Beiträge von Goldhut

    Ich bin heute am Bodensee durch Friedrichshafen gelaufen - erschütternd, wieviele Geschäfte komplett zu hatten. Von C&A, H&M, etc etc . .... alles dicht.

    Moin,


    die verkaufen ja auch keine Lebensmittel ;) Ich bin bei Dir, wenn es um die Preise für Gewerbeimmobilien geht. Ich bin froh, keine zu haben. Die Attraktivität der größeren Städte wird allerdings rapide sinken. Wenn wir mal in München verweilten, war es immer sehr entspannend für mich, eine Gerstensaftkaltschorle zu konsumieren, während der Rest der Familie ein bisschen einkaufen war. Immer um die 2 Stunden absolute Ruhe :thumbsup: Es war einmal...


    Grüße
    Goldhut

    um wohlstand für die evölkerung zu schaffen, mit einer florierenden wirtschaft, ist ein ein zu hoher binnenkonsum nicht gesund. eine hohe sparquote ist von nöten!


    bg bh

    Moin,


    jetzt kommst Du mit so ollen Kamellen wie hohe Sparquote - das hat mein Volkswirtschaftslehre-Prof. im letzten Jahrhundert (1996) zu uns gesagt [smilie_happy] Heute ist das alles antikes Wissen und wir sollten uns eingestehen, so rein gar nichts mehr von der modernen Wirtschaftslehre zu verstehen. Mit meinen begrenzten Möglichkeiten und der einfachen Strukturiertheit verstehe ich die "Modern Monetary Theory" ehrlich gesagt nicht ;) Eigentlich kann ich die Schubladen in meinem Hirn mit diesem Wissen für andere Dinge leeren.


    Grüße
    Goldhut

    Moin,


    der Kriegstreiber legt los <X <X <X <X <X <X Vielleicht schafft er es noch, für den diesjährigen Friedensnobelpreis nominiert zu werden. Er muss allerdings dann recht bald die Waffen sprechen lassen :burka:


    Grüße
    Goldhut

    Moin @PatronaLupa,


    bei Scheixxhäusern stimme ich Dir voll und ganz zu! 10 Jahre und weg damit. Aber solche Objekte habe ich persönlich nicht im Portfolio. Immer nur TOP-Lagen, die ich heute nicht mehr bekommen würde. Der Cashflow stimmt und die Instandhaltung hält sich auch in Grenzen.


    Grüße
    Goldhut

    Moin @tut.anch.amun,


    eine Pyramide zu bauen ist natürlich eine ganz andere Nummer =O Allein das Brandschutzkonzept, da gibt es Ärger mit dem Bauamt, da die Fluchtwege einfach zu verwinkelt sind :D


    Eine richtig hochwertige Bauweise berücksichtigt vor allem die Lebensdauer der Materialien. Wenn ich ein 3-geschossiges Haus baue, dann befinden sich die Dachunterschläge und Windfedern in einer Höhe, für die man dann zum Streichen oder Austauschen mindestens eine größere Hebebühne benötigt. Leider wird in der Zwischenzeit der Garten angelegt usw., ergo: Man kommt nicht mehr an allen Seiten ran. Daher verwende ich z. B. Trespa in der 10mm Variante für die Unterschläge und Zinkbekleidung für die Windfedern. Da braucht man dann die nächsten 60 Jahre nichts mehr zu machen. Treppenhaus und Außentreppe grundsätzlich in echtem Granit und die Geländer immer in V4A. Balkonbelag seit neuestem mit Cedral Faserzementdielen (sind mit Cellulose versetzt). Die Fassadenbekleidung des obersten Stockwerkes als Stehfalz Rheinzink-Fassadensystem (hält länger als 100 Jahre). Alles wirklich sehr teuer, aber ich muss da zu meinen Lebzeiten nicht mehr ran. Die ersten zwanzig Jahre merkt der Bauherr noch nicht die Unterschiede, aber dann massiv :thumbsup:


    Grüße
    Goldhut

    Moin @Seeadler,


    das sind sogenannte Selbstbausätze - einfach schrecklich ;( Ich verwende für die Außenwände immer hochfeste Kalksandsteine, ebenso für die tragenden Innenwände, ganz wenig Trockenbau als Metallständerwerk ausgebildet.
    Keller immer als weiße Wanne, denn dann ist Ruhe mit Feuchtigkeit. Kalksandsteine werden seit rund 125 Jahren erfolgreich eingesetzt und haben sich bewährt.


    Grüße
    Goldhut

    Moin,


    die verantwortlichen Entscheidungsträger singen schon einmal das Lied der Unschuld:


    Im Interview mit Stroer-Propaganda (t-online.de)
    "Nicht das Jahr der Schuldzuweisungen
    Spahn hat in dem Interview auch vor Schuldzuweisungen bei der Aufarbeitung der Corona-Pandemie gewarnt. "Wir sollten aufpassen, dass 2021 nicht das Jahr der Schuldzuweisung wird. Über Fehler und Versäumnisse reden ist wichtig. Aber ohne dass es unerbittlich wird. Ohne dass es nur noch darum geht, Schuld auf andere abzuladen", sagte der Gesundheitsminister." <X


    Ich denke, dass die Spahn mal einen ordentlichen Urlaub verdient hat: Z.B. im schönen Nürnberg :!:

    Grüße
    Goldhut

    Ich bewohne ein älteres Haus.....Baujahr 33....Vollziegel ....Keller aus stampfbeton....aber schon damals mit Leerrohren für Strom und einem Bad.......

    Moin,


    das ist der Grund, warum ich unheimlich gerne Gründerzeithäuser kaufe und max bis zur Art Deco-Zeit. Entweder der vorgenannte Zeitraum oder eben Neubau, bei dem ich und nur ich die Qualität der Baustoffe bestimmen kann. Die Neubauten in meinem Portfolie stehen meinen Altbauten in nichts nach 8o Wie Du schon schreibst: Ein Haus aus den 50er unterscheidet sich in der Qualität der Substanz nicht sonderlich von einem Haus aus den 80er Jahren. Einzig die Schadstoffbelastung ist in dem 50er Jahre-Bau geringer.


    Grüße
    Goldhut


    P.S.: Wenn Holz, dann Fachwerkbau. Ansonsten wünsche ich in 30-50 Jahren unheimlich viel Spaß :D

    ich habe mich von etlichen immobilienbeständen getrennt. das stammkapital wurde in die erweiterung meiner acker

    Moin,


    bestimmt sind einige Regionen in Bezug auf die Immobilienpreise eher am Peak - d´accord. Das gilt aber bestimmt und insbesondere für die Ackerflächen (ist schon ein wenig surreal, wenn ein mittlerer Betrieb Land im Gegenwert von 5-10 Millionen EUR im Eigentum hat) ;) Warum sollte ich jetzt meine gut laufenden Immobilien abstoßen, um noch mehr Ackerland zu kaufen? (das können Privatpersonen übrigens gar nicht). Gewinne stehen für mich nicht mehr im Vordergrund, sondern Vermögenserhalt. Selbstredend finde ich es nicht schlecht, weiter anzusammeln. Die Möglichkeit der Diversifikation hängt natürlich an der Gesamthöhe des vorhandenen Vermögens. Bei kleineren (ist nicht despektierlich oder überheblich gemeint!) Vermögen <500 TEUR würde ich nur in eine eigengenutzte Immobilie und physisches Gold investieren. Darüber hinaus bietet es sich an, Vermietungsimmobilien für den laufenden Cashflow hinzuzunehmen.


    Grüße
    Goldhut


    P.S.: Von Gewerbeimmobilien habe ist seit jeher die Finger gelassen :!:

    Ich glaube, dass es nur wenige gibt, die keine Schulden drauf haben. So gut wie keiner gibt es zu, Schulden zu haben. Schulden verstecken ist echter Volkssport geworden. Armut wird versteckt. Heuchlerei pur ist das!. Es wird fast nur noch gelogen. Überall.

    Moin,


    Du unterschätzt die Offenheit unter den Immobilieninvestoren. Mein Umfeld geht sehr offen mit Ihren Investitionen um. Sicherlich werden aus steuerlichen Gründen auch mal Darlehen aufgenommen, meistens aber deutlich weniger als 50%. Es ist wirklich viel, sehr viel Geld im Markt. So langsam geht auch die Panik um, dass dieses wohl nicht mehr sicher sei und es wird halt anderweitig (vermeintlich) sicher angelegt. Mein echter Freund hat sich z. B. Anfang des Jahres 8 Neubauwohnungen in gehobener Ausstattung auf einmal gekauft und schlicht zur Bezahlung lediglich umgebucht.


    Grüße
    Goldhut


    P.S.: Mitunter verstehe ich nicht, warum hier viele derart gegen Immobilieninvestitionen sind. Es wird als Argument ins Feld geführt, es könne alles enteignet werden. Ja, kann es. Nur dann ist dieses Land komplett ausgelöscht. Dann nützt auch kein Edelmetall mehr etwas, sondern nur noch Waffen. Ehrlich gesagt bin ich auf ein solches Szenarion nicht sonderlich scharf. Ich bleibe dabei: Von allem genug und man kommt durch. Ich verkaufe doch jetzt nicht meine gesamten Ackerflächen aus Angst vor Enteignung. Angst ist kein guter Ratgeber, sondern regt lediglich zur Vorsorge an.

    Moin,


    es gibt keine Erfahrungswerte mit derart niedrigen Zinsen. Ich möchte nur mit der Mär aufräumen, dass sämtliche Immobilieneigentümer einen Leverage bis zum Anschlag fahren. Aktuell fließt unglaublich viel vorhandenes Geld als Anlagekapital in den Immobilienmarkt. Selbst, wenn das Preisniveau irgendwann mal um 25% oder gar 50% fällt, wird es diese Investoren nicht jucken. Man kann ja nach wie vor mit seinem Auto dran vorbeifahren, es ist nichts abhanden gekommen. Ist eigentlich vom Gefühl her wie bei physischem Gold: Fällt das mal richtig, juckt es die Eigentümer auch nicht sonderlich (außer natürlich Sir Gay). Das ist bei Aktien meistens anders. Die Bautätigkeit ist am Anschlag angekommen und führt dennoch nicht dazu, den benötigten Wohnraum zu schaffen. Bei uns in der Stadt liegt das durchschnittliche :!: Alter der Gebäudesubstanz bei mittlerweile über 70 Jahren. Viele Gebäude wurden nicht instand gehalten und müssen in dieser Dekade abgerissen werden. Es wird bei der Knappheit des Wohnraumes bleiben, auch Dank unserer Führerin, die mal eben für über 2 Mio "Nachmieter" gesorgt hat.


    Grüße
    Goldhut