Beiträge von Goldhut

    Goldhut: Die Grundschuld wird meiner Meinung nach nicht zur Eigentümergrundschuld. Dies war früher bei Hypotheken so und wäre bei einer Grundschuld meines Wissens nur dann der Fall, wenn der Darlehensnehmer nicht auf das Darlehen zahlt, sondern explizit auf die Grundschuld. Normalerweise haben die Banken in ihren Zweckerklärungen einen entsprechenden Passus drin, dass die Tilgungen auf das Darlehen erfolgen (rein technisch gesehen ist es das gleiche, aber halt mit unterschiedlicher Wirkung hinsichtlich der Grundschuld).
    Wäre es tatsächlich eine eigentümergrundschuld wird zur Löschung des Rechts im Grundbuch keine Löschungsbewilligung benötigt, sondern eine löschungsfähige Quittung.

    Moin,


    das ist nicht richtig. Die Hypothek ist eine akzessorische Sicherheit, d.h. sie ist abhängig vom Bestehen einer Forderung. Mit Rückzahlung dieser Forderung reduziert sich die Hypothek um selbigen Betrag. Die Grundschuld hingegen ist eine abstrakte Sicherheit, d. h. Existenz u. Höhe sind unabhängig von der Forderung. Der Sicherungsnehmer (Bank) erhält nur treuhänderisch die Rechte am Sicherungsgut (wird sichergestellt über die Verwendungszweckerklärung) und ist bei ordnungsgemäßer Erfüllung des Kreditvertrages seitens des Kreditnehmers an diesen "zurückzugeben". Die Grundschuld wird automatisch rechtlich zur Eigentümergrundschuld. Die Löschungsbewilligung muss aber logischerweise vom noch im Grundbuch eingetragenen Grundschuldgläubiger erteilt werden. Bei der Aufhebung durch Löschungsbewilligung erzwingt man die unmittelbare Löschung eines Grundpfandrechts. Wünscht der Eigentümer allerdings den Fortbestand als Eigentümergrundschuld , so muss der Grundschuldgläubiger einen Verzicht nach § 1192, § 1168 Abs. 1 BGB (löschungsfähige Quittung) aussprechen. So kann die Grundschuld dann für künftige Kreditaufnahmen wieder als Kreditsicherheit verwendet werden. Der Eigentümer kann aber jederzeit durch seine eigene Aufgabeerklärung das ungenutzte Grundpfandrecht aufheben und im Grundbuch löschen lassen.


    Grüße
    Goldhut

    Das machte mich dann doch stutzig und hartnächiges Nachfragen ergab, das selbst bei KOMPLETTER sofortiger Zahlung auch sämtlicher Zinsen, also es ging schon gar nicht mehr um das Verhandeln einer Vorfälligkeitsentschädigung, die Grundschuldeintragung NICHT vorfristig gelöscht wird.

    Moin,


    stehen der eingetragenen Grundschuld keine Verbindlichkeiten mit entsprechender Verwendungszweckerklärung mehr gegenüber, hast Du ein Recht auf Erteilung einer Löschungsbewilligung des Grundschuldgläubigers. Die Grundschuld ist in der Zwischenzeit zur Eigentümergrundschuld geworden. Die gegenüber deiner Person gemachten Aussagen seitens Deiner Bank sind kompletter Unsinn! Richtig ist: Es muss lediglich eine Löschungsbewilligung erteilt werden. Du musst Dich dann selbst um die Löschung kümmern. Ich vermute eher, dass die besagte Grundschuld über die Zweckerklärung (eventuell sogar eine weite VZE) auch noch für weitere Verbindlichkeiten haftet und somit nicht gelöscht werden kann.




    außer der Kulanz der Bank und dem Sonderkündigungsrecht des Darlehnsnehmers nach Ablauf von 10 Jahren (mit einer Kündigungsfrist von 6 Monaten) gibt es durch die aktuelle Rechtsprechung oftmals noch eine zusätzliche Möglichkeit aus bestehenden Darlehnsverträgen ohne Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung herauszukommen.
    Viele Institute haben in Ihren Darlehnsverträgen eine Widerrufsbelehrung, die den heutigen juristischen Anforderungen nicht genügt und damit unwirksam ist. Ist dies der Fall, fängt die Widerrufsfrist von 14 Tagen nicht an zu laufen - das Darlehen kann also auch nach Jahren noch widerrufen werden.
    http://baufiservice24.de/blog/…falligkeitsentschadigung/

    Moin,


    das ist nicht mehr möglich. Der Gesetzgeber hatte mit Einführung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie eine Frist für die Anmeldung von Ansprüchen gesetzt. Die ist mittlerweile schon längst verstrichen.



    Grüße
    Goldhut

    Wow, das nenn ich mal MUT.Was ist mit dem Investment in einem bevorstehendem Bürgerkrieg/WWIII?
    der zwangsweise bewusst herbei geführt werden soll.

    Moin,


    an Bürgerkrieg oder gar einen WK III glaube ich nicht. Ich könnte es ja jederzeit aus Eigenmitteln vollständig bezahlen. So mutig ist das nun auch nicht. Man sollte nicht zu pessimistisch sein. Ach so, eine Wohnung ist schon ab Fertigstellung vermietet => an einen Chirurgen, der keinen Bock auf Eigentum hat, aber adäquat wohnen möchte. Der Pessimist sagt sich: Den brauche ich bestimmt noch einmal in der Krise [smilie_happy]
    Ich werde einfach mal ein bisschen abwarten.


    Grüße
    Goldhut

    Moin,


    ich mach mal keinen gesonderten Faden auf. Werde Mitte des Jahres noch ein etwas größeres Bauprojekt starten (Stadtvilla mit mehreren Einheiten zur Vermietung). Das (recht teure) Grundstück habe ich bereits aus Eigenmitteln bezahlt. Die reinen Baukosten werden noch einmal um die 750 TEUR ausmachen. Bin noch am Ausloten, wie viel EK ich noch zusätzlich einsetze. Ich denke, das zusätzliche 250 TEUR ein ordentliches Verhältnis zur Gesamtinvestition darstellen. Rest als Finanzierung 20 Jahre mit 20. jähriger Zinsfestschreibung und jederzeitigen Sondertilgungsrecht bis zur vollen Darlehenshöhe ab dem 6. Laufzeitjahr. Werde also ein bisschen von meinem Gold verkaufen (um die 7 Kg) und habe dafür noch bis Mitte des Jahres Zeit. Die Frage aller Fragen: Wo geht der POG bis Mitte des Jahres hin? Ich weiß, keiner kann das eigentlich seriös beantworten. Tendenz eher nach oben, oder eher nach unten. Macht zwar bei 7 Kg nicht soviel aus, aber wer den Pfennig (äh Cent) nicht ehrt, der ist des Talers (Euro) nicht wert ;)


    Grüße
    Goldhut

    Moin,


    die Wilhelmina kann man als Goldanlage auch uneingeschränkt kaufen. Habe noch nie Probleme beim Verkauf gehabt. Wird immer nah dem Spotpreis gehandelt.Ob da nun der olle Wilhelm II drauf ist, oder die Wilhelmina ist doch egal. Gibt bei dem 10 Guldenstück auch noch einige Varianten.


    Grüße
    Goldhut

    Hat hier eigentlich keiner gemerkt, wo in dem Posting der Hammer hängt???>>> Er spricht von Frauen, also Mehrzahl! Ist er etwa Syrer oder so?:

    Moin,


    ne, bin ein Ureinwohner der norddeutschen Küste :D Habe auch nur eine Frau, mit der ich sehr glücklich langjährig verheiratet bin. Trotzdem schreibe ich "Frauen", weil ich meine Familie spaßig als "Hobby" bezeichne und meine potentiellen Erben in der Überzahl eben Töchter sind ;)
    @tut.anch.amun: Mach Dir nichts daraus - meine Holde findet den 11er total schrecklich: zu laut, zu schnell, zu klein und unpraktisch. Ich hingeben liebe den wohlgeformten Hintern, die klassische Silhouette und die brachiale Fahrmaschine :thumbsup: So etwas hält eine gute Beziehung aber locker aus :love:


    Jetzt noch den Bezug zum Jammerthread: Genießt das Leben und kauft nicht nur Edelmetall. Dann stiert man auch nicht nur auf den POS/POG und jammert bei jeder kleinen Bewegung rum. Mittelfristig werden die Edelmetallinvestoren doch eh auf der Gewinnerseite stehen.


    Grüße
    Goldhut

    Moin,


    das ist Dein Problem: Du hast eben gerne Masse und eben nicht Klasse. Viele Briefmarken sind nicht gleichbedeutend mit einem hohen Wert. Habe übrigens viele "zweitklassige" Hobbys (Briefmarkensammeln, Sportwagen fahren, Frauen, Immos usw.).


    Grüße
    Goldhut

    Moin,


    jetzt wird das hier noch zur Handelsplattform :D Wer seine Briefmarken verkaufen möchte, kann mir gerne eine pn bzw. Mail schreiben (ein paar Fotos mit dem Handy, um einen ersten Eindruck zu erhalten). Lose Marken aus dem Dritten Reich insbesondere mit dem Konterfei des seinerzeitigen Reichskanzlers sind uninteressant.


    Grüße
    Goldhut

    Moin,


    da muss ich Dir widersprechen. Der Philateliemarkt ist ganz und gar nicht tot, sondern erlebt in den letzten Jahren teils erhebliche Preissteigerungen, aber eben nicht in dem Bereich, welchen die meisten unter Briefmarkensammeln verstehen. Bunte Bildchen im Album bestehend aus moderner Ware nach 1940 bringt tatsächlich gar nichts ein. Die Klassik nebst Semiklassik (insbesondere Ganzstücke) erlebt teils erhebliche Preissteigerungen. Ich liebe das "Briefmarkensammeln" und empfinde dieses Hobby im Übrigen viel spannender, als das Anhäufen von modernen Silber- und Goldmünzen. Bei den altdeutschen Goldmünzen oder den Histamenon / Solidus sieht das natürlich anders aus. Ansonsten stimme ich Dir in Bezug auf das Gejammer von @sirgey zu.


    Grüße
    Goldhut

    Moin,


    Massenware hin oder her. Ein so neuer Jahrgang sollte einwandfrei sein. Die 70er-Jahre Jahrgänge haben ja schon den ein oder anderen Finger passiert - da ist es normal. Wenn beim Händler gekauft, würde ich reklamieren, mich aber mit 15 EUR Nachlass zufrieden geben.


    Grüße
    Goldhut

    So wenig ist das nicht. Die anderen Jahre waren ja auch nicht gerade sechsstellig,und trotzdem findet man die säckeweise... Wohl auch, weil es ein weniger begehrtes Sammelobjekt zu sein scheint.


    Ich vermute also, daß die letzten Jahre weitgehend eingeschmolzen und als Krügerrand neu geprägt wurden, suche aber bislang vergeblich Beweise oder Bestätigung dafür.

    Moin,


    das ist eine sehr lustige Erklärung :D Nicht allein die Auflage ist entscheidend, sondern auch, in welche Märkte verkauft wurde. So weisen die 10 Rubel Tscherwonez 1980+1981 auch eine Million geprägte Münzen auf, sind dennoch nicht so häufig und werden mit deutlichen Aufschlägen gehandelt. Durch den Olympiaboykott und die damalige politische Situation wurde halt nicht in den Westen exportiert. Im Falle von Südafrika war es die Kritik an der Apartheidpolitik, die auch zu wirtschaftlichem Boykott geführt hat. So sind dann auch die 2 Rand-Münzen halt in andere Regionen der Welt verkauft worden und finden sich hierzulande eben nicht so häufig. Existieren werden die Münzen wohl noch überwiegend. Seltenheit ist übrigens kein Garant für hohe Preise. Ich habe einmal ein kubanisches 1/10 Unzen Goldstück mit einer weltweiten Auflag von 50 Stück auch nur unwesentlich oberhalb des Goldpreises verkaufen können ;)


    Grüße
    Goldhut

    Ich habe vergangenes Jahr ein paar Kilo der gemischten 999er und 925er Silbermünzen dort gekauft. Nach genauerer Kontrolle und nachwiegen stellte sich heraus, dass ca. 7-8% fein fehlten (viele Münzen mit geringerem Feingehalt waren enthalten)...
    Nach mehreren Mails mit Zusagen der Nachbesserung passierte nichts, irgendwann wurde auf meine Mails nicht mehr geantwortet :-/
    Leider keine so positive Erfahrung...

    Moin,


    wenn Du ein Kilo 925er kaufst, dann sind das in Feingewicht ca. 8% weniger. Wie hat Heubach denn die Ware angeboten - Brutto-oder Nettogewicht? Ich habe mit Heubach bisher nur sehr gute Erfahrungen gemacht. Insbesondere bei größeren Ankäufen ist Heubach vor allem auch ein solventer Partner.


    Grüße
    Goldhut


    P.S.: @Big23 Extra für die Heubach-Schelte angemeldet?