Gold ist nur was für Reichsbürger und böze Schnauzbartträger
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ich dachte eher an das barbarische Relikt ![]()
20. August 2026, 06:32
Gold ist nur was für Reichsbürger und böze Schnauzbartträger
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ich dachte eher an das barbarische Relikt ![]()
ps:
ich würd´ ja ein smile dran hängen, vielleicht möchte mir jemand schreiben, woher nehmen und wie?
Ich hab 2012 mal rein experimentell drei Monate vom ALG2 Satz gelebt.
Also mir von meinem Einkommen im Monat nur das Budget zur Verfügung gestellt, welches ich mit H4 gehabt hätte (und den Rest meines Gehalts gespart).
War eine spannende Erfahrung nur noch mit 20% des sonst Üblichen zu leben.
Aber du drehst hier gleichzeitig an zwei Schrauben!
Das sind meiner Meinung nach keine Schrauben, sondern Zahnräder, die ineinander greifen.
Ein Heer von Arbeitslosen, die keine Notwendigkeit mehr haben sich Arbeit zu suchen und somit nicht mehr zur Verfügung stehen.
Arbeit, die viel zu wenig einbringt (siehe hierzu auch “Deutschland schafft sich ab“, dort wird das schön beschrieben). Das Lohn Niveau ist mittlerweile so weit gesunken, dass man meint, dass man im ÖD wirklich gut verdient.
Früher wurde man im ÖD belächelt, wenn man sich mit dem Gehalt abgefunden hat (der Rock des Beamten ist eng, aber hält warm). Heutzutage verdient man im mittleren Dienst schon mehr als die meisten Studierten, nach Abschluss des Studiums.
Ich kenne jemand, der hat seinen Bachelor als Bio-Ingenieur gemacht. Als er dann im Beruf angefangen hat, hat er 1.600 Euro netto bekommen. Und das mit 25. Er hat dann doch noch eine Ausbildung als Verwaltungsfachangestellter gemacht (das hätte er auch mit 16 und einem qualifizierten Hauptschulabschluss machen können) und hat nach Beendigung der Ausbildung schon 1.900 Euro netto bekommen. Da lohnt sich doch ein Studium nicht mehr.
Der Staat sorgt für Abhängigkeit von seinem Geld (wessen Brot ich esse, dessen Lied ich singe).
Woher soll Innovation kommen, wenn es sich nicht mehr lohnt innovativ zu sein.
Und was nützt es mir die besten Ideen zu haben, wenn ich kein qualifiziertes Personal mehr am Markt finde (und ich deswegen ins Ausland gehen muss). Ich habe es doch selbst auch schon erlebt, dass Auszubildende nicht einmal mehr 5 % von 500 Euro im Kopf ausrechnen konnten.
Und dann noch die deutsche Bürokratie, die einen nur noch Steine in den Weg legt.
Und der Rest, wieso es jetzt so ist wie es ist, wird sehr gut im oben erwähnten “Deutschland schafft sich ab“ beschrieben (dort wird ja u.a. auch unser Schulsystem angeprangert).
Wie gesagt, früher war man mehr auf sich selbst gestellt und musste was erreichen, wenn man nicht untergehen wollte.
..und warum war dies deiner Meinung nach so?(ist keine Kritik, hab nur deinen Ball angenommen)
PS: du hast die Medizin vergessen..
Ich kann Dir sagen wieso es meiner Meinung nach nicht mehr so ist. Zu viel Brot&Spiele.
Im Buch "Er ist wieder da“ wird das ganz schön am Beispiel ALG II erklärt (so in etwa):
Früher, wenn man arbeitslos wurde, nahm man sich ein Schild, schrieb “suche Arbeit“ drauf und stellte sich damit auf einen Marktplatz. Man war dazu gezwungen selbst aktiv zu werden. Und wenn zu viele arbeitslos waren, gab es einen kleinen Aufstand.
Heute bekommt man ALG II und erwartet, dass das Jobcenter einem einen Arbeitsplatz sucht. Wenn man keinen bekommt, macht das nichts, denn man wird ja durch das System ruhig gestellt.
Leider habe ich nur das Hörbuch (genial!), sonst hätte ich die dementsprechende Passage hier veröffentlicht. Bei Google Book fehlt leider die Hälfte Klick mich
Und schon wieder das Zitat:
“Hard times create strong men, strong men create good times, good times create weak men, and weak men create hard times.”
Je mehr Unternehmen/Arbeitsplätze gegen die Wand knallen, desto eher sind die Steuereinnahmen hinüber...... und bleiben hinüber, weil das Kind mit dem Bad ausgeschüttet wurde.
Daher - weiter so
“Hard times create strong men. Strong men create good times. Good times create weak men. And, weak men create hard times.”
Noch nicht gehört? Der Coronavirus heilt alle anderen Krankheiten und Wehwehchen bei einer Infektion, deshalb setzt man ja alles dran, dass man sich den ja nicht einfägt... wäre ja katastrophal für die Pharmaindustrie.
ist gar nicht mal so falsch, diese Annahme
https://app.mdr.de/mdr-aktuell…5F-dc4wxcPkuAXt3DVm_fm52E
Horst Lüning zum Thema Investment in Bankaktien
bei einem Unzenpreis von 800 würden wir hier mehr Threads sehen, die ungefähr so lauten würden: "Hilfe! Bei meiner neuen Villa verdeckt mir ein Strauch die Sicht auf den Starnberger See!
"
Ich hab mir da gerade die Preise angesehen.
Um mir da was Schönes leisten zu können, müsste ich wohl meinen Bestand an Silber verdoppeln.
Dann doch lieber in Steinwurfnähe zum Ammersee ![]()
Alles anzeigen@31.1034768g
Wieviel Dividende bekommst du für die Geschäftsanteile?![]()
Und dafür gibst du Informationen preis?![]()
Ok - Spaß beiseite, aber bleibt natürlich deine Entscheidung..
Falls du deine Geschäftsanteile ausbezahlen lassen möchtest, wünsch ich dir schon jetzt viel Vergnügen und vor allem einen langen Atem. Ich habe auch noch aus alten Zeiten 840€ in Geschäftsanteilen.
Die Auszahlung zieht sich bei mir jetzt schon fast 2 Jahre hin!
In Anbetracht der Tatsache, dass es mal 2.000 DM waren, die ich dort angelegt habe, sollte ich über all die Jahre meine Investition locker verdoppelt haben (klar, ich weiß, mit dem Geld damals in Gold oder Silber, wäre viel viel mehr auf dem Papier rauszuholen gewesen). Anfangs gab es immerhin im Jahr knapp 60 Euro Dividende. Mittlerweile sind es nur noch 25 Euro. Aber für eine relativ mündelsichere Anlage (Haha!), sind heutzutage 2,5 % Zinsen doch gar nicht so schlecht.
Übrigens ist es das einzige Geld, welches ich noch bei einer Bank angelegt habe. Tages- und Festgelder habe ich alle aufgelöst, nachdem die Zinsen dafür unter 1 % gesunken waren.
Ja, ich kann es mir schon denken, dass die dieses Geld zwischenzeitlich nur noch sehr ungern wieder auszahlen. Aber gut zwei Jahre sind schon sehr lange.
Lustigerweise sollten die meinen Namen, meinen Wohnort und mein Geburtsdatum eh schon kennen. Und dass ich ledig bin und welchen Beruf ich nachgehe...für was auch immer die das wissen wollen...
Alles anzeigenJa, da fängt man mit 15/16 an zu arbeiten und natürlich gehört es auch dazu, so lange wie möglich im Hotel Mama zu wohnen! Ist mir total egal, wie verpönt das sein mag. Wer meint, als junger Erwachsener eine eigene Wohnung haben zu müssen, der kann in jungen Jahren natürlich nichts sparen.
So kann man auch mit einem Ausbildungsgehalt schon ordentlich was weglegen.
Konsumschrott wird weitgehend vermieden. Ein Auto mit 18 gibt es dann eben auch nicht, sondern eine Jahreskarte für die Öffis.
Wenn man mit der Ausbildung fertig ist und dann auch mal deutlich mehr verdient, dann kann man sich auch eine eigene Wohnung anschaffen. Vorher würde ich das nicht tun.
15 Jahre monatlich 1000€ gespart (geht im Durchschnitt; am Anfang weniger, später dafür mehr) und verzinst mit 7% p.a. (= langfähriger Durchschnitt bei Standardaktien, also machbar), ergeben immerhin schon 313 T€. Damit hätte man bei weiterhin 7% bereits monatliche Zinserträge von 1825€ brutto. Für ein frugalistisches Leben völlig ausreichend.
Wer mehr will, kann länger sparen. Freiheit bedeutet außerdem auch nicht, nicht mehr zu arbeiten, sondern nur nicht mehr arbeiten zu müssen. Wenn man sich sein eigenes "bedingungsloses Grundeinkommen anspart" hat, dann hat man diese Freiheit.
Ich hatte zu dem Thema mal ne Doku gesehen:
...und Silber geht wieder auf 540 Euro.
Also mit Silber auf 540 Euro wäre ich mehr als glücklich.
juhu...mit UPS
insgesamt 22 Kilometer fahren, falls man die Ware dann am Access Point abholen darf.
Mal schauen ob das bei mir reibungslos klappt oder ob ich mein Abo bei denen dann stornieren muss.
Immerhin bekommt man diese 3 Euro Münzen, die ich sammel, mittlerweile unter dem Ausgabepreis(12,60 Euro + Porto) bei eBay
Wenn man Lücken schließen will und auf Qualität achtet fällt ein aus meiner Sicht sehr guter Anbieter durch den Mindestbestellwert aus.
Ja, leider.
Ich bestelle selten Silber über diesem Bestellwert. Und niemals für 30 Euro Porto.
in der Not, frisst der Teufel auch mal Dosenbrot ![]()
Du argumentierst wie ein Drogenabhängiger gegen den unvermeindlichen Entzug.
Aber bedenke, je länger die Abhängigkeit anhält und umso höher die Dosis, desto stärker die Folgen der irgendwann zwangsläufig notwendigen Entgiftung.
Also das was smithm da geschrieben hat, ist allerdings eine gängige Meinung
ZitatDie Politik des billigen Geldes mit extrem tiefen Zinsen ist eigentlich ein Mittel, um in Krisenzeiten die Wirtschaft zu stabilisieren und wieder auf Touren zu bringen. Doch inzwischen wurde sie zum Dauerzustand. Die Wirtschaft und nicht zuletzt die Finanzmärkte sind längst abhängig vom billigen Geld. Wie bei einem starken Medikament, das man längere Zeit immer nimmt, entsteht eine Abhängigkeit, gleichzeitig nimmt aber die Wirkung ab, weil man sich daran gewöhnt hat. Je mehr die Wirtschaft vom billigen Geld abhängig ist, desto schwieriger wird der spätere Ausstieg.
Quelle: https://blog.tagesanzeiger.ch/…g-nach-spottbilligem-geld
und das seit Jahren (2013)
ZitatAm Dienstagabend betonte Richard Fisher, Chef der Federal Reserve von Dallas, dass die US-Notenbank ihre Anleihekäufe nicht „bis in die Unendlichkeit“ fortsetzen könne. „Menschenskinder, wir können nicht in der Furcht leben, dass der Markt unglücklich sein wird, weil wir ihm nicht das Geld-Kokain geben.“ Seine Kollegin Esther George von der Fed in Kansas City sprach sich ebenfalls für einen schrittweisen Rückzug aus. Das sei eine Maßnahme, um die Finanzmärkte von ihrer Abhängigkeit von billigem Geld zu entwöhnen. George ist stimmberechtigt im Offenmarktausschuss, der über die US-Geldpolitik entscheidet. Fisher wird im kommenden Jahr in das Gremium einziehen.
Quelle: https://www.handelsblatt.com/f…-1ELNqzUjHSAUWg7snvIz-ap5
Diese Ausdrucksweise ist „alte Schule“ und wurde bei vielen Mitarbeitern von KI angewendet.Bis in die 80er waren zB Mitarbeiter der Landeszentralbanken (LZB) und der Bundesbank teilweise verbeamtet als auch angestellt.
Selbst Kassierer in LZBStellen.
Allerdings glaube ich nicht, dass es heute noch wirklich Beamte in Banken gibt.
Als ob ein Chef einer Sparkasse sich mit einem popeligen Beamtengehalt zufrieden geben würde. Die verdienen ein vielfaches eines Oberbürgermeisters.
Beamter klingt, allen Unkenrufen zum Trotz, immer noch seriös...