Beiträge von Währungshüter

    Hoffe das uns Dirk Müller noch ne Weile erhalten bleibt. Es gibt ja trotz immer sicherer werdender Fahrzeuge tragische Unfälle. :huh:


    Der Dirk Müller hat es dem Politkasper von der FDP mal richtig gegeben, das fand ich auch klasse. Was ich auch klasse fand, war der Ausspruch, dass er das schon vor einem Jahr gesagt hat und die ganze Retterei letzlich nicht funktionieren wird. Das ist ja auch unsere Einschätzung der Lage hier im Forum.


    Müller sollte sich aber im eigenen Interesse in den nächsten Zeit von schnellen Autos, Hotelbadezimmern mit Badewanne, Zimmermädchen und Falschirmspringen fernhalten, das könnte sonst ins Auge gehen. Er hat sich wirklich weit aus dem Fenster gelehnt. Ich glaube so weit ist in unseren Qualitätsmedien bisweilen noch keiner gegeangen. Dirk Müller ist :thumbsup:.

    Nicht der Rede wert. Ein Anlagebrief für Platin schürt Untergangsfantasien. Und dann noch reichlich unbegründet. Eichelburg springt auf den Zug auf und tutet mit zwei nichts sagenden Sätzen ins gleiche Horn - Hauptsache Panik!


    Ende der Geschichte.


    Das halte ich davon. :)


    Danke für Deine Einschätzung Argus :) . Also typische Eichelburg-Panik wie immer.

    Bei Walter Eichelburg erscheint gerade folgender Beitrag auf der Homepage:

    Zitat

    [17:30] Der Platin-Investor: Systemkollaps nicht ausgeschlossen:


    Wir haben heute ein Versagen des primären Manipulationsmechanismus seit 4 Stunden. Die Liquidität nimmt leicht zu und die Kurse sinken- alle Kurse von Non Interest Bearing Assets- trotzdem. So gesehen knapp um den Bear Zusammenbruch, so gesehen 23 Tage vor Lehman.


    Hochgefährlich.


    Link dazu: http://www.hartgeld.com/systemkrise.htm


    Was haltet ihr davon?

    Wenn der ZR reißt, dann schaltet der Motor bei allen Herstellern ab, weil ja keine Steuerung der Ventile mehr stattfindet. Allerdings ist diese Art von Abschaltung nicht kontrolliert und kann bei einem Motor üblicherweise auch nur einmal gemacht werden. Ist ein Ventil max. geöffnet und der Kolben kommt zum Verdichten hoch, gibt es einen saftigen Rumms auf den Ventilteller und den Kolbenboden. Das Spiel wiederholt sich dann so oft, bis die Krubelwelle ausgedreht hat oder der Motor mechanisch blockirt ist. Das Ergebins ist idR. immer das Selbe - kapitaler Motorschaden.


    Nur echte Freiläufer, wo der Kolbenboden bei max. geöffneten Ventilen nicht den Ventilteller berühren kann sind davon nicht betroffen. Diese Art von Motor sind heute aber eher die Seltenheit. Bei Dieseln gibt es Systembedingt gar keine Freiläufer.


    Alternative: Wankelmotor, aber der hat andere Schwachstellen.

    Zahnriemen lass ich nicht mehr routinemäßig wechseln, ich warte bis der reißt, und der Neue liegt schon im Kofferraum. Bin schon gespannt darauf, wann es soweit ist, bin ca 20.000km überm Intervall :)


    PS: Ist ein Freiläufer.


    Solche Experimente sollte man auch nur bei Freiläufern machen. Bei einem Diesel spart man sich beim Reißen, aber auch den Zahnriemenwechsel. Denn der ATM wird mit Zahnriemen geliefert, aber ohne Anbauagregate. Allerdings ist der ATM idR. um dern Faktor 10-20 teurer als der ZR Wechsel mit Material (ja nach Motor und Hersteller).


    Ich kenne Niemanden, der mehr als 1000 EUR für den ZR-Wechsel bezahlt hat - was um Himmels Willen fährst Du für Schlitten? 8|


    Ich bin zwar nichts Alfa, aber ich habe bei meinem A6 2,5 TDI im vergangenen Jahr auch 1600.- EUR für den ZR Wechsel mit WaPu, Spannelemente, Umlenkrollen und Keilrippenriemen bezahlt. In einem deutschen Audizentrum. Gut, in dem Preis war noch ein normaler Long Life Service enthalten, aber teuer ist das schon, zumal dieser Wechsel alle 120.000 km oder alle 5 Jahre zu erfolgen hat. Mein nächstes Auto wird daher garantiert eines sein, das diesen leidigen Zahnriemen nicht mehr hat. Im VW-Konzern hat man aber auch schon erkannt, dass mit den Zahnriemen kein Blumentopf mehr zu gewinnen ist. Die neuen V6 von Audi und seit 2009 auch die neuste 4-Zylinder Motorengeneration, hat bei VW/Audi Gott sei Dank eine Steuerkette.

    ich weiß ja nicht, wo du zur schule gegangen bist, aber mir wurde das schon klargemacht, was die ursachen waren. und meine schulkarriere spielte sich großenteils in einem damals ziemlich linken bundesland mit dem ruf einer katastrophalen schulischen ausbildung ab. :sleeping:


    Meine Schulkarriere fand eher in einem konservativen Bundesland statt und das auch schon vor Jahren. Allerdings wurde bei uns auf diesen Zusammenhang nicht eigegangen und wenn man sich heute Sendungen dazu im TV anschaut oder auch in Geschichtsbüchern nachliest, steht zwar, dass Versailles zur Hyperinflation 1923 geführt hat, aber nicht, dass dies mit ein Grund für den starken Wählerzulauf zur NSDAP war. Meiner Meinung nach ist das aber sehr wohl so gewesen.

    na sowas ?) ich wollte niemanden aus der Reserve locken
    auch ich glaube, Parallelen zwischen damals und heute auszumachen, aber die Aussage lautete doch, dass "politisch korrekte Historiker", wer immer das ist, alle diese Gründe als nicht ausschlaggebend abtun
    von daher interessierte es mich, welchen Grund die Genannten anstelle dessen angeben, aber scheinbar ist dies nicht bekannt :hae:


    Hallo graxx,


    mich hast Du nicht aus der Reserve gelockt keine Sorge. Die Thematik ist eben die, dass Du nirgends in der offizellen Geschichtsschreibung lesen wirst, was die Hintergründe für die Machtübernahme durch die NSDAP waren. Es wird auch nirgends ein Zusammenhang zwischen Versailles bzw. den Brüningschen Gesetzen hergestellt, Zeitzeugen tun (taten) dies aber sehr wohl. Man tut heute so, als ob Versailles bzw. die Brüningschen Gesetze, keinerlei Vorschub auf das Erstarken der NSDAP hatten. Was hingegen mantrartig wiederholt wird, sind die Fehler in der Weimarer Verfassung, die dann im Grundgesetz der BRD gezielt umgangen (nicht mehr gemacht) wurden. Dass die NSDAP gewählt wurde und dass die Wähler wohl Gründe für das Wählen der NSDAP hatten, wird unter den Teppich gekehrt. Ein kleiner antisemitischer Schreihals aus Braunau reicht mir als Grund nicht aus, da muss es auch thematische Hintergründe gehabt haben, die direkt das Leben der Leute beeinflusst haben. Die Frage ist, warum wird auf diese heute nicht mehr eingegenagen bzw. warum wird dieses Faktum so vehement von der offiziellen Geschichtsschreibung ignoriert?


    Übrigens, die Brüningschen Gesetze und der Sparzwang (Spargesetze) die Griechenland derzeit erlebt, sind sich sehr ähnlich.

    welche Ursache nennt denn der politisch korrekte Historiker?
    ich las gestern etwas von amerikanischen Geldern....


    Nur kurz, nicht dass wir zu Off Topic werden...


    Im Allgemeinen wird das den Strukturen des Wahlsystems der Weimarer Republik zugeschrieben. Was dabei aber immer gerne ignoriert wird, ist, dass es ja einen Grund gegeben haben muss, weshalb die NSDAP einen solchen Zulauf hatte. Das wird gerne unter den Teppich gekehrt. Dass die Weimarer Verfassung die Machtübernahme durch Hitler begünstigt hat, ist sicher unbestritten, doch muss es ja auch Gründe für die Stärke der NSDAP und die Schwäche von Zentrum-Partei (CDU-Vorgänger) und SPD gegeben haben. Denn ohne diese Stimmenverschiebung wäre auch in Zeiten der Weimarer Republik keine NSDAP-Kanzlerschaft möglich gewesen.


    Aber nun sollten wir uns wieder der Gegenwart und Zukunft zuwenden. Ich wollte nur sagen, dass es wohl gewisse Parallelen gibt und man die selben Fehler besser nicht zwei Mal macht. Denn das wäre dumm.

    Also geht die Konkursverschleppung erstmal weiter, bis zum nächsten Akt.


    Man orientiert sich vermutlich am klassischen griechischen Drama. Dies ist auch in mehrere Akte, Szenen und Auftritte gegleidert. Wir haben nun den 2. Akt gesehen. Jetzt ist erst mal Zigarettenpause für das Publikum.

    Es werden Kräfte erwachsen, die sich das auf Dauer nicht bieten lassen und ich fürchte, dass dies in der Endkonsequenz Krieg bedeutet. 8|


    Das befürchte ich auch. Der dauerhafte Rettungsschirm ist, wie es der Figaro bereits über den Maastrichter Vertrag im Jahr 1992 schreib, ein Versailles ohne Krieg. Wenn durch diesen dauerhaften Rettungsmechanismus dann genug Steuermittel von Deutschland abgeflossen sind, werden wohl in der ein oder anderen Form wieder Brüningsche Gesetze notwendig werden, damit der Staat nicht gänzlich kolabiert. Diese werden dann wie ein Katalysator für einen mit Sicherheit kommenden "starken Mann" sein, was in letzter Konsequenz wieder zu Krieg führen wird. Dieser dauerhafte Rettungsschirm, wie er hier beschlossen werden soll, zeigt, dass die heutige politische Elite nichts aus dem 1. und 2. Weltkrieg so wie den Jahren dazwischen gelernt hat. Absolut rein gar nichts ;( .
    Politisch korrekte Historiker behaupten zwar, dass all dies nicht die Ursache war, dass der kleine Mann aus Braunau am Inn so leicht zum Reichskanzler wurde, ich bin da aber ganz anderer Meinung.


    Hey, nichts gegen Professores.
    Das sind die Leute, die die Doktor-Titels an unsere Politiker vergeben... [smilie_happy]


    Da hab ich kein Problem mit. Sie sollten dann aber auch eine geeignete Note vergeben:


    - magna cum saudumm -
    oder
    - summa cum saudumm -


    wäre z.B. eine angemessene Bewertung [smilie_happy] .

    Zitat

    Unterm Strich käme die Griechenland-Krise den Steuerzahler teuer, egal wie sie ausgehe, resümiert Wieland.


    Das ist ja ein ganz schneller, der Herr Professor. Allerdings sind die Börsennachrichten von ARD ohnehin so ziemlich der größte Mist den es gibt. Wer's nicht glaubt, gibt sich mal die Börsensendung um 5 vor 20 Uhr von Mo.-Fr. auf ARD vor der Tagesschau.

    So denkt klein Theo, und so würde viel weniger Schmuh entstehen. Für mich ergibt ein Hausbrand nur Sinn, wenn ich überversichert bin. Der Wahsinn wird also nur enden, wenn die Banken für ihren Mist selbst geradestehen müssen. O.K. sie haben die Sparer, die entweder als Einleger oder Steuerzahler dran sind. Da muß sich Zorro drum kümmern :D .


    Ganz genau so ist es Theo, solange sich Banke wie Hasardeure verhalten können und Verluste aus ihren Spekulationen bei unbeteiligten dritten mit "open end" klausel abliefern, die Gewinne aus den Spekulationsgeschäften aber vollständig selbst verkonsumieren können wird das Spiel nicht enden, sonder sich immer weiter verschärfen. Der Einsatz und das Risiko steigt mit jedem neu erreichten Level. Am Ende steht dann unvermeidbar der Weltbankrott.

    ob das Controlling, Dienst nach Vorschrift übt und die aktuellen Ereignisse ausblendet. Oder schauen auch Andere den aktuellen Entwicklungen an der EURO-Front nicht tatenlos zu? Für meine kleine Welt gilt jedenfalls die Ansage, trotz enormer Nachfrage:


    Lagerbestände auf geringstmöglichen, sinnvollen Level! Keinesfalls unnötig Keditlinien nutzen, am kurzen Ende keinerlei Verbindlichkeiten aufbauen!! Demnächst notwendige Anlagegüter sofort, im Rahmen verfügbarer Eigenmittel anschaffen!


    Ich habe bei mir im eigenen Betrieb sämtlich Kredite im Laufe des letzten Jahrs endgültig abgelöst, nutze auch kein Kontokorrent mehr, bin quasi zu 100% Eigenkapitalfinanziert. Ich habe aber auch nur eine sehr geringe Bevorratung (Freiberufler (darf kein Handel betreiben)). Abrechnungen von Projekten erfolgt sehr zeitnah, Geld auf dem Geschäftskonto wurde auch auf die absolut notwendige Menge reduziert, die nötig ist, um alle laufenden Verbindlichkeiten zu bedienen für ca. 3 Monate.


    Eine hohe Nachfrage habe ich auch. Ich müsste eigentlich sogar personell aufstocken, was ich derzeit aufgrund der unsichern Zukunft definitiv nichht nicht mache. Daher lehne ich derzeit auch Aufträge aus zeitlichen Gründen ab. Bediene fast nur noch Stammkunden. Erwirtschaftete Überschüsse fließen bei mir großteils in phy. EM, das halten der Überschüssen in EURO halte ich derzeit für zu spekulativ.