Spieltheorie:
Wie Varoufakis uns zum Weiterzahlen zwingen will
http://www.manager-magazin.de/…ieltheorie-a-1041154.html
Denn Varoufakis' Idee besteht nur aus zwei Bausteinen, die zwar nicht neu sind, aber trotzdem von vielen Politikern als Nicht-Ökonomen nicht verstanden werden:
Der eine Baustein ist die auf Michael Porter und das Jahr 1976 zurückgehende Marktaustrittsbarriere. Danach muss man immer dafür sorgen, dass die Kosten des Gegenspielers so hoch werden, dass er sich nicht (mehr) zurückziehen kann und damit erpressbar wird.
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Der andere Baustein stammt aus der Spieltheorie. Hier beschränkt sich Varoufakis aber nicht auf Trivialmodelle wie das Feigling-Spiel, bei dem es darum geht, wer mit welchen Konsequenzen als erster aus dem Duell aussteigt. Es geht Varoufakis auch nicht nur darum, auf dem Spielfeld in mehreren Zügen zu denken (bereits damit wäre er weiter als die meisten Politiker und viele Spieltheoretiker). Nein, er plant mehrere Züge auf mehreren unterschiedlichen Spielfeldern hintereinander: Während seine Gegner noch glauben, man würde Poker spielen, schaltet er um auf Bridge und denkt schon über Canasta nach.