Deutsche entwickeln sich zu Angstkonsumenten
Die deutschen Konsumenten dürften in diesem Jahr trotz - oder wegen? - der Euro-Krise tiefer ins Portemonnaie greifen, um sich Konsumwünsche zu erfüllen. Nach Einschätzung der GfK ist die Euro-Krise in den Köpfen der Deutschen einerseits präsent genug, um ihre eingewurzelte Sparneigung abzuschwächen. Andererseits bilden ein stabiler Arbeitsmarkt, die Erwartung steigender Einkommen sowie wenig attraktive alternative Anlagemöglichkeiten auch in diesem Jahr eine gute Grundlage für mehr Konsum.
Folglich prognostiziert die GfK nach Aussage ihres Vorstandsvorsitzenden Matthias Hartmann für 2013 einen inflationsbereinigten Konsumanstieg um 1 Prozent. Hartmann sagte, der private Konsum werde in diesem Jahr erneut einen stabilen Beitrag zur Binnenkonjunktur liefern. Im vergangenen Jahr war er sogar um 2,5 Prozent gestiegen.
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