Beiträge von Kaufrausch

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    Original von gutso
    Ich hätte nie vermutet, dass Du die Seite von Markt-daten.de nicht kennst.
    Na, dann ist das ja wirklich genau das Richtige für Dich ... :D


    ...


    Hallo gutso,


    nun, ich bin (noch) nicht allwissend. Aber wir arbeiten dran! :D


    Normalerweise beziehe ich konkrete Antworten auf konkrete Fragen, die ich nicht schon weiß, meist aus den Ergebnissen von Google (selbstverständlich nach kritischer Abwägung). Dann gibt es hin und wieder mal so nette Tipps wie von Dir, die auch wirklich was wert sind. Dummerweise bin ich kein geübter Sammler (eher Jäger), so dass sie meist unter "Ferner liefen" auf meinem Bookmarkfriedhof verschwinden und nicht weiter beäugt werden. Und falls doch mal, dann ist der Link bis dahin meist ungültig. ;)


    Daneben, auch wenn Du es vielleicht schwer glauben magst, bin ich nur am Rande an Wirtschaft und noch viel weiter am Rande an VWL oder Politik interessiert, auch wenn ich da einige Semester meines Lebens investiert habe. Mein eigentliches Steckenpferd (unter vielen) ist die IT. Nun lebt der Mensch ja nicht von Luft und Liebe alleine und von der IT immer schlechter, so daß dann doch wieder die anderen Bereiche in mein Blickfeld rücken ...


    Beste Grüße


    KR :D


    P.S.: Excel würde ich nicht mal mit der Kneifzange anfassen. Das Ding rechnet teilweise Hokus Pokus. ;(

    Hallo Victor,


    erstmal welcome on board!


    Ja, wenn. Die Spareinlagen wachsen ja aber um keinen Cent mit diesem neuen Kredit. Und die Banken dürfen meines Wissens in einem gewissen Verhältnis zu den Sichteinlagen hinaus selbst Geld schöpfen, was sie auch schon getan haben. Es ist ja nicht so, dass Banken nur das Geld wieder verleihen, was Oma auf dem Sparbuch hat. Jede Bank darf Kredite in Summe vergeben, die deutlich darüber hinaus gehen. Daher ist auch jede Bank an der Geldschöpfung beteiligt. Als Gegenleistung fordert sie halt Sicherheiten, aber das gehört eigentlich nicht zum Thema.


    Die Frage war, wie der Staat für Inflation sorgt. Über die Steuern kann er das halt indirekt machen, wie ich oben gezeigt habe. Letztlich wird durch Inflation ja auch nur ein fiktiver Wert, nämlich der Preis erhöht. Alle Preise sind ja erstmal fiktive Werte. Was spielt es für eine Rolle, wenn der Preis eines Brotes sich um 50% verteuert, wenn im gleichen Augenblick die Löhne um 50% steigen? Wenn man im selben Augenblick alle Preise, Löhne und Sparguthaben um die Hälfte reduzieren würde, hätte niemand gewonnen oder verloren. Alles bliebe gleich.


    Das eigentich Skanalöse ist ja, dass man den Leuten vormacht, die Inflation wäre viel niedriger. Nur dadurch verlieren sie, weil sie vielleicht noch denken, mit den 3% auf dem Tagesgeldkonto, hätten sie einen Goldesel.


    Viele Grüße


    KR

    Zitat

    Original von midas
    Das soll kein T-thread werden, aber diese Woche habe ich den vorletzten Wert der dot.com Blase mit 96,78 % Verlust aus dem Depot rausgeworfen X(


    Huh, thats heavy.


    Zitat


    Cash ist jetzt bis auf 35% angewachsen und Saccard verunsichert mich, er hat so Unrecht nicht, was tun ? ?(
    Physisches bleibt natürlich !
    Gruss
    midas


    Das seh ich so wie Edel Man. Bei so großen Cash-Reserven - war denn der Verkauf dieser Aktie nötig? Hier war nun der Verlust schon eingepreist. Bei nem neuen Investment kann es wieder genauso laufen, während die verkauften Aktien abheben. Man sollte IMHO niemals verlustierte Aktien verkaufen, wenn es nicht nötig ist. Das ist doch gerade der Vorteil, dass man im Gegensatz zu OS Zeit hat. Nach der Weltwirtschaftskrise haben viele Aktien nach 20 Jahren ihren alten Wert wieder gehabt oder notierten sogar darüber. :]

    Zitat

    Original von Saccard
    nope, das wird nicht klappen. Es steigen ja nicht nur die Steuern sondern auch die Staatsquote. Steuern kann man beliebig steigern, die Staatsquate kann aber niemals über 100% steigen (60-65% haben wir derzeit). Am Ende weicht eben alles in Eigenregie und Nachbarschaftshilfe aus..


    Und das ist noch nicht einmal Schwarzarbeit. Wer will mich daran hindern statt 5 Stunden meinem Akademikerberuf nachzugehen um 1h Handwerker bezahlen zu können eben lieber selber gemüse im Garten anbaue, das Dach neu decke usw. usw.? Es geht eben einfach nicht mehr.


    Hallo Saccard,


    dass bei 100% Steuern Schluss mit lustig ist, ist mir klar. Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg. Und unseren Polit-Fritzchen fällt dann vielleicht parallel eine steuerfreie Subvention ein. :D


    Es kann und wird auch nicht jeder die Steuererhöhungen umschiffen. Auch wenn die Tendenz natürlich erst mal gegeben ist. Nehmen wir als Beispiel doch nur mal die Umsatzsteuer und verfolgen den Weg des Geldes dafür.


    1. Der Unternehmer benötigt für die Vorfinanzierung 3% mehr Geld. Er fordert also 3% mehr Geld bei der Bank an. Damit erhöht sich die Geldmenge genau um 3%.


    2. Nun muss er langfristig diese 3% und etwas mehr (Zinsen) auf den Preis aufschlagen.


    3. Wenn der Kunde das Produkt kauft, dann zahlt er jetzt die 3% plus Zinsen. Der Unternehmer bekommt seine Vorsteuern vom Finanzamt irgendwann später, je nach Veranlagung, allerdings zurück.


    Am Ende sind 3% plus Vorfinanzierungszinsen mehr an Kreditgeld abgefordert worden. Na, wenn das keine Inflation ist, was dann? Hinzu kommt noch, dass durch stetige Steuererhöhungen die Freibetragsgrenzen faktisch fallen. D. h. dadurch fallen zusätzlich auch noch immer mehr Steuern an.


    Beste Grüße


    KR

    Richtig, es geht nicht ums Drucken. Da der Staat aber als Gesetzgeber und Führer der öffentlichen Haushalte prinzipiell sehr mächtig ist, kann er auch einfach versuchen, Neukredite über Banken aufzunehmen.


    Ich denke, es funktioniert auch über Steuererhöhungen. Wenn die Steuern erhöht werden, steigen sofort die Preise und damit müsste auch mehr Geld, also Kredit, angefordert werden, um die höheren Preise zu bezahlen.

    Mädels, wir sind im Sommerloch. Da passiert nix mit dem POG. Es gibt schon seit Jahrtausenden immer mal irgendwo auf dieser runden Kugel ein paar Irre, die sich unbedingt zeigen müssen, wie lieb sie sich haben.


    Wer wegen solcher Irrer Unzen kauft, der hat das mit den Unzen irgendwie nicht kapiert. :D Insbesondere Gold ist eine Langfristanlage. Gold ist behäbig wie ein großer Supertanker. Der ändert so schnell seinen Kurs nicht. Nur wenn, dann brummt es mächtig im Gebälk.


    Am Montag isser wieder bei 640. Das sagt mein Magenguru. Nur weiß ich nicht, ob er richtig liegt. Ich hab ihn nämlich schon gefüttert und kann ihn nun nicht mehr mit Belohnung bestechen. :(


    Gnight!


    KR :D

    Von den alten V8 fahren da nicht mehr viele. Die Schickimickis da drüben setzen auf BMW und son Zeuch. Ansonsten japanische Kisten überall und auch GM und Co bauen kleinere Autos als früher. Die alten Chevys rosten so still vor sich hin. Hin und wieder sieht man noch welche in den nicht so feinen Gegenden.


    Und Klimaanlagen gibt es natürlich nur in den immerwarmen Gegenden am Gulf of Mexico und in den Wüsten und Savannen des Westens überall. Der Rest ist ähnlich klimatisiert wie hier und in Skandinavien. Die können auch ohne ihre Klimaanlage leben, so es denn sein muss.


    Im Grunde läuft vieles in Amiland nicht anders als in Europa. Wenn man irgendwo an der Ostküste ist, dann könnte man meinen, man sei in Europa. Mentalität, Hektik, Bürokratie, Klein-klein im Städtebau und bei den Autos sind ähnlich. Nehmen wir den Moloch NY mal aus, versteht sich. Und FL als Karibikstaat ist davon dann auch ausgenommen.


    So wie die meisten ihr Amiland ja nur aus Hollywood-Schinken kennen, das gibt es eher weiter westlich, wo die Gebiete deutlich dünner besiedelt sind, Gebirgsmassive wie die Sierra Nevada und weite Wüsten und Steppen das Land zerschneiden. Sieht man mal von CA an der Westküste ab, was ähnlich dicht besiedelt wie Deutschland ist.


    Um die Amis mach ich mir jedenfalls keine Sorgen - die kommen schon klar. Die sind da an ständige Naturkatastrophen angepasst, seien es Earthquakes über dem San-Andreas Graben, "Eiszeiten" im Nordwesten, Tornados in New Mexico oder Hurricanes am Gulf. Die verhalten sich da relativ zivilisiert. Das werden sie auch, wenn sie ihren Sprit rationieren müssten. Außerdem bin ich mir sicher, dass nicht nur die ersten bleifreien Sprits in den USA kamen, sondern dass auch die ersten E-Autos dort in größeren Stückzahlen produziert werden, wenn es soweit ist. 300 Millionen Amis sprechen die gleiche Sprache, da stellen sie schnell was auf die Beine.


    Was hier wird, mit dem bissel Öl aus der Nordsee, unserem zusammengequetschten Europa und den Haufen ungelöster Integrations- und Bildungsprobleme, unserem babylonischen Sprachwirrwarr das sieht dann schon wieder ganz anders aus. Was in Kultur und Kunst eine Bereicherung darstellt, bedeutet leider in der Wirtschaft Nachteile.

    Ja mexx,


    ob runde ob eckige Barren ist egal. Hauptsache Gold, handlich, relativ unverwüstlich und überall bekannt. Da ist der Krügerrand die ideale Anlagemünze, IMO.


    Aber dass die Südamerikaner den ML oder Panda gar nicht kennen, erstaunt mich schon etwas. Ich dachte eher an meine Kannibalen, denen ich irgendwann mal gegen ein paar Krügerränder aus dem Topf hüpfe. :D


    Viele Grüße


    KR

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    Original von Saccard
    Wie es aussieht ist der Goldmarkt tot. ...Gold wird in den Abwärtsstrudel mit hineingerissen. Größtenteils zu unrecht.


    Meine Empfehlung: Alles verkaufen, Situation neu überdenken.


    Sag mal Saccard, was rauchst Du da gerade im Moment? Ich lese Deine Beiträge ganz gerne. Also ist diese Frage nur rein rhetorisch gemeint. :P


    Viele Grüße


    KR :D

    Beantwortet ist hier gar nix. Erstens hat der Link auf den Goldseiten nichts mit den Goldseiten zu tun, sondern er verlinkt extern auf die SZ. Zweitens haben diese Pamphlete nichts mit dem Inhalt des SZ-Artikels zu tun. Hier scheint lediglich der Versuch Methode zu werden, Comical Ali zu übertreffen. Wo ist der überhaupt abgeblieben? :D

    Der Krügerrand hat neben den angesprochenen Vorteilen auch noch den, dass er weltweit am meisten bekannt ist. Und ich kaufe im Zweifel auf dem Schwarzmarkt, falls es ihn irgendwann mal wieder gibt, nur Münzen, die ich kenne. Auch wenn die nicht so hübsch glänzen. Da werde ich dann nicht der einzige sein, der sie aus diesem Grunde auch leichter los wird.


    Ach wie fein. Da hat sich einer ja richtige Mühe gegeben, seine nichtssagende Polemik aufzuhübschen. Leider beantwortet das nicht die Frage, was dieser Verschwörungssräd mit dem Thema dieses Bereichs zu tun hat.

    "In diesem Bereich können Sie über Artikel, Downloads, Links etc. von GoldSeiten.de diskutieren. "


    Hmm, also was dieser neu eröffnete Sräd unseres allseits bekannten Islamisten-Liebhaber jetzt mit dem Thema dieses Bereichs zu tun hat, darüber kann er die Leserschaft jetzt sicher aufklären ... :D


    Oder sollte er "Links etc. von GoldSeiten.de diskutieren." überlesen haben oder nicht wissen, dass die SZ nicht zu den Goldseiten gehört? ?(


    Na, vielleicht interessiert ihn auch einfach das Hausrecht eines Forenbetreibers mit Dhimmi-Status nicht sonderlich ...


    Fragen über Fragen ... ?(

    Zitat

    Original von goldor
    Die Inflation liegt bei 2%, die Kerninflation (ohne Öl und Lebensmittel) bei 1%
    Die oben genannten 5% sind höchstens die Bild-Inflation.


    Wie kann man nur so maßlos übertreiben? ?(


    7% Inflation p. a. sind im Monat nicht mal 1%. Oder glaubst du etwa den Statistiken, die Du nicht selbst verfälscht hast? :D


    Ob ich nun den Spritpreis nehme, den Preis eines VW-Käfer, die Immoblienpreise oder sonst irgend ein sehr relevanten Gut, die haben sich in den letzten 10 Jahren alle verdoppelt.


    Aber, naja, wenn man die Inflation an Klingeltönen und Einwegsocken aus China misst ... :rolleyes:

    Moin gutso,


    ja, Lebensversicherungen waren schon immer mein Steckenpferd. Womit ich wieder bei den Pferden wäre. :D Vorsicht, das war ironisch gemeint! ;)


    Ich halte mich von Versicherungen mit Kapital(krück)stock fern, soweit eben möglich. Die beste Lebensversicherung ist der Gebrauch des gesunden Menschenverstandes, aber da bist Du ja nicht ganz unbeleckt. :]


    Die besten Immos kann man übrigens auch aktuell bei Zwangsversteigerungen bekommen. Weit unter dem Preis, der sonst so gefordert wird. Dazu meist noch in äußerst veritablem Zustand, da die Milchmädchen, die darin wohnten, ihre ganze Liebe investiert hatten und bis zuletzt an die Gutmütigkeit ihrer Hausbanken glaubten. Und da diese Banken eigentlich nur Geld sehen wollen, ist ihnen der Verkaufserlös, der deutlich in der Nähe der Restschulden liegt oder sogar darüber hinaus geht, sogar ein Dorn im Auge des Hurricane. Das würde ja bedeuten, dass der Schuldner mit einem Schlage schuldenfrei wäre. Was selbstverfreilich nicht im Interesse gutmütiger Hausbanken liegt. Schließlich investieren auch diese ihre ganze Liebe in die liebgewordenen Schuldner, deren Zinszahlungen sie so lieben.


    Beste Grüße


    KR

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    Original von juergenlangen
    >>Wenn alle pleite sind, dann wird Dein Gold mit Kusshand genommen<< Unsinn ... woher soll das Geld kommen, wenn alle weniger haben, oder mehr für den Lebensunterhalt sorgen. Gold stellt aber eine grosse Chance dar, Vermögen auch durch Krisen und autoritäre Staatsphasen zu retten .. während der einer Wirtschaftskrise würde ich den praktischen Nutzen mal nicht überschätzen.


    Es geht gar nicht um Geld. Wenn alle Pleite sind, dann wird es so viele notleidende Immo-Kredite geben, dass man für ein paar Unzen Au ein paar nette qm bebautes Land bekommt.


    Zudem sind sowieso nie alle pleite. Damit war nur die Masse gemeint. Auch in den schlechtesten Zeiten und manchmal gerade dann, gibt es Leute die davon profitieren. Gold hat schon in normalen Zeiten, in turbulenten Zeiten noch mehr, den absoluten Luxusstatus. Du glaubst gar nicht, was manche Deutsche 1945 für eine frische Ananas bezahlt hätten. Die war da auch Luxus.

    Zitat

    Original von Fisiko
    Wir werden verraten und verkauft, Leute!!!


    Sag mal, wie kommst Du bloß auf die Idee? Unsere Politiker wollen doch nur unser Bestes! :D


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    Ich habe schon vor Wochen hier gepostet, daß ich einen Aktieneinbruch zum Jahresende kommen sehe, weil dann alle verkaufen werden um bloss keine Steuern zahlen zu müssen. Das Volk sieht in der Masse immer nur schwarz oder weiss. Von einem 3-Seiten-Artikel mit tausend wenn und aber bleibt nur der eine Satz haften: 30 % Abgeltungssteuer- und schwupps, werden die Aktien verkauft.


    Was für ein Zufall, dass ich keine deutschen Aktien habe ... ;)