Beiträge von fabio

    Zitat

    Original von golddragon
    Heute habe ich im Schaufenster eines Händlers der Schmuck udn Gold ankauf und verkauft ein 100 Kronen Stück 1915 für 245 € gesehen. Mit einem Feingehalt von 30,48 g wäre das ein tolles Schnäppchen gewesen.
    Ich bin also gleich in den Laden rein um mir die Münze anzuschauen. Sie sah tadellos aus und auch die Größe entsprach den Stücken, die ich schon habe. Aber sie kam mir irgendwie zu leicht vor. Also habe ich sie wiegen lassen und tatsächlich, sie wog nur 22g, war also ca. 12 g leichter als das Original. Kann es sich hier um eine Fälschung handeln, sind hier jemandem Fälschungen bekannt?


    ... natürlich eine Fälschung - und noch dazu eine schlechte.


    Einem HÄNDLER, der mit Gold handelt, ist dies sicher klar - also ein (Möchtegern-) BETRÜGER - der sicher irgendwann einen Leichtgläubigen findet.


    Die Mühe einer Strafanzeige würde ich mir zwar nicht machen - aber zumindest ´mal bei der Polizei anrufen.


    Das ist aber sehr nett und großzügig! :D :D :D

    ...Massenware... (außer: TOP-Zustand)


    Es scheint von 1855 A eine etwas teurere Variante zu geben (im KM steht nur zusätzlich "17,2 mm") die soll in ss 20 dollar etwas teurer sein(laut KATALOG :])


    OHNE gewähr

    "Geldfälschung" betrifft nur (gültiges) Geld ... Straftat
    Ein falscher Double Eagle ist noch gültig; daher eine Geldfälschung => Verkauf immer strafbar
    Eine Hausmann-20-Reichsmark-Münze ist kein gültiges Geld => der Verkauf ist nicht zwingend strafbar


    "Fälschungen" von nicht gültigen Münzen sind juristisch gesehen "Nachahmungen"
    KEINE Straftat, sondern Ordnungswidrigkeit im Sinne § 11a des Münzgesetzes
    Strafrechtlich relevant werden die (z.B. Hausmann) erst im Rahmen von Betrugsdelikten.


    Sonst dürften weder "zeitgenössische" Fälschungen noch unpunzierte Nachprägungen verkauft werden (genau genommen wäre sonst auch der Verkauf der österreichischen 1er und 4er Dukaten 1915, Maria-Theresia-Taler usw. strafbar)

    Auch renommierte (deutsche) Auktionshäuser bieten "zeitgenössische" Fälschungen und unpunzierte Nachprägungen - natürlich mit dem Hinweis "Fälschung" bzw. "Nachprägung"

    ...von russischen Goldmünzen mit Platinkern habe ich noch nichts gehört (Bekannt sind spanische & französische Fälschungen dieser Art, die wurden von Beschäftigten der Münze sozusagen nach Feierabend privat geprägt und dann vergoldet)
    Übrigens erkennt man die Platin-Fälschungen an leichtem ÜBERgewicht und dem durchschimmernden Platin an den erhabenen Stellen (Abnutzung)


    Nachprägungen müssen erst seit den 60er Jahren (????) gekennzeichnet werden - von daher sehe ich tatsächlich ein Risiko "gefährlicher" Fälschungen (Betrifft aber eher wirklich RARE Stücke: mehrfach Dukaten, etc)

    Ich vermute: Fälschungen von gültigen Münzen dürfen NIE verkauft werden, sonstige Fälschungen schon, falls dies klar und deutlich angegeben ist.


    Es gibt ja auch absolut sammelwürdige Fälschungen - z.B. wurden Mitte des 19. Jahrhunderts Goldmünzen aus Platin gefertigt und vergoldet.

    Zitat

    Original von Beobachter
    Die Amerikaner haben sogar darauf verzichtet Berlin einzunehmen, um sich das Reichsbankgold unter den Nagel zu reißen.
    ....
    Deshalb war es unerläßlich das Nazi-Gold und das japanische Raubgold wiederum zu rauben.


    ... ?(


    Naja - eigentlich geht´s mir um Fälschungen.


    Und da möchte ich das bisherige zusammenfassen:


    - Gefährliche Fälschungen: Hausmann & antikes Gold


    - Rest: 20-30 % Mindergewicht (50 Peso, 100 Kronen, 4 Dukaten), also schon mit der Briefwaage zweifelsfrei erkennbar

    ... keine Angst: der Eagle schaut wie Gold aus! Der Krügerrand ist m.W. die einige Goldmünze, die nach 50 % Kupfer aussieht :D (SORRY liebe KR-Fans- das ist nur mein persönlicher, völlig unqualifizierter, inkompetenter, Nicht-Auskenner Eindruck)


    Wo ist denn hier der "Asche-auf´s-Haupt-smilie"???

    Misanthrop


    ...sind die (rechten) 50 Pesos auch eine Hausmann-Fälschung??? Ich dachte, Hausmann fälschte nur Reichsgold!!! ?( Ich glaube auch nicht, dass um 1960 ein Markt für Nachprägungen von Nachprägungen Mexikanischer Goldmünzen bestanden hat. Hausmann-Nachprägungen hatten ja korrektes Gewicht und Goldgehalt.


    Außerdem schaut das (rechte) 50 Peso-Stück merkwürdig aus - gibt´s zu diesem Stück auch Gewicht/Durchmessser/Dicke


    Gruß


    Fabio

    Misanthrop
    wie erwähnt - ich kann Hausmann nicht von echt unterscheiden, aber wenn der Preis passt, kauf´ ich auch 20-Mark-Preussen-Wilhelm-XVI :D
    Aber mich interessiert die Auflösung!


    damokless
    Die "gefährlich" Fälschung die Weege beim double Eagle zeigt, war eine 1882 S (eine der häufigsten) Gerade bei dieser Münze steht keine Dickenangabe dabei


    Fazit:
    Vor allem und weiterhin interessiert mich: KENNT jemand ernsthafte Fälschungen (außer Hausmann) von (halbwegs) gängigen Goldmünzen?

    Zitat

    Original von mesodor39
    fabio: bist Du denn in der Lage, Hausmann-Fälschungen zweifelsfrei zu erkennen?


    NEIN - aber ich sammle kein Reichsgold, bei dem das wichtig wäre (u.a. wegen Hausmann!)


    Aber es würde mich interessieren, wie man die erkennen kann!

    Dass alles mögliche gefälscht wird, ist mir schon klar! Fast alle Beispiele bei Weege beziehen sich auf SILBER - bei den Goldmünzen geht´s zu 90 % um Hausmann.


    Die WENIGEN Beipiele falscher ausländischer Goldmünzen bei Weege fallen durch 20-30 % Mindergewicht auf - bis auf EINE (Double Eagle, 0,06 gramm zu leicht - und da wird natürlich nicht erwähnt, waran man erkennen soll, dass diese falsch ist)


    Mir geht´s außerdem nicht um antike Münzen (die schauen für mich extrem leicht fälschbar aus), sondern um das 18. /19./20./21. Jahrhundert


    Zoll: Ich denke beim Zoll fallen allenfalls plumpe Fälschungen auf


    Deshalb meine Frage etwas genauer:
    KENNT jemand ernsthafte Fälschungen (außer Hausmann) von (halbwegs) gängigen Goldmünzen?

    Einige Arten von Fälschungen sind allgemein bekannt, und auch belegt:


    - die Hausmann-Nachprägungen (Goldmark)


    - alle möglichen (schlechten) Imitationen, die spätestens an 20-30 % Untergewicht erkennbar sind


    - sowieso ungefährlich/lächerlich sind 10-mm-Ebay-Münzen, NAchprägungen in 333er Gold und PP und ähnliches


    KENNT jemand ernsthafte Fälschungen (außer Hausmann)? keine Gerüchte, keine Lagerfeuer-Erzählungen von Händlern. Idealerweise selbst gesehen!

    Zitat

    Original von 0711


    Die Schließfächer sind ganz unglaublich teuer und es gibt leider keine andere Möglichkeit.


    Doch - Regale - EuroPaletten - alte Kiesgruben/Bergwerke etc.


    Ich finde Trolls lustig :D

    Da Silbermünzen wirklich ziemlich schwer sind


    (32 Unzen wiegen immerhin rund 1 Kilo!)


    empfehle ich


    - für mittelgroße Mengen stabile Regale und
    - für große Mengen Europaletten
    - (und für ganz GROSSE Mengen aufgelassene Kiesgruben)