliert und mein geld is sicher....
schon deprimierend zu sehen was da mit gold und silber gemacht wird.......
man müsste schon in die köpfe von den wenigen großen sehen können um zu wissen was sie vorhaben und wann sie es vorhaben um nicht als "kanonenfutter" zu dienen....aber naja was solls die konsortien, banken und fonds werden sich auch noch wundern...die zeit wird es zeigen wer auf das richtige pferd gesetzt hat....
Gruß
Schorsch -
-
Silber 5,80 Papier$ und Gold 370 Papier$ autsch
Naja, auf eins kann ich mich aber verlassen, dass weiter buntes
Papier$ geschaffen wird und das unsere Wirtschaftsbosse damit beschäftigt sind ihre Taschen zu füllen mit Papier, anstatt ihren Job zu erledigen.Weitere schöne Kriege für die Ölmafia tut ihr übriges.
Das große raustreiben beginnt wohl jetzt aus Gold und Silberich schau zu und warte auf meine Nachkaufkurse
http://isht.comdirect.de/chart…ors=0x000000&sSym=SLV.FX1
Großspekus sind wohl auch am draufhauen
-
Zitat
Silber 5,80 Papier$ und Gold 370 Papier$ autsch
Wie kommst Du darauf?
-
auch wenn Gold unter 400 geknüppelt wurde, der Dollar in einer weiteren bearischen Formation, wenn es eine Kopf-Schulter-Formation ist:
- Jetzt muss erstmal der Bruch der Nackenlinie nach unten erfolgen, dann vielleicht noch ein Pullback zurück zur neckline. so wie vor ein paar Tagen...
mal schauen wie lange sich der dollar über der 90 hält.
-
tatsächlich, die trendlinie, die ich als Nackenlinie einer KS-Format. sehe, wurde indes bestätigt:
-
Gold steigt...
-
-
...obwohl der Dollar von seiner Nackenlinie stark ansteigt (und somit diese bestätigt hat!)
(no good)
-
Die POP-Börsen fallen seit Tagen - ohne Anzeichen einer Stützung!
die müssen allerhand an den währungsmärkten (inkl.G&S!) zu tun haben!!!---> der dollar wird immer dolla:
http://quotes.ino.com/chart/?s=NYBOT_DXY0&v=s&w=1&t=f&a=0
---> gold hält sich wacker:
http://isht.comdirect.de/chart…ors=0x000000&sSym=GLD.FX1 -
nun gut, der dollar is drüber und will weiter.
wie gestern gezeigt, befindet sich bei 92-94 die nackenlinei aus der seit 1996 gültigen Kopf-Schulter-Formation. ich schau mir mal diese zielmarke nochmal genauer an. -
Zitat
Original von Thom
Wie kommst Du darauf?
immer unter der Vorrausetzung das es zum raustreiben kommt
380 - 390 $ werden immer als große Unterstützung genannt und dann als Fake auf 370 $
bei Edelmetallen halte ich nicht viel von Charttechnik, deshalb wenn es dreht dann ca. 370 $ sagt mir mein Gefühl,´da könnte die große Erfolglose Goldbashe beginnen, als Fake
an die 340 wie unten im Link - neinz.B. hier ( godmode liegt immer fein daneben )
http://www.godmode-trader.de/news.php?show=172304der Markt wird mehr von einem Gefühl bestimmt, weil Chattechnik, wie letzte Woche im Dax, als es nur noch nach oben gehen konnte für immer und ewig und sofort, hat einige auf den falschen Fuss erwischt
naja mal schaun was der Markt die Tage nun wirklich macht
-
ich stelle mir die Frage, was Chart-Technik bei einem Markt, der von einigen wenigen Manipulateuren gemacht wird, im Ernst leisten kann.
-