Beiträge von Spengler

    Auto Wichert, VW/VAG Händler mit 23 Autohäusern und 14000 Angestellten in der Gegend um Hamburg ist insolvent.
    Laufende Bestellungen sollen aber noch ausgeliefert werden. Der Michel braucht also keine Angst haben, dass er sein finanziertes 30.000 € Kompaktklasseauto nicht kriegt :D

    1400 Mitarbeiter nur, aber immerhin. Die unverkäuflichen Leasingrückläufer dürften ihm wohl das Genick gebrochen haben.

    mein Beitrag (Treasuries) war für die Tonne. Chart ist nicht aktuell.


    Noch mieser sind aber die EM-Preisangaben auf der Startseite von Goldseiten.de :hae:
    Was soll so ein Pfusch?
    Da wird ein Abschlag von 25 Dollar zum Freitag angezeigt. Den gibt es aber so nicht. Gold steht aktuell nur 7 Dollar (0,4%) im Minus.

    Gold lockt mich aktuell nicht. Hab davon genug und viel günstiger gekauft. Relativ billig erscheinen aktuell Silber, Platin und die Goldminen. Der Abverkauf beim Platin wirkt auf mich abschreckend. Der vorherige Anstieg erfolgte offensichlich rein spekulativ. Werde hier erstmal nichts machen. Silber enttäuschte einmal mehr.

    Machs doch kürzer: Cash is king!
    Ist immer so beim Crash.
    Trotzdem verkaufe ich kein einziges Gramm in der Hoffnung deutlich billiger zurückzukaufen. Selbst die drohende Analogie zu 2008/2009 bereitet mir keine Sorgenfalten, wir wissen doch noch, wie es mit Gold und Silber nach der Hypothekenkrise weiterging.


    Hab zum Glück einiges angespart aktuell. Bin nur noch unschlüssig was ich kaufen soll.

    Bei meiner Autoversicherung suche ich mir auch das günstigste Angebot, sonst zahle ich schnell mal das Doppelte oder Dreifache. Also ist mir der Preis, den ich für die Goldmünze bezahle, keineswegs egal. Wenn ich die Goldabsicherung irgendwann mal reduzieren will, kann ich auch nicht erwarten, dass ein Interessent kommt und jeden beliebigen Preis bereit ist zu bezahlen.
    Gold nur unter dem Versicherungsaspekt eines Zusammenbruchs zu betrachten, ist doch ohnehin zu kurz getroffen. In meinem Fall sind EM eine Zusatzrentenversicherung und zwar eine höchst lukrative, wie die vergangenen zwei Dekaden zeigten. Also heißt es für mich mit möglichst wenig Euro (denn die wachsen nicht auf den Bäumen) möglichst viel Edelmetall zu erwerben.

    Sorry für off topic. Nachdem hier von Vauweh Porsche und Audi geschwärmt wurde, möchte ich mal den F40 ins Spiel bringen. Das ist noch ehrliche Arbeit, nicht nur beim Einstieg :thumbsup:

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    Ich wundere mich doch sehr darüber, dass der Thread "Multikulti - Europa wohin" frei zugänglich ist, also nicht wie so viele andere Fäden hinter der Mitgliedschaftsschranke verborgen bleibt. Auch wenn durch diese natürlich nicht alle Schnüffler auf ihrer Jagd nach "Rechten" draußengehalten werden, so wäre diese doch angebracht, denn ich schätze, dass nur ein äußerst geringer Prozentsatz sich tatsächlich die Mühe macht und sich registrieren lässt.

    Für mich macht das auch Sinn, dass erst mal Gold die Schlachten gewinnen muss, bis Silber dann in die Puschen kommt. Lässt sich auch leicht erklären. Wenn Gold schon sehrt stark gestiegen ist, schauen die "Anleger" nach noch günstigen Alternativen und entdecken Silber. Da wird dann auch nicht mehr gedrückt, weil klar ist, dass dies fortan nicht mehr funktionieren wird in diesem engen Markt, schließlich hat Gold schon alles kurz und klein gehauen. So kann Silber aus dem Windschatten kommen und Gold sogar noch überholen.


    Die einzige Sache, die ich nicht einzuschätzen vermag, ist neue Situation durch die riesigen Mengen an physischem Material, das JP Morgan in den letzten Jahren angesammelt hat. Werden sie Silber shorten (diesmal stehen sie ja nicht nackt da) oder heizen die den Terminmarkt sogar noch an, wohl wissend, dass eh kaum Material zur Auslieferung verfügbar wäre?


    ...nur zur Ergänzung
    (6) ...eine Goldminenaktie im Girosammeldepot der Hausbank oder Broker. Aktien gelten als Sondervermögen und werden im Falle der Insolvenz des Bankhauses gesondert behandelt und gehen nicht in die Insolvenzmasse...
    Weiß ein jeder, aber:
    Ist die Aktie da wirklich sicher? Ist die überhaupt wirklich da?
    Wenn die Bank die Aktien veruntreut hat, ist trotzdem nichts zu holen!
    Bei einem schnellen Systemcrash und (wenn auch nur kurzzeitiger) Machtübenrahme durch ein linkes Terrorregime könnten alle Girosammeldepots kurzerhand beschlagnahmt werden. Oder gleich das Minenunternehmen selbst. Klingt utopisch, aber ganz unvorstellbar wäre das auch nicht. Wer hätte mir vor 20 Jahren geglaubt, wenn ich vorausgesagt hätte, die CDU wird einen Kandidaten von der SED-Nachfolgepartei zum Ministerpräsidenten machen?


    Edit. Genau das meintest du wahrscheinlich mit (4) "ein mindestens genau so großes Problem ist die fehlende Verbriefung von Aktien..."
    Dann ist mein Beitrag natürlich überflüssig. Sorry.

    Mir gefällt es außerordentlich gut, dass Gold endlich mal ein paar Meter macht, auch wenn der Anstieg kurzfristig immer steiler wird und demnächst ein Rücksetzer unausweichlich wird. Ich hab die lange Durststrecke von 2013 bis 2018 brav ausgesessen und trotzig nachgekauft, jetzt einfach mal zuschauen unmd genießen. ;)

    "Managermagazin" warnt seine Leser vor den Tücken der Goldanlage. Herrlich!

    "Der wichtigste Punkt bei der Anlage in Edelmetalle ist das Verständnis dafür, dass diese nicht wie andere Geldanlagen einen echten Mehrwert erwirtschaften", stellt Dominik Noizet vom Vermögensverwalter Global Finanz in Stuttgart klar. "Bei Rentenpapieren zahlt der Emittent einen Zinskupon, bei Aktien wird in der Regel eine Dividende ausgeschüttet." Bei Edelmetallen dagegen bestehe eine mögliche Rendite ausschließlich aus einem steigenden Handelspreis, so Noizet; "Vereinfacht gesagt, Gold bekommt keine Jungen."


    Und das ist längst nicht der einzige Haken, dessen sich Investoren bewusst sein sollten. Beispiel Direktkauf: Vermögensverwalter raten grundsätzlich dazu, dem Edelmetallbereich nicht mehr als 10 oder 20 Prozent im Portfolio einzuräumen. Wer dabei allerdings auch exotische Werte wie Rhodium berücksichtigen will, kann beim Kauf von Münzen und Barren schnell an Grenzen stoßen. Zur Orientierung: Die kleinste Einheit, in der beispielsweise das Handelshaus Degussa zurzeit Rhodium verkauft, ist in Form von 1-Unzen-Barren, und zwar zu einem Preis von rund 9500 Euro das Stück. Wohlgemerkt: Ein Anleger müsste, um einen geeigneten Mix zu erhalten, zudem noch entsprechende Mengen an Gold, Silber, Platin, Palladium und gegebenenfalls weiterer Metalle erwerben. Von den zudem anfallenden Kosten für die Lagerung und Versicherung ganz zu schweigen.


    Frank Wieser, Geschäftsführer von PMP Vermögensmanagement in Düsseldorf, sieht den Direktkauf nicht zuletzt deshalb eher kritisch. "Beim Kauf von Goldmünzen oder Goldbarren fallen teilweise hohe Gebühren an und man muss das Gold auch irgendwo lagern", sagt er. "Für die physische Hinterlegung kommen nur ganz wenig Banken in Betracht, die sich das teuer bezahlen lassen."

    Jeder Topmanager erkennt sofort, dass er zum Wohle seines schwer verdienten Geldes besser die Finger vom Güldenen lässt. :D

    Seltsame Preisentwicklung heute.
    Platin tief rot, Silber deutlich im Minus, Palladium moderat (in Anbetracht der Volatilität der letzten Tage) im Minus.
    Nur beim Gold wurde am Nachmittag unter zunehmender Volatilität ein weiteres Allzeithoch erkämpft.
    Zeichen einer anstehenden kurzfristigen Topbildung?


    was anderes...
    diese Rallye des POG wird von einer ausgeprägten Dollarstärke (Euroschwäche) begleitet. Die Korrelation, fällt der Dollar gut für Gold und umgekehrt, funzt nicht mehr. Genauso, dass Gold nicht steigen würde, wenn die Aktienmärkte haussieren. Ich war noch nie ein Fan dieser Ableitungen. Deshalb fällt mir nun besonders auf, dass offensichtlich das läuft, was eigentlich nicht sein sollte.