Beiträge von Goldhut

    Moin,


    nimm als ganze Unzen den Krügerrand und als kleine Stückelung das 20 Franken Vreneli. Diese beiden Sorten sind allseits bekannt und jederzeit mit einem geringen Spread zwischen An-u. Verkaufspreis veräußerbar. Du kannst selbst größere Mengen ohne jegliche Probleme verkaufen. 1000 Vreneli oder 500 Unzen Krügerrand - kein Problem.


    Grüße
    Goldhut

    Moin,


    das gesamte Gold aus islamischen Ländern (Türkei, Iran usw.) habe ich dieses Jahr verkloppt und gegen gängige LMU getauscht. Die Pahlavi gingen ja noch, da gängige Gewichtseinheiten. An den Kurush und Piaster-Münzen hatte ich nie Freude. Die 10-$ Indianer finde sehr hübsch und habe jede Münze dieses Typs, die mir im Laufe meines Sammlerlebens untergekommen ist, zurückgelegt.


    Grüße
    Goldhut

    Moin,


    ich mache es kurz: Heubach gibt zwar einen Verkaufspreis an, es sind aber nie Stücke zum Verkauf vorhanden. Das wird gerne von Händlern bei besseren Münzen gemacht, da vielleicht der eine oder andere Unwissende dann zu den niedrigen Ankaufspreisen veräußert. Dadurch sieht halt der Abstand zwischen An-u, Verkauf nicht allzu groß aus. Außerdem werden die Preise nicht regelmäßig angepasst. Heubach wird schon keine 20 Kronen Schweden unter Goldwert verkaufen - glaube mir. Die 20 Kronen Schweden eignen sich nicht besonders zum Goldbestandsaufbau.
    Schaue lieber bei den Sovereigns , den 20 Mark Preußen oder meiner Lieblingsmünze, den 20 Schweizer Franken Vreneli. Günstig bekommt man auch fast alle Franzosen.


    Grüße
    Goldhut

    Er meinte wohl „eminent“ ...

    ... englisch und deutsch gemischt, also denglisch, ist unter den Analysten weit verbreitet. Ich gehe davon aus, dass er den englischen Begriff gemeint hat. Auf die Idee, dass er das deutsche Wort eminent gemeint haben könnte, bin ich gar nicht gekommen. Habe übrigens vor kurzem an einem Restaurantzulieferer-LKW gelesen: "food ist unser business"! Versucht das einmal unfallfrei zu sprechen. Wir verblöden hier zusehends und vergewaltigen unsere schöne Sprache bis zur Unkenntlichkeit.


    Grüße
    Goldhut

    Moin,


    ist immer wieder faszinierend zu sehen, wie sich hier im Forum um das Aufzeigen etwaiger künftiger Entwicklungen des Goldpreises bemüht wird. Dabei ist das alles so einfach: Lest einfach die Marktberichte des Philip Hopf, da steht alles schwarz auf weiß drin (100% Trefferwahrscheinlichkeit!) Bald gehts ins Untergeschoss
    Wir sind halt zu blöd, um die Entwicklung zu antizipieren und Herr Hopf ist zu blöd, die mit seinen "genialen" Trades verdiente Mörderkohle so zu verwenden, dass er nicht mehr derart hart arbeiten muss :rolleyes:


    Grüße
    Goldhut


    P.S.: Hinweis für Herrn Hopf: Schreiben Sie nicht immer von "einem imminent bevorstehenden Hoch ..." Imminent ist gleichbedeutend mit dem Wort bevorstehend. Mein Prof. hat diese Art des Ausdrückens immer als pseudo-intellektuell bezeichnet :burka:

    Moin,


    vermutlich wirst Du enttäuscht sein, aber derartiges altes Silberbesteck bringt beim Verkauf häufig nicht einmal den Metallwert, zumal Du lediglich 4 Teile davon hast. Lege die Löffel und die Gabel auch eine Waage und multipliziere mit 0,8. Die errechnete Summe dann mit 0,38 EUR. Mehr wirst Du wohl nicht bekommen. Das Messer ist quasi wertlos, da der Griff gefüllt ist und diese ungern von den Ankäufern genommen werden. Die beste Verwendung wäre, es einfach bestimmungsgemäß zu nutzen ;)


    Schöne Weihnachten
    Goldhut

    Warum wird der 1981er bei den Händlern immer deutlich teurer angeboten?
    Argument ist immer es sind durch den damaligen Boykott deutlich weniger Exemplare auf dem Markt.
    Die oben genannte Auflage wäre dann ja nicht Aussagekräftig.

    Moin,


    hier im Westen ist der 81er aus diesem Grund nicht so häufig. Auflagenzahlen sagen überhaupt nichts (!) über die tatsächliche Verfügbarkeit aus. So weist der 1975er nur eine Auflage von 250 Tsd auf, ist dennoch keinen Deut seltener im Angebot, wie die 76er/77er/79er und verdient absolut keinen Aufschlag. Der 82er hingegen ist wirklich selten. Über den 1923er brauchen wir uns wohl nicht unterhalten. Habe einen in vz+ vor Jahren bei Künker versteigern lassen und fast 4 TEUR bekommen. Allerdings sind die preislich ein ganzes Stück zurück gekommen. Heute bekommt man einen 23er schon für 2.200 - 2800 EUR.


    Grüße
    Goldhut

    Moin,


    ok, ich habe lediglich 30 Jahre Erfahrung und noch nie! eine Sicherheitenverstärkung aufgrund einer Verschlechterung des Wertes einer Sicherheit "Immobilie" erlebt oder zur Kenntnis bekommen. Bei der Verpfänung eines Wertpapierdepots sieht das anders aus. Warum sollte eine Bank eine Nachbesicherung bei einer Verringerung des Sicherheitenwertes "Immobilie" fordern, wenn der Kredit einwandfrei bedient wird? In der Regel ist die Tilgung so bemessen, dass nach Ablauf der Zinsbindung etwaige anfängliche Blankoanteile nicht mehr vorhanden sind. Die Bewertung einer Immobilie erfolgt auf Grundlage der Beleihungswertverordnung oder der Beleihungswertrichtlinie. Hier wird in Deutschland sehr vorsichtig bewertet. Die derzeitigen Markpreise haben nur bedingt Einfluss. Zudem wird i. d. R. noch ein Sicherheitsabschlag von mindestens 10% vorgenommen. So kommt es, dass z. B. bei einem Neubau jeder investierte Euro auf dem platten Land (Kleinstadt mit ca. 40 Tsd Einwohnern) lediglich mit ungefähr 0,65 EUR im Beleihungswert berücksichtigt wird. Die Beleihungsgrenze liegt dann noch einmal darunter. Somit können die Marktpreise um 20% fallen und trotzdem tut sich bei der Bewertung der Sicherheit kaum etwas, es verringert sich lediglich der Abstand zwischen dem eh niedrigen Beleihungswert und dem Marktwert. Übrigens schließen örtliche Banken (Sparkassen, Volksbanken) den Weiterverkauf von Forderungen überwiegend vertraglich aus! Leider gab es auch negative Beispiele wie die Sparkasse Ost-Holstein. Hieraus entstand dann das Risikobegrenzungsgesetz, um Verbraucher zu schützen. Wenn man zur Großbank oder Direktbank geht, muss man halt damit leben.


    Grüße
    Goldhut

    Tut...im Moment noch....falls die Immopreise mal fallen wie Herbstlaub....ich habe das schon dreimal erlebt....will die Bank neue Sicherheiten....und dann müssen sich 95 % der Häuslebauer mit neuen Kreditverträgen und anderen Zinsen rumschlagen.,...so 5-7 % Zins....was dann.


    cu DL...ali steht mit beiden Beinen im Markt

    Moin,


    ich möchte einmal einiges richtig stellen. Die Bank verlangt aufgrund fallender Immobilienpreise keine zusätzlichen Sicherheiten, lediglich bei sich deutlich verschlechternder Bonität verbunden mit Leistungsstörungen kommt so etwas vor. Durch die WKR (Wohnimmobilienkreditrichtlinie) sind die Banken gezwungen, in der Beratung dem Kunden Szenarien einer deutlichen Zinssatzerhöhung im Hinblick auf seine Kapitaldienstfähigkeit aufzuzeigen und schriftlich in einem Beratungsprotokoll zu dokumentieren. Aktuell verwenden die meisten Banken für diese Szenarien eine Annuität von 6-7%. Reicht die rechnerische Kapitaldienstfähigkeit dann nicht aus, ist es nahezu unmöglich, als Bank diesen Kredit zu vergeben. Aus meiner Erfahrung heraus wählen sehr viele Immobilienkäufer Zinsfestschreibungen mit 15 Jahren und länger (was sinnvoll erscheint). Ein Eigenkapitaleinsatz von 20% liegt eher schon über dem Durchschnitt. Wichtig ist, dass die Anfangstilgung dann hoch genug ist, um nach Zinsablauf eine geringere Restschuld für die Weiterfinanzierung zu haben. Das größte Problem der Bauherren ist, dass viele ihren privaten Konsum nicht im Griff haben (das neue Auto muss beim Hausbau noch abfallen) und vor allem das Risiko von Scheidungen. Eine mögliche Arbeitslosigkeit ist in den Hintergrund getreten, da es fast in jeder Branche Nachfrage gibt.


    Grüße
    Goldhut, der neben edlem Metall auch Immos gut findet ^^