Beiträge von Spengler

    Man muss aufpassen, dass das Trading (in der Freizeit) nicht zum 2. Beruf wird. Ich bin deshalb seit einigen Jahren ganz raus und treibe dafür vermehrt Sport. Aktuell denke ich ernsthaft über ein erstmaliges Engagement im Minensektor nach. Ich würde ungern nur anhand von Charts agieren und nach allem, was ich gelesen habe, braucht es wohl etliche Zeit an intensiver Arbeit, um ein Kenner auf der fundamentalen Seite zu werden. Fonds lehen ich grundsätzlich ab.


    Die von @woernie in #11852 publizierte Analystenschätzung ist sehr erfreulich. 2018 - da geht was!

    Ich hab mal die Idee von Patrone/a Lupo/a und Woernie aufgegriffen und mir Anglogold Ashanti angesehen , hier die WKN 915102 . Habe eine größere Stückzahl Anglogold übrigens schon mal gekauft gehabt für glaub ich 30-33 DM vor vielen Monden und sogar damals mit glaub ich 10%+ verkauft - zur Unzeit , wie auch Goldfields , Harmony und Durban , um das Jahr 2000 mein ich. Hab lieber die letzten Monate im neuen Markt mitgespielt und mit 2 CD-Maschinenherstellern , deren Namen mir inzwischen entfallen sind, versucht ,Gewinne zu machen , anstatt langfristig mit AU-physisch nervenschonend zu performen. ...

    Staeg Hamatech und Singulus? :thumbup:
    Steag ist schon lange weg vom Fenster, Singulus hätte ( hätte Fahrradkette) man in 2016 kaufen sollen.

    Mein Bauchgefühl, das ziemlich stark beeinflusst wird von meinem Preisgefühl für Dienstleistungen aller Art des täglichen Lebens, der Blick auf die Preisstände für Öl, EM, Aktienmärkte, Immobilienmärkte, die sich andeutende Zinswende, die Preise für Kunst, Young- und Oldtimer und nicht zu vergessen der extreme Preisanstieg wertloser kryptischer Zahlenreihen sprechen dafür, dass die Inflation (im Sinne von Geldentwertung durch Preissteigerungen) beginnt so richtig Fahrt aufzunehmen.

    Zitat

    Für alle Bezieher – ob In- oder Ausländer – soll die Leistung auf maximal 1.500 Euro begrenzt werden, egal wie viele Personen zur Familie beziehungsweise Bedarfsgemeinschaft zählen. Anspruch soll nur haben, wer in den vergangenen sechs Jahren mindestens fünf Jahre in Österreich gelebt hat. Ausländische Bezieher erwartet eine "obligatorische Beratung zur Rücksiedlung in das Heimat- oder Herkunftsland". - derstandard.at/2000070505987/regierungsprogramm-oevp-fpoe-kurz-strache-mindestsicherung

    Damit dürften 90% der "Flüchtlinge" außen vor sein. Es wird noch besser.

    https://www.welt.de/politik/au…d-und-Handys-abgeben.html
    So geht das! Aber nicht bei uns, so lange Merkel im Amt ist.

    Ich wusste gar nicht, dass du schon Ü50 bist oder hast du mit einem zu optimistischen Renteneintrittsalter gerechnet?

    Moment, er schrieb vom Zinsniveau des letzten Jahrhunderts. Und ganz ehrlich, daran glaube ich sogar. Es wird auch wieder Zeiten geben, in denen Staatsanleihen mit vergleichsweise hoher Bonität "normale" Renditen bringen. Was bis dahin noch alles passieren muss und wie schmutzig und u.U. gewaltvoll das Ganze abläuft ist eine andere Frage.
    Nur wenn das gesamte FIAT-Money System zusammenbricht, wäre es u.U. auch aus mit den Zinsen.

    Das sind ja mal zwei Statements! :D
    Fangen wir bei den Anleihen an. Beispiel USA. Ich habe auf die schnelle US Anleihen mit noch 10 bis 30-jähriger Laufzeit herausgesucht. Die sind weit weg von einem Prozent. Nominalzins bis zu 6,25%. Die sind nach wie vor zu zahlen. Die FED hat ihr Ankaufprogramm auch schon deutlich gekürzt, mit der Folge, dass die Renditen seit Sommer 2016 wieder leicht angestiegen sind. Für eine Zehnjährige aktuell über 2,5%.


    Ich weiß von Norwegen, dass die ihr Vermögen weltweit diversifizieren auch im Aktienmarkt. Norwegen ist nicht in der EU, nicht im Euro und hat keine nennenswerten Schulden, dafür Unmengen an Öl. Mit anderen Worten- ein reiches Land. Russland hat beim großen Crash günstig zugeschlagen. Die meisten westlichen Staaten sind aber so klamm, dass die niemals auf die Idee kommen würden Aktien zu kaufen. Nimm nur das Land in dem du so gut und gerne lebst. Da wurde alles an der Börse verscherbelt, was nur irgendwie zu verscherbeln ging (Energie, Telekom, Post...). Trotz Rekordsteuereinnahmen und Nullzinspolitik schafft der medial hochgelobte Finanzminister gerade mal die schwarze Null. In der restlichen Eurozone sieht es noch mieser aus.


    Zentralbanken wie die EZB haben meines Wissens "aus Not" mittlerweile Unternehmensanleihen aufgekauft aber m.W. keine Aktien.


    Dass es zu den von mir beschriebenen Marktanomalien gekommen ist, würde ich eher als starkes Indiz werten, dass mit wirklich allen Mitteln versucht wird, die Schose noch weiterlaufen zu lassen. Keine Ahnung, wie viele Jahre das Spiel noch weitergeht, die offensichtliche Kapitulation einstiger Freunde des EM spricht eher für die nähere Zukunft.


    https://www.maxblue.de/maerkte-analysen/boersen-kurse/anleihefinder-suchergebnis.suchergebnis.html?searchdef=1®ion=ALL&curr=USD&maturity=30&rating=2&SoRt=1&OFFSET=2


    hier noch die 5-10 Jährigen
    https://www.maxblue.de/maerkte…g=2&period=&suchen=Suchen

    G



    Sicher, dass man mit Bitcoin nur Gewinne machten kann, zeigt ja schon die langfristige Betrachtung. :wall:
    Gold steigt erst wieder wenn man schon für einen Nanobitcoin eine Unze bekommt. [smilie_happy]
    Kawabanga, eine Rechenaufgabe für dich:
    35 Dollar pro Unze in 1970 -> 1250 Dollar in 2017
    Wie viel Prozent Anstieg? Welche Rendite per anno?


    Der DAX30 wird von der Deutschen Börse seit dem 1. Juli 1988 berechnet und startete bei 1163,52 Punkten. Da dieser Schummelindex schon die Dividenden berücksichtigt, kann man sehr einfach die Rendite berechnen. Die Rendite beträgt bei einem aktuellen Index-Stand von 13479 Punkten nach 29 Jahren, 5 Monaten und 3 Tagen 8,682% p.a.

    Nicht schlecht aber auch nicht so berauschend, wie du uns erklären wolltest. Und jetzt kommt was ganz, ganz Wichtiges. Wenn man langfristige Erträge berechnen will, muss man auch die damaligen Umstände am Kapitalmarkt berücksichtigen.
    Die Gewichtung der 30 Einzelwerte wird regelmäßig verändert, genauso wie Mitglieder den Dax für neue Unternehmen verlassen müssen. Bevor es Aktienindexfonds gab, hätte man also ständig kaufen und verkaufen müssen, um den Index korrekt nachzubilden. Bevor die Internetbroker an den Markt kamen, musste man als Normalokunde 1% beim Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers + weitere dubiose Spesen an die Bank abdrücken. Das war eine für Banken goldene und für Kunden beschissene Zeit.


    Desweiteren beinhaltet der Perfomance-Dax bereits die ausgezahlten Dividenden, Sonderausschüttungen etc.. Auf diese hast du aber Steuern zu zahlen. Deine reale Rendite läge geschätzt irgendwo nur noch um die 5 bis 6%.
    Jetzt kannst du uns natürlich erzählen, dass du damals eh nur eine Mannesmann, SAP, Fresenius oder BASF gekauft hättest, die Telekom spätestens bei 100 verkauft hättest und eine Commerzbank, Hypovereinsbank, Hypo-Realestate oder Karstadt nie in dein Depot gewandert wären. :thumbup:


    Und nun noch eine letzte Rechenaufgabe für dich! Wie viel Rendite konnte man denn am japanischen Aktienmarkt (Nikkei 225) in den sagen wir letzten 40 Jahren, also was man so ungefähr an Zeit als Berufstätiger zum Sparen hat, einsacken?


    Druck dir meinen Beitrag aus und hänge ihn dir über dein Bettchen! ;)

    Ich denke, du wirst noch mal editieren müssen, wenn ich deinen letzen Absatz anschaue. ;)
    Sehr interessant, was du schreibst, wobei ich widersprechen würde hinsichtlich des Bärenmarktes. In einem Bärenmarkt entstehen zwangsläufig tiefere neue Hochs und neue Tiefs. Letztere gibt es aber schon länger nicht mehr. Weder bei Gold noch bei Silber oder den Minenaktien. Palladium, als weiteres Edelmetall, ist sogar in einem Bullenmarkt. Daher sehe ich Gold z.B. in einem Seitwärtsmarkt, der aber genauso zermürbend sein kann, vor allem wenn alles andere herum steigt (Aktien, Immos, Kryptos). So entsteht der Eindruck man reite ein totes Pferd.

    Und ich erkenne, dass man enorm viel Zeit mit Minenaktien und dem ganzen Drumherum verbringen muss, um bei Einzelwerten sinnvolle Investitionsentscheidungen treffen zu können. Die Zeit dafür fehlt mir und vor allem die Lust. Und mit Charts allein dürfte es auch schwer werden. Zumal mir ja nur Preischarts zur Verfügung stehen. Also werde ich auch weiter die Finger davon lassen, auch wenn mir dadurch ein Tausendprozenter durch die Lappen geht. Fällt der GoldBugs-Index noch mal auf 100 zurück, so wie Ende 2015/Anfang 2016 dann könnte ich mich vllt. doch mal überwinden und diesen ungehebelt als ETF o.ä. kaufen. Aber ich denke, so weit kommt es nicht.

    Minenaktien scheinen ziemlich mies zu laufen, so mies, dass hier mehr gejammert wird als im Jammerfaden. Einige haben Konsequenzen gezogen und ihr Depot geleert, bei anderen muss man sich Sorgen machen, dass das Geschehen ihnen zu sehr zusetzt. @Edelmetallgewitter, ich denke du solltest dir Hilfe und Rat holen. Die Moderatoren wären sicherlich geeignete Ansprechpartner.

    Zumindest ist eine Koalition ÖVP/SPÖ ziemlich unwahrscheinlich. Nach den Vorkommnissen vor der Wahl ist das Tischtuch erst einmal zerschnitten. Kurz wird also bei der FPÖ anklopfen und die werden berechtigterweise Forderungen stellen. Außerdem hat man auf Seiten der FPÖ sicherlich nicht vergessen, wie die Koalition mit der ÖVP vor 10 Jahren endete.
    Was die Grünen betrifft freue ich mich, dass sie raus sind, allerdings darf man nicht übersehen, dass die sich vorab im Streit getrennt haben. Der Spalt-"Pilz" ist knapp über 4% und somit im Parlament.