Beiträge von Nebelparder

    Aufgrund meiner ausführlich dargelegten Einschätzung in Beitrag # 877 und 895 bin ich soeben bei 26.713 Punkten eine Short-Position auf den Dow Jones Index eingegangen.


    Könnte durchaus etwas zu früh sein. Und gegen den Trend zu spekulieren ist immer riskant.


    Jedoch bin ich der Meinung, dass es an den Börsen sehr bald gewaltig rappeln wird.

    Nebelparder, herzlichen Dank für Deine ausführlichen Darlegungen zu China. Trotzdem muss ich Dir widersprechen. Mir scheint, Du stehst immer noch zu sehr unter dem Eindruck der US-Propaganda (bitte entschuldige das harte Wort).


    @fritz


    Kein Problem.


    Ich hatte jahrelang eine ähnliche Sichtweise zu China wie Du sie beschrieben hast und wie sie vermutlich die meisten hier im Forum auch haben werden.


    Es gibt Gründe dafür aber auch eindeutige Gründe dagegen. Ich bleibe bei der von mir beschriebenen Argumentationskette und halte sie für sehr realistisch. Diese ist jedoch in keinster Art und Weise eine Wertung meinerseits pro USA, sondern lediglich die Beschreibung einer Ereigniskette, die meiner Logik und meinem Verständnis der Märkte entspricht. Wie jeder andere auch, kann ich mich auch epochal irren.


    Ich möchte eigentlich nur eines klarstellen:


    Gegen US-Propaganda bin ich immun. Meine Darlegungen glorifizieren in keinster Art und Weise die Vorgehensweise der US-Administration. Auch wird man vergebens darauf warten, von mir etwas Positives über eben diese zu vernehmen.

    Zitat von fritz

    Nebelparder, woher nimmst Du, dass China in USD verschuldet sei? Nach meinem Kenntnisstand ist China in ungeheurem Umfang Dollar-Gläubiger, auf Grund seiner enormen Währungsreserven, die hauptsächlich in USD bestehen.


    https://deutsche-wirtschafts-n…-vor-schuldenkrise-china/


    Die Verschuldung der chinesischen Unternehmen beträgt laut dem verlinkten Artikel 180 % des BIP.
    Allein diese 180 % entsprechen ca. 25 Bio. $ an Schulden.


    Des Weiteren werden genannt:


    50 % Staatsverschuldung = 7 Bio. $
    50 % private Verschuldung = 7 Bio. $
    25 % Verschuldung der Banken = 3,5 Bio $


    Insgesamt sind das 42,5 Bio. $ an Schulden. (offiziell wohl gemerkt) Natürlich nicht alles in US-Dollar.


    Aber die langjährig niedrigen Zinsen in den USA hat viele dazu verleitet, während des chinesischen Aufschwungs "günstige" US-Dollar Kredite aufzunehmen, um damit in China dann zweistellige Renditen zu erwirtschaften. (Carry-Trade)


    Mehr als 10 Bio. $ stecken zudem in einem völlig überhitzten chinesischen Immobilienmarkt mit Geisterstädten in Millionengröße.


    Die Währungsreserven von zz. ca. 3 Bio. $ wirken dagegen geradezu mickrig.


    Diese enstehen zum einen durch den Handelsüberschuss und zum anderen durch Kapitalzustrom der Investoren.


    Die Währungsreserven sind seit 2013/14 von 4 Bio. $ auf 3 Bio. $ bereits zurückgegangen.


    Da China in dieser Zeit weiterhin einen Handelsüberschuss hatte, bedeutet das nichts anderes als dass deutlich mehr als 1 Bio. $ aus China bereits abgezogen wurde. (Reduzierung der Währungsreserven + Handelsüberschuss = 1 Bio. $ + X)


    Kummuliert beträgt der Handelsüberschuss Chinas seit 2014 ca. 2 Bio. $.



    Um nun auf das Thread-Thema zurück zu kommen:


    Die FED ist aus machtpolitischen Interessen dazu gezwungen die US-Leitzinsen anzuheben. Präsident Trump wiederum ist in der Folge dazu gezwungen, massive Zölle zu erheben. (Handelskrieg) Die US-Wirtschaft ist für einen starken Dollar, der Folge der Zinserhöhungen durch die FED ist, einfach zu schwach. Ausländische Waren müssen daher künstlich teurer gemacht werden. Diese Negativspirale führt zunächst zu einer massiven Krise der Schwellenländer und in einer globalisierten Welt anschließend dann auch zu einer schweren Krise der etablierten westlichen Märkte. Die Krise frisst sich von der Peripherie hin zum zentralen Kern des Wirtschaftssystems, den USA. Da die restlichen Märkte der westlichen Hemisphäre nur der Appendix der US-Märkte sind, führt das ganze letztendlich aller Voraussicht nach zu einer Weltwirtschaftskrise. Die US-Zinserhöhungen werden solange weitergehen bis man China zu Fall gebracht hat oder anders ausgedrückt: bis die Krise im Westen angekommen ist. Da die Reihenfolge aber zuerst China, dann der Westen lautet, wird man zu diesem Zeitpunkt das Ziel schon erreicht haben, die Verhinderung der neuen Hegemonialmacht China und kann daher mit den Zinserhöhungen aufhören, um nicht Gefahr zu laufen, die eigene Wirtschaft gleich mit abzufackeln. Bei welchem Zinssatz dieser Punkt erreicht sein wird, weiß wohl niemand so genau. Ich bin jedoch der Meinung, dass wir dieser Zinshöhe X bereits sehr sehr nahe sind!


    Konklusion:


    Ein massiver Börsencrash von mindestens 50 % wird m.M.n. in Bälde unumgänglich sein. (siehe in Ergänzung hierzu auch meinen Beitrag # 877)


    Die Schuld hierfür wird man zu Unrecht dem Protektionismus des perfekten Sündenbockes "Trump" in die Schuhe schieben.


    Das entsprechende Image des amtierenden US-Präsidenten hat man jahrelang in weiser Voraussicht ja bereits aufgebaut.


    Aus diesem Grund ist es sehr wahrscheinlich, dass das Ganze während Trumps Amtszeit, also bis spätestens 2020, geschehen wird.

    In dem verlinkten Artikel sind m.E. ein paar Passagen nicht ganz schlüssig bzw. unpräzise formuliert.


    So z.B. der von Dir zitierte Abschnitt @nicco.


    Bei der Verlinkung des Artikels von M.Blaschzok ging es mir hauptsächlich um des Zitat von T. Jefferson, welches m.E. bis zum heutigen Tage uneingeschränkt Gültigkeit besitzt.

    Markus Blaschzok thematisiert in seinem aktuellen wöchentlichen Marktkommentar die Geldschöpfung aus dem Nichts.


    https://www.goldseiten.de/arti…-Wurzel-aller-Krisen.html


    Dazu ein Zitat von Thomas Jefferson, m.E. einer der besten US-Präsidenten einer eher überschaubaren Auswahl:


    "Ich bin davon überzeugt, dass die Bankinstitute eine größere Bedrohung für unsere freiheitliche Ordnung darstellen als stehende Armeen…Sollte das amerikanische Volk je zulassen, dass private Banken erst durch Inflation, dann durch Deflation die Kontrolle über die amerikanische Währung erobern, werden die Banken und die in ihrem Umfeld entstehenden Unternehmen … die Menschen all ihres Reichtums berauben, bis ihre Kinder eines Tages auf dem Kontinent, den ihre Väter erobert haben, ohne ein Dach über dem Kopf aufwachen … Die Macht, Geld in Umlauf zu bringen, muss den Banken entrissen und an das Volk zurückgegeben werden, dem sie von Rechts wegen zusteht."


    Thomas Jefferson, 3. Präsident der USA im Jahre 1809

    Zur angesprochenen Thematik steigender US-Zinsen und deren Folge ist heute ein Interview mit Dirk Müller erschienen:


    https://www.finanzen.net/nachr…r-ist-eklatant-34-6647680


    Hieraus zitiert:


    ..."Viele Experten sehen es als ausgemachte Sache, dass China in den kommenden 20 Jahren an den USA vorbeiziehen wird. Die USA können das akzeptieren oder sie können mit aller Macht dagegen ankämpfen. Trump hat sich für Variante zwei entschieden - er wird also versuchen, den Chinesen wirtschaftlich den Stecker zu ziehen. In diesem Gesamtzusammenhang müssen die Zins- und Zollanhebungen gesehen werden. Dieser Wirtschaftskrieg kann sehr viele Kollateralschäden verursachen."...


    ..."Die Dollar-Aufwertung über das Anheben der US-Zinsen ist das Hauptmittel für die Amerikaner, sich gegenüber China zu behaupten. Diese Politik bringt die Währungen der Schwellenländer und die Unternehmen dort in große Schwierigkeiten. In Zeiten der Niedrigzinsen haben diese Unternehmen Dollar-Kredite in Milliardenhöhe aufgenommen. Jetzt sind die Schwellenländer hochverschuldet in US-Dollar und nun steigen die amerikanischen Zinsen. Die Konsequenz wird sein, dass die Refinanzierungskosten explodieren, die Wirtschaft stark abkühlt und die heimischen Währungen abschmieren. Das ist ein Teufelskreis, er wird in die Katastrophe führen. China ist hier ebenso betroffen wie andere Schwellenländer."...

    Ich meine hier eher chinesische Unternehmen, die in Schulden gerade zu baden. Ebenso chinesische Banken und private chinesische Investoren sind hiermit gemeint.


    https://deutsche-wirtschafts-n…rkt-fuer-dollar-anleihen/


    Was die steigenden US-Zinsen verursachen, hat man ja bereits am chinesischen Aktienmarkt gesehen.


    China ist eine einzige Blase, vermutlich die größte überhaupt. (mal die Mutter aller Blasen, den globalen Anleihemarkt, ausgenommen)


    Die Währungsreserven kann man vergessen. Die reichen bei weitem nicht aus, wenn das Kartenhaus beginnt einzustürzen. Seit 2013/14 sind bereits 1 Billion an Währungsreserven verschwunden als zeitgleich eine erste Welle an Geld aus China abgezogen wurde.


    [Blockierte Grafik: http://www.timepatternanalysis.de/Blog/wp-content/uploads/2018/03/AAA_Clipboard01_China.gif]

    Die insgesamt 5 weiteren Zinserhöhungen bis Ende 2019 sind m.E. vollkommen unrealistisch.


    Seit Ende letzten Jahres schreibe ich, dass diese Zinserhöhung von gestern, die insgesamt also Dritte (2,25 %) vermutlich die letzte sein wird.


    In den nächsten Wochen werden sich die Konjunkturdaten eintrüben, sodass bereits die geplante Zinserhöhung im Dezember fraglich sein wird. Sollte die FED dennoch den Zinsschritt wagen, sollte das wohl deutliche Konsequenzen haben und spätestens dann wird Schluss sein mit Zinserhöhungen.


    Hier die Gründe wieso es keine echte Zinswende geben kann (aus einer privaten Präsentation, die ich vor kurzem erstellt habe, entnommen):



    Aktuelle Lage:

    • weltweit sind seit der Finanzkrise 2008 die Schulden/die Geldmenge systembedingt stark angestiegen. Stellvertretend seien hier genannt: US-Kreditkartenschulden +146 %, US-Studentenkredite +158 % und US-Autokredite +41 %. (siehe auch Schaubilder)
    • die globale Verschuldung ist seit der Finanzkrise 2008 um 39 % angestiegen (von 177,8 Bio. $ auf 247,2 Bio. $ - siehe Schaubild „Globale Verschuldung“); besonders stark sind hierbei die Staatsschulden (+80,5 %) und die Unternehmensschulden (+58,4 %) angestiegen
    • die Aktienmarktbewertungen haben mittlerweile ein Niveau erreicht, welches nur ein einziges Mal für ganz kurze Zeit überschritten wurde. (1999/2000 - Internethype/Dotcom-Blase - siehe auch Schaubild „Shiller-KGV“) Gleichzeitig ist die Spekulation auf Kredit, der kreditbasierte Wertpapierkauf, auf Allzeitrekord. (siehe auch Schaubild „Wertpapierkredite“)
    • bereits jetzt, also in wirtschaftlich guten Zeiten und insbesondere in einem Umfeld von historisch betrachtet sehr niedrigen Zinsen, sind 11 % der US-Studentenkredite, 8 % der US-Kreditkartenschulden und 5 % der US-Autokredite mehr als 90 Tage zahlungsrückständig und somit vom Ausfall bedroht.
    • die amerikanische Notenbank FED hat im Dezember 2015 damit begonnen den Leitzins von 0 % schrittweise auf aktuell 2,25 % anzuheben. In 2018 ist eine weitere und 2019 sind nochmals vier weitere Zinsschritte geplant. Demnach würde der Leitzins Ende 2019 auf 3,5 % steigen. (jedoch wird es dazu aller Voraussicht nach nicht mehr kommen)
    • der Handelskrieg (Zölle) der USA gegen China und gegen die EU (vice versa)
    • der unmittelbar bevorstehende Brexit
    • Staatsschuldenkrise/Bankenkrise in Italien
    • Schwellenländerkrise (Türkei, Brasilien, China,...), deren Währungen bereits dramatisch eingebrochen sind. Da diese Länder hauptsächlich in US-Dollar verschuldet sind und diese Schulden durch die eigene Währungsabwertung aufgewertet werden, drohen hier massive Zahlungsausfälle.
    • weltweite, geopolitische Spannungen
    • etc.


    M.E. erhöht die FED die Zinsen nur aus einem einzigen Grund:


    Um den Schwellenländern zu schaden, wobei es hier einzig und allein um China geht!


    Steigende US-Zinsen bringen die China-Blase zum Platzen. Denn China und die Schwellenländer sind hauptsächlich in US-Dollar verschuldet, was katastrophale Auswirkungen bei weiter steigendem Dollar bzw. abstürzenden Schwellenländer-Währungen haben wird. Aus Sicht der USA muss man dies tun, ansonsten läuft ihnen China bald den Rang ab. Dabei ist es der FED vollkommen klar, dass man sich mit den Zinserhöhungen selbst schaden wird. Aber wenn es die anderen komplett zu Fall bringt und man sich selbst nur ins Bein schießt, dann beißt man eben in diesen sauren Apfel! So sind sie halt, die edlen Ritter jenseits des großen Teiches.


    Es droht m.E. demnächst (bis spätestens 2020 - vermutlich aber eher ab jetzt bis Frühjahr 2019) ein Börsencrash von mindestens 50 %.

    Fresnillo hat das Tief aller Voraussicht nach bei 7,67 brit. Pfund gesetzt.


    Seither lief m.E. eine erste Aufwärtsbewegung bis 8,68 brit. Pfund, welche heute bislang um exakt 61,8 % retraced wurde.


    Langfristig sieht das wie eine perfekte a=c Korrektur der Welle 1 von 3 in Welle 2 von 3 aus.


    Als nächstes sollte dann das Beste kommen: Welle 3 von 3.


    FRES m.E. zz. einer der aussichtsreichsten Silberplays mit ordentlichem Goldanteil von ziemlich genau 50 %.


    Dazu noch eine satte Dividende von ca. 3,7 % und fundamental sowieso eine Bank. (siehe Vergleichstabelle)


    Soeben sind die 0,81 C$ erreicht worden.


    Es liegt jetzt ein Triple Zig-Zag mit W=Y=Z vor.


    Wie man an der Buchstabenfolge erkennen kann, ist das Triple Zig-Zag nicht um eine weitere abc-Korrektur erweiterbar. Eine dreifache abc-Korrektur ist m.W. nach EW das Maximum und kommt sehr selten vor. Allerdings steht es nicht in Stein gemeißelt, dass Welle Z 100 % von Welle W betragen muss. Eine Ausweitung bis 138,2 % ist möglich und würde 0,57 C$ bedeuten. Ich gehe jedoch von einem Dreh bei 0,81 C$ minus 1-2 Cent aus. Die maximale Ausdehnung nach unten würde ich bei 0,72 C$ verorten.

    @nicco


    Kann mich gut daran erinnern.


    Zu dem Zeitpunkt war ich noch in SBM investiert. In der Folge habe ich mich dann näher mit der Thematik auseinandergesetzt und bin dann später (eigentlich viel zu spät) aus SBM ausgestiegen. 10 % Gewinn sind jedoch noch hängengeblieben. Es hätten in der Spitze jedoch 40 % sein können.


    Vielleicht wäre es aber auch ein Verlust geworden, wenn Du die Diskussion nicht angeregt hättest!


    Dafür einen Dank! [smilie_blume]

    Ich bin heute aufgrund meiner Überlegungen bei K92 Mining zu 0,509 € eingestiegen.


    Ich habe lange überlegt, ob ich SBM heute zurück kaufen soll oder eben nicht. Ich bin mir diesbezüglich absolut nicht sicher und habe diese Bedenken ja bereits seit ein paar Tagen geäußert.


    Die Zählung, die ich für SBM seit Dezember 2017 verfolgt hatte, ist mittlerweile obsolet. Calderas Zählung mit der 3.1 ist weiterhin möglich und normalerweise auch die Wahrscheinlichste. Hier läge das 61,8 % Retracement bei 3,08 A$ und würde mit calderas Beitrag # 52 gut passen. Allerdings fehlt die klassische ABC-Struktur! :hae:


    Aber was ist, wenn SBM nicht nur ein kleines Problem hat? Auch bei Gwalia gehen die AISC nach oben. Der heftige Kursverfall ist jedenfalls verdächtig, denn mittlerweile wird SBM zu einem KGV von ca. 7 gehandelt.


    Vorerst habe ich mich dazu entschlossen, erst einmal K92 Mining ins Depot zu nehmen. Die werden zz. ebenfalls mit einem KGV von ca. 7 gehandelt und die Produktion wird bald doppelt so hoch sein als jetzt. Das zukünftige KGV dürfte also eher so bei 3-4 liegen als bei 7. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass SBM früher oder später diesen hochprofitablen Junior-Produzenten gerne übernehmen würde. Es wäre m.E. die perfekte Lösung für Simberi.


    Vielleicht habe ich aber auch Pech und es wird wieder Barrick Gold! (meine schönen Randgolds, die als Langfrist-Investment gedacht waren :boese: ) Von Barrick hat K92 ursprünglich die Mine abgekauft.


    SBM sollte jedoch zwischen 1,90 - 2,00 € trotz der genannten Bedenken durchaus keine schlechte Idee sein.

    Ich bin heute aufgrund meiner Überlegungen bei K92 Mining zu 0,509 € eingestiegen.


    Ich habe lange überlegt, ob ich SBM heute zurück kaufen soll oder eben nicht. Ich bin mir diesbezüglich absolut nicht sicher und habe diese Bedenken ja bereits seit ein paar Tagen geäußert.


    Die Zählung, die ich für SBM seit Dezember 2017 verfolgt hatte, ist mittlerweile obsolet. Calderas Zählung mit der 3.1 ist weiterhin möglich und normalerweise auch die Wahrscheinlichste. Hier läge das 61,8 % Retracement bei 3,08 A$ und würde mit calderas Beitrag # 52 gut passen. Allerdings fehlt die klassische ABC-Struktur! :hae:


    Aber was ist, wenn SBM nicht nur ein kleines Problem hat? Auch bei Gwalia gehen die AISC nach oben. Der heftige Kursverfall ist jedenfalls verdächtig, denn mittlerweile wird SBM zu einem KGV von ca. 7 gehandelt.


    Vorerst habe ich mich dazu entschlossen, erst einmal K92 Mining ins Depot zu nehmen. Die werden zz. ebenfalls mit einem KGV von ca. 7 gehandelt und die Produktion wird bald doppelt so hoch sein als jetzt. Das zukünftige KGV dürfte also eher so bei 3-4 liegen als bei 7. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass SBM früher oder später diesen hochprofitablen Junior-Produzenten gerne übernehmen würde. Es wäre m.E. die perfekte Lösung für Simberi.


    Vielleicht habe ich aber auch Pech und es wird wieder Barrick Gold! (meine schönen Randgolds, die als Langfrist-Investment gedacht waren :boese: ) Von Barrick hat K92 ursprünglich die Mine abgekauft.


    SBM sollte jedoch zwischen 1,90 - 2,00 € trotz der genannten Bedenken durchaus keine schlechte Idee sein.

    Das Gute ist halt, dass dieser Produzent schuldenfrei ist und über eine volle Kasse verfügt. Ich könnte mir deshalb vorstellen, dass man noch mal tätig wird und eine Mine übernimmt, mittels der man sich wieder kurzfristig auf Wachstumskurs begibt.


    Die Rede ist hier von St. Barbara - SBM


    Das habe ich mir auch schon gedacht und bin da in erster Linie auf K92 Mining gekommen.


    Da man sowieso schon in Papua-Neuguinea vor Ort ist, kennt man die länderspezifischen Gegebenheiten dort recht gut.


    K92 plant in wenigen Jahren ca. 100.000 oz p.a., die sehr hochgradig sind und damit sehr niedrige AISC aufweisen.


    2023 läuft bei SBM die Produktion der weniger wirtschaftlichen Mine aus. Der Output dieser Mine ist nicht viel mehr als 100.000 oz. Das würde daher sowohl volumenmäßig als auch zeitmäßig und geographisch sehr gut passen.


    Bedeutet einen Produktionsrückgang von 403,089 Oz in 2018 auf 350k to 375k Oz in 2019. (2018 endete am 30.06.): Und dies bei stark steigenden AISC von 891 A$ auf 1,030 to 1,100 A$.


    Die Rede ist hier von St. Barbara - SBM


    Die AISC steigen wohl deshalb stark an, weil die Mine langsam dem Ende zugeht und man immer tiefer gehen muss.


    Im Roxgold-Thread habe ich das Ganze als "kleines Zukunftsproblem" bezeichnet.


    Die Rede ist hier von St. Barbara - SBM


    Zitat von Nebelparder

    Ich bin momentan nicht mehr in SBM investiert, liebäugele jedoch mit einem Wiedereinstieg.


    Allerdings gehen die AISC nach oben, die Reserven wurden etwas reduziert und eine der beiden Minen hat nur noch eine kurze Restlaufzeit. Und dann gab es noch einige Insiderverkäufe. Da könnte es evtl. ein kleines fundamentales Zukunftsproblem bei SBM geben!?


    Die Rede ist hier von St. Barbara - SBM

    Das Gute ist halt, dass dieser Produzent schuldenfrei ist und über eine volle Kasse verfügt. Ich könnte mir deshalb vorstellen, dass man noch mal tätig wird und eine Mine übernimmt, mittels der man sich wieder kurzfristig auf Wachstumskurs begibt.


    Das habe ich mir auch schon gedacht und bin da in erster Linie auf K92 Mining gekommen.


    Da man sowieso schon in Papua-Neuguinea vor Ort ist, kennt man die länderspezifischen Gegebenheiten dort recht gut.


    K92 plant in wenigen Jahren ca. 100.000 oz p.a., die sehr hochgradig sind und damit sehr niedrige AISC aufweisen.


    2023 läuft bei SBM die Produktion der weniger wirtschaftlichen Mine aus. Der Output dieser Mine ist nicht viel mehr als 100.000 oz. Das würde daher sowohl volumenmäßig als auch zeitmäßig und geographisch sehr gut passen.


    Bedeutet einen Produktionsrückgang von 403,089 Oz in 2018 auf 350k to 375k Oz in 2019. (2018 endete am 30.06.): Und dies bei stark steigenden AISC von 891 A$ auf 1,030 to 1,100 A$.


    Die AISC steigen wohl deshalb stark an, weil die Mine langsam dem Ende zugeht und man immer tiefer gehen muss.


    Im Roxgold-Thread habe ich das Ganze als "kleines Zukunftsproblem" bezeichnet.



    Zitat von Nebelparder


    Ich bin momentan nicht mehr in SBM investiert, liebäugele jedoch mit einem Wiedereinstieg.


    Allerdings gehen die AISC nach oben, die Reserven wurden etwas reduziert und eine der beiden Minen hat nur noch eine kurze Restlaufzeit. Und dann gab es noch einige Insiderverkäufe. Da könnte es evtl. ein kleines fundamentales Zukunftsproblem bei SBM geben!?

    Das Gute ist halt, dass dieser Produzent schuldenfrei ist und über eine volle Kasse verfügt. Ich könnte mir deshalb vorstellen, dass man noch mal tätig wird und eine Mine übernimmt, mittels der man sich wieder kurzfristig auf Wachstumskurs begibt.


    Das habe ich mir auch schon gedacht und bin da in erster Linie auf K92 Mining gekommen.


    Da man sowieso schon in Papua-Neuguinea vor Ort ist, kennt man die länderspezifischen Gegebenheiten dort recht gut.


    K92 plant in wenigen Jahren ca. 100.000 oz p.a., die sehr hochgradig sind und damit sehr niedrige AISC aufweisen.


    2023 läuft bei SBM die Produktion der weniger wirtschaftlichen Mine aus. Der Output dieser Mine ist nicht viel mehr als 100.000 oz. Das würde daher sowohl volumenmäßig als auch zeitmäßig und geographisch sehr gut passen.


    Bedeutet einen Produktionsrückgang von 403,089 Oz in 2018 auf 350k to 375k Oz in 2019. (2018 endete am 30.06.): Und dies bei stark steigenden AISC von 891 A$ auf 1,030 to 1,100 A$.


    Die AISC steigen wohl deshalb stark an, weil die Mine langsam dem Ende zugeht und man immer tiefer gehen muss.


    Im Roxgold-Thread habe ich das Ganze als "kleines Zukunftsproblem" bezeichnet.



    Zitat von Nebelparder


    Ich bin momentan nicht mehr in SBM investiert, liebäugele jedoch mit einem Wiedereinstieg.


    Allerdings gehen die AISC nach oben, die Reserven wurden etwas reduziert und eine der beiden Minen hat nur noch eine kurze Restlaufzeit. Und dann gab es noch einige Insiderverkäufe. Da könnte es evtl. ein kleines fundamentales Zukunftsproblem bei SBM geben!?

    @Goldkaiser


    Werde heute abwarten, Der Panther ist im Moment eine Nullnummer im Depot.
    Er wird wohl aus dem Depot wandern, schade ist mit EDR eigentlich meine Lieblingssilberaktie.


    Das Management von EDR und auch von GPR mögen die eigenen Aktien so überhaupt nicht.


    Es gibt nur Insiderverkäufe. Bei GPR passen sie gar nicht alle auf eine Seite, auch wenn sie volumenmäßig nicht besonders groß sind.


    https://ceo.ca/gpr


    https://ceo.ca/edr

    sehenswerte Präsentation , vor allem der Peervergleich auf S. 14 (vgl. mit Roxgold, Semafo,
    B2Gold , Perseus und Endeavour Mining ).


    Leider hat man die Daten der Konkurrenz größtenteils absichtlich schlechter dargestellt als sie sind.


    Ich habe die Schlusskurse vom 10.09.2018 sowohl der aufgeführten Minenaktien als auch $ und C$ in meine Tabelle eingegeben und erhalte folgende Werte beim EV:


    ROXG 290 / 356 laut TGZ (23 % Abweichung)
    EDV 216 / 267 laut TGZ (24 % Abweichung)
    SMF 240 / 230 laut TGZ (4 % Abweichung)
    TGZ 104 / 73 laut TGZ (30 % Abweichung)


    Während man sich selbst ungefähr 30 % besser darstellt als man ist, hat man zumindest zwei Konkurrenten (die fundamental Stärksten) mal mehr als 20 % schlechter dargestellt. :thumbdown:


    Wieso?


    Hat man doch überhaupt nicht nötig! Man ist sowieso der Beste in diesem Vergleich.


    Diese Manupulation ist natürlich nicht TGZ spezifisch. Das machen alle anderen auch in ihren Präsentationen.


    Solche Vergleiche sollte man daher immer etwas kritisch beäugen und um die oben gezeigte Abweichung gedanklich korrigieren.

    @Goldkaiser ist mir ja bereits zuvor gekommen.


    Ich sehe bei Roxgold ebenfalls zwei potenzielle Probleme:


    a) Burkina Faso
    b) Produktions-Peak 2019


    An a) kann man nichts ändern, mit diesem Länderrisiko muss man als Investor leben können oder eben nicht.


    Das Problem b) muss man m.E. differenzierter betrachten, denn der Produktions-Peak 2019 ist ja selbst gewollt. Man könnte auch eine gleichmäßigere Produktion von vielleicht 100.000 oz für ca. 8 Jahre anstreben. (Reserven = 832.000 oz)


    Also muss es einen Grund dafür geben, warum man das so handhabt.


    3 Möglichkeiten würden mir spontan dazu einfallen:


    1. man fühlt sich der Zunft der Raubritter zugehörig und möchte die Mine so schnell wie möglich zum eigenen Vorteil ausbeuten (siehe auch meine Beiträge im B2Gold-Thread) Das wäre sehr schlecht.
    2. man möchte so schnell wie möglich einen ordentlichen Cash-Flow erzeugen, da man bereits weiß, dass die Mine nicht mehr groß erweitert werden kann. Mit dem Cash-Flow kann man dann zügig weitere kleinere externe Projekte hinzukaufen. Das wäre mittelmäßig.
    3. man möchte so schnell wie möglich einen ordentlichen Cash-Flow erzeugen, da man sich sicher ist, dass die Yaramoko-Mine und deren Satellit "Bagassi South" großes Erweiterungspotenzial besitzen. Mit dem Cash-Flow kann man die weitere Exploration vorantreiben ohne verwässern zu müssen. Das wäre sehr gut.


    Möglichkeit 1 halte ich für sehr unwahrscheinlich. Im gesamten Jahr 2018 gibt es nicht einen einzigen Insiderverkauf. Es gibt noch nicht einmal Optionen, die verkauft wurden. Insiderkäufe gibt es dagegen schon. Wenn ich da an B2Gold denke, die jede gute Nachricht, also jede Gelegenheit dazu nutzen, um eigene Aktien oder Optionen zu verkaufen, fehlt diese verräterische Vorgehensweise bei Roxgold komplett.


    Für Möglichkeit 2 sprechen die schlechten Bohrergebnisse, die man, wie @Real de Catorce bereits angemerkt hatte, in der letzten Meldung mehr oder weniger versteckt hat. Auch der Kursverlauf der letzten Monate/Jahre würde eher für diese Möglichkeit sprechen.


    Die Einstellung eines Top-Geologen kann für Möglichkeit 2 und auch für Möglichkeit 3 sprechen.


    Die hohen Goldgehalte sprechen eher für Möglichkeit 3.


    Die beiden wahrscheinlichen Varianten 2 und 3 sind beide insofern als positiv zu bewerten, als dass man hier zügig das Problem "Produktions-Peak 2019" aktiv angeht und es schnellstmöglich zu lösen versucht.