Beiträge von Pibe de Oro

    Wieso erhält die Genehmigung nicht? Ist das eien Spezialsituation oder hat das mit den Spannungen mit Trump - Türkei zu tun?
    Danke.
    Gruß

    Neo: Bei Alamos war/ist es eine Protestaktion/Kampagne aus Naturschutzgründen. Bei mir waren die Spannungen der Grund.

    Gestern morgen habe ich mich von Alacer Gold (3,72 €) getrennt. Centerra Gold ist auch komplett rausgeflogen (8,18 €).


    Bei Alacer gefällt mir eigentlich alles, aber die aktuellen Geschehnisse mit der türk. Offensive und möglichen die Sanktionen haben mich zum verkauf veranlasst. Konsequenter Weise habe ich dann Centerra auch noch verkauft (Öksut-Projekt). Rückkäufe sind nicht ausgeschlossen - evtl. stocke ich aber auch HGM, NST, SCM und/oder OR auf.


    Timing war pures Glück

    Habe in den letzten Wochen/Tagen umstrukturiert!




    AktieGewichtung
    Centerra Gold12%
    Alacer Gold 11%
    Barrick Gold10%
    Polymetal 10%
    Wheaton Precious Metals10%
    Northern Star Resources9%
    Osisko Gold Royalties8%
    Royal Dutch Shell "A"8%
    Highland Gold8%
    Silvercorp8%
    Glencore4%
    Nornickel3%


    In 2 Tranchen habe ich mich von FRES komplett verabschiedet (zu 10 EUR hatte ich 40 % in WPM getauscht und den Rest heute..

    ...also so wie ich das sehe ist der deutsche Kunde nicht die Zielgruppe von MENE.com. Die Google-Werbung auf deutschen Webseiten hat andere Gründe.
    Ich halte den Mene'Faden hier im Forum für absolut gerechtfertigt.

    Habe letztens auch Honig geschenkt bekommen, der stammte von einem Hobby-Imker, der uns in den höchsten Tönen gelobt wurde. Leider war der Honig gärig, was wohl an einer zu hohen Restfeuchte beim Abfüllen wird gelegen haben. Konnte ich noch nicht einmal reklamieren, von wegen geschenktem Gaul. Ein anderer Imker machte mir von seiner persönlichen Hygiene keinen zufriedenstellenden Eindruck, da habe ich vom Kauf direkt Abstand genommen.


    Der Hinweis nur deshalb, damit man einmal sieht, dass es in der Praxis nicht unbedingt so einfach ist wie in der Theorie, sich qualitativ hochwertig einzudecken.


    Ja, ja schon klar, qualitativ minderwertigen Produkten kann man woanders auch aufsitzen ...

    Entscheidend für die Lagerfähigkeit von Honig ist der Wassergehalt.


    Die deutsche Honigverordnung gibt für Honig einen Wassergehalt von unter 20 % vor. Etwas strenger sieht es der Deutsche Imkerbund - Imker die die Gläser/Etiketten des DIB nutzen verpflichten sich nur Honig mit höchstens 18 % Wassergehalt abzufüllen. Auf der sicheren Seite liegt man mit Honigen unter 17 % Wassergehalt! Eine kühle und dunkle Lagerung ist aber ebenso wichtig.


    Honige zwischen 18 und 20 % teilen sich häufig nach wenigen Monaten in 2 Phasen auf. Im Glas ist dann die untere Hälfte hell und fest, die obere Hälfte dunkler und flüssig. Das ist zunächst nur ein optischer Mangel. Eine Gärung ist allerdings ein KO-Kriterium für den Honig. Met ist dann die letzte Option und eine sinnvolle Verwertung.


    Aus dem Jahr 2011 habe ich ein Glas Honig behalten. War meine erste Ernte als Neu-Imker und meine erste Honigprämierung (Silber). Der Honig hatte einen Wassergehalt von 15,?? % und Top-Enzymwerte - leider haben sich vor der Prämierung die Etiketten gelöst, so dass es kein Gold wurde. Aber dieser Honig, da bin ich mir sicher, würde bei richtiger Lagerung auch noch in 2000 Jahren genießbar sein.


    Noch was zum Supermarkt-Honig: Hygienisch sicherlich einwandfrei, lagerfähig eher nur bedingt (Wassergehalt), sekundäre Honigeigenschaften wie Enzymgehalt = eher fragwürdig!


    Supermarkthonig zu Imkerhonig verhält sich genauso wie H-Milch zu Roh-Milch :thumbup:

    Honig eignet sich sehr gut zur Bevorratung :thumbup: ...mehr wollte ich eigentlich gar nicht sagen. Zur Diskussion Honigbiene/Wildbiene möchte ich, von meiner Seite aus, letztmalig noch was loswerden:


    1. Wildbienen und Honigbienen sind keine Konkurrenten
    Auch die Honigbiene war einmal "wild". Inzwischen ist sie leider stark auf den Menschen
    (Imker) angewiesen. Entflogene Bienenschwärme finden recht schwer eine geeignete Überwinterungsmöglichkeit
    (geringe Totholzbestände) und wenn doch, dann sterben sie meist im 2. Jahr ihrer "Selbständigkeit" an den
    Folgen der Varroa-Milbe.


    Vom Bestäubungsverhalten unterscheiden sich Honigbiene und Wildbienen deutlich:
    Die Hummel z. B. fliegt morgens aus ihrem Nest und klappert nacheinander jede einzelne Blüte ab, die auf ihrer
    Flugroute zu finden ist. Der Hummel ist die Effizienz egal - ihr danken es die Pflanzen, welche gerne von den
    Honigbienen links liegengelassen werden.
    Die Honigbiene z. B. fliegt auch an dem voll blühenden Apfelbaum vorbei um zum 1 km entfernten Rapsfeld zu
    gelangen, wenn es effizienter ist. Die Honigbiene weis genau was sich für sie lohnt und solange das Rapsfeld
    blüht und es dort mehr zu holen gibt, fliegt sie dorthin.


    Für den Landwirt ist die Honigbiene ganz klar die 1. Wahl!


    2. Honigbiene und Landwirtschaft


    Ich kenne jede Menge Landwirte und Winzer, bin selbst ein verkappter Kleinbauer. Es wird nicht nur am
    späten Abend (außerhalb der Flugzeit) gespritzt. Ich will nicht sagen dass man es nicht versuchen würde, aber
    man spritzt dann wenn es geht. Über Glyphosat brauchen wir erst gar nicht zu sprechen. Das benutzt fast jeder
    Bauer, Winzer. Sogar viele Jäger (Naturschützer) spritzen Glyphosat unterm Hochsitz um die Brombeeren und
    Brennesseln wegzubekommen oder wenn der Mais mit Elektrozaun eingezäunt (Wildschweinabwehr) wird,
    wird rundherum gespritzt damit kein Grashalm von unten gegen den Elektrozaun stößt. Ich weis wie viel
    Arbeit es ist diese Arbeiten mit der Motorsense zu machen!!!


    Die Honigbiene hat ne Lobby, die vor Ort ist und man kennt sich. Die Wildbiene hat zwar auch Geld gekostet,
    aber ...egal...
    Dem Imker muss man regelmäßigen Zutritt zur Obstplantage gewähren und man ärgert sich, dass der Imker
    evtl. mehr davon haben könnte als der Landwirt selbst (Missgunstfaktor).


    Das sind meiner Meinung nach die Hauptbeweggründe um sich als Landwirt mi Hummelvölkern oder
    Mauerbienen zu befassen.


    PS: in meinem Garten am Haus stehen auch mehrere Wildbienenhotels und ich besitze eine kleine Plantage
    von Obstbäumen die ausschließlich von der Gall-Wespe bestäubt werden.


    3. Die Rolle des Imkers in den MSM-Medien wandelt sich...
    Honig ist nicht vegan!!!! Imker sind rebellisch und informiert, schon halbe Öko-Nazis [smilie_happy] !!!!

    Die Hauptbestäubungsleistung kommt von der Honigbiene!


    Sicherlich braucht die Honigbiene eine Betreuung durch den Imker, eas Wildbienen nicht brauchen.


    https://deutscherimkerbund.de/…eubung_Zahlen_die_zaehlen

    Finde Vedanta super interessant (neue Seidenstraße und so...)!!! Kannte ich überhaupt nicht! In der aktuellen Präsentation (18.September 2019) gibt's ne Folie zur Silberproduktion!


    Aktuell sind es knapp 22 Mio. Oz Silber und bald sollen es 32 Mio. Oz sein, find ich nicht schlecht :hae:

    "Honig ist das süsse Gold" :D


    Gruss
    alibaba :D

    ...auf jeden Fall :thumbup: ... und Imkerkollege Knallsilber hat absolut recht ...ganz hohes Suchtpotential :!:


    Das "flüssige Gold lässt sich aber auch prima in seiner natürlichen Verpackungsform, der Honigwabe vermarkten und lagern. Ca. 25 % meines Honigs verkaufe ich inzwischen als Wabenhonig. Das erspart dem Imker viel Zeit und Geld(keine Investition in einer Honigschleuder und weniger Arbeit). Die Biene muss dafür halt etwas mehr schaffen :D

    Ich arbeite mit 15 Völkern nebenberuflich, also hobbymäßig. Was für wen wie viel Arbeit ist, ist natürlich relativ! Aber ich bleibe dabei, wer sich nicht saudumm anstellt und ein Händchen für die Natur hat, für den sind 2 Bienenvölker kaum Arbeit.

    Wie bekommt man ein Volk in den Kasten?? Ebay?

    Am besten man geht zu einem Imker aus der Nachbarschaft. Kennt man keinen googelt man nach einem Imkerverein aus der Region und fragt dort an oder schaut nach einem entsprechenden VHS-Kurs. Etwas Fachwissen zur Biene und Haltung sollte man sich schon aneignen - sind schließlich Lebewesen und soll ja auch was bringen bzw. man will Freude dran haben!


    Im Frühjahr erwirbt man dann am besten ein junges Bienenvolk vom Vorjahr "Jungvolk" von einem regionalen Imker (niemals im Internet). Die Bienenkiste oder Bienenbeute aus Holz oder Styropor (ich bevorzuge Holz) kann man auch im Internet kaufen - gibt etliche Shops. Ich bin zufriedener Kunde u.a. bei Bienenruck, Holtermann, Imkertechnik Wagner und Bienen-Weber - sind alle empfehlenswert.


    Bekommt man nun im April/Mai ein junges Volk, so kann man noch im selben Jahr 1 bis 2 Ableger von diesem bilden. Ableger sind neue Völker - also aus 1 mach 3. Ein Volk besteht immer aus 1 Königin, mehreren Tausend Arbeiterinnen (je nach Jahreszeit) und mehreren Hundert Drohnen.


    Gute Seiten um sich zu informieren ist der Imker-Pate oder Youtube.


    Ab Mai gibt's noch ne weitere Möglichkeit zu einem Bienenvolk zu gelangen - man fängt einen Schwarm...Aber das ist eher was für fortgeschrittene Imker. Ist aber auch ganz einfach zu lernen!


    Ich empfehle aber dringend nicht im Herbst mit dem Imkern zu beginnen. Das Verlustrisiko im Winter ist schon deutlich höher als im Sommer!

    Zur Bevorratung eignet sich Honig sehr gut.


    - Honig ist bei kühler, trockener und dunkler Lagerung nahezu ewig haltbar (in Pharaonengräbern wurde genießbarer Honig gefunden).


    - der Ausschließliche Verzehr von Honig und ist rel. "lange Zeit" ohne Mangelerscheinungen möglich. Das habe ich mal irgendwo gelesen... das soll neben Honig auch noch auf Bananen zutreffen.


    - Honig ist gleichzeitig Energiespender, Genussmittel und wird in der Naturheilkunde gerne als entzündungshemmend bezeichnet (hier muss man aufpassen was man schreibt...).


    - ideales Tauschmittel im 500 g Glas.


    Wer einen kleinen Garten (auch Dachterrasse) hat kann ohne großen Aufwand selbst zum Produzenten werden.
    2 Völker machen keine Arbeit und sind in der Lage 80 kg Honig p.a. zu erzeugen.

    ...es sind zwar keine Minen- oder Rohstoffaktien aber defensive, dividendenstarke Aktien aus dem Pharma-/Biotech-Sektor, welche ich mir zug-um-zug mit ins Depot holen werde:


    - Bristol-Myers Squibb (KGV 11,7 / 3,3 % Dividende)
    - Glaxosmithkline (KGV 14,7 / 4,7 % Dividende)
    - AbbVie (KGV 8,2 / 5,94 % Dividende)

    - Royal Dutch Shell "A"
    - Gazprom (Watchlist für Rückkauf)
    - NorNickel (kontinuierlicher Aufbau)
    - Glencore (kont. Aufbau)
    - Albemarle (Watchlist)


    - Barrick Gold
    - Polymetal
    - Wheaton (WPM)
    - OR
    - Fresnillo


    - Alacer, Centerra, Silvercorp als zukünftige Dividendenzahler