Hallo HIghtekki,
einmal davon ausgegangen, dass jemand in 'grauer Vorzeit' (wahrscheinlich dannzumal, als es in den Siedlungsräumen irgendwie enger geworden war, grösserer Essay dazu von Heinsohn und Steiger) damit begonnen hat, von andern Sozialprodukt abzufordern, und in der Folge Schulden gemacht werden mussten, um solch gefordertes Sozialprodukt zu liefern, und diese Schulden dann umlauffähig gemacht wurden (an andere abgetreten, zediert wurden), dann wäre die primäre Deckung jeden (Schuld-)Geldes nicht Ware, sondern die Waffe.
Bei allem 'Geld' (in welcher Form auch immer) geht es darum, dass man als Besitzer dieses Geldes mittels dieses Geldes von Dritten Sozialprodukt (Güter, Dienstleistungen) abfordern kann.
Mittels Waffengewalt Sozialprodukt abfordern machen heute noch Gangster bei Raubüberfällen mit ihren Opfern und die Nationalstaaten der Welt mittels waffengedeckter Steuerhoheit mit ihren Einwohnern.
Oder anders: wenn ich eine schlagkräftige Privatarmee hätte, bräuchte ich mir über mein Überleben keine Sorge zu machen.
Irgendwie hatte das Abforden von Steuern durch den Staat für mich immer einen kriminellen Ruch oder neudeutsch 'touch', da die Bürger eines Staates ja nie den Staat in ihrer Gesamtheit mit all dem beauftragt haben, was der jetzt alles so tut und schon sehr lange nicht mehr bezahlen kann. Da ist ganz klar die 'Deckung' des per Staatsanleihen neu geschaffenen Geldes 'die Staatsmacht' mit ihrer Waffengewalt (Polizeien aller Art und Armee). Oder was geschieht, wenn du dich hoher Steuerschulden durch Verreisen ins Ausland entledigen möchtest?
Ein Thema in unendlichen Variationen, abei meines Erachtens darf 'die Waffengewalt' in den Diskussionen um Geld, dessen Deckung und Edelmetalle nicht ausser Acht gelassen werden.
Gruss,
Lucky