Beiträge von Goldhut

    Moin,


    bin doch ein wenig überrascht, dass hier im Forum gleich auf die Immobilieneigentümer derart losgegangen wird. Ick bin doch keen Berliner :D In der Krise werden die Immobilienpreise selbstredend deutlich fallen. Es gibt vermutlich auch ein Überangebot an Immobilien. Diese werden bei dem heutigen Gebäudebestand in Deutschland überwiegend in den Baujahren vor 1985 zu finden sein, häufig gepaart mit einem Investitionsstau. Ich habe sämtliche Einheiten auf den Stand der heutigen Technik und Ausstattung gebracht und bei meinen Neubauten selbstredend auf komplette Barrierefreiheit und außergewöhnliche Komfort-Ausstattungen geachtet. So verfügen die Wohnungen fast sämtlich über einen freistehenden Kachelofen usw. Somit habe ich zumindest keine Sorgen, die Wohnungen jederzeit vermieten zu können. Meine Mieter haben auch ganz nützliche Berufe (mehrere Ärzte inkl. Zahnarzt=der ist wichtig ;) , Polizist, Elektriker usw. ). Von Gewerbeimmobilien habe ich zeitlebens immer die Finger gelassen. Jedenfalls fühle ich mich mit einem Teil meines Vermögens, der in Wohnimmobilien investiert ist, sehr wohl. Wenn es hier mal zu unruhig werden sollte, werden wir uns auf unseren landwirtschaftlichen Betrieb im Osten in MeckPom zurückziehen. Zur Frage, ob die Investoren auch JETZT in Mietimmobilien investieren: ja, sogar verstärkt. Bitte nicht die Immobilienpreise von München, Stuttgart oder Hamburg auf das ganze Land projizieren. Die Preise dort sind tatsächlich abartig. Soll Deine Nichte mal zu uns kommen, da kann sie mit Ihrem A12 Gehalt ein schönes Häuschen allein abzahlen und den Lebensunterhalt bestreiten. Das Gehalt des Ehemannes steht dann zur freien Verfügung. Man muss halt ein bisschen flexibel sein.


    Grüße
    Goldhut

    Moin @woernie,


    mir kommt die Entwicklung nicht „zu pass“
    . Was habe ich von Wertsteigerungen, wenn ich gar nicht verkaufen möchte? Ich wollte nur einmal ein wenig mit der Mär aufräumen, dass sämtliche Immobilieneigentümer bis Oberkante Lippe verschuldet sind. Die ich kenne, sind es jedenfalls nicht . Auch glaube ich kaum, dass es hier im Forum User gibt, die „fett“ in Immobilien investiert sind. Ich persönlich habe zwar soviel Wohneinheiten, dass ich davon auskömmlich leben kann (selbst erarbeitet) Dennoch rede ich von wirklichen Immoinvestoren, wo dermaßen viel Liquidität rumliegt, dass man es kaum glauben kann. Ansonsten kommt es einem häufig zu pass ( in der Form: es gefällt mir) , wenn die eigene Investition in der Verrechnungseinheit EUR steigt. Ist übrigens auch bei Gold so
    Grüße
    Goldhut

    Und ich befürchte Immobilien auch, für diese Prognose würde ich vor kurzen noch als Foren-Nostradamus bezeichnet [smilie_happy]

    Moin,


    ich habe schon ein wenig Einblick in den Immobilienmarkt - zumindest in unserem lokalen Bereich. Du machst Dir kein Bild darüber, wie viele Kaufinteressenten es gibt, die allesamt nicht! finanzieren müssen. Es gibt Geld im Überfluss. Es wird noch eine Menge Wasser die Elbe hinunter fließen, bevor eine deutliche Wende bei den Immobilienpreisen erfolgt, zudem ja dafür gesorgt wird, dass es jede Menge neuen Nachfragedruck gibt.


    Freundliche Grüße
    Goldhut

    Moin


    Banken, die freiwillig Einlagen gegen Zinszahlung via Internet (Weltsparen ) einsammeln, sollte man per se meiden. Ist doch logisch, dass da etwas faul ist. Kein Mitleid mit den Anlegern - Gier frisst Hirn .


    Grüße
    Goldhut

    Moin,


    ich freue mich natürlich auch über den Zuwachs in der Verrechnungseinheit Euro. Die Anlage in Gold (habe sehr große Teile zwischen 1994-2000 gekauft) ist aber bei weitem nicht das Investment, welches sich in meinem
    Portfolio am besten entwickelt hat. Erheblich besser hat sich unser Ackerland und Immos in guten Lagen entwickelt. Das Ackerland hat in den letzten 15 Jahren ca. 1200% zugelegt :D Die Pachten allerdings haben sich lediglich verfünffacht.


    Grüße
    Goldhut

    Moin,
    wir sind heute nach München gefahren (etwas über 700 km Fahrtstrecke, davon 100 km Landsraße). Habe es ruhig angehen lassen und bin gemütlich mit 190 km/h gefahren, sofern es keine Geschwindigkeitsbegrenzung gab. Da fährt mir auf der A14 so eine E-Karre namens Tesla S dicht auf und prüft die Gültigkeit meines KFZ- Kennzeichens und meint tatsächlich, den Blinker nach sehr kurzer Zeit setzen zu müssen ?) . Habe den Schrotthaufen vorbei gelassen und mich mit meinem V8-Öltanker gleich mal wieder dahinter gesetzt. Nach gefahrenen weiteren 10 Kilometern habe ich dann das Gaspedal etwas mehr durchgedrückt und mal den Blinker gesetzt und den Scheixx- Tesla, der merklich langsamer fahren musste, kurz mit 250 überholt. Nach 3 Minuten konnte ich den nicht mehr im Rückspiegel erblicken, der musste Stromsparen [smilie_happy] . Bin übrigens die gesamte Strecke mit einer einzigen Tankfüllung in knapp 5 Stunden und voller Beladung gefahren. Zugegebenermaßen weist mein Cayenne einen 100 Liter Tank auf, aber unter Alltagstauglichkeit verstehe ich solch eine Reichweite verbunden mit ordentlichen Fahrleistungen. Mit dem E-„Auto“ wäre ich mindestens die doppelte Zeit unterwegs gewesen.
    Grüße
    Goldhut

    Moin,


    bei meinen numismatischen Münzen ab einen Wert von 5.000 EUR/Münze habe ich mir die Mühe gemacht, einen Beipackzettel für meine potentiellen Erben zu schreiben, damit zumindest diese Stücke nicht verschleudert werden. Allerdings habe ich vor, diese zu meinen Lebzeiten zu verkaufen.
    Die Problematik der unwissenden Erben betrifft aber auch andere Sachwerte wie z. B. Immobilien usw. . Habe das schon bei Ackerland erlebt. Da wurde in der Bekanntschaft an den ach so netten Pächter verkauft und später stellte sich heraus, dass der Kaufpreis für die Flächen knapp 900 TEUR unter dem eigentlichen Marktpreis lag und verschleudert wurde :wall:


    Grüße
    Goldhut

    Moin,


    ... auch hier gilt: Wasser predigen, Wein saufen. Etwas moderner ausgedrückt: Oma als Umweltsau beschimpfen, aber den Urlaub von der coolen Oma bezahlen lassen.


    Grüße
    Goldhut

    Moin,


    wer die SPD wählt, darf das bald als außergewöhnliche Belastung aufgrund chronischer Dummheit in der Steuererklärung geltend machen. Ach, was schreibe ich da für ein Blödsinn - die SPD-Wähler zahlen ja überwiegend
    sowieso keine Steuern. Dann muss es dafür eben eine Direktsubvention geben, z. B. doppelter Hartz4-Satz.


    Grüße
    Goldhut

    Warum soll ich dafür noch zahlen, dass die Bank mit meinem Geld spielen darf und wenn die Bank pleite geht ich als Gläubiger dafür noch gerade stehen muss?

    Moin,


    glaube kaum, dass Du nennenswerte Beträge auf Deinem Girokonto hältst. Die meisten haben doch eher kleinere Beträge von unter 10 Tsd EUR auf dem Kontokorrentkonto. Vielleicht sollte man auch einmal schauen, welche Banken denn "zocken". Die Genossenschaftlichen Banken waren es eben nicht und sind es nicht. Daher ist es legitim, dass sie mit den Kontomodellen Dienstleistungserträge erzielen. Die Bafin fordert ja sogar eine vorhandene risikolose Kerngeschäftsrentabilität (Zinsertrag+Dienstleistungsertrag ./.Zinsaufwand+Verwaltungskosten+expected loss). Wie soll das denn auch bei diesem Zinsniveau funktionieren?


    Grüße
    Goldhut

    Moin,


    eine schwachsinnige Überschrift. Die Sparda München berechnet 1,90 EUR im Monat für ein Girokonto. Was für ein schlecht rechnender Vorstand. Die 1,90 EUR decken nicht einmal die Selbstkosten beim Rechenzentrum. Unter 5 EUR geht es nicht kostendeckend. Warum soll das Führen eines Girokontos nebst Abwicklung des Zahlungsverkehrs nicht einmal den Preis eines Cappuccinos haben? Sorry, welche Dienstleistung gibt es denn heute noch umsonst?


    Grüße
    Goldhut