Interessantes Thema.
Auch hierzuforum -auch und gerade in den kritischen Beiträgen- zeichnet sich diesbezüglich eine offenkundige (räusper) Lust ab.
Etliche Problemfeststellungen , wenige Lösungsansätze.
Nun gut, auch diese (meine) Feststellung beginnt einen ähnlichen uns somit ebenso kontraproduktiven Kreisverkehr.
Gehen wir also mal auf die "Ruhrpolen" ein.
Ne wesentlich heterogene Gruppe als gemeinhin vermutet.
Darunter Masuren( ein im Kern slawisches Volk mit bereits historisch starken deutschen und urpreusischen Elementen)
So stimmten 1919 in Masuren auch 99,3% für einen Verbleib bei Ostpreussen und somit beim Deutschen Reich und gegen einen Anschluß an Polen.
Oberschlesier:
Seit 2012 von Polen als eigenständige Gruppe wieder anerkannt.
Kaschuben
und freilich auch eigentlichen Polen(meist aus der Provinz Posen)
Masuren und Oberschlesie(und mit Einschränkungen auch Kaschuben) mußten sich zu Beginn des 20.Jh. im Pott in der Regel kaum "mehr" assimilieren als ein zeitgenössischer Oberbayer.
Kurz gesagt gab es wesentliche Teile der "Ruhrpolen"(darunter natürlich auch einige eigentliche Polen) welche in einem derartigen Nahverhältnis zu der autochthonen Bevölkerung standen daß eine Assinmiklation oftamals erst garnicht (oder eben nur auf Nanoebene) stattfinden mußte.
Zudem wird in der linken Auslegung sehr gerne der Umstand verschwiegen daß unter den NICHT assimilationsfähiogen/asimilatioinswilligen "Ruhrpolen" der Anteil der Weiterwanderer(z.B. in die Montanregionen Belgiens und Nordfrankreichs oder aber auch in die USA) wesentlich höher war als unter den einfach zu assimilierenden Oberschlesiern oder Masuren.