Beiträge von silberling3000

    Zitat

    Original von uzf
    Zitat aus dem Bondboard: " Gold ist die ideale Anlage um von der Rendite seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Wer vor einem vierteljahrhundert Gold kaufte macht sich schon lange keine sorgen mehr,denn er ist verhungert!
    Seine Frau und Töchter leben aber noch,weil sie auf den Strich gehen und sich somit über Wasser halten."


    Ich finds immer wieder lustig, wie man die Leute vom Gold abhalten will. Man setzt das fiktive Kaufdatum 1980 an und zeigt die großen Verluste. Wer 1980 alles ins Gold geworfen hat, der hat natürlich verloren, aber wer ständig kleine Mengen kauft, dem macht das nichts aus. Setzt doch mal das fiktive Kaufdatum 1970 an... =)


    Der Ankaufspreis ist der Preis, zu dem ein(e) Bank/Händler die Münze von Dir ankauft.
    Wenn die Bank/Händler die Münze wieder verkauft, dann verlangen sie mehr, Gewinn muss sein. :D

    Hier der Artikel von Prof. Dr. Hans J. Bocker.
    In seinem Artikel steckt viel Wahrheit, jedoch finde ich seine Prognosen zu pessimistisch.

    Zitat

    Die gesamte Welt erstellte zuletzt ein jährliches BSP von etwa 50 Billionen $ (im Krisenfalle ebenfalls sehr viel niedriger). Damit wäre die Weltbevölkerung rund 75 Jahre (wahrscheinlich aber sehr viel länger) in exklusive Weise damit beschäftigt, die als Folge der Dollarschmelze entstehenden Verluste an Wohlstand wieder einzuarbeiten. Dies würde drei volle Generationen sinnvoll im Beschäftigungsverhältnis halten.

    1-3:
    Gold bleibt Gold. Du wirst es weder in der Türkei oder sonst wo billiger bekommen. Gold hat weltweit einen Preis.
    Bei Schmuck spielen neben dem Goldpreis auch die Herstellungskosten eine Rolle. Es mag schon sein, dass du in der Türkei den Schmuck billiger bekommst, aber kannst du sicher sein, ob die Feinheit auch stimmt?


    4-8:
    Es gibt bei Banken und Goldhändlern einen Ankaufs- und Verkaufspreis. Die Spanne ist deren Gewinn. Aber wie gesagt, Gold bleibt Gold, egal, was aufgeprägt ist. Einen Degussa-Barren wirst du in Deutschland vielleicht besser los, da er bekannter ist.
    Der Krügerrand ist eine Münze, ist jedoch nur 916er Gold, daher der sehr kleine Abschlag.
    Den Begriff Währungsbarren höre ich zum ersten mal. Es gibt derzeit keine offizielle Goldwährung mehr.
    An den Börsen kannst du als Ottonormalgoldkäufer sowieso nicht handeln und außerdem wird dort mit größeren Barren hantiert. (12,5 kg oder 1000oz z.B.)
    Barren umschmelzen kannst du in jeder Scheideanstalt, nur wertvoller wird dein Gold davon nicht, nur deine Geldbörse wird leichter. :D


    9:
    keine Ahnung


    10:
    s. 1.


    10:
    Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis...

    Grundsätzlich ist der Aufschlag bei Goldmünzen, die kleiner als 1 Unze sind relativ hoch. Wenn man jedoch nur kleinere Beträge jeden Monat sparen möchte, dann kommen eben nur noch Größen von 1/4 und 1/10 in Frage. Der Aufschlag lässt sich jedoch reduzieren, indem man an privat verkauft. Ich würde jedoch Münzen, die kleiner als 1/4 sind nicht empfehlen, dann sollte man lieber doch nur in Silber investieren. Alternativ bieten sich jedoch die alten 20 Mark Stücke und die Sovereigns an. Diese liegen in etwa im 1/4 oz Bereich.

    Ich denke in einer kommenden Finanzkrise braucht man sich keine Tauschmittel anlegen, höchstens einen Lebensmittelvorrat für 2 Wochen. Es wird ja "nur" das Finanzsystem zerstört und nicht die Infrastruktur, wie es im 2. WK der Fall war. Gold und Silber kann man eventuell für einen Immobilienerwerb nutzen, aber nicht zum Tausch gegen Lebensmittel. Wie soll man da tauschen? Selbst eine 1/20 oz wäre noch zu groß beim Bäcker. Da schnallt man eben mal den Gürtel etwas enger, so eine Krise dauert doch nicht ewig. Verhungern wird man mit Sicherheit nicht und auch nicht obdachlos. Mit Lebensmittelkarten wird man die Grundversorgung schon aufrecht erhalten.

    Wenn ich Aktien mit Gold seit Anfang der 80er vergleiche und verallgemeinert sage, Aktien werfen die bessere Rendite ab, dann ist das genau so schwachsinnig, wenn ich Gold und Aktien seit 2000 vergleiche und sage, Gold wirft im allgemeinen die bessere Rendite ab. Jede der beiden Anlageklassen hat seine Phasen, wie das Dow-Gold-Ratio zeigt.


    Die Frage, die ich mir aber stelle, ist, wer steht "mit der Pistole" hinter solchen "Experten", die solche Aussagen machen?

    Man kann doch nicht eine kommende Finanzkrise mit der Situation in Osteuropa kurz nach der Wende vergleichen. Wenn die öffentliche Versorgung knapp wird, dann doch nur für eine sehe sehr kurze Zeit von vielleicht max. 1...2 Wochen, da die Leute Hamsterkäufe tätigen werden. Denn es wird ja nur das Papierfinanzsystem vernichtet, nicht die Infrastruktur, wie im Kriegsfall. Deshalb werden Tauschmittel, wie Schnaps nicht notwendig sein. Seinen täglichen Bedarf kann man doch trotzdem mit dem Inflationsgeld tätigen. Gold und Silber wird man, denke ich, nur gegen einen großen Abschlag los werden, da kaum einer in der Bevölkerung welches hat. Eine Außnahme bilden da vielleicht die silbernen 10er.