Beiträge von Deichkind26603

    Ich hatte den Artikel gestern Abend auch schon gepostet


    CORONA Virus, wirtschaftliche Folgen, med. Informationen


    Echt erstaunlich, was das alles für Experten sind.
    Es geht hier um globale Kosten, die nicht beschreibbar sind, da macht einfach jeder das, was ihm gefällt und verkauft es seinem Volk als das Wahre.
    Hier sind schon einige so medial durchleuchtet, dass der selbe Mist der Politikerbande 1:1 weitergegeben wird. :wall:

    Moin müsste eine Misumena Krabbenspinne sein.
    Gruß

    Gibt es bei uns "noch" nicht, sieht aber interessant aus.
    Bei uns sind seit 2010 Wespenspinnen unterwegs. Als ich das erste Mal ein solches Tier im Garten sah, dachte ich wtf, was ist denn das???
    Die Natur hat schon einige Schönheiten zu bieten, allerdings haben wir dieses Jahr von den nicht so schönen Spinnen sehr viel mehr, als in den anderen Jahren.
    Zecken!
    Ich musste der halbschlauen Biologielehrerin meines Sohnes letztes Jahr erklären, dass das auch ein Spinnentier ist. Als sie im Unterricht über diese Miststücke sprach, erzählte ich meinem Sohn, dass es Spinnentiere sind, die Lehrerin meinte, nein.. das sind ganz böse Insekten. Sie glaubte mir dann doch nach einem Telefonat, dass die Tiere mit 8 Beinen wohl doch eher zu den Spinnen, als zu den Insekten gehören.
    Na ja, sie ist eine gutaussehende Frau, ich glaub sonst wäre mir auch egal gewesen, was sie als Biologielehrerin für eine Meinung vertritt. :thumbsup:

    [smilie_happy] [smilie_happy] [smilie_happy]


    Ja, was denn nun?
    Kostet ja alles nichts, dieses hin und her und alles dicht und runter fahren.



    WHO muss Fehler eingestehen Langfristig könnte Schweden richtig liegen


    Von Klaus Wedekind






    <source media="(max-width: 767px)"> <source media="(min-width: 768px)"> [Blockierte Grafik: https://apps-cloud.n-tv.de/img…/Schweden-Coronavirus.jpg] Schweden hat früh auf die Corona-Pandemie reagiert, setzt aber vor allem auf Aufklärung und Mitarbeit der Bevölkerung.
    (Foto: via REUTERS)







    Schwedens Chef-Epidemiologe verteidigt weiter die Corona-Strategie seines Landes, langfristig sei noch nicht raus, "wie das alles endet." Ein anerkannter US-Wissenschaftler sieht das ähnlich. Unterdessen muss die WHO eingestehen, Schweden zu Unrecht als Risikoland eingestuft zu haben.


    Am Freitag regte sich Schwedens Chef-Epidemiologe Anders Tegnell furchtbar darüber auf, dass die WHO sein Land auf eine Liste mit elf Ländern setzte, in denen die Corona-Neuinfektionen so schnell stiegen, dass deren Gesundheitssysteme schon bald wieder an di Grenzen ihrer Belastbarkeit kommen könnten. Es handle sich um einen totalen Irrtum, widersprach er. Man zähle in Schweden mehr Neuinfektionen, da man die Anzahl der Tests sehr stark erhöht habe. Die Anzahl der schweren Fälle gehe aber gleichzeitig zurück.


    Panorama 12.06.20 Mehr Infektionen, weniger Tote Schweden gibt weiter Rätsel auf


    Tatsächlich korrigierte sich die WHO noch am selben Tag, schrieb laut "Bloomberg" E-Mails an schwedische Medien. Darin erkannte sie an, dass der Anstieg auf die ausgedehnten Tests seit Anfang Juni zurückzuführen ist. Der Anteil der positiven Tests sei insgesamt stabil bei zwölf bis 13 Prozent geblieben. Sprich: Die Ansteckungsraten sind in Schweden stabil.
    WHO: Schweden hat Pandemie unter Kontrolle
    Dass das Land nicht die Kontrolle über die Pandemie verliert, bestätigen auch kontinuierlich sinkenden Todeszahlen und rückläufigen Intensivbehandlungen von Covid-19-Patienten. Und so attestiert die WHO in der E-Mail Schweden, es sei dem Land durch Einbindung der Gesellschaft gelungen, die Verbreitung auf einem Niveau zu halten, das das Gesundheitssystem bewältigen könne.


    Tegnell muss aber damit leben, dass außer "Bloomberg" so gut wie kein internationales Medium die WHO-Korrektur weitergab, da sie es nicht in die Agenturmeldungen schaffte. Und die WHO schrieb auch nicht ihr Statement um, sondern ergänzte die Liste mit den elf Risiko-Ländern lediglich mit einer Fußnote, in der sie die sinkenden Zahlen Schwedens bestätigt.
    "Ich freue mich darauf, eine ernsthaftere Bewertung unserer Arbeit zu sehen als es bisher der Fall war", sagte Tegnell laut "Bloomberg" in einem Radio-Podcast. Niemand könne wissen wie dies ende. Damit meint der Epidemiologe, dass es noch zu früh ist, darüber zu richten, ob der schwedische Weg falsch ist. Die Welt befinde sich erst in der ersten Phase der Pandemie und müsse noch einen langen, ungewissen Kampf gegen Covid-19 führen. Daher sei Schwedens Strategie, der einzig realistische Weg, die Krise langfristig zu bewältigen, sagt Tegnell. Das heißt: So wenige Einschränkungen wie möglich, aber die Menschen daran gewöhnen, Distanzregeln einzuhalten.
    "Schwedens Ansatz könnte nachhaltiger sein"
    Für William Hanagh, Epidemiologe der Harvard’s School of Public Health in Boston, könnte Tegnell richtig liegen. Schwedens Politik sei ungewöhnlich, aber das Land habe seine zurückhaltenderen Maßnahmen schon sehr früh in der Pandemie umgesetzt, bevor das Virus in der Bevölkerung weit verbreitet gewesen sei. Der Ansatz könnte sich als nachhaltiger herausstellen als der anderer Länder mit strengen Lockdowns, sagt Hanagh. Diese seien Antworten auf eine drohende Überlastung von Gesundheitssystemen mit dem Ziel gewesen, so viele Infektionsketten so schnell wie möglich zu unterbrechen. Welcher Weg der bessere war, werde man erst nach der Pandemie wissen.
    *Datenschutz
    Möglicherweise steht Schweden am Ende besser als die meisten anderen europäischen Ländern da. Aktuell ist der Zwischenstand aber so, dass das Land zehnmal mehr Todesfälle pro 100.000 Einwohner hat als sein Nachbar Dänemark. Dabei hätte das Land viele Tote vermeiden können, was auch Anders Tegnell zugibt. Er glaube, "dass es sicherlich Verbesserungspotenzial bei dem gibt, was wir in Schweden gemacht haben. Und es wäre gut gewesen, wenn man exakter gewusst hätte, was man schließen soll, um die Infektionsausbreitung besser zu verhindern".
    Risikogruppen müssen geschützt werden
    Die meisten Covid-19-Todesfälle zählt Schweden in Alten- und Pflegeheimen. Und darin erkennt William Hanagh eine Schwäche des schwedischen Ansatzes. Es sei einfach nicht klar, wie Risikogruppen in dem Land im Falle eines größeren Ausbruchs in einer Altersgruppe geschützt werden könnten, sagt er.
    Mehr zum Thema "Totale Fehldeutung der Daten" Schweden will kein "Risikoland" sein


    Tegnell wiederum sieht bei Lockdowns die große Gefahr, dass das Virus nur vorübergehend zurückgedrängt, aber nicht an der Rückkehr gehindert werden könne. Außerdem hätten solche Maßnahmen Nebenwirkungen wie häusliche Gewalt, Einsamkeit oder Massenarbeitslosigkeit. Auch das müssten die Verantwortlichen berücksichtigen.
    Schwedens Ansatz werde of falsch als Nichtstun interpretiert, sagt William Hanagh. Denn das Land habe früh reagiert. Und bei einem Ausbruch bedeute dies, dass man die Ausbreitung mit milderen Maßnahmen verlangsamen könne. "In diesem Sinne war Schwedens Strategie schlauer als die von Ländern, in denen man die Ausbreitung zuließ, bis ein Lockdown notwendig wurde." Allerdings habe das Land Fehler beim Schutz von Risikogruppen gemacht. Um dies künftig besser zu machen, müssten Ausbrüche früh erkannt werden und man müsse genau wissen, was dann zu tun ist", sagt Hanagh. "Wie das Gesamtergebnis ausfällt, wird die Zeit zeigen."


    Quelle: ntv.de