Wallenstein geht in seinem Überlegungen davon aus, dass die Zentralbanken bald gezwungen sind, ihre Goldreserven zu erhöhen:
Beiträge von Silbertaler
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Reuters-Meldung:
Fallende Gold-/Silberkurse aufgrund von Liquidation von Gold/Silber:
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aktualisierte Analyse von Godmode-Trader:
http://www.godmode-trader.de/news-edelme...da=198507&idc=8
Widerstandszone zwischen 6,31 bis 6,5 US-Dollar
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Hallo Peter Silie,
mich würde es auch sehr interessieren, wie Du auf 5,5 US-Dollar im Januar kommst ? Den ersten Schritt zu 6,47 US-Dollar hätten wir ja heute gemacht. Wie würde es nach deiner Meinung in den nächsten Tagen weitergehen ?
Welche Methode, die man irgendwie nachvollziehen kann, verwendest Du dabei bzw. an was orientierst Du Dich und wie verläßlich ist Deine Prognose ?
Gruß
Silbertaler
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Meldung des 1. Schritts zur Wiedereröffnung der Sunshine-Mine:
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Sterling Mining hat einen unabhängigen Consultant engagiert, um die mexikanische Ressourcen/Resserven gemäß 43-101 zu bewerten:
http://biz.yahoo.com/bw/050103/35417_1.html
Ferner haben sie angekündigt den ersten Schritt zur Wiedereröffnung der Sunshine-Mine zu machen !
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Kann dies mit dem Serverwechsel zusammenhängen? Lief hier evtl. zu Beginn ein Prüfprogramm, um die mögliche Auslastung festzustellen ?
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Eine aktuelle Studie der Deutschen Bank mit dem Titel "Energieperspektiven nach dem Ölzeitalter" warnt vor einem Verknappungsschock gekoppelt mit einer Preiskrise:
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der aktuelle Kommentar von Theodore Butler
The real Gold (gemeint ist aber damit Silber !)
http://news.silverseek.com/TedButler/1103728295.php
Er verweist hier vor allem darauf hin, dass Silber u.a. ein Verbrauchsgut (durch die industrielle Nachfrage) ist und bei einer Schere zwischen Nachfrage und Angebot sowie bei den sinkenden Silberbeständen der Kurs von Silber derzeit deutlich unterbewertet ist. Von daher bezeichnet er Silber als das wahre Gold.
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Der aktuelle Butler-Kommentar war für mich wieder ein wichtiger Denkanstoß, da er auf einen ganz wichtigen grundlegenden Unterschied zwischen Gold und Silber hingewiesen hat.
Die Nutzung von Silber als industriell genutztes Verbrauchsgut, bei der die Nachfrage in den letzten Jahren größer war als das Angebot.
Während das geförderte Gold zum größeren Teil (in welcher Form auch immer, sei es als Schmuck, Barrenform, Münzen, etc.) noch zur Verfügung steht, wurde das Silber kontinuierlich verbraucht, d.h. hier sind keine größeren Bestände mehr vorhanden auf die man - auch als Manipulationsbasis a la Gold - zurückgreifen könnte.
Die Prognose der gfms bzgl. einer 1 % höheren Silber-Minenproduktion für 2005 ist in diesem Zusammenhang explosiv. Die Bedeutung haben wahrscheinlich viele noch nicht wahrgenommen !
Was bedeutet dies für das Jahr 2005 ?
- Die industrielle Nachfrage nach Silber wird zwar im Fotoentwicklungsbereich zurückgehen, ein Ausgleich ist hier jedoch durch das Fotopapier (Druck von Digitalfotos), Plasmabildschirme und neuen Anwendungsgebieten (u.a. in der Medizin, Brennstoffzellen, etc.) möglich.
- Nicht zu unterschätzen ist hier das zusätzliche industrielle Nachfragepotenzial aufgrund der weiteren Industrialisierung von China / Asien und der Nutzung von Silber bei technischen Geräten (z.B. PCs, etc.). Morgan hat vor einigen Monaten schon darauf hingewiesen, dass eine steigende asiatische Industrialisierung eine Hebelwirkung bei der industriellen Silbernachfrage hat.
- Die physische Nachfrage auf der privaten Seite wird weiter zunehmen:
Sehr hoffnungsvoll sind die Bestrebungen in Mexiko bzgl. der Herausgabe einer Silbermünze als Währung. Dies gewinnt eine Eigendynamik, die man nicht unterschätzen sollte. Im Hinterkopf muß man dabei auch haben, dass die höhere physische Nachfrage zu steigenden Silberkursen führt. Ganz wichtig: damit verknüpft sind steigende Steuereinnahmen durch die mexikanischen Silberminen und eine Erhöhung der Beschäftigtenanzahl sowie eine Entlastung der Haushalte von Kosten, die sich durch die Arbeitslosigkeit ergeben - quasi ein intelligentes Beschäftigungsprogramm, dass ohne große Kosten zu verwirklichen ist ! Wenn man die letzten Punkte verinnerlicht, kann man sich vorstellen, welchen Stellenwert die Realisierung dieser Idee für Mexiko hat !
Zusätzlichen Druck auf der physischen Seite wird weiterhin vom Central Fund of Canada sowie von der privaten Nachfrage kommen.
- Die ungehemmte weitere Schuldenaufnahme der Amerikaner könnte dazu führen, dass sie in 2005 ihr nächstes Kreditlimit (8,2 Trillionen Dollar) überschreiten. Die nächsten Zinsschritte nach oben werden erfolgen. Der Druck von Dollars hält unverändert an, so dass auch im nächsten Jahr ein weitere Dollarentwertung absehbar ist. Ein Crash der amerikanischen Aktien-/Immobilienmärkte ist zunehmend wahrscheinlicher.
Diese wachsenden Unsicherheiten weltweit verbunden mit dem Druck der Risikominimierung (raus aus dem Dollar und rein in Edelmetalle) insb. auch im asiatischen Bereich wird zu weiteren physischen Investitionen in Silber führen.
Wir haben bei Silber im Vergleich zu Gold einen sehr engen Markt !
- Die Comex-Lagerbestände nähern sich langsam, aber sicher der 100 Mio. Unzen Grenze ! Dies ist auch ein sehr deutlicher Indikator, dass der Druck auf die Bestände immer weiter zunimmt ! Hier gab es auch schon vereinzelte Stimmen zu hören, dass man einen gewissen Silberbestand für die Sicherstellung von Silberkursen benötigt.
Die Schere zwischen der Nachfrage und Angebot wird sich daher in 2005 eher noch weiter erhöhen. Von daher können die Silber-Bugs sich beruhigt zurücklehnen. Wir sind auf dem richtigen Weg !
Ich wünsche allen ein schönes Weihnachtsfest, eine super Rallye beim Silberkurs in den letzten Tagen und ein erfolgreiches 2005 !
Viele Grüße
Silbertaler
Anmerkung: Ich habe bei Trillionen den amerikanischen Trillionen-Begriff übernommen. Dies entspricht bei uns Billionen.
- Die industrielle Nachfrage nach Silber wird zwar im Fotoentwicklungsbereich zurückgehen, ein Ausgleich ist hier jedoch durch das Fotopapier (Druck von Digitalfotos), Plasmabildschirme und neuen Anwendungsgebieten (u.a. in der Medizin, Brennstoffzellen, etc.) möglich.
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In der letzten Zeit gab es bei der Homepage von Hommel einige Veränderungen:
- mehr Werbebanner
- extra (frei zugänglicher) Bereich für die Silberreports
- Der letzte (frei zugängliche) Silberreport stammt jedoch nun von Aug. (Nr. 46) ! Vor ein paar Wochen war jedoch noch Nr. 53 (Oktober) frei verfügbar !
Schon etwas seltsam was hier passiert. Hat jemand mehr Informationen ? Gibt es die aktuellen Silberreports evtl. nur noch für Abonnenten ?
Gruß
Silbertaler
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ein sehr guter z.T. kritischer Überblick über die Kriterien bei der Auswahl von Gold-/Slberaktien:
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Ein paar sehr kritische Anmerkung von Buss zum amerikanischen Immobilienmarkt bzw. zu den Konsumentenkrediten:
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Ich wünsche auch ein frohes goldenes / silbernes Weihnachtsfest.
Mögen die Kursen auf den letzten Tagen noch mal deutlich zulegen.
Gruß
Silbertaler
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Das Gerangel um deutsche Goldreserven hat begonnen (21.12.2004)
Die Diskussion um Sinn oder Unsinn von Goldverkäufen aus den offiziellen deutschen Reserven ist voll entbrannt. Mehrere Zeitungen berichteten über einen Vorstoß des Bundesfinanzministers Hans Eichel, die Option zur Veräußerung von 600 Tonnen Gold im Gegenwert von 6,4 Mrd. Euro zu ziehen, und so die Einhaltung der europäischen Stabilitätskriterien zu ermöglichen. Diese Option wurde im Frühjahr mit Vertretern der 15 europäischen Nationalbanken ausgehandelt. Damals wurde das Washingtoner Abkommen um weitere 5 Jahre bis 2009 verlängert. Innerhalb dieses Zeitraums dürfen insgesamt 2.500 Tonnen Gold am Markt verkauft werden. Das Direktorium der Bundesbank scheint aber nichts von den Plänen des Finanzministers zu halten. Gerüchten zufolge haben sechs der acht Mitglieder einem Verkauf nicht zugestimmt. Bundespräsident Weber versucht derzeit die Wogen zu glätten und stellt dabei unmissverständlich klar, dass er die Reduzierung der Goldbestände nicht forciere.
Aus unserer Sicht ist diese Diskussion überflüssig. Angesichts der Neuverschuldung von über 65 Mrd. Euro im Vorjahr (Bund, Länder und Gemeinden) sind die Erlöse aus den Goldverkäufen ein Tropfen auf den heißen Stein. Das Argument „Gold bringt keine Zinsen“ hat in diesem Zusammenhang keinerlei Bedeutung. Vielmehr sollte angesichts maroder sozialer Sicherungssysteme und horrender Staatsverschuldung das Thema „Vertrauensbildung“ oberste Priorität genießen. Goldverkäufe verbieten sich in Zeiten wie diesen!
Diese Erfahrung musste auch Großbritannien machen. Zwischen 1999 und 2002 trennte sich das englische Schatzamt von rund 500 Tonnen des gelben Metalls, um die Erlöse in zinsbringenden Papieren oder Fremdwährungen anzulegen. Bis heute kostete diese Aktion den englischen Steuerzahler mehrere 100 Millionen Pfund. Das Gold wurde damals nahe den 20-Jahres Tiefstständen verkauft und die Anlage in verzinslichen Dollarpapieren erwies sich nach dem Verfall des Greenback als falsche Strategie. Hoffentlich besinnen sich unsere Politiker angesichts dieser Erfahrungen.Wir wünschen Ihnen einen erfolgreichen Handelstag
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Vielfalt belebt das Geschäft und unterschiedliche Sichtweisen sind ganz hilfreich.
Einen Unterschuied gibt es aber schon. Er hat auch Junior-Goldaktien in seiner Übersicht.
Was bei seiner Vorgehensweise meiner Ansicht nach etwas zu kurz kommt, ist die Story hinter der Aktie. Wenn Silberminen z.B. eine Verarbeitungsanlage haben und daher ihre Produktion schnell hochfahren könnten, aber derzeit nur eine begrenzte Reserven-/Ressourcenbasis vorweisen können (gegenwärtig jedoch aussichtsreiche Explorationen stattfinden), dürften sie tendenziell eher schlechter abschneiden.
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noch eine Analyse:
Signifikante Charakteristiken von Bull-Märkten bei Gold und Silber
http://www.gold-eagle.com/editorials_04/mehta122004.html
Eine Menge Beobachter sagen eine scharfe Korrektur bei Gold und Silber trotz der overbought-Situation voraus und übersehen die Tatsache, dass beide Metalle für den meisten Tal des Jahres in einer Korrekturphase waren.
Der Bull-Markt bei Gold und Silber hat begonnen.
In dieser Phase ruhig zu bleiben, nachdem man seine Investments gemacht hat, ist der härteste Teil der Investition, da dies den Mut der Überzeugung benötigt.
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Gold und Silber gut gehalten (20.12.2004)
Das Gold konnte am Freitag etwas zulegen und ging mit 441,25 US$ pro Feinunze nahe dem Tageshoch aus dem Handel. Der Dollar ist weiterhin der entscheidende Faktor für den kurzfristigen Kursverlauf des gelben Metalls. Die physische Nachfrage ebbte am letzten Handelstag der Woche etwas ab. Dies ist aber angesichts der nahenden Feiertage und des Jahresendes vollkommen üblich. Das Kundeninteresse fokussierte sich auf die Goldmünzen 1 Unze Krügerrand und Wiener Philharmoniker sowie Goldbarren 100 Gramm und 250 Gramm. Das Verhältnis der Kundenkäufe zu den Verkäufen betrug dabei fünf zu eins.Unsere Aussage bezüglich der Verfügbarkeit von physischem Gold hat bei einigen Lesern für Aufsehen gesorgt. Daher hierzu weitere Details. In den vergangenen Tagen kam es aufgrund der recht hohen Nachfrage zu leichten Verzögerungen bei der Auslieferung der Barrenhersteller. Das bedeutet nicht, dass das Gold im Allgemeinen knapp ist. Lediglich die prompte Lieferung ist derzeit nicht in jedem Fall gesichert. Die Produzenten liefern eben mit zwei bis drei Tagen Verzögerung aus. In der Vergangenheit gab es auch ähnliche Situationen. In Zeiten knapper Lagerhaltung führt eine gesteigerte Nachfrage schnell zu diesen Erscheinungen. Diese Situation wird sich erfahrungsgemäß schnell klären, nachdem die Hersteller ein- oder zwei Sonderschichten eingelegt haben. Jedenfalls ist das Gold zu Herstellung der Barren ausreichend verfügbar.
Die Zahlen zu den offenen Kontrakten an der Futuresbörse Comex in New York geben uns die Erklärung für den Selloff der vorletzten Handelswoche. Wie von uns prognostiziert haben sich die spekulativ orientierten Fonds in großem Stil von Ihren Goldpositionen getrennt. Am 14.Dezember betrug die Anzahl der Kontrakte auf der Longseite 160.102 (1 Kontrakt = 100 Unzen). Dies entspricht einem Rückgang von 51.913 Kontrakten. Die Käufer waren die kommerziellen Händler deren Shortposition sich somit deutlich verringerte. Diese Tendenz sollte sich in der Vorwoche fortgesetzt haben. Insgesamt bewerten wir es sehr positiv, dass sich die extreme Positionierung der einzelnen Gruppen auf eine „normale“ Größenordnung zurückgebildet hat und sich der Goldpreis dennoch beachtlich gut halten konnte. Das lässt für den weiteren Kursverlauf des Goldes durchaus optimistische Schlussfolgerungen zu.
Wir wünschen Ihnen einen positiven Wochenbeginn