Beiträge von Kaufrausch

    Hallo luckna,


    überleg doch mal! Alle Verschwörungstheorien scheitern daran, dass es Massen an Mitwisser geben muss und da irgend jemand ausplaudert. Selbst bei so sensiblen Fällen wie Osthoff wurde was ausgeplaudert, auch wenn da nur wenige Bescheid wissen.


    Und dann stellt sich tatsächlich die Frage, selbst wenn es so wäre, wo das Problem liegt. Zwingt Dich irgend jemand zu kaufen oder zu verkaufen? Nein? Na, dann liegt das ja in Deinem freien Willen, Gold zu kaufen oder zu verkaufen, wann immer es Dir beliegt. Ist es billig, freu Dich, kaufe! Ist es teuer, freu Dich, verkaufe!


    Einige oder wahrscheinlich die Mehrheit machen IMHO an der Börse den Kardinalfehler, dass sie meinen, irgendein "System" entdecken zu müssen, das ihnen garantierte Gewinne verspricht. Dieses System gibt es aber nicht. Läufts dann nicht so wie gewünscht, dann wird der Schuldige gesucht. Ich kann auch über Aktionärsklagen bzgl. der Telekom-Aktien z. B. nur leise lächeln. Da haben wohl ein paar Leute gedacht, das Geld wächst an Bäumen und man braucht es bloß zu pflücken. Alle Menschen werden reich, leben in Frieden und Freiheit. Und wenn sie nicht gestorben sind ... :D


    Gruß


    KR

    Zitat

    Original von liberty
    Meinungen anzuhören, bringt nichts.


    Oh, da bin ich anderer Meinung! :D Nur wer weiß, was die anderen meinen (und dann hoffentlich tun), kann gute Börsengewinne einfahren. ;)


    Grüße


    KR :D

    Zitat

    Original von wef


    Nichtanzeige ist völlig wurscht (solange im Rahmen). Absturz ist nur wenig schlimmer. Datenverlust, also wenn Du eine halbe Stunde ein wirklich durchdachtes Posting verfasst hast und plötzlich ist es weg. Oder wenn Du keine Kontrolle mehr über die Daten hast, das ist schlimm (und sollte auf alle Fälle vermieden werden).


    Aber das ist ja nur ein Nebenkreigsschauplatz. Lesen kann ich nicht mehr vernünftig, schreiben schon noch. Weil das editorfenster geradezu lächerlich klein ist. Irrationale Programme (bzw. Programmierer).


    Also die Probs, die Du beschreibst, die habe ich nicht. Wenn ich was abschicke, dann kommt es auch an. Ansonsten funzt immer der Zurück-Button. Das Editfenster ist auch annehmbar groß.


    Falls Du Windows hast, da ändert die Firma immer mal wieder was, wenn man neue Patches einspielt. Vielleicht liegt es daran.


    IMHO sind die Seiten nur auf einen anderen Server umgezogen und es gab nen update beim Forensystem, aber das sollte eigentlich ok sein. Scheinbar hast ja auch nur Du diese Probs, oder noch irgendwer anders?


    Grüße


    vom KR :D


    Dann lass ich mir 'nen Atommeiler einbauen. :D Absturz und Nichtanzeige ist aber ein Unterschied. Es gibt außerdem praktisch keinen einzigen Browser, der alles korrekt darstellt.

    Zitat

    Original von wef
    mit absturz war keineswegs das Runterfahren des rechners gemeint. Nur die Internetsession hat sich auf nimmerwiedersehen verabschiedet. Ich glaube nicht nicht, daß das an einem Virus liegt ? Oder gibt es einen Virus der kritische Postings angreift ?


    Hallo wef,


    ich kenn keine Viren. Ich hab Linux und Firefox. :P


    Auch wenn der Exploder abgeschmiert ist, liegt es nicht an den Seiten. Die Seiten sind nur Daten, kein Programm.


    Die Site hier ist nicht fehlerfrei, das darf aber nicht dazu führen, dass Dein Browserprogramm abstürzt. Da gibt es bei mir auch manchmal komische Effekte, z. B. dass nach dem Absenden eines Posts ich eine weiße Seite bekomme, aber es stürzt nichts ab.


    Grüße


    KR :D

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    Original von juergenlangen
    ... landet imho fast jeder normale Goldschmuck ohne grossen Verlust wieder der Scheideanstalt, somit zurück in den Kreislauf der Wirtschaft.


    Also das bestreite ich jetzt mal wirklich. Überall liest man, dass der Goldschmuck, z. B. eine Uhr, oder eine Kette oder sowas deutlich mehr kostet, als das reine Metall. Wie soll das denn ohne Verlust wieder recycelt werden?


    Wenn ich eine Kette für 1000 Euro kaufe und da dran vielleicht 500 Euro der reine Metallpreis ist, wenn überhaupt, dann ist der Rest logischerweise durch die Arbeit beim Goldschmied entstanden. Ich kannte mal eine Goldschmiedin, die hat mir das auch so gesagt. Und wenn man dann die Kette zum Pfandleiher oder Einschmelzer bringt, dann ist sie noch nichtmal den reinen Materialpreis wert, weil die ja auch noch verdienen wollen.


    Und außerdem bestreite ich, dass wirklich wertvoller Goldschmuck schnell dem Kreislauf wieder zugeführt wird. Indien ist z. B. bekannt dafür, dass der Schmuck ewig weitervererbt wird und da gibt es wahrscheinlich auch nicht so einen Plunder wie 333er Gold.


    Gruß


    KR

    Zitat

    Original von wef
    PS: Dieses Posting war keineswegs fertig, ich habe nur die Option "Erweiterter Editor" ausprobiert. Das hat zu einem sofortigen Absturz und offensichtlich zum Versenden geführt.


    Das liegt dann aber an Deinem Rechner, wenn ihn Webseiten zum Absturz bringen können. Schon mal den Virus entfernt? ;)


    Hier stürzt nix ab! 8)

    Zitat

    Original von Quentchen
    Ganz im Gegenteil zu dem Gold in der Schmuckindustrie ... das ist zwar "verarbeitet", aber bei weitem nicht "verbraucht" ... über den kurzen Weg über ein Pfandhaus oder einer Scheideanstalt etc. kann es dem Markt ohne grösseren Aufwand wieder verfügbar sein ... sehe ich mal so :)


    Ich seh den Schmuck genau gegenteilig als Verbrauchsgut, weil nämlich das meiste von dem Zeug im Familienbesitzt bleibt. Nur in Notfällen dürfte es den Weg zum Pfandhaus finden. Grund: Der Schmuckpreis setzt sich zum meist größeren Teil nicht aus dem Metall zusammen. Pfandhäuser geben aber meist nur den Metallpreis. Das ist in jedem Fall ein größeres Verlustgeschäft, was niemand freiwillig eingeht. Und Scheideanstalten sind eher für Recycling von Industriegold geeignet.


    Zitat


    ... Klumpengold ...


    Ich will ja mal nix sagen, bin eh kein Goldbug, aber wenn ich mir so Leute vorstelle, die liebevoll ihre Münzsammlung pflegen und jeden Hauch eines Fingerabdrucks als Desaster werten, da weiß ich nicht, wie das so Leute interpretieren, wenn Du Klumpengold schreibst. :D


    Es grüßt


    der KR :D

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    Original von Silveradder
    Vielleicht will er damit nur sagen: US-ETFs dürfen hedgen, australische nicht. Insofern passen ETFs und Terminmärkte durchaus zusammen.


    Also die ETFs, die ich kenne und in den USA ausgegeben werden, die hedgen nicht. Ich gebe aber zu, den Markt der ETFs nicht komplett zu kennen. Zumindest nicht wissentlich.


    Ich würde weder auf gehedgte ETFs noch auf USA-ETFs setzen. Da kann ich ja auch gleich in Papier investieren, kommt aufs Gleiche raus.


    Gruß


    KR :D

    Zitat

    Original von thor
    was macht ein Gold-ETF bitte am Terminmarkt??? Dachte die investieren nur in physisches Metall ??


    "Zum Einstieg in den Markt eignen sich Exchange Traded Funds gut", erklärt Grusch. Diese notieren wie Aktien an der Börse, der Kurs orientiert sich am Goldpreis. Je nach Risikoveranlagung könne auf US-Produkte, europäische oder australische ETFs gesetzt werden. Grusch: "US-ETFs dürfen am Terminmarkt agieren, australische Produkte dürfen das nicht und sind daher weniger risikoreich." Auch Fonds bieten sich an (siehe Tabelle), von einem Einstieg in Einzelaktien rät Grusch ab.


    Quelle: http://derstandard.at/?url=/?id=2323197


    Der gute Mann hat offensichtlich viel keine Ahnung. Ein Fond ist ein Stück Papier. Eine ETF-Aktie ist ein Anteilsschein an einer Firma, die die Anteile zumeist über 95% in Edelmetallen im Tresor hinterlegt. Also sowas wie ein Trust. Selbstverständlich würde ich eher Einzelaktien empfehlen, das ist doch viel transparenter. Allerdings nicht in den USA, da hat der Autor mal recht. Denn dass die Amis dort gehortetes Gold in Krisenzeiten rausrücken, bezweifle ich jetzt einfach mal. :D

    Nochmal zurück zum Topic:


    Ich lese mittlerweile, dass Gold so um die 700 USD bewertet wäre, wenn die Zentralbanken nichts verkaufen würde. Z. B. hier:


    http://www.goldseiten.de/modul…visit.php?cid=1&lid=23453


    Also ist das immer noch ein Zeichen für eine klare momentane Unterbewertung. Denn ewig können die Banken das Gold ja nicht verkaufen. Vor allem, wenn es steigt! Die Bundestrottelregierung in D natürlich mal ausgenommen, die wollen ja auch ihre Immobilien verkaufen, um sie dann zu mieten. :D

    Zitat

    Original von Oskar


    Ist vielleicht auch nur erfunden worden, weil es so viele Leute gibt, die Silber auf der Haut nicht vertragen können.


    Oskar


    Einmal das. Und dann geht das auch mit der Mode. Ich fand z. B. gelbes Metall zeitweise unmodern. Dagegen war das silbern glänzende Metall zeitgemäßer (im Zuge der Technisierung). Mittlerweile ist gelb wieder im kommen.

    Zitat

    Original von Quentchen
    Allerdings ist mir Deine "verbale Beurteilung" allemal lieber ... selbst in aller Offenheit.


    Grüsse
    Quentchen


    Sieh es nicht als Urteil! Ich weiß, ich drücke mich manchmal "komisch" aus. :rolleyes: Es war nur eine Meinung. ;)


    Zu dem Bewertungsverhalten der einfach gestrickten User (vor allem bei den Heise-Trollen zu begutachten):


    Der Bewertungs-Troll ...


    o hat keine eigene Meinung
    o weil er keine eigene Meinung hat, "bild"et er sich woanders weiter:


    Z. B. beim SPON, bei Heise, bei der Blödzeitung, bei den Neandertal-Medien, auf der Tribüne, am Stammtisch, ...


    o Irgendwann ist dann das, was jetzt also "in" ist seine vermeintlich eigene "Meinung".
    o Gibt ja genug "Fakten"! :D
    o Und alle anderen sind Feinde! :D
    o Die man mit roter Farbe bekleckern muss. Ähnlich wie in diesen Ballerspielen in freier Wildbahn. :D
    o Könnte ihm ja sonst einer seine "Meinung" stehlen! X(
    o Diebstahl, Diebe, Terroristen, muss man bekämpfen! X(


    Naja, ein Sturm im Wasserglas. Watt solls. Ich mach auch mal mit. :D


    Noch was dazu, dass Du immer schreibst, Gold wäre zu nichts nütze. Das stimmt nicht. Gold ist hervorragend als elektrischer und wärmender Leiter geeignet. Guck Dir nurmal die Platinen der Elektronik an.


    Meist ist es allerdings nur vergoldet. Und warum? Weil es zu teuer ist. Und ich behaupte jetzt einfach mal: Wenn Gold billiger würde, dann würde man es auch viel eher für industrielle Anwendungen einsetzen. Es gibt auch andere Anwendungen dafür oder es würde welche geben, wenn es nicht so teuer wäre. Und auch die Schmuckindustrie ist eine Anwendung. Würde jemand, wie mesodor unkte, 50 Kilotonnen Gold veräußern, das würde doch sofort wieder von der Schmuckindustrie und den Anlegern aufgesaugt werden. Klar gäbe der Preis mal für ein paar Monate oder sogar Jahre nach. Aber am Ende steigt er wieder. Was wieder daran liegt, dass Gold eben WIRKLICH ein begrenztes Gut ist. Gemälde kann man immer neue malen und irgendwann ist vielleicht auch mal ein Picasso unmodern. Aber Gold bleibt Gold.


    Und mal ganz davon abgesehen, dass niemand so blöd ist, auf einen Rutsch 50 Kilotonnen auf den Markt zu werfen. Da würde er nämlich einen schlechteren Preis erzielen, als wenn er es häppchenweise verkauft.


    Grüße


    KR

    Zitat

    Original von Quentchen
    Lustig finde ich, dass mich anscheinend jemand für den "Frevler" schlechthin hält ... und mir gleich mal 'ne tolle User-Bewertung verpasst hat (hatte ich zufällig in einem Thread entdeckt, dass hier sowas "betrieben" wird und genauso zufällig, wer das war) .. aber vielleicht gefällt ihm ja auch nur mein "Stil" nicht ... ;) :D


    Grüsse
    Quentchen


    Hihi, Userbewertungen. :D :D :D


    Hab Dir gerade eine 10/10 verpasst, falls es Dich glücklich macht. :D


    Merke: Wenn die Argumente ausgehen, dann wird bewertet.


    Grüße


    KR :D

    Hallo mesodor39,


    wir können ruhig beim Du bleiben, ist hier so üblich. ;) Aber von mir aus auch Sie.


    IMHO macht Eigentum Sinn, so lange man es selbst nutzt. Denn das hat auch einen Wert (den man nicht unbedingt in Geld messen kann)! :)


    Wie Du aber richtig schreibst, hat sich der Kauf der anderen Wohnungen nicht unbedingt rentiert. Als Kapitalanleger gehe ich auch nicht von 5% p.a. aus, sondern eher von mindestens 10% oder eher 12%. Zumindest nach meiner Erfahrung. Es gibt ja nicht nur Gold. ;) Ein durchschnittlicher Anleger dürfte schon so seine 12% per annum realisiert haben am Aktienmarkt der letzten Jahrzehnte. Wenn er nicht gerade Telekom- oder Daimler-Aktien zur falschen Zeit im Depot hatte. :rolleyes:


    Nun hängt natürlich auch vieles am persönlichen Lebensalter. Ich habe noch ein paar Jährchen vor mir, bis ich auf Rente gehe. Ich finde es für mich sinnvoller, erst im Rentenalter, wo man nicht mehr örtlich gebunden ist, ein Haus zu haben. Erst einmal spart das viele Schuldzinsen, weil man vorher ja ansparen kann und dann vielleicht in einem Rutsch das Haus kaufen kann oder zumindest eine deutlich höhere EK-Quote hat und zweitens ist man bezüglich Arbeit nicht von dem Eigentum abhängig, denn man kann sich immer in der Nähe der bestbezahlten Arbeitsstelle eine Wohnung suchen.


    Dazu kommen eben diverse Unsicherheiten, wie es in dreißig Jahren hier überhaupt politisch aussieht. Das mit dem Rentenproblem wird noch diverse Kosten verursachen. So wie ich unseren Staat kenne, wird der irgendwann anfangen, die Grundsteuer massiv anzuheben. :rolleyes:


    Viele Grüße


    KR :D