Siehe auch dazu:
"Russischer Abgeordneter: Merz' Aussage zur Reichweite von Waffen könnte globale Eskalation auslösen
Die Aussage des deutschen Bundeskanzlers Friedrich Merz, es gebe keine Beschränkungen bei der Reichweite der Waffenlieferungen an Kiew, könnte nicht nur den Ukraine-Konflikt verschärfen, sondern die Lage weltweit eskalieren. Dies erklärt Alexei Tschepa, der stellvertretende Vorsitzende des außenpolitischen Ausschusses der Staatsduma, im Gespräch mit TASS.
"Das ist bislang ein unbelegtes Statement. Dennoch birgt es das Risiko einer weiteren Eskalation – nicht nur in der Ukraine und Europa, sondern weltweit", so der Abgeordnete der Partei "Gerechtes Russland – Für die Wahrheit". Russland werde sich in diesem Fall nicht nur auf Entscheidungsträger konzentrieren, sondern auch auf militärische Führungsstrukturen, warnt Tschepa.
"Das würde eine Katastrophe nach sich ziehen."
Je näher eine Lösung des Ukraine-Konflikts rücke, desto aktiver versuche die "Partei des Krieges", diesen Prozess zu sabotieren, erklärt der Politiker weiter:
"Man greift zu Drohungen und Erpressung. Das ist eine Fortsetzung der westlichen Politik: Krieg bis zum letzten Ukrainer."
Zuvor hatte die Bundesregierung beschlossen, künftig keine Einzelheiten mehr über die militärische Unterstützung der Ukraine offenzulegen. Ziel sei es laut Berlin, durch "strategische Zweide"
"Sputnik aktuell: Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, warnte, dass jeder Taurus-Raketenangriff auf russische Ziele als Kriegseintritt Deutschlands auf der Seite des Zelenski-Regimes gewertet werden würde.
Am 26. Mai 2025 kündigte Bundeskanzler Friedrich Merz beim WDR Europaforum 2025 auf der Digitalkonferenz re:publica in Berlin an, dass die Reichweitenbeschränkungen für Waffenlieferungen an die Ukraine aufgehoben wurden. Dies bedeutet, dass nun auch deutsche Waffen, darunter Langstreckenraketen, zur Verfügung gestellt werden können, die es der Ukraine ermöglichen, Ziele tief im russischen Hinterland anzugreifen. Merz betonte, dass die Ukraine sich jetzt mit westlichen Waffen verteidigen könne, die bisher nicht für solche Einsätze vorgesehen waren. Diese Entscheidung stellt eine drastische Eskalation im Ukraine-Konflikt dar und könnte die Spannungen zwischen Russland und dem Westen weiter anheizen.
Russland hat bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass eine solche Entwicklung als direkte Provokation angesehen wird. In einem Interview vom 12. September 2024 erklärte Präsident Wladimir Putin, dass die Verwendung von westlichen Langstreckenwaffen durch die Ukraine zu einer direkten Beteiligung der NATO am Krieg führen würde. Putin sagte:
„Sollte die Entscheidung getroffen werden, der Ukraine zu erlauben, westliche Langstreckenraketen gegen Ziele in Russland einzusetzen, würde dies bedeuten, dass die NATO-Staaten, die USA und europäische Länder, direkt mit Russland im Krieg stehen.“"
"Der russische Präsident Wladimir Putin hat die Verhandlungen mit dem Westen für beendet erklärt und gewarnt, es sei an der Zeit, den Westen in den „Würgegriff“ zu nehmen.
Er behauptete, der Westen habe versucht, Russland zu erwürgen, und versprach, den Spieß umzudrehen und sich zu revanchieren.
Putin fügte hinzu, dass Russland alle möglichen Zugeständnisse gemacht habe, um auf dem Markt zu kooperieren, aber alles sei gescheitert."