Hallo,
ich will / muss aus verschiedenen Gründen
(Job hier, nicht reich, Familie, eigene Wohnung ...) hier bleiben.
Für mich bedeutet das, mich möglichst auf "alle" Szenarien vorzubereiten,
d.h. auf verschiedene Arten "sparen", Dinge in Ordnung bringen, möglichst wenig konsumieren etc.
Corona hat daran nichts geändert, aber alles noch einmal beschleunigt. 
Ich bin (viel) zynischer und auch (etwas) vorsichtiger mit meinen Äußerungen geworden.
Ich halte Corona nicht für einen Witz, aber auch nicht für den Weltuntergang.
Nerven tut mich die schon mehrfach angesprochene Polarisierung:
Entweder man ist - aus Sicht der jeweils anderen - "Covidiot" oder "Coronazi",
dazwischen gibt es anscheinend nicht mehr viel.
Selbst früher mal "tolerante" Leute fangen an zu geifern, wenn man ihre Meinung nicht teilt,
und sind oder argumentieren teils sehr engstirnig und nur noch Ich - bezogen. 
Beispiel Jugendliche:
Wenn ich so 30-40 Jahre zurückdenke, ich wäre unter den heutigen Bedingungen total ausgeflippt!
Kumpels treffen, Lagerfeuer, Disco, Saufen, Frauen, Sex, ... :
alles gestrichen für junge Menschen??
Was soll das denn für eine "Jugend" sein?
Solche Forderungen sind ein schlechter Witz von Leuten,
die mit den o.g. Themengebieten abgeschlossen haben!
Wenn man dies ("Jugendliche haben ein Recht auf Jugend und auch auf Unvernunft!")
denen gegenüber aber äußert, kommt so ein "Aber meine Gesundheit! Mimimi...." - Gewäsch.
Kein bisschen Empathie für die Jugend, völlig Ich - zentrierte Sichtweise,
eigene Jugend offensichtlich total vergessen / ausgeblendet ...
So wird das mit vernünftigen Diskussionen jedenfalls schon mal nichts...
M.E. wird sich der Riss bzw. die Polarisierung noch rasant verschärfen
und die Leute in der "Mitte" werden weniger
und das "miteinander reden" (= diskutieren) auch. 
Alles nicht gut... 
Liebe Grüße
Marek