Zitat
Original von Saccard
Das von Mandelbrot Buch das hier empfohlen wurde ist wirklich zu empfehlen. Fraktale sind die Lösung bei diversen Börsenproblemen. E-Waves sind ja auch Fraktale, nur leider glaube die EW-Theoretiker nur an das Abspulen von Wellen anstatt einen Zufallsfaktor einzubauen.
Was wäre wenn?? Wenn 2003 der Irakkrieg nicht stattgefunden hätte. Jener unglückselige Tag. Wo jeder gleich wußte: wenn die Kanonen donnern kaufen. Der Bärenmarkt ist vorbei. Ja, die letzten 3 Jahre Kursanstieg kamen wirklich mit Ansage, sehr sehr außergewöhnlich.
Gruß
S.
Hallo Saccard,
So deppert wie sie immer wieder in diesen Fäden dargestellt werden, sind die Elliott-Wave-Analysten (ich spreche von Experten, nicht Hobbyisten wie mir) nun schon nicht.
Man sollte bei mangelnder Fachkenntnis mit Kritik vorsichtig sein.
Eine EW-Analyse, die ihren Namen verdient, hat immer Alternativszenarien (meist eines, selten mehrere, bei Phasen mit 'trendloser Volatilität' wie wir sie von allen Märkten kennen, aber in solchen Phasen ist weder EW noch sonst eine Technik sehr hilfreich, vielleicht candles am ehesten noch). Und immer werden stop-losses gesetzt, ab wann ein Szenario nicht mehr gültig ist.
Der Wendepunkt 2003 wurde von Jürgen Küssner ('Elli') angesagt, sogar im offenen Forum, unter dem Betreff 'volle Kanne long'. Jürgen Küssner ist ein sehr erfahrener EW-Analyst, der seinen Lebensunterhalt und das Haus in spanien, wo er lebt, als professioneller Börsenhändler mittels day-trading nache EW-Analyse-Methode verdient (hat). Erfolgsausweise auf seiner Website, bitte selbst nachschauen, wer will, ich muss wieder weg).
Was ich der EW-Analyse 'vorwerfe', ist dass sie schwierig zu erlernen ist und viel Erfahrung braucht. Dadurch gibt es sicher EW-Analysten, die nicht zuverlässig sind (oder noch nicht, bis sie mehr Erfahrung haben. Das ist fairerweise zu berücksichtigen. Andere Analyse-Verfahren sind auch nicht gerade einfach, aber doch einfacher zu erlernen.
Gruss,
Lucky Friday