Natürlich kann ich also analog die Behauptung aufstellen, dass hier im Forum keiner ausreichend Wissen und Verständnis mitbringt, um die hochkomplexe Aufgabe zu lösen, das je nach sozialpolitischen und ethischen Vorgaben beste Geldsystem zu benennen.
Da würde ich Dir ausnahmsweise mal ein wenig zustimmen.
Jedoch klingt das irgendwie nach "Fabian, dem Goldschmied":
Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.
(der Zusammenhang ab Min 21:00 und die Komplexität speziell dann ab Min. 23:49)
Ich habe das ausufernde Geldmengenwachstum, das in der Geldgeschichte immer irgendwann auftrat, ja ausführlich kritisiert. Wollen wir nicht.
Das ist jetzt aber schon sehr widersprüchlich von Dir.
Auf der einen Seite verteidigst Du das derzeitige private Schuldgeldsystem, welches eben genau dieses ausufernde Geldmengenwachstum durch Systemimmanenz erzwingt und auf der anderen Seite sagst Du, dass das keiner (demzufolge dann ja auch Du) haben will.
Das wird wohl daran liegen, dass Du weiterhin davon ausgehst, dass dieses ausufernde Geldmengenwachstum lediglich Folge einer selbstverschuldeten Fehlentwicklung, Du nanntest in diesem Zusammenhang z.B. mal die Gier, sei. Die ist jedoch maximal ein sekundärer Brandbeschleuniger des eigentlichen Grundproblems, der Systemimmanenz.
Daher die eigentlich triviale Klarstellung über viel Hin- und Her- Argumentation, dass jede Alternative immer eine Deflation erzwingt.
Bislang hast Du überhaupt nichts klar gestellt. Du weigerst Dich weiterhin, die Grundproblematik der privaten Geldschöpfung aus dem Nichts wahrzunehmen.
Dieses Verhalten spricht, ohne es Dir unterstellen zu wollen, eher für Zweiteres:
Den Artikel, wie übrigens nahezu alle Artikel von Craig Hemke, finde ich lesenswert.
Zwei Dinge aus dem Artikel möchte ich kurz aufgreifen:
"...Die großen Spekulanten in COMEX-Gold sind Netto-Short mit 13.500 Kontrakten und die Commercials sind Netto-Long mit 6.500. Ist dies ein "Extrem" oder ein neues Gleichgewicht? Das wird sich im Laufe der Zeit herausstellen..."
Das ist genau das was @woernie vor ein paar Wochen einbrachte, als ich die COT-Daten als extrem positiv wertete.
"...Letztlich sollten/könnten die Gold- und Silberpreise steigen, während massive Short-Positionen der Spekulanten zurückgekauft und gedeckt werden. Anders als Bullionbanken müssen die Spekulanten kein Gold liefern und besitzen auch keine unbegrenzten Finanzmittel, um die Margin Calls zu bedienen, die zusammen mit höheren Preisen auftreten..."
Das könnte eine Erklärung für folgende jüngst geäußerte Erkenntnis sein:
Zitat von Nebelparder
Wer aber m.E. nach jüngstem Erkenntnisgewinn wohl deutlich besser als Indikator (Kontraindikator im Gegensatz zu den Commercials bzw. Swap Dealers) für bevorstehende Kursbewegungen beim POG funktioniert, ist die Gruppe "Managed Money".
Non-Commercials
Non-Commercials werden häufig auch als Spekulanten bezeichnet, weil sie nicht mit dem Asset selbst arbeiten, sondern auf dessen Preisänderung wetten. Zu dieser Gruppe gehören unter anderem das sogenannte „Managed Money“ (mehrheitlich Hedge Funds, die als Commodity Trading Advisors oder Commodity Pool Operator auftreten) sowie große berichtspflichtige Händler.
Jetzt bin ich verwirrt. Aber habe auch die Hoffnung, dass Du im Thema einen Schritt weiter bist. Daher nochmal zu dieser absoluten Grundsatzfrage nachgehakt: Soll in Deinen Augen die Geldmenge fix sein oder mehr oder weniger stetig wachsen?
Beim nochmaligem Nachlesen könne wir also festhalten: Du hast Deine Ansicht zumindest zur Sinnhaftigkeit der Geldschöpfung aus dem Nichts geändert und findest sie jetzt doch richtig. Nur nicht von den privaten Banken.
Prima.
Deine Schlussfolgerungen sind vollkommen konstruiert und zwar in dem Sinne, meine Aussagen dahingegen zu verbiegen, dass es den Anschein erwecken soll, dass Du von Anfang an recht gehabt hättest und ich meine Meinung an die von Dir einzige und von Anfang an genehme Ansicht angepasst hätte.
Dem ist definitiv nicht so!
Wenn Du alle meine Beiträge exakt gelesen hättest, würdest Du es erkennen und müsstest nicht die Fragen stellen, die von vornherein und ausschließlich nur ein Ziel verfolgen:
Deine Ansichten über die Geldschöfpung aus dem Nichts zu legitimieren und zu zementieren!
Sorry, dafür ist mir meine Zeit zu schade.
Abschließend dennoch eine kurze Beantwortung Deiner "hinterlistigen" Fragen:
Zur 1. Frage/Anmerkung
Dass die Geldmenge fix sein muss, habe ich zu keinem Zeitpunkt gesagt. Der von Dir zitierte Satz bezieht sich lediglich auf eine systembedingte exponentiell wachsende Geldmenge, die sich aus dem "Fehler" ergibt, dass der Zinsanteil bei der Geldschöpfung nicht mit entsteht und somit fehlt. Die Wirtschaftsleistung und damit die Arbeitsleistung der Menschen muss sich in der Folge an dieses exponentielle Geldmengenwachstum anpassen. Da das auf Dauer nicht möglich ist, ist ein Zusammenbruch in regelmäßigen Abständen unvermeidlich. Und das braucht kein Mensch. (und so hatte ich es formuliert)
Zitat von Nebelparder
Die ständig wachsende Geldmenge braucht kein Mensch! Sie ist lediglich die Folge des verzinsten Schuldgeldsystems.
Zur 2. Frage/Anmerkung
Du schusterst es Dir hier in Deinem Sinne zurecht.
Ich hatte in meinem Beitrag, auf den Du Dich beziehst, mehrere Möglichkeiten beschrieben. Eine davon war, dass man das derzeitige Schuldgeldsystem so belassen könnte, wenn die Erträge daraus auch denjenigen wieder zu Gute kommen, die dadurch zuvor auch belastet wurden und nicht einem privaten Bankenkartell zu Gute kommt, das sich damit durch einen Taschenspielertrick ungerechtfertigterweise die gesamte Arbeitsleistung des Volkes aneignet.
Das bedeutet also mitnichten, dass ich die Geldschöpfung aus dem Nichts per se richtig finde. Das Problem der Instabilität hätte man mit dieser Möglichkeit ja auch nicht gelöst. Man hätte lediglich aus "linke Tasche und nie wieder gesehen", ein "linke Tasche, rechte Tasche" Szenario gemacht.
Ich habe keinen konkreten Plan in der Tasche, um mal schnell das perfekte Geldsystem zu konstruieren. Ich denke das wäre auch etwas zu viel verlangt und das maße ich mir auch nicht an.
Ich habe lediglich den Fehler des derzeitigen teilreservegedeckten Kreditgeldystems aufgezeigt und beschrieben, dass dieser Fehler gewollt ist und zu großen Verwerfungen und Ungerechtigkeiten führt. Da das alles schon mehrmals geschehen ist (1987, 1998, 2008) und sehr bald in noch größerem Maße wieder geschehen wird, brauchen wir darüber sicherlich nicht zu diskutieren.
Ich habe aufgezeigt, dass eine private Geldschöpfung aus dem Nichts mit Aufschuldungszwang m.E. nicht legitim ist.
Es ist schon erstaunlich, dass es Thomas Mayer in solch hohe Positionen bei der Deutschen Bank und Goldman Sachs sowie dem IWF geschafft hat, obwohl er die selben "Stammtisch-Parolen" verwendet wie ich.
Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.
insbesondere ab Min. 55 (Vollgeldsystem "Chicago Plan") aber auch schon davor oder ab Std. 1:09:41 und insbesondere ab Std. 1:12:00
Gehen wir also zurück und spielen gedanklich die Situation durch, in der eine fixe Geldmenge in der Welt zirkuliert und jeder Kredit nur vergeben werden kann, wenn der Kreditgeber das entsprechende Geld dazu besitzt. Dann sind wir an Deinem Argumentationsursprung ohne Schuldgeldsystem und nach Deinen Worten bräuchte es dann keine wachsende Geldmenge.
Zwei Probleme ergeben sich:
1. Warum würde jemand sein Geld verleihen, wenn er für die Beurteilung der Bonität des Schuldners (Recherche = Arbeit) und das Ausfallrisiko (Risiko) nicht zumindest neutral entschädigt wird aber eigentlich über die Neutralität hinaus auch etwas davon hätte? Bereits um indifferent zu sein braucht er einen Zins. Damit es zu mehr als "außer Spesen nix gewesen" reicht, muss der Zins noch etwas höher sein. Das heist Du kommst in Deinem System auch wieder nicht ohne Zinsen aus. Woher sollen aber die Zinsen kommen, wenn die Geldmenge doch fix ist? Damit verstärkst Du das von Dir selbst kritisierte Problem, dass in der Gesamtheit nicht genug Geld für all die Zinsen und Zinseszinsen zirkuliert.
Jetzt zu Punkt Nr. 1.
Hier würde ich einen ganz pragmatischen Ansatz vorschlagen.
Wenn eine Bank/die Banken in einem Vollgeldsystem kein Geld mehr verleihen würden, da ihnen die Zinsdifferenz zwischen verliehenem Geld und angelegtem Geld der Sparer nicht mehr lukrativ genug erscheinen würde (Stichwort Boni), dann muss die Geldschöpfung in diesem neuen System eben jemand anderes betreiben. Was könnte hoheitlicher als die Geldschöpfung sein? Es könnte z.B. der Staat übernehmen, wobei es hier eben zu Mißbrauch seitens der Regierungen kommen könnte, wie Du es ebenfalls bereits beschrieben hattest. Daher wäre es besser, eine unabhängige Institution dafür einzusetzen, die über alles Rechenschaft abzulegen hat und die die Zinserträge der Allgemeinheit zu Gute kommen lässt oder noch besser direkt in die Konten der Bürger bucht. Schätzungen zufolge sollen jährlich allein in Deutschland 400 Mrd. Euro durch das derzeitige Schuldgeldsystem von der arbeitenden Bevölkerung abgesaugt und zum Kapital umverteilt werden. Das könnte man im Grunde genommen ja so lassen. Dann bräuchte es nicht einmal ein Vollgeldsystem. Nur darf der Empfänger eben kein privates Bankenkartell sein, sondern es müssen die sein, die es auch erwirtschaftet haben. Bei 80 Mio. Einwohnern hätte man damit ein bedingungsloses Grundeinkommen von 400 Euro mtl. geschaffen ohne einen einzigen Cent Steuern dafür aufzuwenden. Das Vollgeldsystem hätte aber den Vorteil, dass es wesentlich stabiler wäre und nicht zu den typischen Boom and Bust Zyklen kommen würde. Außerdem wäre es durch die Entschleunigung auch besser für unsere Lebensgrundlage, den Planeten. (Umwelt) Auf der anderen Seite sollte das teilgedeckte System zu mehr Innovationen und zu systembedingtem Drang zu mehr Wirtschaftsleistung führen. Ist das in einem gesättigten Markt aber überhaupt noch nötig?
Dann gäbe es alternativ noch das hier eher verhasste Freigeldsystem nach Sylivio Gesell. (Wunder von Wörgl / Plan B Andreas Popp/Rico Albrecht) und sicherlich noch vieles mehr, wenn man einfach mal damit aufhören würde immer nur nach den Dogmen und innerhalb des derzeitigen Systems zu denken. Man kann nicht ein Problem mit den Mitteln lösen, die es verursacht haben.
Und ganz speziell noch zu Deiner Frage:
"Woher sollen aber die Zinsen kommen, wenn die Geldmenge doch fix ist? Damit verstärkst Du das von Dir selbst kritisierte Problem, dass in der Gesamtheit nicht genug Geld für all die Zinsen und Zinseszinsen zirkuliert."
Ich habe nicht gesagt, dass die Geldmenge fix sein muss.
Voraussetzung Vollgeldsystem:
Der Zins wird bei der Geldschöpfung (bei der Vergabe eines Kredites) mit geschöpft. Die Geldmenge erhöht sich. Bei Rückzahlung des Kredits schrumpft die Geldmenge wieder um den Kreditbetrag. Den Rest, also den Zinsanteil darf die Bank für ihre Dienstleistung einbehalten. Die Bank schöpft sich bereits am Anfang ihren Ertrag (Zinsanteil), den sie aber erst zeitverzögert und kontinuierlich während der Rückzahlung des Kredits einkassiert. Dieses System ist ebenfalls inflationär, weil der Zinsanteil ja nicht verschwindet nach Rückzahlung. Das Ganze passt sich jedoch an die Wirtschaftsleistung an. Gute Wirtschaftslage - hohe Kreditnachfrage - stärkeres Geldmengenwachstum durch mehr Zinsschöpfung - stärkere Inflation und das Ganze auch umgekehrt. Im Unterschied dazu muss im jetztigen System die Geldmenge durch den fehlenden Zinsanteil, der nicht mitgeschöpft wurde, exponentiell durch diesen Aufschuldungszwang steigen und die Wirtschaft muss deshalb ebenfalls zwanghaft exponentiell mitwachsen. Da das nicht gut gehen kann, kommt es zwangsläufig immer wieder zum Crash. Im derzeitigen System muss sich die Wirtschaftsleistung dem systembedingten exponentiellen Geldmengenwachstum anpassen. Im Gegensatz dazu gibt es im oben skizzierten System keinen systembedingten Zwang zur Aufschuldung, die Geldmenge passt sich der Wirtschaftsleistung an, wie es auch sein sollte.
copy paste.... Bleibt wohl dabei, dass Du der sachlichen Diskussion aus dem Weg gehst?
Ich habe mindestens 3-4 mal bereits geschrieben, dass Du den Fehler machst, stets nur innerhalb des Systems zu denken.
Auf dieser Grundlage macht eine Diskussion keinen Sinn.
Deine Argumente gelten nur für die beschränkte Sichtweise des jetzigen Systems. Sie fallen weg, wenn man die Grundvoraussetzungen ändert.
Und da Du nicht in der Lage bist, Dich von Deinen Vorstellungen zu verabschieden, macht es keinen Sinn zu diskutieren. Wir haben zwei komplett verschiedene Blickwinkel.
Das habe ich bereits mehrfach geschrieben.
Jemandem, der so tief in der Materie steckt wie Du, fällt es noch viel schwerer sich von den vorherrschenden Dogmen zu lösen als jemandem, der themenfremd ist.
Zitat von Nebelparder
Es ist nahezu unmöglich einem Banker, noch dazu einem in einer guten Position klarzumachen, dass das Geldsystem ein einziger Betrug ist.
Ich spreche aus eigener Erfahrung, denn ich habe selbst 13 Jahre lang für eine große Bank gearbeitet. Ich kenne sehr viele ehemalige Arbeitskollegen wie Dich und daher weiß ich wie sinnlos es ist mit Dir darüber zu diskutieren.
Es ist nahezu unmöglich einem Banker, noch dazu einem in einer guten Position klarzumachen, dass das Geldsystem ein einziger Betrug ist.
Ich spreche aus eigener Erfahrung, denn ich habe selbst 13 Jahre lang für eine große Bank gearbeitet. Ich kenne sehr viele ehemalige Arbeitskollegen wie Dich und daher weiß ich wie sinnlos es ist mit Dir darüber zu diskutieren.
Primär die Staaten und ihre Regierungen in dem altbekannten Streben nach Machterhalt und den dafür über Jahrzehnte genehmigten Wohltaten für das Wahlvolk, das unbewusst seit langem über seine Verhältnisse lebt - auf Kosten irgendeiner künftigen Generation, die ganz plötzlich durch den Kollaps und Währungsreform um all ihre Ersparnisse gebracht wird.
Wen genau meinst Du damit denn eigentlich?
Den Rentner, der im Müll wühlen muss, um z.B. an ein paar Pfandflaschen zu kommen, weil seine Rente für ein menschenwürdiges Leben nicht reicht?
Die alleinerziehende Mutter, die sich nicht einmal vernünftige Schuhe für ihr Kind leisten kann?
Oder vielleicht diejenigen, die 3 Jobs machen müssen, damit sie irgendwie über die Runden kommen?
Leben die alle über ihren Verhältnissen?
Und ironischerweise verteidigst du genau DEN Mechanismus, der dafür verantwortlich ist, dass Geld bei der arbeitenden Bevölkerung abgesaugt wird und sich beim Kapital ansammelt. (Kapitalsammelbecken)
Aber du wirst noch besser und setzt noch einen drauf!
Auf niccos Einwand, dass wir ein Vollgeldsystem brauchen, erwiderst Du folgendes:
Nicco, das funktioniert aber auch nur solange, bis irgendeine künftige Regierung die Regeln ändert und mehr Geldschöpfung und mehr Wahlgeschenke ermöglicht. War immer so in unser Geschichte...
Jedes auf Dauer angelegte Geldsystem wird sich irgendwann den Begehrlichkeiten die Volk und Regierung zuweilen haben, ergeben müssen.
Quintessenz daraus:
Das jetztige Geldsystem, in dem Banken sich durch die Kreditgeldschöpfung aus dem Nichts bereichern und das zur Folge hat, dass Geld von fleißig nach reich transferiert wird, muss deshalb bleiben, weil sich bei Änderung sonst der Staat und dadurch zumindest dann auch teilweise das Volk bereichern könnte! Das darf natürlich nicht sein! Denn ich und meine Bankkollegen sind diesen nichtsnutzigen Maden, die ohnehin über ihren Verhältnissen leben, intelligenzmäßig weit überlegen und daher ist es besser, dass wir die Geldmenge kontrollieren, damit es zu keinen Fehlentwicklungen kommen kann. Na gut, also 1987, 1998 und 2008 waren eben irgendwie Pech, da konnten wir auch nichts für!
Deine Moralvorstellungen sind echt ganz dufte!
Schau Dir mal das Video mit Thomas Mayer, welches nicco eingestellt hat, vollständig an. Die ersten 20 Minuten kannst du auch weglassen, da geht es um den Werdegang von T. Mayer.
Ich bin momentan nicht mehr in SBM investiert, liebäugele jedoch mit einem Wiedereinstieg.
Allerdings gehen die AISC nach oben, die Reserven wurden etwas reduziert und eine der beiden Minen hat nur noch eine kurze Restlaufzeit. Und dann gab es noch einige Insiderverkäufe. Da könnte es evtl. ein kleines fundamentales Zukunftsproblem bei SBM geben!?
Charttechnisch sieht es sehr gut aus, meinen Chart kennst Du ja. (auch wenn Du ihn etwas anders zählst)
Aber fundamental habe ich derzeit ein wenig Bedenken bei SBM.
Mein absoluter Liebling ist Northern Star Resources. Die machen einfach alles richtig! Selbst die Übernahmen sind genial. Während andere bei Übernahmen nicht selten erstmal zweistellig fallen, stieg NST jüngst zweistellig!
Seltsam, dass dieser Aktie hier kaum Beachtung geschenkt wird und nichtmal einen eigenen Thread hat!?
Die Performance der letzten Jahre ist nochmals deutlich besser als bei KL. Und das will was heißen.
Hast Du Dich schonmal mit Roxgold befasst? Falls ja, was hältst Du davon?
Ich habe mich erstmalig am letzten Wochenende mit Roxgold beschäftigt und bin im Allgemeinen sehr angetan, wenn es da nicht einen kleinen Pferdefuss hinsichtlich des kurzen Minenlebens mit dem bereits 2019 stattfindenden Produktions-Peaks geben würde. Allerdings sind die Erzkörper so gut, dass eine Resourcenausweitung relativ wahrscheinlich sein müsste. Das Management versucht durch die Exploration, die aus dem hervorragenden Cash-Flow finanziert wird, ein 10 jähriges Minenleben zu ermöglichen. Dann wäre Roxgold eine echte Perle. Sollte es keine Ausweitung der Resourcen geben, ist ROXG momentan m.E. recht fair bewertet.
Wie siehst Du das? (falls Du Dich bereits damit auseinandergesetzt haben solltest)
Alle anderen sind natürlich auch gefragt. Würde mich interessieren wie ihr ROXG einschätzt.
Danke für das Einstellen des Interviews von Thomas Mayer.
Dieser bestätigt übrigens so ab ca. Min. 30 - 36 genau das was ich auch schon beschrieben habe:
Zitat von Nebelparder
Also, ich kann Dir versichern, dass weder in der Bankkaufmanns-Ausbildungnoch im Bankfachwirtstudium über die multiple Geldschöpfung aus dem Nichts unterrichtet wird. ...
...Aber weshalb geben 99 % des Volkes dann diese obige falsche Antwort? Und weshalb wird darüber nicht unterrichtet? Also der Mindestreservesatz wird schon thematisiert, aber die Konsequenzen daraus und die eigentliche Geschäftspraktik einer Bank (multiple Geldschöpfung aus dem Nichts) muss man sich schon selbst erörtern.
Ich weiß es aus erster Hand, da ich beides genießen durfte. (Ausbildung + Bankfachwirt-Studium)
Gestern erfolgte ein Fehlausbruch nach unten. Der Kursrückgang wurde direkt wieder gekauft. In Verbindung mit den extremen COT-Daten wage ich die optimistische Aussage: Der Kurs fällt nicht mehr unter 14 USD. Oberer Widerstand im Stundenchart bei ca. 14,3 USD.
Würde gut zu der besseren Performance von Platin im Vergleich zu Silber und Gold von gestern passen.
Ebenfalls passend dazu sind viele qualitativ hochwertige Aktien ganz nah an einem Boden oder haben diesen bereits erreicht. (siehe FNV-Thread)
Dieses Geld, das durch den Kredit neu erschaffen wurde, verschwindet auch wieder mit Rückzahlung des Kredites.
Leider fehlt jedoch das Geld für den Zinsanteil, der bei Kreditvergabe nicht mit erschaffen wurde.
Aus diesem Grund muss stets aufgeschuldet werden.
Und genau darum geht es. Eine Rückzahlung der Schulden ist doch überhaupt nicht gewollt. Der "Fehler", der zur zwangsläufigen Aufschuldung führt, ist pure Absicht. Er garantiert durch Zinstranfers die Umverteilung von fleißig nach dreist.
Stammtischmäßig kann man es auch so ausdrücken:
"Der Teufel scheißt immer auf den größten Haufen."
Zitat von ghost_god
Die Bank hat zu keinem Zeitpunkt für sich selbst und zur eigenen freien Verwendung Geld geschaffen, wie bei Nebelparders Vergleich der Eindruck entstand.
Darum geht es nicht. Das erschaffene Geld ist nur Mittel zum Zweck, das Werkzeug. Nicht dieses Geld steht der Bank zur freien Verfügung.
Es geht um die Zinsen, die durch den Aufschuldungszwang exponentiell garantiert werden.
Es ist wie beim Monopoly-Spiel, um mal wieder eine Stammtisch-Parole raus zu hauen.
Am Ende hat einer alles! In der Realität ist es nicht einer, sondern sehr wenige.
Zitat von ghost_god
Klingt nach Stammtisch und erstmal gemein, deswegen habe ich den Fehler in diesem Vergleich von Dir oben erklärt.
Was wären aber die Alternativen gewesen? Wenn die Banken scharenweise pleite gegangen wären, wären auch die Einlagen weg. Gleiches Problem bei den Staaten und ihren Anleihen, die sich mit 90% Investitionsgrad bei Versicherungen befinden. Das System ist sehr verzahnt und die flächendeckende Bankenpleite hätte auch alle Lebensversicherungen, Bausparverträge und sowieso die Sichteinlagen ausradiert. Und das nicht national, sondern ohne irgendwelches staatliches Eingreifen weltweit. Jedem von uns ginge es in diesem Szenario heute schlechter als stand heute.
Du vergisst leider das Entscheidende:
Zum Preis, dass es uns beim nächsten Mal noch viel schlechter ergehen wird, als es uns damals ergangen wäre, wenn man die Banken hätte pleite gehen lassen.
Danke liebe Bankenwelt!
So viel Altruismus und Nächstenliebe ist doch einfach toll! Da kommen mir gleich die Tränen.
Aber dann wurde selbst Dir die Lobhudelei zu viel:
Zitat von ghost_god
Aber bitte nicht falsch verstehen. Die Banken sind zu hohe Risiken eingegangen. Die Schuldner aber genauso. Bei beiden war es Gier und das Ausblenden bekannter Risiken.
Leider aber wieder falscher Ansatz.
Du suggerierst damit wieder, dass es sich lediglich um menschliches Fehlverhalten gehandelt hätte.
Die Krise war jedoch systembedingt und mathematisch unvermeidlich, ob mit Gier oder ohne. Das spielt überhaupt keine Rolle. Die Komponente "Gier" hat lediglich den Handlungsstrang ein wenig verändert.
Ich bin aber der Auffassung, dass keine Innovation der Welt in der Lage ist, die Willkür, das Machtstreben und die Übervorteilung heutiger Generationen auf Kosten künftiger durch Regierungen auszuschließen. Man kann nur immer hoffen, dass unsere Regierungen ethisch statt egoistisch handeln.
Ich glaube Du verwechselst da etwas.
Die Übervorteilung eines verschwindend kleinen Prozentsatzes der heutigen Generation auf Kosten künftiger ist systembedingt und ist die zwanghafte Folge, die sich aus dem Schuldgeldsystem ergibt.
Was Du hier den Regierungen ankreidest, solltest Du eher mal bei Deinen "Artgenossen" monieren. Damit meine ich natürlich nicht die Bankangestellten, die selbstverständlich genau so arbeiten und damit eine Leistung erbringen wie z.B. ein Arbeiter, sondern die Nutznießer des Geldsystems.
“Gib mir die Kontrolle über das Geld einer Nation und es interessiert mich nicht, wer dessen Gesetze macht.”
Mayer Amschel Rothschild (1744-1812), Gründer der Rothschild-Banken-Dynastie
Dieses Zitat macht in Deiner Argumentationskette überhaupt keinen Sinn, denn Du vertauscht mal wieder Ursache und Wirkung.
Zitat von ghost_god
Kurz vorab: Vergleiche über 7 Zeilen wie kaltes Wasser und Schnupfen, nur um die Begriffe Ursache und Wirkung zu veranschaulichen, braucht hier m.E. niemand sondern Du kannst davon ausgehen, dass 99% der Leser in diesem Forum, auch ich für meinen Teil, die Bedeutung dieser Worte kennen
Scheinbar doch. Denn Du bist das eine Prozent. (siehe oben)
Zitat von ghost_god
Ich hoffe zutiefst, dass wir von der Bargeldabschaffung verschont bleiben.
Allein schon dieser Satz zeigt deutlich, dass Du die Funktion des Schuldgeldsystems nicht verstanden hast/nicht verstehen willst.
Bargeld wird zwangsläufig abgeschafft werden, bzw. werden die Möglichkeiten der Barzahlung soweit eingeschränkt werden, dass es faktisch einer Bargeldabschaffung gleichzusetzen sein wird.
Damit verhindert man ein für alle mal, dass der Betrug in der Praxis aufgedeckt werden könnte.
Schön für alle kognitiv Dissonanten!
Daneben gibt es jedoch noch weitere Gründe, warum eine Bargeldabschaffung unumgänglich sein wird. Der obige Grund ist lediglich ein Zubrot.
Du schreibst etwas und editierst Deine Beiträge regelmäßig noch Stunden später durch Hinzufügung ganzer Passagen. Das Editieren hilft sicherlich um Tippfehler zu korrigieren aber wenn Du Stunden später ganze Passagen einfügst, leidet jeder Diskussionsfaden. Du schreibst, jemand erwidert und Du ergänzt rückwirkend. Nicht bös gemeint, aber das ist ein wenig wie "Schummeln"
Z.B. Dein Beitrag #8... locker 10 Zeilen 2 Stunden später ergänzt.
Ich editiere in den seltensten Fällen aufgrund von Tippfehlern.
Ich editiere i.d.R. weil ich sehr genau bin und meinen Beitrag damit verbessern möchte.
Des Weiteren editiere ich auch, um weniger Beiträge zu erzeugen.
Und ich editiere niemals so, dass das vorher Geschriebene seine Aussagekraft verliert. Ich editiere einfach nur zum besseren Verständnis und ergänze das zuvor Geschriebene. Das Ganze dann als "Schummeln" zu bezeichnen ist einfach nur Unsinn.
Und das werde ich auch weiterhin so handhaben. Du kannst ja erstmal zwei Stunden warten mit Deiner Antwort. Dann hast Du auch mehr Zeit zum Überlegen.
In diesem Thread editiere ich jedoch hauptsächlich in der Hoffnung, dass es bei Dir mal "Klick" machen wird.
Leider bisher vergebens wenn ich mir Deine letzten Beiträge so ansehe.
Dein Problem ist glaube ich das hier:
Zitat von ghost_god
Genau, ich habe in London als commodity broker und im sales einer Investment Bank gearbeitet. Gibt vieles das ich aus diesen Kreisen kritisiere aber ein Zins für Kredit ist es nicht.
Nennt sich im Fachterminus "Kognitive Dissonanz".
Es ist nahezu unmöglich einem Banker, noch dazu einem in einer guten Position klarzumachen, dass das Geldsystem ein einziger Betrug ist.
Ich spreche aus eigener Erfahrung, denn ich habe selbst 13 Jahre lang für eine große Bank gearbeitet. Ich kenne sehr viele ehemalige Arbeitskollegen wie Dich und daher weiß ich wie sinnlos es ist mit Dir darüber zu diskutieren.
Frage #1: Brauchen wir eine stetig wachsende und nur in gewissen Krisen kurzfristig sinkende Geldmenge oder sollte die Geldmenge immer konstant sein?
Alle akademische Forschung hierzu und alle bisherigen Beobachtungen kommen zu dem Schluss, dass bei konstanter Geldmenge die zwingend folgende Deflation Wohlstand vernichtet statt zu mehren. Die Antwort auf #1 kann also nur JA lauten.
Du machst immer und immer wieder den gleichen Fehler!
Du setzt viel zu spät an! Deine Argumentation ist dann zwar richtig, aber vollkommen irrelevant!
Die ständig wachsende Geldmenge braucht kein Mensch! Sie ist lediglich die Folge des verzinsten Schuldgeldsystems.
Die akedemische Forschung, wie du das so schön nennst, argumentiert ebenso wie Du stets innerhalbdes Systems und damit beschreiben auch die nur die Folgen, die Symptome.
Natürlich kommen die Akademiker dann zu dem Schluss, dass es bei konstanter Geldmengezwingend zur Deflation kommen muss. Das ist systembedingt!!! Es fehlt das Geld für die Rückzahlung des Zinsanteils und damit kommt es zu Kreditausfällen. Es fehlt Geld, die Wirtschaft schrumpft.
Die Antwort auf Frage #1 ist irrelevant, da falscher Ansatz bzw. zu später Ansatz!
Die restlichen Fragen erübrigen sich somit ebenfalls.
Und deshalb hast Du überhaupt nichts klargestellt und auch nichts korrigiert. Alles was Du beschreibst ist mir bekannt und es ist nicht falsch sondern lediglich der falsche Blickwinkel.
Nochmals ein blödes Beispiel zur Verdeutlichung:
Du stehst schon seit Tagen mit nackten Füßen in eiskaltem Wasser. Du bekommst folgerichtig eine Erkältung. Die Akademiker raten Dir Hustensaft einzunehmen. Sie haben auch allerlei Instrumente wie zum Beispiel ein Fieberthermometer, mit denen sie messen können, dass du krank bist. Du sollst Dir einen Schal anziehen und ausreichend trinken. Vielleicht noch etwas Vitamin C usw, usf. Deine Erkältung nimmt kein Ende und es bedarf einer ständigen Ausweitung der Medikation. Dass Du eigentlich nur aus dem kalten Wasser raus müsstest, darauf kommen weder die Experten noch Du. Ohne kaltes Wasser keine Erkältung! Das Medikamentenwachstum ist obsolet sobald man nicht mehr über die Symptome diskutiert sondern deren Ursache beseitigt!
Ohne verzinstes Schuldgeldsystem kein Wachstumszwang! Weder in der Wirtschaft noch bei der Geldmenge/der Schulden!