Beiträge von Rudiratlos

    Du solltest dir erst mal überlegen, was du wirklich willst/brauchst:
    a) Baumaschien für schwere Erdarbeiten?
    b) Was fürs semiprofessionelle Hobbygärtnern mit ein paar hundert Quadratmeter bis vielleicht 1 Tagwerk "Garten" und "Gewächshaus"
    c) Echter Ackerbau auf mehreren Tagwerk (mit profesioneller Fruchtfolge)


    Maschinen für a) sind für b) und c) nicht zu gebrauchen.


    Für b) reicht im Prinzip ein Einachser. Mit entsprechenden Anbauteilen geht das aber ins Geld und bei bisserl größerer Fläche ist das Mühsam. Da wäre ein kleiner, älterer Traktor (vielleicht mit Mähbalken) besser. Ältere noch gute Anbaugeräte wie kleiner Einscharrer Pflug, Egge, Sähmaschine, Kartoffellegemaschine und Kartoffelroder gibt es jede Menge für kleines Geld.


    Für c) sollte es dann auf jeden Fall ein Traktor sein, siehe, was ich unter b) dazu geschrieben habe. Mit 30-50 PS kann man eigentlich schon viel machen.


    Sehr vielseitig sind die Fendt GT aus den 60ern bis 80ern. Die gibt es in verschiedenen Größen, glaube der kleinste ist der GT 230 mit 35PS. Auf meinem elterlichen Hof laufen mehrere der 45PS Version (GT 250 bzw. GTS 250). Auf dem bin ich selber unzählige Stunden gesessen. Sehr übersichtlich und wendig, mit Fronthydraulik, Heckhydraulik, Zwischenachs-Hydraulik (umbaubar für Frontlader, Pritsche, und Anbaugeräte wie Hackgeräte, Kartoffellegemaschine,...) Front-und Heck-Zapfwelle in verschiedenen Geschwindigkeiten, Mähbalken... Eigentlich das vielseitigste, was ich an Traktor kenne. Ich bin ein absoluter Fan von diesem Gefährt. Mit das Beste, was sich Fendt je ausgedacht hat. Den fahr ich immer noch lieber als jedes andere neumoderne Ding.
    Nachteile:
    - in gutem Zustand nimmer so leicht zu bekommen und recht teuer. Wer einen hat, weiß ihn zu schätzen. Bei der 45-PS-Version wurden auch nur recht wenige gebaut (glaube 10000 Stück).
    - Gewichtsverteilung Vorder- zu Hinterachse ist der Posititionierung von Motor und Getriebe geschuldet nicht optimal. Aber dafür hat man halt dann den Raum für die Anbaugeräte im Zwischenachsbereich gewonnen
    - Kein Allrad (hat aber für extreme Situationen Differentilasperre)

    Ganz schön ruhig hier, wird hier überhaupt noch was umgesetzt? Wenn ich da mit vor 10 Jahren vergleiche, also 2010/11, dann sind wir noch meilenweit von einem echten Silber-Hype entfernt...


    Hab noch bisserl Premium-Bullion-Pseudo-Sammel-Kam rumliegen, der weg muss:
    - 1oz "Australian Stock Horse 2014" (muss nachzählen, müssten aber 15 Stück sein), inkl. Zertifikat: 43€/Stück
    - 1oz "Wedge Tailed Eagle 2016" (10 Stück, halbe Rolle): 33€/Stück
    - 12 Stück 1oz Ruanda Wildlife in Originalfolie (6x Erdmännchen 2016, 3x Schuhschnabel 2019, 3x Bushbaby 2020): 400€ für alle
    - 19 Stück 1oz Ruanda Nautical Ounce in Originalfolie (7x 2018, 6x 2019, 6x 2020): 690€ für alle
    - 10 Stück 1/2 oz Britannia 2011 in Originalfolie (die alten aus 958er-Silber; in der Halb-Unze-Größe eher selten): 170€ für alle


    Teilmengen auf Anfrage; Bilder auf Anfrage per WhatsApp. Zuzüglich Versand nach Wunsch; bei größeren Abnahmemengen besteht noch ein kleiner Verhandlungsspielraum, aber nicht bei Kleinmengen von 5 oder 10 Unzen; zuzüglich Versand nach Wunsch oder Abholung in 93426


    Bei Interesse bitte Konversation starten
    Rudi

    Das ging schnell! Schon weg!


    Biete ein kleines Paket Österreicher:
    - 1x Dukat
    - 1x 4 Gulden/Florin (10 Fr.)
    - 1x 8 Gulden/Florin (20 Fr.)


    Alles moderne Nachprägungen, beim Dukaten also 1915, bei den Gulden 1892. Wer neu in Sachen Gold ist und es (noch) nicht weiß: ein Dukat hat 986er-Legierung mit 3,44g fein, die Gulden sind nach LMU-Standard geprägt (900er Gold, 5,81g bzw. 2,905g Feingewicht).


    Zusammen 12,155g fein, zu haben für 598€ inkl. Versand im gut getarnten Stealthmodus-dhl-Paket (Fixpreis, ist eh schon saubillig; bitte Versicherungsproblematik beim Versand beachten); Einzelmünzen auf Anfrage.


    Bei Interesse bitte Konversation starten. Bilder gibt es bei Bedarf per WhatsApp, aber weiß ja eh jeder, wie die Dinger aussehen.
    Rudi

    Mit dem Messer schneiden? Ja!


    Weich wie Knetmasse? Nein! Geht eher so in Richtung Zinn, vielleicht noch etwas weicher (typisch ist auch der "Zinnschrei" beim Verbiegen)



    Eine sehr wichtige Anwendung ist im Link oben (wohl schon etwas älter) nicht genannt: Indiumzinnoxid (indum tin oxide ITO) für Touchscreens etc.

    Mir wurden mal ein Schwung falsche 1oz "Salzwasserkrokodil" von der PM angeboten. Davon gibt es eine BU-Version als Tube-Ware und ein Proof-Version. Die Proof hat zwar das gleiche Münzbild, Hintergrundfläche ist da aber nicht dieses "frosted-matt" wie bei der BU, sondern spiegelnd-glatt.


    Die Fälschungen waren "gekapselte Proof". War aber einfach am Gewicht zu erkennen, waren ohne Kapsel unter 30g das Stück. Münzbild hab ich mir dann gar nicht mehr so genau angesehen. Bilder hab ich leider nicht.



    Und plump nachgemachte Kaiserreich-Großmünzen mit griffeltem Rand, aber die kennt ja vermutlich auch jeder...

    Wegen deines Iridiums: Die ESG könnte sowas vielleicht auch ankaufen?


    Ich hab denen vor Jahren mal Dental-Zeugs geschickt. Wenn ich mich richtig erinnere, hatten die das bisserl Iridium auch vergütet. Werden halt nicht besonders gut zahlen... Kann auch sein, dass ich mich täusche, ist schon ein Weilchen her.

    Wer weiß das schon?...


    Leider ist mein Chart Platin-Gold nicht aktualisiert. Das sieht oft anders aus als ein Edelmetall alleine betrachtet.
    ...

    Nja, wissen tut man es immer erst hinterher...


    Wenn ich mir die Charts von Pt und Au-Pt-Ratio ansehe, würde ich aber kurzfristig eher doch auf schwächeres Platin als schwächers Gold tippen. Pt hat ja zwar schon etwas korrigiert und vielleicht war es das, aber ein Rücklaufen auf roundabout 1050$ wäre da schon noch möglich, oder sogar 950$.

    ...Daher könnte es jetzt doch nochmal bis ca. 1680 Dollar runter gehen...

    So, bei Gold würde ich sagen sind wir jetzt weit genug unten. Wir stehen jetzt ziemlich genau da, wo wir schon vor dem Corona-Crash im März 2020 waren. Denke nicht, dass es noch viel tiefer geht.


    Erstaunlich finde ich, wie gut sich im Vergleich dazu Silber gehalten hat. Da stehen wir ja doch sehr deutlich über dem Vor-Corona-Crash-Niveau von März 2020. Niemals, never-ever-nie-nicht hätte ich Silber diese Stärke zugetraut.


    Auch verblüfft hat mich der schnelle Meinungsumschwung in den Medien bezüglich Gold. Im Januar und Februar las man nur positive Prognosen zu Gold. Jetzt, nur zwei, drei Wochen später ist die Stimmung deutlich negativ.


    Meiner Einschätzung nach haben wir jetzt, abgesehen von vielleicht noch ein paar Dollar, das Tief in Gold drin.

    Offizielle Inflationsrate Dollar


    https://www.usinflationcalculator.com/


    1 Dollar 1981 ist 2,88 heute. Also sollte eine bestimmte Menge Gold laut OFFIZIELLER Angabe damals 1 Dollar gekosten haben und heute 2,88. Wenn jetzt alle sagen die OFFIZIELLE Inflation ist viel höher dann stimmt entweder die Behauptung nicht oder Gold schützt schlecht vor Inflation.

    Du stellst dich doch jetzt absichtlich doof? Aber ich spring jetzt mal trotzdem übers Stöckchen...


    Du machst in deinem Gedankengang einen großen Fehler:
    Du gehts davon aus, das alles gleichmäßig und mit konstanter Inflation im Preis steigt. Aber das stimmt doch so nicht. Manches Assest läuft einige Zeit besser, dann einige Zeit schlechter (Immobilien, Aktien, Gold,...). Mal zieht ein Assest davon, dann holen die anderen wieder auf... Diese Schwankungen können enorm sein. Bei Gold z.B. verwendest du ausgerechnet Preise um das Hunt-Hoch als Vergleichswert.
    Ausserdem gibt es auch Güter die auf lange Sicht nicht oder nicht so stark inflationieren wie andere.

    Ich gebe es ja offen zu, dass ich krankhaft siber-süchtig bin. Der medizinische Fachausdruck für dieses Leiden ist wohl "Stackitis". Ich werde es mal mit diesen Pillen oder dieser Injektion versuchen, vielleicht hilft das ja...


    Wenn nicht, und der Silberhaufen wächst weiter, dann brauch ich was, um ihn vor Bösewichten zu verteidigen. Am besten, ich bestelle gleich eine Rolle von diesem Stacheldraht mit.


    (links führen zu ebay-Angeboten; nicht meine, finde sie aber ganz lustig)

    Kenne mich mit dem Nullarzeugs nicht aus, habe die Maus nur aus Spaß gekauft. Wie ist da die Wertbeständigkeit in der alten Serie bei den Aufgeldern? Kann mir das wer verraten?
    Wenn Pt echt durch die Decke gehen sollte würde mir ja der Anstieg den "numismatischen" Gewinn aufressen. :wacko:

    Bin mir nicht sicher, ob ich dich richtig verstehe. Wenn du die Lunar-III-Platinmünzen der Perth Mint meinst und deine Frage darauf abzielt, wie sich da der Sammleraufschlage der Vorgängerserien Lunar II und/oder Lunar I in der Vergangenheit entwickelt hat, dann ist die Antwort ganz einfach: Lunar I und Lunar II der Perth Mint gab es nicht in Platin. Die Platin-Maus von 2020 ist also ein ganz neues Produkt.


    Ja, kann durchaus sein, dass der numismatische Gewinn den des Pt-Anstiegs "auffrisst". Aber das wäre ja nur dann blöd für dich, wenn du diesen numismatischen Aufschlag in der Vergangenheit auch gezahlt hättest. Ich sehe den numismatischen Mehrwert eher als Versicherung gegen einen evtl. Metallpreisverfall an. Aber du könntest diese Versicherung jetzt aktuell natürlich auch gegen ein Mehr an Metall eintauschen.

    Als ich in den 90ern mein Haus gebaut habe und mir die Ansparraten angeschaut habe (incl. Wartezeit) ist mitfast schlecht geworden.. Die haben schlechter rentiert als popelige Bundesschuldverschreibungen. Undbei letzteren hatteich das Geld noch in meiner Herrschaft...

    Bin Jahrgang 1981, deshalb kann mich mein Erinnerung vielleicht auch trügen. Wenn ich mich aber richtig erinnere, war ich irgendwann Anfang, Mitte der 90er mit meinem Vater bei der örtlichen Raiffeisenbank, um meine paar Mark "fest anzulegen". War es jetzt ein popeliger Bundesschatzbrief oder irgend so ein Renditesparen, bei dem der Zins jährlich stieg... Auf jeden fall gab es unterm Strich deutlich über 5%, glaub sogar Richtung 7%? Bei überschaubarer Laufzeit (5 Jahre?)


    Kann das sein, oder betrügt mich meine Erinnerung?


    Was ich damit meine: damals gabs noch Zinsen, sowohl auf Guthaben als auch bei Kreditnahme...