Beiträge von Nebelparder

    Die COT Daten bei Kaffee brachten gestern einen weiteren Allzeit-Rekord. Das ist wenig verwunderlich, da es am Dienstag zum Tief bei 95,10 Uct. gekommen war.


    Die Kontraktgröße bei Kaffee entspricht 250 Säcken. Die Weltjahresproduktion 2018 wird auf 171 Mio. Säcke geschätzt. (Rekord)


    Positionierungen der wichtigsten Marktteilnehmer:


    Commercials gesamt: 86.846 long = 12,7 % der Weltjahresproduktion
    Produzenten: 46.138 long = 6,75 % der Weltjahresproduktion
    Managed Money: 111.997 short = 16,4 % der Weltjahresproduktion
    Large Speculators: 98.481 short = 14,4 % der Weltjahresproduktion


    https://www.barchart.com/futur…ers/technical-charts/KC*0


    Es gibt m.W. keinen anderen Rohstoff, bei dem die Produzenten, die sich eigentlich zu jeder Zeit mehr oder weniger absichern müssten, so stark long positioniert sind als bei Kaffee.

    Anbei ein Vergleich von 5 fundamental starken Minenaktien.


    An den Profitabilitäts-Kennzahlen ROA, ROE,ROIC, Gross Profit und Net Profit kann man die Qualität dieser Werte ablesen.


    Wenn man sich die Mühe macht, die Kennzahlen ROA, ROE und ROIC bei sehr vielen Minenaktien abzufragen, stellt man fest, dass es nur ganz wenige Minenaktien gibt, die hier zweistellige Werte vorweisen können.


    Zu nennen wären hier noch Northern Star Resources, St. Barbara Mines und OcenaGold und dann hört es auch fast schon auf. (ich habe natürlich nicht alle Werte abgefragt, sondern nur so 50 Stück, an denen ich auch Interesse habe)


    In dem Vergleich habe ich jeweils 5 Punkte für den Bestwert vergeben und dann absteigend bis zum schlechtesten Wert 1 Punkt.


    Bei HGM gibt es keine Angaben zum zukünftigen KGV. Jedoch ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass es zwischen 5 und 15 liegen sollte. Das wäre dann zwangsläufig Platz 2 in dieser Kategorie und damit habe ich 4 Punkte vergeben.


    Abschließend noch folgende Anmerkung:


    Das ist selbstverständlich nur eine quantitative Bewertung und ersetzt die ausführliche und vielschichtige Auseinandersetzung mit den einzelnen Minenwerten in keinster Weise.

    http://www.mining.com/highest-grade-gold-mines-2017/
    [Blockierte Grafik: http://www.mining.com/wp-content/uploads/2018/08/HGGold.png]


    [Blockierte Grafik: http://www.mining.com/wp-content/uploads/2018/09/pastedImage-2-1.png]


    Roxgold betreibt die äußerst hochgradige Goldmine "Yaramoko" in Burkina Faso. (nur Fosterville/KL ist noch etwas hochgradiger)


    Ich bin bei ROXG heute erstmalig zu 0,82 C$ eingestiegen. Bei 0,81 C$ könnte man ein Triple Zig-Zag (WXYXZ) zählen, bei dem W, Y und Z exakt gleich lang wären. Welle W ist 0,63 C$ lang, Welle Y ist 0,63 C$ lang und Welle Z ist beim bisherigen, heutigen Tief bei 0,82 C$ momentan 0,62 C$ lang. Das hat mich hier zum Einstieg bewogen.


    Restlos überzeugt bin ich aufgrund des laut Minenplanes bereits 2019 einsetzenden Produktions-Peaks allerdings nicht.


    Hier muss man also auf weitere Explorationserfolge hoffen, die aufgrund der hervorragenden Erzkörper nicht unwahrscheinlich sein sollten.


    https://s22.q4cdn.com/72625152…ntation-August-2018-1.pdf


    Es gab vor kurzem 3 kleinere Insiderkäufe über insgesamt 70.000 C$.


    Nur 12,9 % Retail und wenn ich das richtig sehe 83,6 % Institutionelle. (!!) Das Management hält 3,5 % der eigenen Aktien.


    Die Bilanz ist hervorragend, was auch nicht verwunderlich ist, denn die Mine ist eine Cash-Cow.


    Die fundamentalen Kennzahlen sind ausgesprochen gut:


    ROA = 14,46 %
    ROE = 24,48 %
    ROI = 20,37 %
    Gross Margin = 44,76 %
    Operating Margin = 31,70 %
    KGV = 8,5
    P/CF = 3,9
    EV/NPV bei Gold 1.300 $ = 0,70
    EV/NPV bei Gold 1.200 $ = 0,85
    EV/oz (Reserven) = 261 $
    Reservewertfaktor = 1,75

    @zukuenftiger


    Ich hatte Mesquite mit Rainy River verwechselt. Rainy River ist die Mine mit sehr sehr hohen AISC bei Newgold.


    Mesquite, also die jetzt verkaufte Mine, hatte eine Guidance für 2018 mit AISC i.H.v. 1.025 $ und eine Produktion von 145.000 Unzen Gold.


    Produziert wurde hier aber im ersten Halbjahr mit deutlich unter 1.000 $.


    Bei Newgold gehen wohl bald die Lichter aus. Die verkaufte Mine war die einzige, die wirtschaftlich war.

    Man muss bedenken, dass der Deal, also die Mine von Newgold abzukaufen, 158 Mio. $ gekostet hat. Dafür bekommt man 1,129 Moz. an Reserven, die lediglich Goldgehalte von 0,5 g/t aufweisen. (140 $/oz ist nicht günstig für so eine "minderwertige" Mine)


    Bin jetzt nicht ganz auf dem Laufenden, aber war das nicht eine Problemmine bei Newgold mit sehr hohen AISC?


    Der Deal ist m.E., ohne mich näher damit beschäftigt zu haben, alles andere als gut.


    Die Marktreaktion scheint daher berechtigt zu sein.


    Aber wie gesagt, ich bin weder bei EQX noch bei NGD zz. auf dem Laufenden, da ich kein Interesse an diesen beiden Werten habe.

    Highland Gold hat sich in den letzten Wochen außerordentlich gut entwickelt. Während die Minenindices während dieser Zeitspanne auf Tauchstation gingen, stieg HGM um 15 - 20 %.


    Ganz aktuell (seit ein paar Minuten) gibt es sehr große Orders und das Volumen ist dementsprechen groß.


    HGM gehört zu meinen Favoriten. Fundamental sehr stark und bewertungstechnisch sehr günstig. (trotz 15-20 % Kursanstieg) Dazu noch ca. 8 % Dividendenrendite.


    https://www.tradegate.de/order…tze.php?isin=GB0032360173

    Zitat von conte di cazzo

    @ Nebelpupser, auf dich treffen 1-17 deiner Regeln zu


    goldseiten-forum.com/attachmen…n-der-desinformanten-pdf/


    gehe ich Recht in der Annahme dass du in der DDR eine Ausbildung absolviert hast?


    Nicht ganz.


    Bin ein gebürtiger Schwabe und gehöre eher der Fraktion "Schaffe, schaffe Häusle baue" an. Und als ich meine Ausbildung begann, war die DDR schon lange Geschichte.


    Aber im Gegensatz zu Dir, mache ich mir so meine Gedanken, wenn...

    • Rentner mittlerweile im Müll stieren müssen, um an ein paar Euros Pfand zu gelangen
    • eine alleinerziehende Mutter ihrem Kind kein vernünftiges Schuhwerk mehr kaufen kann
    • die weniger gebildeten Menschen z.T. drei Jobs erledigen müssen, um überhaupt über die Runden zu kommen

    Alles Folge desjenigen Geldsystems, welches Du so vehement verteidigst!


    Ich habs ja ein paar Beiträge zuvor schon mal gesagt:


    Kannst echt stolz auf Dich sein! Du bist ein ganz ein Feiner.

    Somit findet diese absurde Geldschöpfung aus dem Nichts ganz eindeutig nicht statt.

    treffender kann man es nicht formulieren


    natürlich gibt es Ausnahmen


    @Conte di Cazzo
    @ghost_god


    Schön, dass ihr zwei Euch so schön versteht und Euch gegenseitig die Bälle per Doppelpass zuspielt.


    Regel Nr. 16 der Desinformanten:


    "Wenn du mit jemandem in einem Blog u.ä. schreibst/diskutierst, tauche immer mit einem 2. oder 3. Mann auf, dass der Gegner den Eindruck gewinnen muss, er stehe alleine mit seiner Meinung. Die Masse der Schweigenden Gaffer und amüsierten Zuschauer ist immer erschreckend hoch, so dass kaum Gefahr besteht, dass sich jemand einmischt und den in der, durch Gaffer, nur scheinbaren “Minderheit” in Schutz nimmt."



    Leider wird es dadurch nicht richtiger. Ihr könnt oder besser gesagt wollt nicht an den Ursprung des Problems zurückgehen und setzt mit Eurer Denke erst da an, wo das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist.


    Netter Versuch, aber leider viel zu durchsichtig.


    Und dann gleich noch Regel Nr. 11 der Desinformanten in Richtung woernie abgesondert:


    "Verlange, daß dein Gegner den Fall komplett auflöst. Verlange unmögliche Beweise. Jede Unklarheit beim Gegner wird gewertet als argumentative Bankrotterklärung."


    Zitat von conte di cazzo

    Anstatt Polemik schreib doch mal was dein favorisiertes Geldsystem so drauf hat


    hat es ein Namen?


    Und in Richtung smithm Regel Nr. 4 der Desinformanten:


    "Assoziiere den Gegner mit inakzeptablen Gruppen: Spinner, Terroristen, Rechtsradikale, Rassisten, Antisemiten, paranoide Verschwörungstheoretiker, religiöse Fanatiker usw. Lenke damit von einer Diskussion der Tatsachen ab."


    und? hast eine neue Verschwörungstheorie?


    Ihr seid einfach zu dämlich für so etwas. Lasst das lieber die Profis machen!

    Der Staat kann zu Beginn einer neuen Währung, wie damals zu DM-Zeiten, eine beliebige Menge Geld durch Kreditaufnahme bei seiner eigenen Notenbank erschaffen. Das Geld kommt zu Beginn einer neuen Währung z.B. gleichverteilt zu allen Bürgern. Jeder bekommt einen festen Teil der neuen Geldmenge. Ohne Schulden. Bis hierhin sind die einzigen Schulden im System eine buchhalterische Größe: Der Staat zahlt Zinsen an seine Notenbank, die Notenbank bucht diese Zinsen als Gewinnausschüttung zurück an den Staat. Nullsummenspiel.


    Schade, dass es hier im Forum kein Smiley gibt, das ununterbrochen mit dem Kopf schüttelt.


    Exkurs zu Deiner Taktik:

    Du bist ein Phänomen. Was nicht in Dein Weltbild passt, wird einfach konsequent und komplett ignoriert. Du setzt anschließend dann genau da an, wo es dann wieder passt. Um die Fakten, die Du einfach ignoriert hast, zu kaschieren, baust Du dann eine komplexe Geschichte herum, in der sich Deine "Gegner" dann verstricken sollen. Wenn das jemandem auffällt und auf das Grundproblem zurückkommt, welches Du ja stets ignorierst, dann beginnt das Spiel wieder von vorne und Du verfährst weiterhin nach Schema F. Du bist ein Desinformant, da bin ich mir mittlerweile absolut sicher!


    Zurück zum Thema:


    Also Geld entsteht ausschließlich durch Schulden. Wenn diese nun am Anfang wie oben beschrieben beim Staat sind, dann führt diese "buchhalterische Größe" obwohl man selbst noch keine Schulden hat, dennoch zu einer indirekten Verschuldung. Denn der Staat verlangt etwas, das sich Steuern nennt. Ein nicht unbedeutender Teil davon wird für die Zinszahlungen dieser Staatsschulden buchhalterischen Größe verwendet.


    Und später dann, wie Du weiter ausführst, wenn die Unternehmen sich dann verschulden, zahlt der Endverbraucher schon wieder Zinsen, auch wenn er selbst überhaupt (noch) keine Schulden hat. Denn in jedem Endpreis gibt es einen versteckten Zinsanteil. Die Unternehmensverschuldung wird selbstverständlich in den Endpreis mit einkalkuliert. Dieser Zinsanteil wird im Schnitt auf 35 - 50 % in unseren Lebenshaltungskosten geschätzt. (bei Mieten soll er bei rund 80 % liegen)


    Dein Nullsummenspiel hat irgendwie schwere Schlagseite.


    Und jetzt noch eine Stammtisch-Parole, die Du für Deine Strategie der Desinformation verwenden kannst:


    Wenn in diesem System jemand leistungslos durch Zinstransfers Geld bezieht, dann muss es zwangsläufig jemanden geben, der für seine Arbeit nicht oder nicht adäquat entlohnt wird. Denn Geld kann nicht arbeiten. Nur Menschen können das. Und die gestiegene Geldmenge muss in selber Größenordnung mit Wirtschaftsleistung unterfüttert werden.

    Fünfjahresprognose um die 70 USD, aber das ist auch wieder so eine Seite die nur mit künstlicher Intelligenz arbeitet.
    Also nicht unbedingt ernst zu nehmen, aber anschauen kann nicht schaden.


    Seltsamerweise deckt sich das exakt mit meiner derzeitigen eigenen Einschätzung, die ich in den nächsten Tagen hier einstellen wollte.


    Ich bin ebenfalls auf 70 C$ gekommen. Ich habe dabei meine bekannte Tabelle mit der Bewertung Reserven zu EV benützt.


    Folgende Annahmen habe ich dafür verwendet:


    Durch die ausgezeichneten Erzkörper sollten noch einige Mio. Unzen aus der Resourcenkategorie in die Reservenkategorie abgeleitet werden können.


    Ich gehe hier von ca. 10 Moz. Reserven aus. Bei einem realistischen Goldpreis von ca. 1.530 $ würde ein Kurs von 70 C$ dann derselben Bewertung entsprechen, die KL zz. bei 1.200 $ und knapp 5 Moz. Reserven hat.


    Unter den oben genannten Bedingungen halte ich 50-70 C$ in wenigen Jahren für ein sehr realistisches Kursziel.

    dass du @Nebelkätzchen auch noch das bedingungslose Grundeinkommen möchtest toppt echt alles,
    sag doch gleich dass du keinen Bock zum arbeiten hast und lieber auf der warmen Ofenbank liegen würdest


    Conte di cazzos Auftritt war zu erwarten.


    Regel Nr. 16 in Verbindung mit Regel Nr. 3, 4 und 5.


    In einem einzigen Satz, drei Beleidigungen und eine Unterstellung. Reife Leistung, kannst stolz auf Dich sein conte di cazzo.

    Ist aber lustig, dass Du, jetzt wo ich Deine Kernaussage widerlege, keine Lust mehr auf Diskussion hast. Sei es drum.


    Da Du in keinster Art und Weise auch nur irgend etwas von meinen Argumenten widerlegt hast, kann ich gut damit leben.


    Außerdem ist eine weitere Diskussion mit Dir über das Schuldgeldsystem, dem Vorhaben Wasser in den Ozean zu schütten gleichzusetzen.


    Und zu guter Letzt ist eine Resonanz in diesem Thread kaum vorhanden, es scheint also sehr wenige überhaupt zu interessieren. Gut für Dich.


    Dass Schuldensysteme trotzdem kollabieren liegt daran, dass wir nicht als Gesamtheit sondern als Individuen agieren und wenn die eigenen Schulden über die eigene Wirtschaftskraft anwachsen, kommt es eben zu Ausfällen und Folgewirkungen. Wenn A nicht zahlen kann, kann A1 nicht zahlen und A2 bis An ggf. auch nicht mehr. Schulden und Guthaben verschwinden gleichermaßen in solchen Phasen.


    Leider mal wieder Dein bedauernswerter alter Fehler, Ursache und Wirkung zu vertauschen.



    Zitat von ghost_god

    Unser Wirtschaftskreislauf in seiner Gänze kann kein Schneeballsystem sein, weil ihm nichts entnommen wird. Das exponentielle Wachstum von Schulden geht zwingend mit exponentiellem Wachstum von Guthaben einher.


    Ich habe nicht gesagt, dass der Wirtschaftskreislauf ein Schneeballsystem ist, sondern das Schuldgeldsystem.


    Der Vergleich mit dem Schneeballsystem ist folgendermaßen zu verstehen:


    Das Schuldgeldsystem braucht immer neues Geld (=Schulden). Bleibt dieses Geldmengenwachstum (=Aufschuldung) aus, können die alten Schulden nicht mehr bedient werden. Das System fällt in sich zusammen.


    Der Vergleich ist daher trefflich, auch wenn Du schon wieder mittels Regel Nr. 3 der Desinformation versuchst, meine Aussage zu verdrehen, um diese dann angreifen zu können.


    Fällt das eigentlich niemandem auf?

    Das ist schlichtweg falsch. Das Zinssystem ist ein in sich geschlossenes System. Zinsen die gezahlt werden, werden an anderer Stelle eingenommen.


    Wie sollen sie eingenommen werden, wenn sie schlichtweg nicht vorhanden sind?


    Wenn Du einen Kredit in Höhe von 100.000 Euro aufnimmst, dann entsteht dieser Betrag. Es müssen aber deutlich mehr als 100.000 Euro zurückgezahlt werden. Von vorhandenem Geld kann dies in der Gesamtheit nicht geschehen. (Der Einzelne kann es durchaus, wenn er besser ist als sein Konkurrent) Denn bei dem Geld, welches bereits zirkuliert und durch frühere Kredite erschaffen wurde, wurde ebenfalls nur der Kreditbetrag erschaffen. Folglich kann es nur zukünftiges Geld sein. Da Geld ausschließlich durch Kreditvergabe entsteht, muss es von der Aufschuldung, die nach Deiner Kreditaufnahme erfolgt, genommen werden. Es ist nichts anderes als ein Schneeballsystem. Und wie jedes Schneeballsystem geht es nur so lange gut, wie neues Geld hineinkommt, um das alte zu bezahlen. Sobald das ins Stocken gerät, bricht der ganze Laden in sich zusammen. (Boom & Bust)


    Du bist da einem Irrtum aufgesessen, aus dem Du scheinbar entweder Dein Weltbild der "verhassten, parasitären Eliten, ihrer bedingungslosen Spitzeneinkommen und Ihrer Ausbeutung" an Deinesgleichen ableitest, oder das sehr gut zu Deinem auf anderem Wege geschaffenem o.g. Weltbild passt und daher nicht ausreichend kritisch hinterfragt wird. Faszinierend aber auch erschreckend.


    Erschreckend ist lediglich die Tatsache, dass Du es nicht wahrhaben willst!


    Das Zinssystem ist kein geschlossener Kreislauf, es ist ein Ponzi-Scheme.


    Das wird alleine schon daran ersichtlich, dass es in regelmäßigen Abständen immer wieder zu Zusammenbrüchen kommt. Wäre es, wie von Dir behauptet ein geschlossener Kreislauf, wäre ja alles palleti und die Bankenrettungen ab 2008 wären dann nicht alternativlos gewesen.


    Zitat von ghost_god

    Wenn der Sprung vom Hochhaus sowieso mit dem Tod endet, nimmt man ein höheres Hochhaus gerne in Kauf wenn man im Gegenzug erst viele Jahre später springen muss. Beim Bank Run und diversen Staatspleiten wäre auch unser Rentensystem kollabiert. Alles zu verlieren ist immer doof, egal wie viel man hat.


    Du widersprichst Dich mittlerweile in nahezu jedem Satz.


    So viel kognitive Dissonanz ist wahrlich traurig und man findet sie in solch krasser Form eigentlich fast nur bei eingefleischten Bankern.


    Zitat von Nebelparder

    Es ist nahezu unmöglich einem Banker, noch dazu einem in einer guten Position klarzumachen, dass das Geldsystem ein einziger Betrug ist.


    Ich spreche aus eigener Erfahrung, denn ich habe selbst 13 Jahre lang für eine große Bank gearbeitet. Ich kenne sehr viele ehemalige Arbeitskollegen wie Dich und daher weiß ich wie sinnlos es ist mit Dir darüber zu diskutieren.


    Und an genau das werde ich mich jetzt halten. Zeit ist kostbar und es ist unsinnig sie zu vergeuden.



    Nachtrag:


    Deine Absichten scheinen sich immer deutlicher herauszukristallisieren. (siehe PDF)


    Nahezu alle Punkte treffen auf Dich zu. (insbesondere Punkt 1, 2, 3, 5, 6, 8, 9, 11, 12, 14 und in gewisser Weise auch 15, da du gleich zu Beginn der Diskussion mein Editieren ungrechtfertigterweise als "Schummeln" kritisiert hast, bzw. für meine Thesen auch den Begriff "Stammtisch-Parole" verwendet hattest)

    Ist es denn so, dass wir einen Aufschuldungszwang haben, weil bei Kreditvergabe und Schaffung neuen Geldes die Zinsen nicht miterschaffen werden?


    Ja!



    Der Staat leiht sich Geld bei der Notenbank. Private und Unternehmen leihen sich Geld bei Geschäftsbanken. Die Geldmenge wächst um die Kreditbeträge, für die Zinsen muss Geld genommen werden, dass eingenommen wird.


    :thumbdown:


    Für die Zinsen fehlt das Geld. Wenn der Unternehmer seine Preise erhöht, um den Zinsanteil zurückzahlen zu können, fehlt das Geld für den Zinsanteil eben beim Käufer seiner Waren. In der Gesamtheit muss daher zwanghaft aufgeschuldet werden. Es ist dabei völlig irrelevant an welcher Stelle aufgeschuldet werden muss. (Staat, Unternehmen oder Privathaushalte) Relevant ist lediglich, dass aufgeschuldet werden muss!



    Jetzt behauptest Du, Staat, Private und Unternehmen wären bei immer größerer Geldmengen im Umlauf und ergo immer größerer darauf anfallender Zinsen gezwungen, nur für diese Zinsen immer neue und der (falschen) Logik folgend, immer größere Kredite aufzunehmen.


    Ja!


    Tatsächlich entsteht aber ein Kreislauf dieser Zinszahlungen, so dass mit wachsender Geldmenge und wachsenden Zinsen auch die Einnahmen zur Begleichung der Zinsen synchron wachsen.


    Von einer Exponentialfunktion hast Du keine Ahnung! Und vom Schuldgeldsystem ebenfalls!


    Dein Denkfehler ist und bleibt derselbe. Du vertauscht weiterhin Ursache und Wirkung!


    Damit die Geldmenge wächst, muss zuvor aufgeschuldet werden, um den fehlenden Zinsanteil begleichen zu können. Jetzt fehlt aber schon wieder das Geld für den Zinsanteil dieses Kredits. (Zinseszinseffekt) Selbst wenn die Einnahmen dadurch stets steigen, reichen sie dennoch nie aus, um die jeweilige Höhe der aktuellen Rechnung damit zu begleichen. Das ist bewusst so ausgestaltet, denn das garantiert einer parasitären Elite ein bedingungsloses Spitzeneinkommen. Und Dir Deine Boni, damit Du weiterhin in völliger Ignoranz der Realität dieses System verteidigen wirst.


    Im Ergebnis führt eine wachsenden Geldmenge zwar zu wachsenden Zinszahlungen, aber wie oben bereits vorweggenommen, wachsen mit den Zinszahlungen auch die Einnahmen bei Staat, Privaten und Unternehmen synchron. Kein Aufschuldungszwang nur weil das Geld für die Zinsen nicht miterschaffen wird.


    Und gleich nochmal!


    Dummerweise reichen die wachsenden Einnahmen immer noch nicht aus, um die Schulden in ihrer Gesamtheit zurückzahlen zu können. Es muss weiter aufgeschuldet werden.


    Was Du als steigende Einnahmen deklarierst, nennt sich übrigens Inflation.


    Die Billionäre der 1920er Jahre waren bettelarm, obwohl ihre "Einnahmen" ständig wuchsen.

    Wenn der Sprung vom Hochhaus sowieso mit dem Tod endet, nimmt man ein höheres Hochhaus gerne in Kauf wenn man im Gegenzug erst viele Jahre später springen muss. Beim Bank Run und diversen Staatspleiten wäre auch unser Rentensystem kollabiert. Alles zu verlieren ist immer doof, egal wie viel man hat.


    Wenn man bereits gesprungen wäre, als man noch auf der Gartenlaube stand, hätte man sich höchstens den Knöchel verstaucht.

    Die Lehman-Pleite hätte der Weckruf für einen Kurswechsel in Politik, Finanzindustrie und Wissenschaft sein können. Das war sie nicht. Es ist nun höchste Zeit, daraus die Lehren zu ziehen.


    Man wollte halt unbedingt von einem höheren Haus in den Abgrund springen!