von Folker Hellmeyer
Es ist mehr als irritierend, dass die Abschwächung des Wachstums in % des BIP immer wieder dramatische Diskussionen über das Wohl und Wehe Chinas und der Weltwirtschaft auslöst.
Prozentrechnung hat ganz eigene Tücken, was in Analysten- und Medienkreisen offensichtlich in großen Anteilen unbeachtet bleibt.
Nach 30 Jahren Wachstum mit einem Durchschnitt von 9% stellen die Steigerungsraten jetzt per 2014 mit 7,4% eine massive reale Nachfrageausweitung dar, die größer ist als beispielsweise 9% Wachstum vor fünf Jahren.
Die Basis ist durch dieses prozentuale Wachstum der letzten 30 Jahre extrem hoch. Nach den Berechnungen des IWF hat China die USA bezüglich des Anteils an der Weltwirtschaft letztes Jahr überholt. Das hatte zum Zeitpunkt der Veröffentlichung seitens des IWF bei Analysten und Medien übrigens auch überrascht.
Was nicht so alles überrrascht und die Seidenstraße und der infrastrukturelle Aufbau Eurasiens beginnt erst und eröffnet die nächste Wachstumsbonanza per 2016 für BRIC. Wir haben uns bezüglich Chinas an dieser Stelle im Forex Report in den letzten Jahren immer wieder gegen den medialen "Spin", der uns aus New York und London erreichte, sachlich gewehrt. Wird hier nicht auch ein Stück weit "Geopolitik" mit vermeintlicher Analyse gemacht? ![]()
http://www.goldseiten.de/artik…WF-China-und-Ukraine.html
Es grüßt Ersatzkasse