Zitat
Wenn man hier die Strukturveraenderung seit dem letztem Jahr verfolgt wird deutlich wie stark die Banken aus den Shorts aussteigen und sukzessive Long Positionen aufbauen. Damit besteht die Moeglichkeit einer Bodenbildung bei den Papierpreisen. Mal sehen wann hier genug Profit eingefahren ist und wann die Banken dann auch Netto Long sind.Waren die Banken noch mit 224.216 Kontarkten short so stehen Heute noch 159.469 Positionen offen. Im Silber waren es 72.325 shorts und jetzt 58.345. (In anderen Berichten werden dann wohl die Nettopositionen betrachtet.)
Was hält denn die Gruppe der Banken davon ab, statt auf die Longseite zu wechseln, einfach wieder netto neue Shorts zu eröffnen?
Das ist nämlich ein Kernproblem der CoT-Daten. Nur weil wir erfahren dürfen, wie die Positionen vor ein paar Tagen gewesen sind, können wir nicht daraus schliessen, was die Jungs in der Zwischenzeit gemacht haben und noch weniger, was sie nächste Woche tun werden. Und um das ganze noch zu krönen...
Vor allem wissen wir noch lange nicht, wohin sich der Goldpreis entwickelt.
Die Commercials können richtig liegen oder auch überrannt werden. Was wir auch nicht wissen ist, was für Positionen die Banken miteinander am Telefon hin-und herschieben. CoT-Daten vertreiben einem die Zeit oder spenden Hoffnung oder verbreiten Vorsicht. Sie sagen uns aber nie wohin die Reise geht.
CoT-Daten sind Folklore.