Original von 0711
Die Anzuggeschichte wird ja immer wieder angeführt.
Gibt es irgendwelche Quellen zum Preisgefüge im Römischen Reich?
Mir ist aus der Literatur lediglich bekannt, daß der Solidus zur Besoldung der Heere genutzt wurde. An Hinweisen zu Preisen von Kleidung, Nahrung etc. wäre ich sehr interessiert.
Es mag ja sein daß ein Herrenanzug am Anfang des 19. Jhd. eine Unze Gold gekostet hat. Aber was für ein Anzug? Maßanfertigung von Schneider oder Konfektionsware, die es damals ja wohl schon gab (z.B. Hertie München seit 1905)?
Jedenfalls kann ich mir heute einen Anzug für 250,– € kaufen oder einen für 2500,– €, ganz nach Geschmack und Geldbeutel.
Insofern paßt diese Rechnung eigentlich immer und ist nicht präzise.
Ich denke die Aussage lässt sich im wesentlichen reduzieren auf: Irgendeinen Wert hat Gold immer. Nicht daß ich gegen diese Aussage etwas hätte, aber warum sollte man sie anders formulieren solange es nicht wirklich konkret ist?
Gruß
0711