860 Euro; und deutlich über 900 für die Unze beim Händler.
Mir wäre es trotzdem lieber, dieser Rekordstand würde nicht durch einen Verfall des Euro gegen den Dollar "erkauft".
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Beiträge von Kellermeister
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Goldman Sachs denkt, sie SIND Amerika; und liegen damit gar nicht so falsch.
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Ich hatte mal gehört, wie sich die Bundesbank gegenüber Politikern geradezu brüstete, das doch einige Tonnen Gold mittels Münzprägung verkauft worden sind, und weiterhin verkauft werden sollen. Sie "brüstete" sich damit deshalb, weil es das immer mal wiederkehrende Ansinnen vieler Politiker ist, das BB-Gold zu verkaufen. Und dann geht es nicht mehr um lachhafte wenige Tonnen, sondern um hunderte Tonnen, - Jahr für Jahr.
Mir schien es, als wolle die BB mit diesen kleineren Verkaufsaktionen per Münze diejenigen beschwichtigen, die das Gold mit vollen Händen raushauen wollen.....
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@ tradejunky
Ist bei Dir der Nickname Programm??
Wie auch immer, keine schlechten Überlegungen. 900 Euro für 31 gramm ist schon ne Menge Holz, ungefähr ein Drittel eines durchschnittlichen deutschen Monatssalärs. Aber bei der Lage der fundamentalen Daten (Schulden, Geldmenge, Zinsen) bleibt bei mir Gold im Speicher. Da ist noch nicht mal ein Bruchteil des Kurspotentials ausgeschöpft. Und auch die Comercials sind anders als im Jahr 2000. Damals wurden Neu-Emisionen am NM mit Fernsehwerbung begleitet, von Manne Krug mal ganz zu schweigen.
Heute werben Briefgold und Vergleichbare nicht für den Kauf, sondern für den VERKAUF von Gold. -
Neuer Markt ???
Ist mit EM-Investment m.E. zumindest in einem Punkt nicht vergleichbar.
Damals kannte ich einige, die im Neuen Markt oder auch sonst in Technologieaktien investiert waren (ganz groß z.B. nokia, erikson, und diverse Telecom-AGs). War ein beliebtes Small-Talk-Thema.
Über Gold scheint man nicht sprechen zu wollen. Kenne ein paar Leute, die seit 2008 gekauft haben, sich aber eher nicht dazu bekennen.
Nicht zu tadeln. Aber daher schwer einzuschätzen, wie weit der "kleine Privatmann" schon drin steckt, zumindest in Deutschland.
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Gburek schreibt z.B. auch für die Wirtschaftswoche. Ich denke, er betrachtet die EM-Preise vorwiegend aus der Sicht eines Investors, ggf. sogar aus der Sicht eines Spekulanten. Billig kaufen, teuer verkaufen. Dagegen ist nichts einzuwenden.
Es kommt immer darauf an, warum man sein EM gekauft hat. Um wie mit einem Investment Rendite zu machen? Oder um ruhiger zu schlafen und seine Nerven zu schonen?
Vielleicht wird man bald für eine paar wenige Unzen Gold ein nettes Häuschen in guter Gegend kaufen können. Vielleicht wird man irgendwann später für eine Unze Gold ein vernünftiges Paar Herrenschuhe bekommen. Wer weiss das schon.....
Wer nicht verarmen will, sollte sein Gold einfach behalten, solange es geht. Wer mit Gold reich werden will, der muss sich wie ein Investor verhalten, auf seine Chance warten, und jederzeit bereit sein, sein so schönes gelbes Metall unsentimental einzutauschen.
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Ja, 860 im Spot, aber wenn Du 'ne Unze haben willst, steht schon eine dicke 9 davor.
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25,54 Euro pro gramm ist ein vernünftiges Angebot für Schmelzware.
Für jedes gramm in einer Unze KR mußt Du jetzt aktuell 28,62 Euro Händlerpreis (in dem Fall bei Geiger) zahlen.
Rechne selbst.
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@ aravid
Wenn Du sonst noch gar kein Gold hast, so würde ich wie fux auch sagen, raus aus dem Schmuck und rein in Anlagegold, am besten Krügerrand, kanad.ML, Ösies oder Aussies...
Wenn Du aber schon Anlagegold hast so ist Dein Schmuck keine schlechte Beimischung.
Da ich ersteres vermute, so wird dieser "Umtausch" einige Euro kosten; alles hat seinen Preis. -
Ich glaube, Fragezeichen hat sich mit dem Begriff "Zeitenwende" und den 500 Jahre-Skale etwas vertan.
Denn ansonsten ist die Frage natürlich erlaubt. Wo führt es hin, wenn China mit seinen Wachstumsraten so weitermacht. Dabei sei es ganz egal, ob es hin und wieder auch Rückschläge geben wird oder temporär sogar soziale Unruhen entstehen könnten. Fakt ist, dass der Reichtums, der bislang zu übergroßen Teilen in USA und Europa geschöpft wurde bzw. sich angeeignet wurde, jetzt in Asien erarbeitet wird und zu ungewohnt hohem Anteil auch dort verbleibt. Dort dann noch ungerechter verteilt als hier, aber sei's drum. Mehr Geld/Gold/Immos/Fabriken und Macht werden dort sein. Um Rohstoffe wird mitgeboten. In Afrika schlagen die Chinesen bildlich gesprochen Pflöcke in die Erde, um langfristig Rohstofflieferanten zu binden. Und so weiter und so fort.
Wir werden uns gewiss warm anziehen müssen; und natürlich auch hier wieder besonders der kleinere Mann, der Arbeiter, der Angestellte, der Kleinunternehmer und Mittelständler. -
500 Jahre Aufstieg des Westens gehen zu Ende !! ??
Nur weil China geographisch im Osten liegt??
Nach dem Globalisierungsschub der letzten 20 Jahre würde ich "den Westen" nicht mehr als geographische Verortung sehen. Und nur weil China im Osten liegt, heisst das nicht, das China nicht zum "Westen" gehören kann.
Wenn China mit alternativem Wirtschaftsmodell einen solchen Machtzuwachs erreicht HÄTTE, dann würde ich von ZEITENWENDE sprechen. So aber ist es quasi eine Übernahme der kapitalistischen Marktwirtschaft. Ein weiterer Staat, dessen Wohl und Wehe von WACHSTUM abhängt; ein weiterer Staat, für den Stillstand Rückschritt bedeuten würde; eine weitere Milliarde Menschen im Hamsterrad.
Aus meiner Sicht ist das sogar als "SIEG DES WESTENS" zu bezeichnen.
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ZEITENWENDE ?
Zeitenwende kann man vieles nennen. Änderungen nach epoche-machenden technischen Erfindungen könnte man auch Zeitenwende nennen. Aber bei einer Zeitskala von 500 Jahren muß man wohl anders auf die Dinge schauen.
Wenn die Verlagerung der Schwergewichte von West nach Ost dann schon als Zeitenwende bezeichnet wird, so sei es.
Ich würde das aber nicht so sehen. In den vergangenen 500 Jahren gab es eine Menge Machtverlagerungen. Und in der damals nach heutigen Maßstäben nicht globalisierten und vernetzten Welt waren Verschiebungen von Wirtschaftsmacht von Spanien/Portugal/Italien nach England/Holland durchaus bemerkenswert. Später dann auch Deutschland und natürlich auch in Richtung USA. Wenn heute Staaten in Asien den Europäern und den USA den Rang ablaufen, so ist das für uns von erstrangiger Bedeutung. Und man könnte das alles als ZEITENWENDE bezeichnen.
Aber von einer wahren ZEITENWENDE würde ich erst reden, wenn sich das GESCHÄFTSMODELL ändern würde. Die Chinesen machen doch im Moment nichts anderes als der Westen. Kapitalistische Marktwirtschaft. Und was bei uns die katholische Soziallehre ist, ist dann dort ein bischen Konfuzius. Es funktioniert aber alles nach den gleichen Strukturen.
Der Amerikanismus erobert die Welt; ob mit oder ohne Amerika spielt schon gar keine Rolle mehr.
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Zitat
Wenn man alles bisher auf der Welt geförderte Gold zusammen packen würde, käme man auf einen Würfel von 20 mal 20 Meter Kantenlänge.
Aha.Ich will ja kein Krümelkacker sein, aber wer regelmäßig mit den Kindern Hausaufgaben macht, der beginnt auf solche Dinge zu achten.
20m mal 20m beschreibt keinen Würfel, sondern ein Quadrat. Klasse 5 oder 6, wenn ich mich nicht irre.
Das Volumen ist dann übrigens null.
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Wenn man sich mal einen 10JahresChart von EUR/USD ansieht, so kann von einem abkackendem Euro nicht die rede sein.
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Wer Zertifikate wünscht, muß diese Kinebarren kaufen. Die sind samt Papier eingeschweißt. Sind mir mittlerweile ziemlich lästig; so groß wie ein halber Briefumschlag und dann z.B. nur 2 gramm drin.
Allerdings, falls es wirklich mal zu dem Fall kommen sollte, das man beim Bäcker/Metzger nur noch gegen EM seine Ware bekommt (was ich persönlich nicht glaube), dann scheinen mir diese Dinger am besten geeignet zu sein. Hat rein äußerlich etwas vertrautes, wie ein geldschein oder eine Kreditkarte....
PS: Habe mit ProAurumBerlin auch ganz gute Erfahrungen gemacht. Aber wer schon mal bei Geiger im Ambiente seines Schlosses in Güldengossa (bei Leipzig) direkt gekauft hat, bekommt noch ein klein wenig barocken Luxus mit dazu. Macht dann einfach mehr Spass.
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Du würdest Dich mit kleinerer Stückelung wohler fühlen?? Warum? Weil Du nicht gleich so viel Geld lassen mußt oder weil Dir das Unzen-Stück einfach zu groß erscheint?
Ich habe hin und wieder überlegt, ob ich meinen Bestand nicht vereinheitlichen sollte, also nur noch Unzen; und die Barren und anderen Münzen verkaufen? Habe es nicht gemacht und sitze daher z.B. auch auf Exoten wie ins Zertifikat eingeschweißten Kinebarren; -aber wer weiss, wozu es irgendwann mal gut ist.
Aber wenn ich jetzt anfangen sollte, dann würde ich erstmal nur in 1Unze Anlagemünzen investieren, Krüger, MapleLeaf, Eagle und Känguruh.
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@ Kaiserwetter
Na, da mag was dran sein....
.... Ihre Arbeit muß sich für uns wieder lohnen .... frei nach der FDP...
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Guido Westerwell ist durch massive Einflussnahme der Presse erst zum Bundesminister geworden. Der Wahlsieg von Merkel und Westerwelle wurde in den Medien massiv unterstützt, nicht zuletzt durch eine pausenlose Kanonade gegen die SPD.
Wenn sich jetzt die Presse gegen Westerwelle wendet, dann habe ich da zwar nicht das geringste Mitleid, aber es wundert mich natürlich auch. Wieso ist er jetzt plötzlich zur Zielscheibe geworden? Man könnte antworten, "... weil er sowieso nur eine Schießbudenfigur ist...", aber das erscheint mir zu einfach. Ich weiss auch nicht, was er falsch macht, außer falscher Politik. Aber die war ja auch vor der Wahl bekannt.
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Bundesbank sorgt sich um Goldreserven. Finanzministerium schlägt vor, das deutsche Gold buchhalterisch einem Euro-Stabilisierungsfond zuzuschlagen.
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Ich habe bei Geiger bislang nur gute Erfahrungen gemacht. Freundlich, zuvorkommend und akurat.
Hatte auch Gelegenheit, Herrn Adalbert Geiger ganz flüchtig persönlich kennen zu lernen. Habe versäumt, zu fragen, warum er diese Eigenproduktion angefangen hat. Auf sein Schloß, was er auf seinen Produkten abbildet, kann er mit Recht stolz sein. Und seine Barren sehen bei weitem besser aus, als diese Umicore-Dinger. Trotzdem !! Werde bei ihm immer wieder kaufen, aber eben nur "Standardprodukte".