Es gibt für keine der bekannten Coronaviren einen Impfstoff. Damals nicht, jetzt nicht und vermutlich auch in naher Zukunft nicht.
Ob es einen Impfstoff gegen CoVid-19 gegen wird ist imho in erster Linie eine gesundheits-politische Entscheidung. Bei Impfstoffen geht es um die Abwägung zwischen "hilft wie viel" (also wie gut ist die erwartete Immunisierung) vs. "wie hoch ist das Risiko".
Ich glaube der Druck ist so hoch, dass es einen Impfstoff geben muss und zwar bald. Je nach Land ist die Situation natürlich unterschiedlich, aber ich gehe fest davon aus, dass USA z.B. vor der Präsidentschaftswahl Massenimpfungen beginnen werden. Nicht umsonst werden ja schon Bestellungen plaziert, Lieferung im September https://www.onvista.de/news/us…bei-astrazeneca-361365353
Auch Länder wie Frankreich und Italien mit Impfpflicht-Tradition und schwerem CoVid-19 Schaden erwarte ich ganz vorne in der Schlange.
Dafür werden vielleicht mehr Nebenwirkungen in Kauf genommen oder eine geringere Immunisierung oder auch eine Beschränkung auf Teile der Bevölkerung (z.B. angefangen beim Militär) oder nach medizinischen Kriterien ausgewählte Bevölkerungsgruppen (es darf nur geimpft werdden wenn Faktoren wie Alter, Gewicht, Cholesterinspiegel, etc innerhalb vorgegebener Parameter sind).
Wie viel der Impfstoff dann wirklich bringt und was die Nebenwirkungen sein werden... gute Frage. Bei der Schweinegrippe hat es am Ende des Tages auch nicht gestört, ein halbgares Produkt zu verabreichen. RKI, Drosten und WHO waren auch damals schon vorne dabei, bei den Impfbefürwortern.
https://www.welt.de/gesundheit…le-ueber-Deutschland.html
Ich hab ja schon als Kind gelernt, dass man sich nicht immer vordrängeln soll... ich lasse auch in diesem Falle den ... sagen wir etwas stärker besorgteren Mitmenschen den Vortritt.