ZitatDie reichen Familien, Dynastien in D nach WK II waren danach reich durch ihren Aktienbesitz, der danach natürlich nicht wertlos war.
Okay, Grundbesitz kam noch dazu.
Genau. ![]()
26. Februar 2026, 23:08
ZitatDie reichen Familien, Dynastien in D nach WK II waren danach reich durch ihren Aktienbesitz, der danach natürlich nicht wertlos war.
Okay, Grundbesitz kam noch dazu.
Genau. ![]()
ZitatJa...der Dollar ist wenigstens mit Flugzeugträgern gedeckt
Und nicht nur damit, sondern auch mit Unterwanderungsstrategien. Diese ganze sogenannte Griechenlandkrise (... also Eurokrise) ist letztlich auf US-amerikanischem Mist gewachsen.
Zunächst werden mittels des KnowHows von GoldmanSachs die griechischen Staatshaushaltszahlen geschönt und maskiert, so dass Griechenland mit ach und krach in die Eurozone eintreten kann. Dann werden Schuldenexzesse gepusht. Und jetzt werden die Ratingagenturen gegen Griechenland und den Euro in Stellung gebracht.
Das alles hat System und hilft dem Dollar beim Überlebenskampf; zumindest für eine Weile.
Das sind alles düstere Szenarien.
Im Extremfall geht die Welt unter; mitsamt Dir und Deinen Aktien.
In allen anderen Fällen bleibst Du Eigentümer der Aktien. Es gab verlorene Weltkriege und Zusammenbrüche, die an den Eigentumsrechten von Aktien nichts maßgeblich geändert hatten (dies trifft mit Einschränkung sogar auf Aktien wie z.B. der IG Farben zu!).
Nicht unerwähnt lassen sollte man allerdings die Enteignungen nach kommunistischen bzw. sozialistischen Revolutionen (Russland, DDR, Ostblock nach WW2). Auch so etwas sollte man nicht als Maß heranziehen, weil dann auch der Goldschatz im Tresor unterm eigenen Bett unsicher ist, wenn Dir die Büttel die Bude auf den Kopf stellen.
Also relax, die Wahrscheinlichkeit, das Dir Deine Anteilsscheine genommen werden ist sehr gering.
Ganz anders mag es natürlich um deren Wert aussehen.....
Mich würde mal interessieren, ob das PHYSISCHE GOLD der Deutschen, welches sich im privaten Besitz befindet, den Bundesbank-Schatz von behaupteten 3400 Tonnen übersteigt. Das wären also etwas mehr als 40 Gramm pro Nase.
Ich kann keine Euphorie erkennen. Das Gegenteil ist der Fall. Der Anstieg des Goldpreises und auch der Aktienpreise wird mittlerweile als Zeichen von allgemeiner Krankheit, Schwäche und Zerfall interpretiert. Es ist wie beim Fieberthermometer. ´
Nichts desto trotz sollten wir uns nicht wundern, wenn die Korrektur einsetzt. 150 USD beim Gold und 10 USD beim Silber würden mich nicht wundern. Man sollte davon aber keinesfalls kalte Füße bekommen.
Das ist alles Scheisse.
Wenn die USA wirklich so in Bedrängnis sind, dann werden sie beginnen, um sich zu schlagen. Ein Krieg könnte ein letzter Strohhalm sein. Und da ist sicher Größerers in der Schublade als Libyen.
Iran oder Taiwan: Würde mich nicht wundern, wenn sich eines von beiden in den nächsten Monaten zu einem "Krisenherd" mausert.
ZitatUSA bekommt schlechteres Raiting und der EUR schmiert ab.
Macht sinn, oder?????
War kürzlich schon zu beobachten. Japan soff tsunamiemäßig ab und der Yen erklomm himmlische Höhen.
Hat etwas mit Glattstellungen am Markt zu tun und ganz sicher nichts mit innerer Stärke; noch nicht mal mit relativer Stärke.
ad hoc - Meldung:
S&P bestätigt das Rating der USA, senkt jedoch den Ausblick von stabil auf negativ.
Trotz der Versuche über die Gerüchteschiene bzgl. Griechenland, Portugal und Irland den Euro zu drücken (von den Ratingagenturen ganz zu schweigen), gelingt es derzeit nicht, den USD aus dem Sog zu holen. Und dabei ist der Verfall gegen Euro wohl nur ein nachrangiges Problem. Interessant ist der Verfall gegen EM und Öl.
http://www.myheimat.de/schwaeb…ee-23032011-d1623824.html
Zusammen mit Grünen Kandidatin Brigitte Abele besuchte heute der Bundesvorstand von Bündnis 90 / Die Grünen Cem Özdemir die Ditib-Moschee in Schwäbisch Gmünd. Bei dem von 13-14 Uhr andauernden Besuch ließ sich Özdemir die noch unfertige Moschee zeigen und stellte sich anschließend zusammen mit dem Ditib Vorstand den Fragen interessierter Bürger.
Dabei kritisierte er das pazifistische Verhalten der Bundesregierung im Libyen Konflikt, nannte es "Peinlich" und mahnte "Dikatoren nicht weiter zu mästen."
Ich wiederhole: "Dabei kritisierte er das pazifistische Verhalten der Bundesregierung "
Passt zwar besser in den Libyen-Strang, aber weil's grad um die Grünen geht....
ZitatFeuerpferd: ...anschliessend kommt es in die Kiste und in 10-15 Jahren schaue ich mal nach, was ich hübsches mit anfangen kann...
Zitatface value: ... sehe ich meine Bullion-Münzen beider Farben als eine Art inoffizieller Familienstiftung.
Na das ist doch auch genau mein Ansatz.
Habe mehr AG als AU, aber nur nach gramm, nicht nach Gegenwert in €. Sollte es so weitergehen, dann könnte sich das noch ändern....
Interessant ist es schon, das AG genau jetzt Kursausbrüche hat, wo doch der HighTech-Produzent Japan im Strudel ist und Produktionsausfälle und geringeres Wachstum erwartet, was ggf. auf die Nachfrage von AG drücken könnte. Oder sollte die monetäre Renaisance von AG eingeläutet sein ??
ZitatGanz einfach, wenn eine Kettenreaktion in Gang gesetzt wird, ist sie nicht mehr aufzuhalten ... es haben nur viele noch nicht gemerkt, speziell der Markt, der ja angeblich immer Recht hat ...
Der Markt scheint nur auf die Nullzinsen zu schauen. Das sogenannte Zinssignal der EZB kann unter den jetzigen Bedingungen wohl auch nicht mehr ernst genommen werden; die BoJ pumpt Geld, die FED sowieso. Der Markt geht zur Tagesordnung über.
@ anwir
Ich will hier nichts verharmlosen ! Natürlich kann es im Extremfall dazu kommen, dass die Radioaktivität rund um den Globus verteilt wird, so, dass auch in Mitteleuropa noch Spuren davon merkbar sein werden. Die Schifffahrt sehe ich langfristig in keiner Weise beeinflusst. "Ein bischen Strahlung" bekommen wir je nach Wohnlage eh alle ab. In einem Alpental ist die natürliche Radioaktivität (und mit "natürlich" ist hier keineswegs "gesund" gemeint) deutlich höher als im norddeutschem Tiefland. Und wenn ich höre, dass sich gerade hier in Deutschland viele Leute bei kleineren WehWehchen (ein verknackster Fuß, eine geprellte Schulter, beim Zahnarzt) mehr als einmal röntgen lassen, dann scheint man völlig realitätsfremd radioaktive Strahlung zu kategorisieren, wo es nichts zu kategorisieren gibt.
Wenn es hart kommt, werden wir in ein paar Jahren das Zeug in der Ölsardine, in der Kiwi oder gar im Trinkwasser haben. Wenn Du mich fragst, in solch geringer Menge, dass sich Angst nicht lohnt.
ZitatUnd der gutmenschliche "Verbraucherschutz" wird einmal mehr dazu mißbraucht, den Großkapitalismus zu fördern auf Kosten der Kleinen und Mittleren
So ist es.Das haben die Lobbyisten der Großen wieder gut hinbekommen. Und die werden dann wieder ganze Stäbe von Abmahn-Anwälten beschäftigen, um kleinen Händlern den Gar auszumachen.
Aber was ist mit den Billionen USD Guthaben, die die Japaner halten? Japan ist Gläubiger und nicht Schuldner.
Und nachdem, was ich gelesen habe, ist die vom Tsunami zerstörte Region gerade mal für weniger als 5% der japanischen Wirtschaft zuständig. Wäre so, als wenn bei uns die Wirtschaftskraft von Mecklenburg fehlen würde.
Falls dieser nukleare Failout in Grenzen gehalten werden kann, dann geht Japan nicht unter.
"Wie wirkt sich ein atomarer GAU auf die internationale Wirtschaft aus?"
Conrads macht gute Geschäfte. Immerhin. Aber Conrads ist nicht die Weltwirtschaft.
Ich würde gern mal wieder zum Thema des Strangs zurückkehren.
Vor wenigen Tagen war man sich einig, dass mit der Eurokrise, den Tumulten in Arabien, der Pimco-Entscheidung bzgl. amerikanischer Staatsanleihen u.a.m genug brisante fundamentale Daten am Markt waren, um vor einem wie auch immer gearteten Knall nicht überrascht zu sein. Und nun kommt diese japanische Katastrophe noch dazu.
Wird sich substanziell etwas ändern oder werden wir in 3 bis 4 Wochen zur Tagesordnung übergehen, mit einem etwas leichterem Dax und eins bis zwei Zehntel weniger Wachstumserwartung ?
Lebensmittelvorrat?
Nicht die schlechteste Idee.
Sollte Japan schwer und umliegende Regionen leicht belastet werden, so ist zu ahnen, dass bestimmte Waren über kurz oder lang knapper und damit teurer werden.
Einlagern kann man bequem Reis und Konserven.
Und wegen der Strahlenbelastung sollte es hier (am anderen Ende der Welt) keine direkten Auswirkungen geben auf unsere Äcker. Aber wenn du in einem Jahr 'ne Ölsardine "Produced in Phillipine" kaufst, dann ... knackst es vielleicht einmal mehr im Geigerzähler.
ZitatLieber Kellermeister
hier geht es um die "internationale Wirtschaft". große Klasse. Egal wieviel Menschen auf der strecke bleiben, lächerlich.
So lange die Bomben nur beim Nachbar einschlagen scheint wohl alles in Ordnung sein.
Möchte deinen kommentar hören wenn es anders rum ist.
Scheiß die internationale Wirtschaft an wenn der Grüne Baum glaich um die Ecke ist.
@ Chessna
... damit nahm ich Bezug auf den Titel dieses Stranges, weil es ja bereits mehrere Japan-Stränge gibt, u.a. "Spenden für Japan" etc.
Es ist nun mal so! Es wäre einfach von mir geheuchelt, wenn ich Tränen wegen der dortigen Opfer vergiessen würde. 10000 oder mehr, eine gewaltige Zahl. Und gewaltiges Leid in jeder betroffenen Familie. Auch ich habe eine Familie mit Kindern und kann mir daher nur zu lebhaft vorstellen, wie leidvoll dergleichen Verluste wären. und wenn mich dann nahe Menschen trösten würden, wäre das wahrscheinlich sehr hilfreich. ABER ich würde kein Mitleid von Japanern oder sonstigen Leuten vom anderen Ende der Welt erwarten; es würde mir auch nicht helfen...
In arme Länder schickt man dann Hilfsgerät und Ärzte. Die Japaner werden sich selbst helfen können, wenn dies denn überhaupt möglich ist, sollten diese AKWs wirklich die Gegend verseuchen. Und falls sie weitere Hilfe brauchen, werden sie sie schnell bekommen. Selbstredend!
Aber mal angenommen, es geht nicht weiter über das jetzige Mass der Zerstörung hinaus, dann ist das rein global-ökonomisch betrachtet eine Fußnote. Der Wiederaufbau wird das Wirtschaftswachstum beflügeln. Die Japaner werden vielleicht sogar ihren privaten Sparstrumpf aufknoten und investieren bzw. konsumieren.
Manchmal lockern Katastrophen sogar die verhärteten und festgefahrenen Verhaltensweisen. Und davon haben die Japaner auch mehr als genug...