Beiträge von zwyss

    Und ob er die Weltpoliik entscheidend zum Besseren führt, darf bewzweifelt werden. Ja, die Welt ändert sich, aber nicht mehr zugunsten des einstmals dominierenden machttrunkenen Hegemon USA....

    Das Problem, das ich hier sehe..... Ändert sich die Welt denn zugunsten Europas? Ob die EU Corona überlebt, weiss ich nicht.... GB hat aus meiner Sicht das Richtige gemacht. Als Schweizer ist es cool, dass man in allen 4 Richungen (DE, A, IT FR) nur eine Währung braucht, aber diese Einheitswährung ist zwar praktisch im Handel, aber für ein Land verheerend. Der Süden kann sich nicht abwerten und wieder konkurrenzfähig werden, Deutschland zahlt die Rechnungen. Die Frage stellt sich, wer nach der Corona-Rezession zuerst raus will aufgrund des Druckes des Volkes


    Insofern weiss ich nicht, ob die USA (trotz allem....) oder Europa besser raus kommen wird. Ebenso ist nicht klar, welche Währungen es schaffen, sich noch schneller abzuwerten als jene der Konkurrenz..

    Die FED kauft die Börse wieder hoch, und alles unter dem Deckmantel, dass die Wirtschaft damit unterstützt wird.


    Beispiel HYG: Junk Bonds ETF
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    Am Donnerstag wurde erklärt, dass die FED unter vielen anderen ETF's HYG kaufen wird, und was passiert. Eine Schrottanlage hat 80% ihres vorherigen Einbruches wieder wettgemacht. Jeder, der short war/ist, wurde grausam verarscht, denn HYG hat noch immer nur noch Junk im Depot, aber das ist ja nicht so wichtig, das Ding muss einfach hoch, fertig....


    Weshalb solche Eingriffe der FED? Argumentiert wird, dass damit die Wirtschaft unterstützt wird. Banken können ihren Schrott höher verkaufen, so dass ihnen mehr Geld bleibt, um der Wirtschaft Kredite zu geben.... Was für ein Witz. Ich sehe dies so: Die FED macht ihren Eigentümern (das sind tatsächlich die Geschäftsbanken!!!!!) natürlich einfach einen Gefallen, indem sie jetzt sogar nach dem Crash noch immer überbewertetes Zeugs hochkauft, damit die Aktionäre der FED (eben die Banken) für sich und ihre reichen Kunden (der kleine Mann hat dies nicht in seinem nicht vorhandenen Depot) ihre Verluste mindern oder gar noch Gewinne erzielen können. Von diesem Geld kommt nichts in der Wirtschaft an.


    Ich gebe zu, wenn das Schrottaufkaufprogramm der FED tatsächlich so leicht durchschaubar als Banken- und Reichen-Rettungsanker wäre oder ist, müsste man eigentlich wohl mehr Kritik hören...vielleicht kann mich jemand aufklären, wo ich falsch liege......

    Nicht uninteressanter Artikel


    https://realinvestmentadvice.c…-big-for-the-fed-to-fill/


    Worum geht's: Das Wirtschaftswachstum ist seit der Finanzkrise sehr ungesund, sprich wäre gar nicht da, wenn nicht so viel Schulden gemacht worden wären. Deshalb kann die auch nie nachhaltig sein. Der Schuldenwahnsinn wird nicht zu einem gesunden Wirtschaftswachstum führen... Dass zuerst noch eine gewaltige Rezession kommt, steht ja eh schon fest....


    Das Problem auf einem Blick ersichtlich......


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    Hat schon jemand an eine Katastrophenhausse am Aktienmarkt gedacht?

    na klar. Um Aktienpreise steigen zu lassen, muss der Staat (Regierung oder Notenbank.....ist ja eh dasselbe) nur mehr kaufen, als der Rest verkauft. Mit unendlich Geld sehr gut möglich.
    Eine "gesunde, ehrliche Aktienhausse": unmöglich.....

    Für mich alles nachvollziehbar. Standardaktien und Gold/Goldaktien liefen so ziemlich im Gleichschritt die letzten Wochen.
    Fundamental ist ja ziemlich allen klar, dass EIGENTLICH Aktien sinken sollten (Rezession....) und Gold steigen sollte (Angst, Flucht in Sicherheit). Aber weshalb dann keine Abkoppelung?!!!!???
    Insofern, so schwer man sich dies vorstellen kann: Die Charts sagen uns noch immer, dass Gold/Silber ebenso tauchen sollte, wenn die Aktien nochmals abschmieren.


    Ist schwierig zu begreifen, aber so ist es nun mal.


    Allerdings: Die Elliott-Wellen können auch so eingezeichnet werden, dass die C-Welle runter bereits geschehen ist und wir impulsiv nach oben gehen jetzt...…...

    Etwas langatmig, aber interessant


    https://www.gold-eagle.com/art…r-market-2020s-could-look


    Vergleich mit den 70-ern, und dies macht Sinn. Was uns blühen könnte: Nicht ein offensichtlicher Aktienbärenmarkt, sondern analog den 70-ern eine längere Stagflation, also Wirtschaft kommt nicht vom Fleck und zudem starke Inflation, was Sinn machen würde angesichts der aktuellen Situation mit Wirtschaftsstillstand, Arbeitsplatzverlusten auf der einen und Helikoptergeld auf der anderen Seite. Die Aktienmärkte müssen somit gar nicht mehr gross einbrechen, aber eine starke Inflation verhindert reale Gewinne auf sämtliche Assets....


    Nun zurück zu Gold....
    Die 70-er Jahre waren gut... Goldminen ebenfalls. Vielleicht findet jemand einen schönen Chart dazu.

    Ich habe Air France Shorts aufgestockt.

    Ich dachte, da setze ich mal ein Limit für einen Short, und hoppla: Nicht möglich, und zwar nicht, weil mein Broker keie zur Verfügung gehabt hätte, sondern weil die Regulatoren (oder besser gesagt Manipulatoren) es aktuell nicht erlauben... Ja, ja, freie Märkte.....
    Wäre das schön, wenn Edelmetalle nicht geshortet werden dürften......

    War das die Liquidität die man für einen nochmaligen Kickstart der Wirtschaft brauchte ?

    Da hirne ich auch rum... Die Ausgangslage ist grundsätzlich klar. Die Wirtschaft lief grundsätzlich gut, aber nicht aus eigener Stärke, sondern aufgrund der Zentralbankendrogen, spricht aufgrund der perversen Verschuldung, die weltweit, ob Staat, Unternehmen oder privat, Einzug gehalten hat. Die Folge davon ist, dass trotz eigentlich vernünftig laufender Wirtschaft die Zinsen auf der ganzen Welt bei Null sind. Das kommt offenbar niemandem spanisch vor.....
    Auch der aktuelle Massnahmenplan ist klar. Da die Zinsen null sind , bleibt nur noch Helikoptergeld als Lösung übrig. Das wissen natürlich alle, weshalb auch alles schnell passiert. Da muss nicht noch wochenlang diskutiert werden, wie die Lösung aussehen könnte. Natürlich wird das Geld sehr ineffizient und ungerecht verteilt, das ist jetzt schon klar. Aber ob dies reicht, um eine grössere Wirtschaftskrise und/oder weiterer Zusammenbruch der Aktienmärkte zu verhindern? Ist in 3 Jahren das Jahr 2020 einfach nur eine kurze Störung gewesen, und der Wohlstand konnte insgesamt gehalten und danach wieder verbessert werden?


    Wenn ich das wüsste. Aktuell denke ich, dass ein Systemzusammenbruch wahrscheinlicher ist als eine glimpfliche Auflösung, aber alles drauf wetten würde ich auch nicht. Am vernünftigsten wäre, wenn wir alle den Gürtel etwas enger schnallen, die Businesspläne nach unten anpassen und mit Vernunft und etwas Demut auf schwierigere Zeiten vorbereiten...
    Aber Vernunft spielt denke ich schon länger eine untergeordnete Rolle.


    Noch meine Sicht zu Aktien und EM: Das geht noch etwas weiter hoch, aber auch ich würde dann einen weiteren Einbruch erwarten. SPX 2800 bis 2900 für ein Top. Das Problem ist, dass dies die meisten tun.....


    EM und EM-Aktien leider noch immer im Gleichschritt mit Aktien, und zwar aktuell gar schwächer... Gefällt mir gar nicht. Die Abkoppelung ist noch nicht gekommen.

    " Im Goldraum wird oft angenommen, dass die westlichen Zentralbanken immer noch gegen Gold sind, aber das hat sich in den letzten Jahren geändert.

    Für die Schweiz zumindest lässt sich dies so nicht bestätigen. Das Verhältnis von Gold/Goldforderungern zu FIAT in der Bilanz der Schweizerische Nationalbank war vor 5 Jahren 1 zu 13, aktuell 1 zu 16. Und dies, obwohl Gold in dieser Zeit schön gestiegen ist, im Gegensatz zu Fremdwährungen......


    Die SNB kaufte in den letzten Jahren alles Mögliche, aber kein Gold.

    Ist dies möglich? 1987 fiel der SPX wie ein Stein, und dies war der Beginn einer langen Hausse. Die Chartbilder ähneln sich tatsächlich. Eigentlich unvorstellbar, dass Aktien neue Höhen erklimmen könnten, aber wer weiss? Jetzt rechnen alle mit einer zumindest grösseren Rezession, gar Depression und alle denken auch, dass es nochmals runter geht. Vielleicht beschert uns ja das künftige Helikoptergeld eine weitere Börsenhausse. Ich kann dies zwar (noch) nicht glauben, aber möglich ist vieles.....

    Was ärgert ist, dass Minen und Standardaktien seit Beginn das Crashs so ziemlich Hand in Hand gehen. Vielleicht geht es mal einen Tag auseinander, aber ein Vergleich der Charts zeigt, dass sich einiges ändern muss, wollen die Goldbugs in der nächsten Zeit mal profitieren von der Situation, wie wir alle eigentlich erwarten würden....


    Grundsätzlich das logischste Szenario: Es bleibt so und wenn die aktuelle Erholung, bei ALLEM, zu Ende ist, dann geht ALLES wieder runter.


    Ärgerlich


    Charts: Links S&P 500, rechts GDXJ

    Übrigens: Habe nichts gegen LIO, ist auch in meinem Depot...und der Chart sieht besser aus als manch anderer, eine Auflösung nach oben darf gehofft werden.....aber der Artikel ist trotzdem ein Witz....

    Edel, bei allem Respekt: LIO als Aktie zu bezeichnen, die in den letzten Tagen/Wochen grosses Kaufinteresse erfahren haben, ist schlicht ein Witz. Vielleicht haben jene Leute von Smallcappower kurzfristig keine andere Möglichkeit gesehen, LIO zu pushen...… entweder bezahlt LIO eine schöne Stange Geld für einen solchen Schmarren oder die Smallcappower-Typen sind derart unter Wasser mit ihrer LIO-Spekulation, dass verzweifelte Artikel notwendig werden.....

    Ach so.... Ich habe verglichen mit der letzten Präsentation vom 27.03.


    Ob RSG ein Langzeitengagement verdient, wage ich zu bezweifeln. Bin aktuell nicht drin, aber ein Trade könnte interessant sein