Beiträge von LuckyFriday

    Hallo Edel Man,


    hatte ich auch, wie es sich gehört, im Canadian Zinc- Thread eingestellt. Aber diese threads zu einzelnen Werten haben manchmal ein schweres Leben!


    Die haben doch mit dem Zugangs-Schrägschacht eine grössere mineralisierte Zone durchfahren (etwa 30 Meter, wovon 6 Meter hochmineralisiert) und grades publiziert. Deshalb der Kurshupfer.


    Gruss,
    Lucky

    Hallo Edel,


    Nanu, das ist ja eine Elliott-Zählung. Lindgren's kleine grüne 4 könnte deutlich weiter runter gehen, bevor der Dollar 'abschmiertt'. Es ist ein etwas grober (langer) Chart, da sind Zeitmarken sehr schwammig.
    Wenn ich jetzt eine Währungs-Call kaufen müsste (ich muss aber nicht), würde ich USD long gehen.


    Gruss,
    LF

    Danke Edel Man.


    Das beste, das ich finden konnte, ist ein 5-Jahres-Chart, zu kurz, um Elliott-Muster sicher zu erkennen. Hier:


    http://www.energystox.com/char…=536870912&mode=10%2Dyear


    Auffällig die sehr geringen Preisfluktuationen (oft monatelang gleich), was darauf hinweist, dass der Handel 'in festen Händen' ist, was nicht weiter erstaunt im Lichte der immer neuen Manipulationsmethoden (gegenwärtig wird der USD stark gemacht, die US-economy geschönt, der Benzinpreis gedrückt unter der Ägide der Neocons mit GS und deren Ex-Chef als Finanzminister).


    Der 5-Jahresschart könnte aber doch darauf hinweisen, dass jetzt ein guter Einstiegszeitpunkt wäre.


    Gruss,
    LF


    PS: über 40 % des Energie-Bedarfs der USA wird durch Kohle gedeckt. "Die USA sind für Kohle das, was Saudiarabien für Erdöl". Das ist was, besonders wenn man an die Kohleverflüssigung denkt. Allen ins Stammbuch, welche die USA in den nächsten Jahren nach einem Dollar-Kräsch in die Bedeutungslosigkeit versinken sehen.

    Scheinbar nicht. Sucht man charts für Kohle (coal), findet man eher Coca Cola, da die Suchmaschine meint, man habe sich vertippt! Auf allen Commodity - sites , die ich abgesucht habe, existiert Kohle nicht, dafür verschiedene Qualitäten Öl und Gas, sogar Äthanol ist aufgeführt aber einfach keine Kohle.


    Darf man annehmen, Kohle sei noch weiter aus dem Focus der Anleger als etwa Silber und Gold?


    Wäre ja einerseits einmalig für clevere Anleger, einzusteigen bevor es die Putzfrau auch gemerkt hat!


    Oder ist der Handel total eingleisig und durch langfristige Abnahmeverträge gebunden? Ein sehr grosser Teil der heute geförderten Kohle geht ja in die Elektrizitätserzeugung oder die Verhüttung von Eisenerz, also wenige sehr grosse Abnehmer, die an langfristiger Preisstabilität Interesse hätten.


    Ich weiss das zu wenig. Weiss das jemand in de Runde?


    Gruss,
    Lucky


    PS:
    Immerhin gibt es einen future auf 'central appalachian coal', gehandelte Kontrakte bis 2009, mit erstaunlich wenig Preisfluktuation. Siehe hier:
    http://data.tradingcharts.com/futures/quotes/QL.html

    Hallo louisdor,


    Danke für den fachlichen Kommentar. Ich dachte ja, 'das einzig Vernünftige, was sie tun können'.
    Sicher spielt die Oberfläche noch eine wichtig Rolle: in steilem Gebirge wird es meist nichts mit Aerogeophysik.


    Warten wir ab. Habe überhaupt nichts gegen Explorer, im Gegenteil, wie hier bekannt ist, nur etwas gegen unseriös erscheinende Publizität. Also ich würde, schon aus Kostengründen, erst mit 'etwas Handfestem' (also Resultaten) an die interessierte Öffentlichkeit, sonst tönt's wie die Meldung, dass in China's Hinterland irgendwo ein Sack Reis umgekippt ist...


    Gruss und Dank,
    Lucky

    mit dem Flugzeug herumdüsen und irgendeinen Appendix unten durch die Luft schwingen, der irgendwas geophysikalisches misst (Schwere oder Magnetik). Aber in Anbetracht der Grösse der Gebiete wohl das einzig Vernünftige, um weiterzukommen. Das macht doch in Australien die Regierung und stellt es öffentlich zur Verfügung. Bis auf weiteres ein Null-Karäter.
    Halt doch die in meinem vorherigen posting angedeutete PR-Maschinerie (die gibts btw nicht gratis!)


    LF

    ein altbekanntes, lohnendes Spiel: jährlich einmal in die 'dogs of the dow', das sind die tiefstbewerteten mit der höchsten Dividendenrendite, investieren; klappt auch für andere Märkte.
    Vielleicht finde ich gelegentlich wieder eine Zusammenstellung über mehrere Jahre; jedenfalls ist das keine schlechte Strategie!


    Gruss,
    LF

    There is a hole in my bucket, dear Henry, dear Henry....


    Hallo Arthur,


    keine schlechte Idee, dieses Thema, m.E. Es gibt ja mainstream und nicht- mainstream bei den Leuten.


    Der Mainstream fängt bereits mit dem Geld an, ohne zu fragen, wieso es das gibt und woher es kommt. Es ist halt ein 'medium of exchange', das handlicher ist als Schweine, Schafe, Gerste uam. Ist halt einfach so da, die ZB gibt es heraus und dort kann man auch schmuddelige 100er wieder in druckfrische Scheine umtauschen. Der Zins ist auch einfach da, mal höher, mal tiefer, nach gewissen Regeln. Es gibt Lehrbücher, die für das Diplom abgearbeitet werden müssen.


    Der nicht-Mainstream fragt sich, wieso Geld in der Welt ist, woher und warum es das gibt. Und wieso es in der ganzen bekannten Geschichte immer wieder Zusammenbrüche der Staatsgebilde gab. Die historische Perspektive wird sehr weit gezogen. Lehrbücher gibt es keine, wohl aber Bücher. Den Experten deutscher Sprache wirst du kennen: P.C.Martin.


    Also wenn man Mainstream-WiWi's auf den Zahn fühlen will, muss man eine Gelddiskusion führen.


    Gruss,
    Lucky

    Eldo,


    nein, doch nicht Abschied von den big 5. Es gibt ja noch Okovango (ein Traum von mir, noch nicht verwirklicht)! . Dafür sah ich die Vic-Falls in Flut (der Rauch, der donnert). Ein überwältigendes, unvergessliches Erlebnis. Vier Tage lang hatte ich sie von allen Seiten angesehen und fotografiert.


    All the best!
    LF


    (Schaue auch die Bäume an!! 1000 Spezies in RSA /südlichem Afrika. Alle meine Baobabs sind wegen Umzug eingegangen; muss wieder neue aufziehen in der Backröhre, nach Beizen in Schwefelsäure. Schade um den Zeitverlust... Wenn du über 'leadwood' -Samen (combretum imberbe) stolperst, sammelst du sie auf für mich?)

    Eldo,


    deine Hassliebe zu dem Land kann ich verstehen. Aber sei realistisch: nächstes Frühjahr Abreise.


    Ein Kollege von mir, der eine afrikanische Frau geheiratet hat, und vor wenigen Jahren aus Zimbabwe in die Schweiz kam, weil seine Frau dort als nicht-Regierungspartei-Mitglied übel angegriffen worden war, ist vor kurzem wieder mit Familie nach Afrika zurückgegangen, weil er und seine Familie in der Schweiz rassistischen Belästigungen übelster Sorte ausgesetzt waren. Wohin? Nach RSA! Na ich wünsche ihm viel Glück.


    Ich hätte ihm viel eher Botswana oder Namibia empfohlen.


    Die AIDS-Problematik wird in Afrika nicht in den Griff zu bekommen sein, so plan- und hemmungslos wie die Afrikaner herumvögeln. Sorry, kann nicht anständiger gesagt werden. Damals im Nord-Transvaal (schwarzes Gebiet), wo ich gearbeitet hatte, war jedes dritte oder vierte Schulmädchen der High School schwanger.


    Als Arbeitende fand ich einen bedeutenden Unterschied zwischen (schwarzen) Frauen und Männern: in der Regel Frauen bescheiden, gut und fleissig, Männer eingebildet, mangelhaft kompetent und faul. Zahltag war jeweils schlimm: Besäufnisse und Schlägereien unter den Männern.


    Und da wird unser Justizminister in der Schweiz von den Linken und den linkslastigen Medien schwer angegriffen wegen einer Bemerkung über Afrika, die er in einer Kommission offenbar fallen liess, und die von einem linken Kommissionsmitglied an die Medien weitergereicht wurde, wo sie in unerhörtem Mass aufgebauscht wird, mit Worten, die im in den Mund gelegt wurden, die er nie gesagt hatte. Original war in etwa, er wisse nicht, ob offizielle Entwicklungshilfe in Afrika überhaupt Sinn mache. Verdreht: die Afrikaner seine faul und nichtsnützig.
    Es gab dann am Samstag eine Demonstration von etwa 30 (!) Afrikanern auf dem Bundesplatz in Bern, mit Plakaten 'Wir sind nicht faul!'


    Was gibst du der Democratic Alliance in RSA für Chancen (if any)?


    Gruss,
    lucky

    Hallo gutso,


    ist meine Dividendenkuh im Stall.
    GDR loco London gekauft vor Jahren, über Vollsservicebroker (der ist gelegentlich gut, wenn bei Consors etwas nicht handelbar).
    Wenn ich nicht im Mai einen Teil verkauft hätte, wäre die Dividende 5-stellig gewesen :D


    Gruss,
    LF

    Hallo,


    Das finde ich nicht undenkbar, aber schwierig und dornenvoll. Man darf nicht vergessen, Osterhase hat es angedeutet, dass die Geschäftsbanken von der Staatsmacht dergestalt privilegiert worden sind, dass sie als einzige sich gegen Hinterlage von sogenannten 'Sicherheiten' gesetzliche Zahlungsmittel (GZ) beschaffen können (Giroguthaben bei der ZB oder Banknoten).


    Niemand sonst kann das!! Auch wacht der Staat sehr darüber, wem er denn eine 'Bankenlizenz' erteilt.


    Ursprünglich waren Edelmetalle solche Sicherheiten, dann 'zentralbankfähige' Wechsel (d.h. Wechsel grosser Industrieunmernehmen) und heute sind es bescheuerte Schuldscheine der Machthaber, welche sie nie und nimmer 'zurückzahlen' können, sondern nur immer wieder umschulden, d.h. neue Schulden aufnehmen, um die alten abzulösen/ zu bedienen. Noch dreht sich das Karussel flott. Die Scheine finden Abnehmer (Institutionelle, zur Hauptsache Pensionskassen und Versicherungen).


    Wer wird dem Karussel den Strom abstellen, wenn es immer noch so schön rund läuft??


    Eine interessante historischer Geschichte wäre das Verhältnis von den damaligen Machthabern zu den Silber- und Goldminen im Altertum und Mittelalter, als gemünztes Edelmetall GZ war.


    Ich habe hiermit ebenfalls meine Zweifel angemeldet :D Vielleicht wird man eine gewisse Kooperation mit der DEG eingehen mit dem Hauptzweck diese im Zaume zu halten / hinzuhalten / still zu halten. Täuscht euch nicht über die Aktionen der Machthaber, wenn ihnen ein Stachel ins Fleisch gesetzt wird!


    Gruss,
    Lucky

    auf Währungen gibt es, weiss nur nicht wo, ob nur 'custommade' oder Standardware. Im Internet fand ich nichts.


    Europäische Option: nur ausübbar am Verfalltag. Ist sehr günstig für den cleveren Stillhalter, der puts verkauft, wenn er eine Währung steigen sieht und umgekehrt. Es ist einfacher, einen Endpunkt vorauszusagen, als einen ganzen Verlauf. ?Europäisch' weiss man, dass man während der Laufzeit nicht ausgeübt werden kann. Die Prämien pro Option sind nur klein, läppern sich bei grossen Beträgen aber doch zusammen. Der Stillhalter muss natürlich selber gedeckt sein, sonst macht niemand das Geschäft. 80 - 90% aller Optionsgeschäfte enden bekanntermassen zugunsten des Stillhalters. Für mich ist es klar, auf welcher Seite man stehen sollte. Waren für mich immer gute Geschäfte, mache das gelegentlich mit eigenen Beständen von Minenaktien. Bis jetzt endete keines mit Verlust.


    Einer, der das professionell macht, vor allem mit Währungen, wofür er ein gutes Näschen zu haben scheint: http://www.amafin.ch . Ich weiss aber nicht, ob er in der Lage ist, neue Kunden anzunehmen.


    Gruss,
    LF

    Die Schweizerischen Bundesbahnen beklagen auch seit 2 Jahren zunehmende Kupferdiebstähle, gerade gestern wieder sind 3 Tonnen aus einem Bahndepot entwendet worden.


    LF

    Hallo Zarathustra,


    ich kann da nur eines meiner Lieblingsbücher empfehlen:


    Die chemischen Elemente


    S.Hirzel Verlag Stuttgart . Leipzig 1996


    von


    Lucien F.Trueb


    ISBN 3-7776-0674-X


    Der Untertitel heisst: "Ein Streifzug durch das Periodensystem".Trueb war jahrzehntelang Wissenschaftsredaktor bei der Neuen Zürcher Zeitung und hat zusammen mit seiner japanischen Ehefrau die Ursprungsorte (Minen meistens) sämtlicher chemischen Elemente besucht.
    Die Fülle an Informationen ist beeindruckend und die Darstellung unterhaltsam und spannend. Die Ursprungsorte/Produzenten gibt er immer an.
    Viele Produzenten exotischer Metalle sind als hochprofitable Nischenspieler natürlich nicht börsennotiert :D . An die Börse muss man, wenn die Finanznot drückt wie der Darm nach einer Woche ohne Stuhlgang!


    Natürlich haben wir gewaltige run-ups exotischer Mineralien verpasst!


    Gruss,
    Lucky

    Danke Henry,


    link zu R.Deutsch's Artikel klappt. Sein wichtiges Fazit: verkauft eine ZB Gold, so sinkt der Aussenwert der Landeswährung im Verhältnis 2:1 (Prozentsatz verkauftes Gold: Abwertung in %)


    Aufschlussreich, was er zu Argentienien meinte!


    Nach den (gemäss inoffiziellen Meinungen von den USA praktisch erzwungenen) massiven Goldverkäufen der Schweiz ist der CHF ebenfalls gesunken.


    Bleibt noch die Frage, was im Falle eines Falles mit den Goldbeständen in den Institutionen IWF, EZB, BIZ geschieht, denn sicher sind sie noch Eigentum der 'Einzahler'-Länder (Gold mal als 'Geld' gerechnet :D )! Können die Lastwagen schicken und es abholen? Und ob die Einzahler das bei den Institutionen liegende Gold noch zu ihren eigenen Beständen zählen, es also Doppelzählungen gab/gibt.


    Gruss!
    Lucky

    Zitat

    Original von fabio
    ...


    386,6 Tonnen - http://de.wikipedia.org/wiki/Goldreserve


    ...


    Hallo Fabio,


    Wikipedia ist doch immer wieder gut.
    Warum fehlt Kanada in der Liste? Sind die ganz auf Null?? Haben mal stark verkauft, haben auch Bodenschätze, wie Russland.


    Interessant wäre, wo das IWF-Gold lagert, und ob es allenfalls bei den Institutionen (IWF, BIZ, Europ.ZB) Doppelzählungen gibt, denn es ist ja bei den Insti's unter den Teilnehmerländern eingebucht und 'gehört' eigentlich denen?


    Wenn das jemand auf der Fingerspitze hätte, wäre es nett, das zu posten!


    Gruss,
    Lucky