Beiträge von peter98

    Ein langer Artikel, in dem einiges zur heimlichen Anhäufung von Gold durch China steht; auch das Basel 3 für eine Wende bei Gold sorgen kann.


    The Geopolitics Of Gold
    Ich habe versucht nur die interessantesten Passagen daraus zu filtern - ist dennoch einiges geworden.


    Aus dem Inhalt:

    • Es kommen eine Reihe von Ereignissen zusammen, die den Goldpreis in die Höhe treiben werden. Neben einer Kombination aus anhaltender Inflationspolitik und massiven zukünftigen Haushaltsdefiziten, die den Dollar untergraben, scheinen die neuen Basel-3-Vorschriften durch die Schließung der Derivatemarktaktivitäten einen Teil der Nachfrage in physische Metalle umzuleiten.
    • Darüber hinaus wird die Liquidität auf den Goldmärkten schrumpfen, wodurch die Preise möglicherweise volatiler werden.
    • In diesem Artikel werden Chinas nicht deklarierte Goldreserven quantifiziert, und wir können davon ausgehen, dass China mindestens 20.000 Tonnen "außerbilanziell" hält.
    • Durch die Umlenkung der Nachfrage von Papiergold auf physisches Gold könnte Basel 3 diesen Tag ungewollt vorverlegt haben.
    • Da sich China in einem anderen Stadium seines Kreditzyklus befindet, sind Spannungen an den Devisenmärkten vorprogrammiert.
    • Im März 2020, als die USA den Weg in die Hyperinflation einschlugen, war es daher an der Zeit für einen Wechsel in Chinas Wirtschaftsstrategie.
      Ein stärkerer Yuan gleicht einen Teil des Anstiegs der Rohstoffpreise aufgrund der Dollarschwäche aus.
    • Alles deutet darauf hin, dass Gold außerhalb der Bilanz gehortet wurde und nicht Teil der offiziellen Reserven Chinas ist.
      Früher oder später muss China den Vorhang lüften, warum es so viel Wert auf Gold gelegt hat, denn der bevorstehende Untergang des Papiergoldes wird ihr enorme Macht verleihen.
      Wir können nicht wissen, wie viel sie tatsächlich gebunkert hat. Aber indem wir die Gold- und Geldströme seit 1983 beurteilen, können wir sein Ausmaß abschätzen.
    • Zu heutigen Preisen und unter Berücksichtigung einer ungefähren zehnprozentigen Zuteilung von Gold aus Devisenzuflüssen zwischen 1983 und 2002 erhalten wir eine grobe Schätzung, dass der Staat wahrscheinlich 20.000 bis 25.000 Tonnen angehäuft hat.

    • Seit 2002 und bis zum Jahr 2020 wird die chinesische Minenproduktion auf 6.200 Tonnen geschätzt. Basierend auf den Lieferentnahmen aus den Tresoren der SGE hat das chinesische Volk im gleichen Zeitraum über 18.000 Tonnen in Besitz genommen.
      Daher wanderte Gold in riesigen Mengen aus westlichen Tresoren nach China, trotz einer starken Baisse zwischen September 2011 und Dezember 2015, als der Preis um 45 % fiel.


    • Allein zwischen 2012 und Ende 2015, der Dauer des Bärenmarktes, als der Goldpreis von 1925 $ auf 1048 $ fiel, wurden 8.033 Tonnen aus den SGE-Tresoren geliefert.
      Trotz des dramatischen Preisverfalls war die öffentliche Nachfrage Chinas nach importiertem Gold also ungebrochen.
    • Seit dem Ende des Bretton-Woods-Abkommens im Jahr 1971 haben die USA eine Politik der Dollar-Hegemonie gefördert und jede monetäre Konkurrenz durch Gold unterdrückt.


    • Der Effekt der Entschärfung der Nachfrage nach Gold, Silber und anderen Rohstoffen durch die Ausweitung der Papiermärkte geht zu Ende.


    • Menschen mit nicht zugewiesenen Goldkonten werden feststellen, dass sie ihr Engagement in Bezug auf den Goldpreis verloren haben, und einige von ihnen werden wahrscheinlich stattdessen ein physisches Engagement suchen. Das einzige Problem ist, dass nur sehr wenig physisches Gold zur Verfügung steht.


    • China und Russland sind wieder auf dem Markt - und daher werden die Preise für Gold, Silber und sogar Kupfer und Energie als Folge der Basel 3 Regulierungsänderungen wahrscheinlich steigen.



    • Der Dollar steht vor einem gewaltigen Absturz.
      Die Kehrseite eines steigenden Goldpreises ist eine sinkende Kaufkraft des Dollars. Und das wird sich wahrscheinlich nicht auf Gold beschränken.



    • Es besteht kaum ein Zweifel daran, dass der Niedergang der Gold- und Silberpapiermärkte die Dollarpreise in die Höhe treiben wird.
      Es könnte sein, dass China die Ansicht vertritt, dass es besser ist, dem Zerfall des westlichen Finanzsystems zuzusehen, während es lernt, Gold wieder zu lieben.

    Ein langer Artikel, der die Verursacher und die Folgen einer Inflation aufzeigt.


    Was Sie immer schon über Inflation wissen wollten
    Aufgrund der Länge des Artikels, sind hier die Auszüge daraus bereits umfangreich.

    • Konsumgüterpreisindizes bilden nicht alle Güterpreise ab. So werden die Preise für das Bestandsvermögen - dazu zählen zumBeispiel Grundstücke, Häuser, Unternehmensanteile, Anleihen und anderes mehr -nicht oder unzureichend erfasst.
    • Wenn die Inflation nicht als solche erkannt oder wenn sie in gewissen Grenzen von den Menschen akzeptiert wird, dann gelangt der Staat "still und heimlich" an immer mehr Ressourcen der Bürger und Unternehmer.



    • Die Inflation sorgt für eine steigende reale Steuerlast der Arbeitnehmer (steigende Löhne ergeben eine höhere Steuerlast aufgrund progressiver Einkommensbesteuerung).



    • Die Inflation bewirkt vor allem dann eine Umverteilung von Einkommen und Vermögen, wenn sie unerwartet kommt.



    • Die Neuverschuldung ist jetzt besonders verlockend, weil die Europäische Zentralbank (EZB) die Renditen für Euro-Staatsanleihen heruntermanipuliert hat.


    • die globale Kreditlast belief sich im 1. Quartal 2021 auf 289 BillionenUS-Dollar und entsprach damit 360 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleisung.
      Aus der allgemein hohen Verschuldung erwächstein Anreiz, das Schuldenproblem mit Inflation lösen zu wollen.


    • In einer Naturaltauschwirtschaft, in der kein Geld verwendet wird, gibt es keine Inflation.
    • Eine steigende Geldmenge steht in Korrelation mit Gold.


      Die Abbildung zeigt einen positiven - wenn auchnicht immer sehr engen - Verbund zwischen der US-Geldmenge und dem Goldpreis.
      [Blockierte Grafik: https://www.goldseiten.de/bilder/upload/gs60b7e911a0d77.png]

    • Zudem legen die Daten nahe, dass für denGoldpreis noch erhebliches Steigerungspotential besteht - mit Blick auf diebereits sehr stark ausgeweitete US-Geldmenge.

    • Mit dem Ende des goldgedeckten Geldes spätestens am 15. August 1971 kam es zu einem chronischen Ansteigen der Konsumgüterpreise.
      Während sie in den etwas 170 Jahren zuvor mehr oder weniger unverändert geblieben waren, änderte sich das mit der Ausgabe von neuen US-Dollar, die nicht mehr durch Gold gedeckt waren. Steigende Güterpreise, Geldwertschwund, Inflation sind die Folgen des ungedeckten Papiergeldsystems.


      [Blockierte Grafik: https://www.goldseiten.de/bilder/upload/gs60b7e99d5ce05.png]




    • Die Quelle der Inflation: die staatliche Zentralbanken.
      Sie sind die Monopolproduzenten für die Geldschaffung. In enger Zusammenarbeit mit den Geschäftsbanken - die quasi staatlich lizensiert bei der Geldmengenvermehrung mitmachen dürfen - wird die Geldmenge vor allem durch Kreditvergabe vermehrt.
    • Und wenn man begreift, dass die Geldmengenausweitung für Preisinflation sorgt, dann wird auch verständlich, dass Zentralbanken nicht etwa die Inflation "bekämpfen", sondern dass sie sie vielmehr verursachen.

    • Es wäre nicht das erste Mal, dass der Staat sein Geldmonopol grob missbraucht, eine wirtschaftlich-gesellschaftliche Entwicklung begünstigt, durch die der Geldwert immer stärker unter die Räder kommt.


      Ludwig Erhard (1897-1977) formulierte diese Erfahrung in eindrücklichen Worten: "Die Inflation kommt nicht über uns als ein Fluch oder als tragisches Geschick; sie wird immer durch eine leichtfertige oder sogar verbrecherische Politik hervorgerufen."



    Ein schöner Artikel!
    Gold's Middle Finger To Lying Currencies
    Aus dem Inhalt:

    • Der US-Dollar ist nicht das Wertaufbewahrungsmittel, das er vorgibt zu sein.

    • Wenn also die Macht den Dollar liebt, dann wird die Macht alles angreifen (von Bitcoin bis zu Goldmünzen), was sich ihr in den Weg stellt, das zunehmend diskreditiert/debattiert wird.



    • Natürlich ist die Schaffung von mehr Dollars die Definition von Inflation.



    • Natürlich war der eine Vermögenswert, der den US-Dollar mehr als alles andere bedrohte, dieses alte barbarische Relikt: Gold.



    • Jahrzehntelang war es in den Anlagerichtlinien der Pensionsfonds buchstäblich verboten, in diesen gefährlichen, den Dollar bedrohenden Vermögenswert zu investieren.



    • Nicht einmal die COVID-"Ausrede" funktioniert mehr in einer Welt, die in über $280 Billionen an globalen Schulden ertrinkt, die mit Falschgeld bezahlt werden.



    • Die Fondsmanager können nicht ignorieren, dass die Entwertung der Währungen jetzt ein extremes Niveau erreicht hat, fünfmal so tief wie nach Lehman.Ebenso wenig können sie die Tatsache ignorieren, dass die Rohstoffpreisinflation zweistellig ist.



    • Im Jahr 2020 hat ein niederländischer Pensionsfonds (DSM) eine 5%ige Allokation in Gold vorgenommen - und zwar in physisches Gold und nicht in Papiergold eines gehebelten ETF.
      (Link zu einem deutschen Artikel)
      Die von DSM vorgenommene Allokation stellt einen offenen Mittelfinger gegenüber dem offen entwerteten US-Dollar dar.
      Diese langsame, aber revolutionäre Meuterei der Pensionsfonds ist eine direkte Bedrohung für das manipulierte System und den sterbenden Dollar.



    • Die steigende institutionelle Goldnachfrage ist der ultimative Indikator für das zunehmende Versagen des internationalen (Fiat-)Geldsystems.



    • Edelmetall ist der natürliche Feind eines unnatürlichen und zum Scheitern verurteilten Währungsspiels.



    • Es ist jedoch unvermeidlich, dass die Zentralbanken und ihr Währungssystem schließlich an einer Fülle von nicht zu verbergenden schlechten Daten und mangelndem monetärem Vertrauen scheitern werden - etwas, das unmöglich zu timen ist.



    • Die Akteure (Notenbanken) in diesem manipulierten Spiel mögen korrupt sein, aber sie sind nicht dumm. Sie mögen Gold in der Öffentlichkeit hassen, aber privat besitzen sie eine Menge davon.



    • Das heißt, die gescheiterten politischen Entscheidungsträger haben erkannt, dass, sobald das Vertrauen in das globale Fiat-System implodiert, was es tun wird, egal welche neue SZR oder digitale Zentralbankwährung (DCBC) der IWF, die BIZ und andere manipulierte Spieler uns in dem unvermeidlichen "Re-Set" aufzwingen werden, die neue "digitale Lösung" null Glaubwürdigkeit haben wird, es sei denn, sie beinhaltet eine Form der Rekalibrieung auf ein viel teureres Gold.


    Ein Artikel von statista zur Verschuldung der USA, der auch eine Prognose bis ins Jahr 2026 abgibt (da als Quelle der IMF dient, wohl eher sehr konservativ gerechnet).


    Über den langen Zeitraum ist die Steigerung doch recht markant.
    Wir sind bei der jährlichen Neuverschuldung jetzt bereits im Billionen-Bereich angelangt.
    In 10 Jahren wäre es dann wohl eher der 100-Billionen-Bereich - oder eben eine ganz andere Währungseinheit...

    USA: Staatsverschuldung von 2001 bis 2019 und Prognosen bis 2026
    Aus dem Inhalt:

    • Die Staatsverschuldung der USA hat sich gegenüber dem Vorjahr um circa 3,42 Billionen US-Dollar auf insgesamt geschätzt rund 26,61 Billionen US-Dollar im Jahr 2020 erhöht.
      Die Vereinigte Staaten weisen in absoluter Höhe die höchste Staatsverschuldung weltweit auf.
    • Obwohl die Wirtschaftskraft der USA nach allen Prognosen führender Weltwirtschaftsorganisationen zur Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) im Jahr 2021 deutlich stärker wachsen wird als in der EU-27 oder der Eurozone und auch in 2020 weniger stark eingebrochen ist, wird sich die US-amerikanische Neuverschuldung im Jahr 2021 nochmals um geschätzt rund 3,5 Billionen Dollar erhöhen.
    • Donald Trump wird aber vermutlich einen weiteren Wirtschaftsrekord für sich in Anspruch nehmen lassen - die höchste absolute relative Neuverschuldung binnen eines Jahres in der US-Geschichte.
    • Die Schuldenquote der USA beläuft sich für das Jahr 2020 auf rund 127,1 Prozent der Wirtschaftsleistung und für 2021 wird ein Anstieg auf über 132,8 Prozent erwartet.

    Ein längerer Artikel mit einem Interview von James Rickards (einem alten Urgestein mit 35 Jahren Erfahrung an den Finanzmärkten).
    Er befürchtet, dass sich die Coronavirus-Krise zu einer Großen Depression entwickelt.
    Den Goldpreis sieht er dabei in einer längeren Anstiegs-Phase wie zwischen 1971 und 1980, als dieser um mehr als 2200% zulegte.


    Viele Sparer haben faule Hypotheken in ihren Depots oder ihrer Altersvorsorge – und wissen es noch nicht
    Aus dem Inhalt:

    • Die Börse war noch nie so weit entkoppelt von der Realwirtschaft wie heute.
    • Die amerikanische Notenbank hat mehr als 3 Bio. $ an neuem Geld gedruckt im vergangenen Jahr. Die Bilanz der US-Notenbank ist auf 7.5 Bio. $ angeschwollen.
      Das gedruckte Geld wird aber nicht verwendet, die Umlaufgeschwindigkeit ist zu gering.
      Zurzeit drucken die Notenbanken Geld, indem sie Staatsanleihen kaufen. Sie geben das Geld den Geschäftsbanken, die es der Notenbank zurückgeben. Das Geld landet nie in der Realwirtschaft. Deshalb müssen wir uns zurzeit mehr Sorgen über Deflation als über Inflation machen.
    • Die Notenbanken drucken Geld, und die Regierung gibt Geld aus, aber das schafft kein Wachstum. Deshalb ist es eine Depression. Viele der entlassenen Mitarbeiter werden arbeitslos bleiben.
    • Sie glauben also eher an ein Deflations- als ein Inflations-Szenario?Wir werden beides haben: zunächst eine Deflation, längerfristig eine Inflation. Die Regierungen und Zentralbanken werden weiter daran arbeiten, dass wir eine Inflation bekommen.
    • Beim Amtsantritt von Trump lag die amerikanische Staatsverschuldung bei 106% des Bruttoinlandprodukts, nun ist sie auf rund 130% gestiegen. Damit sind die USA in einer Gruppe mit Italien, Griechenland und Libanon.


    • Die USA werden zwar nicht bankrottgehen, da sie das Geld selber drucken können. Inflation und höhere Steuern sind aber wirklich ernstzunehmende Szenarien.


    • In den USA flüchten viele Menschen aus den Städten. In New York, Los Angeles, San Francisco, Seattle oder Chicago gehen die Preise für Wohnimmobilien zurück.



    • Was erwarten Sie für die weitere Entwicklung des Goldpreises?Ich gehe davon aus, dass der Goldpreis in den nächsten fünf Jahren auf 10.000 bis 15.000 $ pro Unze steigt.
      Weitere Faktoren für den Anstieg sind das Versagen der Geldpolitik und der Fiskalpolitik, die anhaltende Pandemie und zunehmende Spannungen zwischen den Generationen durch das Coronavirus. All das wird dazu führen, dass die Leute das Vertrauen in den Dollar verlieren - zunächst langsam, dann immer schneller.



    • Sie werden nach Realwerten schauen, und Gold ist hier die erste Option. Wenn man prognostiziert, der Goldpreis werde auf 15 000 $ pro Unze steigen, rollen die Leute mit den Augen. Ich glaube nicht, dass wieder ein Goldstandard eingeführt wird, wahrscheinlich eher nicht. Aber angenommen, es käme so weit, dann könnte man diesen Preis errechnen, indem man das weltweit verfügbare physische Gold in Relation zur Geldmenge setzt.



    • 15 000 $ für eine Unze Gold - müsste dafür nicht das Finanzsystem kollabieren?Nein, starke Preisanstiege bei Gold hat es in der Vergangenheit schon mehrere Male gegeben - beispielsweise in den siebziger Jahren. Im Januar 1971 lag der Preis für eine Unze Gold bei 38 $, bis Januar 1980 stieg er auf 850 $. In diesem Zeitraum stieg der Goldpreis um mehr als 2.200%.


    • Zwischen 1999 und 2011 gab es ebenfalls ein Gold-Rally, der Preis stieg in dieser Periode um 760%.
      Nun befinden wir uns in einem weiteren großen Bullenmarkt für Gold. Die Menschen vergessen die Geschichte, aber das ist alles schon einmal passiert.


    Heubach gibt per E-Mail folgende Infos preis:

    • Im Moment haben wir aber eher das Problem, dass die Nachfrage zu hoch ist und das Angebot aufgezehrt hat und der Nachschub nicht schnell genug ist.
    • Die Nachfrage ist aus jeder Bevölkerungsschicht bei uns sehr groß
    • Der Nachschub ist im Moment nicht schnell genug
    • Daher ist das Angebot derzeit eingeschränkt
    • Für Silberunzen stelle ich mich bei der Landesbank derzeit an und warte auf Zuteilung, Silberbarren sind ausverkauft und kommen im Juni Juli wieder ins Angebot. Standardartikel wie 1/10 und 1/4 Unzen sind derzeit ausverkauft. Ältere Krügerrand sind im Moment nicht zu bekommen. Das sind eigentlich alles Standardartikel, die in fast unbeschränkter Menge bei der Landesbank beziehbar sind, im Moment ist aber alles leergekauft.

    Mal sehen, ob Basel III tatsächlich den Goldpreis in andere Sphären befördert. Aus dem Artikel geht hervor, dass LBMA und WGC versuchen es zu verhindern.
    Lässt „Basel III“ Silber- und Goldpreis explodieren?
    Aus dem Artikel:

    • Basel III, die seit 2010 schrittweise Neuordnung des Eigenkapitalvorschriften für Banken, tritt ab Ende Juni in eine neue Phase ein. Und die kommenden Änderungen könnten den Edelmetall-Markt erheblich tangieren.
    • (Es wird das Problem der Sammelverwahrung von Edelmetall bei den Banken erläutert)
      Der Kunde erhält nur ein verbrieftes Anrecht auf eine bestimmte Menge an Gold oder Silber aus diesen Beständen. Somit ist es theoretisch auch möglich, dass der Anbieter mehr Anteilsscheine verkauft, als er physisch tatsächlich eingelagert hat. Faktisch wird auch so verfahren. Im Zweifel muss man sich kurzfristig Metall organisieren.
    • „Um die Basel-III-Vorschriften zu erfüllen, müssten die Banken daher entweder ihr Eigenkapital massiv erhöhen, um die erforderlichen Reserven bereitzustellen, oder sie wären gezwungen, ihren Handel mit nicht zugewiesenen Edelmetallen stark zu reduzieren oder ganz einzustellen.“
    • Der Autor glaubt, dass diese Banken nicht in der Lage sein werden ein Vielfaches der Menge an physischen Edelmetallen, die sie jetzt halten, in Besitz zu nehmen und zu verwahren.
    • Wie ernst die Lage in der Branche eingeschätzt wird, zeigt eine gemeinsame Initiative der London Bullion Market Association (LBMA) und des World Gold Councils (WGC).
      Die Organisationen haben am 4. Mai 2021 ein Papier bei der Prudential Regulation Authority, der britischen Aufsichtsbehörde für Banken und den Finanzsektor, eingereicht. Darin fordern sie die Abschaffung der Änderungen der Basel-III-Standards im Handel mit nicht zugewiesenen Edelmetallen.
    • „Wie auch immer dies letztendlich ausgeht, das Endergebnis ist fast sicher, dass die Gold- und Silberpreise innerhalb der nächsten sechs Monate bis zwei Jahre weit höher klettern werden, vielleicht um ein Vielfaches des aktuellen Niveaus.“

    Nachstehender Vergleich, um die "Rettung des Welt-Klimas" und was einzelne Staaten dazu betragen können ein wenig besser relativieren zu können.



    Sollte man auch für Berlin / Deutschland berechnen, um zu verdeutlichen, dass Deutschland/Europa eben nicht die Welt retten kann.


    Ich habe mir die kürzlich erschienene Präsentation von Genesis angesehen und mir daraufhin ein paar Stücke ins Depot gelegt.
    Kann gut sein, dass hier noch ein wenig Geduld benötigt wird, aber die vorhandenen Gegebenheiten sprechen dafür, dass sich auf die ein oder andere Weise etwas Profitables entwickeln könnte.


    Alleine schon das engere Management sieht in der Tat vielversprechend aus.



    und auch das Gebiet, in dem Genesis agiert



    Zusammenfassend noch die Gründe für eine Investition in Genesis laut Präsentation (und da ist die Übernahmephantasie durch die Nachbarn in dem von Genesis agierenden Gebiet natürlich noch gar nicht enthalten)


    und mir mit guten Ratschlägen helfen,

    Das Forum bietet eine Vielzahl von hervorragenden Beiträgen zu allen möglichen Themen.


    Man hat also erst mal genug damit zu tun sich einzulesen, um das vorhandene Wissen aufzusaugen.


    Wenn dann noch Fragen bestehen (die noch nicht erörtert wurden) kannst Du gerne fragen.

    Egon von Greyerz hat heute wieder einen raus gelassen.
    Gold gegen 200 Billionen Dollar Falschgeld
    Aus dem Inhalt:

    • Was die Unterscheidung von gutem und schlechtem Fiat-Geld angeht, so haben uns die Banker und Zentralbanker diese Aufgabe absurd und kriminell einfach gemacht.Denn es gibt kein gutes Fiat-Geld.Fiat-Geld ist insgesamt Scheingeld und wird per Knopfdruck nach Gutdünken der schuldigen Banker produziert.
      Also ist es heutzutage noch nicht einmal das Papier wert, auf dem es stehen kann.
      Was in unbegrenztem Umfang kostenlos produziert werden kann, hat definitionsgemäß auch keinen höheren Wert als NULL.
    • Allein in diesem Jahrhundert wurden weltweit mehr als 200 Billionen $ Schulden oder Falschgeld produziert. Das sind 200 % mehr als das gesamte Schuldengeld, das jemals zuvor bis zum Jahr 2000 produziert wurde.
      Und diese Summe umfasst noch nicht einmal alle Versprechen und Lügen in Form ungedeckter Verbindlichkeiten weltweit (Kranken-, Sozial- und Rentenversicherung etc.) sowie Derivatepositionen von insgesamt mehr als 2 Billiarden $, die letztlich wertlos verfallen werden.
      Aber kaum jemand begreift die Folgen des unstillbaren Falschgeldhungers dieser Welt. Die Super-Bubble wird wachsen, bis sie eines Tages vollständig implodiert.
    • Praktisch keine Zentralbank präsentiert die Ergebnisse einer offiziellen Prüfung der physischen Bestände einschließlich der ausstehenden Papierkontrakte. Folglich weiß niemand, wie viel von jenen 34.000 Tonnen tatsächlich noch unbelastet und eindeutig Zentralbankeneigentum sind.
      Wenn die Zentralbanken nichts zu verbergen haben, warum lassen sie sich dann keine öffentliche Bilanzprüfung zu? Immerhin gehört das Gold dem Volk.
      Die Antwort ist einfach. Sie sind ganz sicher nicht mehr im Besitz der offiziell angegebenen Mengen.
      Ein größerer Teil dieses Goldes wurde wahrscheinlich heimlich veräußert. Zudem wurde ein nicht unerheblicher Teil über die Bullionbanken in de Markt verliehen. Ein großer Teil dieses verliehen Goldes wurde von großen internationalen Käufern, wie China und Indien, aufgekauft. Und diese Staaten werden das Gold mit Sicherheit nicht zurückgeben.
    • Zwischen den Bullionbanken und der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) werden Gold-Papierpositionen in einem Umfang von 280 Mrd. $ pro Tag hin und her jongliert, was dem 600-fachen der täglichen Bergbauproduktion entspricht.
      Diese kolossalen Handelsvolumina lassen sich nur mit ihrem Versuch begründen, die großen Defizite am physischen Markt mithilfe des Papiermarktes auszugleichen.
      Diese Situation ist unhaltbar und wird in nächster Zeit wahrscheinlich enormen Druck im Papier-Goldmarkt erzeugen. Dieser Markt ist eine Seuche und grundverschieden vom echten Goldmarkt. Er verdient seinen Untergang. Wie alle falschen Scheinsysteme, die die Naturgesetze verletzen, ist auch dieser Markt vergänglich.
      Der kommende Anstieg der Goldpreise in Verbindung mit sehr starker Nachfrage könnte ohne weiteres den Impuls für den Zusammenbruch des Papiermarkts geben.

    Und hier hat Greyerz anscheinend einen ähnlichen Chart wie @woernie im Auge gehabt.

    Markus Fugmann sieht in seinem heutige Video Gold wieder im Aufwind.
    Neben der steigenden Inflation, die zu einem sinkenden Realzins führt, sieht er Gold positiv.
    Er stellt auch die Frage in den Raum, ob der fallende Bitcoin evtl. doch einige über Gold nachdenken lässt.


    Gleich am Anfang des Videos hat er noch TESLA thematisiert. Es ist eine große Short-Position von Michael Burry (The Big Short) auf Tesla bekannt geworden.


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    Vielleicht kann jemand anderes den Artikel hier verlinken, zumind. auszugsweise mit den wichtigsten Diagrammen
    und Wertungen....

    Voila (das Wichtigste aus dem Artikel) :)



    Zusammenfassung

    • Torex Gold veröffentlichte letzte Woche seine Q1-Ergebnisse und meldete eine vierteljährliche Goldproduktion von ~129.500 Unzen zu All-in Sustaining Costs von $854/oz.
    • Mit diesem starken Start in das Jahr liegt Torex deutlich über seiner Produktionsprognose und ist in der Lage, seine Jahresprognose von 450.000 Unzen leicht zu übertreffen.
    • Basierend auf einem geschätzten freien Cashflow für das GJ 2021 von ~ 110 Mio. $ wird Torex mit einer freien Cashflow-Rendite von ~ 9 % bei einer aktuellen Marktkapitalisierung von ~ 1,12 Mrd. $ gehandelt.


    • Ich sehe Torex weiterhin als einen der am stärksten unterbewerteten Goldproduzenten für Zwischenprodukte an und würde jeden Pullback unter 12,65 US$ als risikoarme Kaufgelegenheit betrachten.


    Aus dem Artikel:

    • [Blockierte Grafik: https://static.seekingalpha.com/uploads/2021/5/15/45984866-1621108010023208.png]



    • Wie in der obigen Grafik zu sehen ist, hatte Torex ein außergewöhnliches Quartal, in dem die Produktion im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 19 % stieg und die AISC aufgrund höherer Goldverkäufe um mehr als 12 % sanken.


    • Bemerkenswert ist, dass der monatliche Durchsatz einen Rekord von ~13.800 Tonnen pro Tag erreichte und die Kosten auf diesem Niveau blieben.
      Die Goldgewinnungsrate war in Q1 mit 89% stabil.
    • Es ist erwähnenswert, dass das erste Halbjahr für Torex aufgrund der Zahlung der Gewinnbeteiligung und der mexikanischen Minenabgabe eine viel schwächere Periode für den Cashflow ist, daher sollte man die Ergebnisse des ersten Quartals nicht extrapolieren und davon ausgehen, dass Torex in diesem Jahr nur ~37 Mio. $ an freiem Cashflow generieren wird. Auf Basis der letzten zwölf Monate liegt der freie Cashflow bei ~$175 Millionen, was Torex eine freie Cashflow-Rendite von mehr als 15% auf Basis der Marktkapitalisierung von ~$1,12 Milliarden beschert.


    • Wichtig zu beachten, dass der Free-Cashflow im Jahresvergleich aufgrund höherer Investitionen sinken sollte und wahrscheinlich von ~$168 Mio. im GJ2020 auf eher ~$110 Mio. fallen wird.
    • Torex hatte einen unglaublichen Start in das Geschäftsjahr 2022, und Q1 2022 wird ein spannender Meilenstein sein, da die Investoren endlich einen genaueren Blick darauf werfen können, was auf sie zukommt, wenn die Produktion wie geplant auf Media Luna umgestellt wird.
      In Anbetracht des Silber- und Kupfergehalts bei Media Luna und der verbesserten Metallpreise für diese beiden Rohstoffe sollten die AISC unter 750 $/oz liegen, wobei diese Nebenproduktgutschriften dazu beitragen, die Kosten zu senken.
      Angesichts der Tatsache, dass das Unternehmen die Prognosen für das Geschäftsjahr 2021 übertrifft, eine starke finanzielle Position hat und mehrere spannende Katalysatoren am Horizont stehen, sehe ich Torex weiterhin als soliden Kaufkandidaten.

    Meine eigenen Ottifanten Münzen in Silber und Gold werde ich in jedem Fall NICHT veräussern, weil ich das Motiv als sehr gelungen einstufe. Mal wieder was außergewöhliches für die Sammlung!


    Ich bin kein wirklicher Sammler und habe trotzdem diese Münzen erworben.
    Für mich steht eine Veräußerung ebenfalls außer Frage, da ich das gelungene Motiv als ideales Geschenk für Hochzeiten (oder auch einer Silber-Hochzeit) ansehe.
    Die goldene Version mit Otto-Logo allerdings nur für die eigenen Kinder. :)

    Die Inflation kommt anscheinend auch in Deutschland immer mehr ins Blickfeld.



    Markus Fugmann hat dies heute Morgen zum Thema gehabt


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    Und auch Steingart hat es thematisiert.



    Ein Beispiel daraus, wie sich eine Inflation auf Vermögen auswirkt.


    Irgendwann wird sich dies auch im Goldpreis niederschlagen - da können einige Akteure noch so sehr dagegen halten.




    Wertverfall des Geldes bis 2030 mit einer fortschreitenden Inflation von drei Prozent, in Euro
    [Blockierte Grafik: https://ecp.yusercontent.com/mail?url=https%3A%2F%2Fnews.gaborsteingart.com%2Fimgred%2F20210514-infografik-media-pioneer-Inflation-Beispiel-2-ohne.png%3Furl%3Dhttps%253A%252F%252Fimage-service.thepioneer.de%252Fshow%252Fmj324dykhxwi%252F61M5iPGAX3aHGJx7DZSFBX%252F8bae857dd898bb9e54e532f586ebdfb4%252F20210514-infografik-media-pioneer-Inflation-Beispiel-2-ohne.png%26timestamp%3D20210514T041038Z%26signature%3D2445f44c1f2a946a1c5970006626270271f3a49829d57c17b566ef74081f1f62&t=1620972787&ymreqid=b93f929b-94b6-6827-1c00-66000101b700&sig=YSQW_Rj.Azh2LRZwOzVmEA--~D]