Beiträge von peter98

    Wenn Banken zum Kauf von Gold raten, werde ich ja eher skeptisch.



    Bank of America rät zum Goldkauf, während Zentralbanken Kontrolle verlieren



    In dem Artikel sind aber auch ein paar interessante Anhaltspunkte, die ich hier einstellen möchte.

    • Gold stellte sich als zweitbester Vermögenswert des Jahres heraus.
      Nach Platz 4 in 2017, Platz 3 in 2018 und dem 2. Platz in 2019 - wird Gold im Jahr 2020 Spitzenvermögenswert werden.

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    • Die Daten zeigen zudem, dass der aktuelle Bullenmarkt noch recht jung ist.

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    • Extrem leichte Geldpolitik führt zu Verzerrungen über mehrere Assetklassen hinweg";
      Es wurden zudem auch normale wirtschaftliche Anpassungen / Erneuerungsmechanismen gestoppt, indem beispielsweise Wirtschaftsteilnehmer am Leben erhalten wurden, die normalerweise bankrott gegangen wären", d.h. eine Rekordanzahl an Zombie-Unternehmen.
    • Zusätzlich, wie jeder weiß, sind die Schuldenniveaus weiterhin angestiegen, was es für die Zentralbanken schwieriger macht, ihre Geldpolitik zu normalisieren, wie 2018 lebhaft gezeigt hat.
    • Während die Welt sich auf ihr finanziellen Endspiel zubewegt und die Zentralbanken keinerlei Munition mehr besitzen, außer immer das Gleiche zu tun - was die Welt in den aktuell katastrophalen Zustand versetzt hat - wird Gold der größte Nutznießer des nächsten finanziellen Kataklysmus (= sehr große, alles zerstörende Katastrophe) sein.

    DAS KAUFINTERESSE AN GOLD IST SEHR HOCH
    Es ist doch immer dasselbe, wenn Gold günstig angeboten wird, will es keiner haben und sobald die Preise steigen, wird das Interesse wieder größer.
    In Hongkong habe ich dies ebenfalls bei meinem letzten Kauf vor Ort Anfang August gesehen. Es waren auch deutlich mehr Kunden in dem Raum, als dies im letzten Jahr der Fall war.

    • Die massenhaften Goldrückkäufe von Kunden sind in den vergangenen Wochen wieder stark zurückgegangen.
    • Seit Ende Juli dominiert das Kaufinteresse an Gold; derzeit sind ca. 90 Prozent der Kunden auf der Käuferseite.
    • Wir sehen in allen Niederlassungen von pro aurum so viele Neukunden wie seit sechs Jahren nicht mehr.
      Der August war ein absoluter Rekordmonat.

    @peter98
    und dann stellen wir uns so jemanden vor, der 600 Mio. am Tag verkauft hat.
    Was macht er nun mit den Papierschnipseln?
    Es geht NUR NOCH Gold !


    Es war sicherlich nicht ein Insider, aber täglich 600 Mio von verschiedenen Insidern ist schon eine Hausnummer.
    Und ich gehe schon davon aus, dass der ein oder andere in Gold umgeschichtet hat.
    Nicht umsonst ist der Goldpreis in letzter Zeit erheblich angestiegen. [Blockierte Grafik: https://www.goldseiten-forum.com/wcf/images/smilies/saint.png]

    Einige ahnen da doch schon mehr was bevorsteht.



    Preparing For A Financial Apocalypse: Insiders Are Selling “$600 Million Of Stock Per Day In August”


    Ein paar Auszüge aus dem Artikel (übersetzt)

    • Unternehmensinsider haben im Monat August Aktien zu einem durchschnittlichen Kurs von 600 Millionen Dollar pro Tag verkauft.
    • Diese Art des wilden Verkaufs deutet darauf hin, dass es derzeit eine Menge Angst unter den Insidern von Unternehmen gibt. Ein derartiger Verkauf würde nur Sinn machen, wenn ein Börsencrash unmittelbar bevorsteht.
    • August ist auf dem besten Weg, der fünfte Monat des Jahres zu werden, in dem der Insiderverkauf 10 Milliarden Dollar übersteigt.
      Die einzigen weiteren Male, an denen das passiert ist, war 2006 und 2007, die Zeit vor der letzten Baisse an den Aktienmärkten.
      Mit anderen Worten, das letzte Mal, als wir Insider von Unternehmen sahen, die Aktien hinauswarfen, war kurz vor der letzten Finanzkrise.
      Offensichtlich bereiten sich viele der Eliten auf das Schlimmste vor.
    • Unternehmensinsider und die Wall Street-Elite bereiten sich fieberhaft darauf vor, als ob ein "perfekter Sturm" losgehen würde, aber inzwischen fühlen sich Millionen und Abermillionen von Hardcore-Konservativen völlig entspannt, weil sie das Gefühl haben, dass Trump alles unter Kontrolle hat.
    • In diesem Moment werfen Unternehmensinsider Aktien ab, als ob "die Alles-Blase" im Begriff wäre, in großem Stil zu platzen.
      Und wenn diese Unternehmensinsider Recht haben, werden Millionen und Abermillionen anderer Amerikaner völlig unvorbereitet sein für das, was passieren wird.




    Ich habe mir den letzten Finanzbericht von SARACEN vom 19.08. näher angesehen und anhand der dortigen Zahlen gestern eine erste Position für mein Depot erworben.



    Hier die HIGHLIGHTS daraus:

    • NPAT up 22% to a record A$92.5m (FY2018: A$75.6m)
    • Underlying NPAT1 up 40% to A$94.2m (FY2018: A$67.3m)
    • EBITDA2 up 11% to a record A$219.5m (FY2018: A$198.7m)
    • Revenue up 9% to A$555.6m (FY2018: A$511.0m)
    • Gold production up 12% to a record 355,077oz (FY2018: 316,453oz); All-In-Sustaining-Costs (“AISC”) reduced to A$1,030/oz (FY2018: A$1,139/oz)
    • Cash and equivalents increased to A$154.4m at 30 June 2019 (A$118.3m at 30 June 2018) after spending A$216.9m on exploration and growth
    • No debt
    • Strong balance sheet supports ongoing investment in exploration and growth, including increasing Reserves beyond 3.3Moz* (FY2018: 2.5Moz or +30%) and production to 400,000oz p.a.
    • Saracen declares an inaugural dividend policy targeting a payout equal to 20-40% of NPAT, subject to Saracen reaching and maintaining a minimum cash balance of A$150m; the policy will apply from FY2020

    Die australischen Minenbetreiber sind in letzter Zeit anscheinend alle in Sippenhaft genommen und im Kurs runter geprügelt worden.
    Ich sehe es als Gelegenheit an, mein Engagement in Australischen Minen zu erhöhen.

    Ich gelobe Besserung und werde versuchen, künftig weniger Fakten zu bringen und zum Ausgleich mehr von abgestandenen Trading-Erfolgen zu berichten.

    @Nebelparder


    Da bist Du mir doch - so wie Du bisher agiert hast - wesentlich lieber [smilie_blume]


    Ich denke mal, dass Dich hier im Forum die Mitglieder genau deshalb schätzen, dass Du eben anhand von Fakten Deine Meinung nachvollziehbar darlegst.


    Zu Kirkland


    Ich hatte nach dem steilen Anstieg auch einige Anteile von Kirkland verkauft (und dafür Anteile anderer Minenbetreiber erworben), aber - dank Edel Man Taktik - auch einen nicht unerheblichen Teil als Freiläufer im Depot belassen, worüber ich im Nachhinein auch nicht traurig bin. :)

    Eine aktuelle Markteinschätzung unter Aufarbeitung der Geschehnisse vom Freitagabend.
    Neben Gold und Silber werden auch Währungen, US-Aktien und Öl angesprochen.



    Weiter, immer weiter - Gold und Silber haussieren

    Bezugnehmend auf Gold wird festgestellt:


    • Nach dem Freitagshandel spricht viel dafür, dass Gold zum Wochenauftakt das bisherige Mehrjahreshoch bei $ 1.535 wird überwinden können.
      Spätestens mit einem Anstieg über $ 1.550 offenbart sich eine weite Strecke ohne nennenswerte Hürde.

    Zur Terminmarktsituation ebenfalls interessante Aussagen:

    • Mit Blick auf die Terminmarktpositionierung und auch die mediale Aufmerksamkeit mag manch einer zurecht ins Feld führen, dass das Sentiment überdurchschnittlich optimistisch ist, was grundsätzlich mit einer erhöhten Rückschlagswahrscheinlichkeit einhergeht.
      Man sollte sich aber drei Aspekte vor Augen führen:
    • 1. Die Fundamentallage hat sich in den vergangenen Monaten dramatisch verändert (Eskalation der Handelskonflikte wirken nachhaltiger Natur, der dramatische Anstieg von Verschuldung mit negativer Rendite, starke Eintrübung des Wirtschaftswachstums, Zinssenkungen diverser Notenbanken), sodass signifikante Veränderungen im Verhalten der Investoren plausibel erscheinen. Allein die Tatsache, dass der risikofreie Zins nicht mehr positiv oder null ist, sondern negativ, bedeutet für Gold eine erhebliche Aufwertung.
    • 2. Die daraus resultierende Umschichtung von Geldern hat gerade erst begonnen und steht vermutlich näher an ihrem Anfang als an ihrem Ende. Allein in dieser Woche kauften die globalen ETFs erneut mehr als 13 Tonnen Gold hinzu.
    • 3. Die Terminmarktpositionierung erreicht zwar neue Extreme, ist aber aufgrund der Masse an neuen Geldern, die in den Markt fließen im historischen Kontext weit von einer Überhitzung entfernt. Darüber hinaus zeigt der Blick in die Vergangenheit, dass in Bullenmärkten vergleichbare Niveaus über sehr lange Zeit anhalten können.


    Es wurde im letzen Jahr bereits angekündigt; nun ist es soweit:


    Russland kippt die Mehrwertsteuer für Goldmünzen, Goldbarren und andere Edelmetalle zu Investment-Zwecken.


    Nun hat der russische Präsident Vladimir Putin eine entsprechende Gesetzesänderung unterzeichnet.

    • Bislang fiel in Russland beim Kauf von Anlagegold (Goldmünzen, Goldbarren), anderen physischen Investment-Metallen sowie bei Einzahlungen in Edelmetallkonten 20 Prozent Mehrwertsteuer an.
    • Durch den Wegfall rechnet man sowohl im Privatbereich als auch auf institutioneller Ebene mit einem Nachfrageschub in diesem Anlagesektor.

    Der russische Finanzminister dazu:

    • Investitionen in Gold werden zu einem der wichtigsten Möglichkeiten, Finanzmittel in der Staatskasse anzuhäufen, da das Metall vor der Inflation des US-Dollars geschützt ist“.
    • Es gehe auch um die Rückholung von Kapital aus dem Ausland: „Wir erhalten auch von Banken Aussagen, dass Kunden bereit seien, für erhebliche Summen Gold zu kaufen, Milliarden von Rubel.
      Der Kunde möchte die Möglichkeit haben, einige Goldbarren zu bekommen, wenn er sie benötigt. Wenn diese Maßnahme es uns erlaubt, Kapital im zweistelligen Milliardenbereich zurückzuholen, dann wird sie gerechtfertigt sein“.

    Ein längeres Video von Peter Schiff, einem bekannteren US-Ökonom, nach den Tweeds von Trump zu weiteren Zollerhöhungen gegen China.

    Er äußert sich ziemlich kritisch zur jetzigen Situation in den USA.


    Ich will jetzt nicht den gesamten Inhalt wiedergeben, sondern nur ein paar Punkte herausgreifen.


    Er sagt, dass die Wirtschafts-Daten derzeit nach einer Rezession in den USA schreien.


    Ab Minute 21:50 geht er auf die Korrektur der Arbeitsmarktzahlen ein, die dramatisch nach unten korrigiert werden mussten (für den Zeitraum April 2018 bis März 2019 mussten die Zahlen um 501.000 Jobs nach unten korrigiert werden).
    An der Börse hat dies aber keinen interessiert, da die Leute immer nur auf die zum 1. Freitag im Monat gemeldeten Zahlen reagieren, aber nicht auf die jetzt vorgenommene Korrektur. So kann man es natürlich auch machen. Eine endgültige Festlegung der Revision wird übrigens erst im Februar 2020 veröffentlicht.


    Ich habe hierzu auch einen deutschen Beitrag gefunden, der dieses Thema behandelt.


    Erschreckende Korrektur der Arbeitsmarktzahlen



    Er spricht auch den Einkaufsmanagerindex (manufacturing PMI) an, der die schlechtesten Daten seit 10 Jahren liefert.
    Hierzu auch ein gefundener Artikel:

    US Manufacturing PMI Contracts: Is Trump Failing?



    Ab Minute 29 lässt er sich darüber aus, dass die FED die schlechten Zahlen einfach ignoriert, um die Leute nicht zu beunruhigen. Sie können es einfach nicht sagen und müssen behaupten und leugnen, um die Rezession noch hinauszögern zu können.



    Ab Minute 32 spricht er über den Versuch den Dollar zu schwächen. Er führt dann aus, wenn der Dollar einmal fällt, dann fällt er wie ein Stein.



    Zum Ende des Videos spricht er auch noch den Immobilienmarkt an. Am Beispiel des Bundesstaats Connecticut beschreibt er, dass dort die Werte der Häuser bereits in den letzten Jahren teils massiv gefallen sind.

    Great Bear durfte wieder sehr schöne Bohrergebnisse verkünden


    Auszüge daraus (übersetzt)

    • Westlich und oberhalb der meisten früheren Bohrungen in der Hinge Zone wurde eine neue, steil abfallende, hochgradige Subzone entdeckt. Die Ergebnisse beinhalten 30,81 Gramm pro Tonne Gold über 2,50 Meter innerhalb einer breiteren Zone von 7,40 g/t Gold über 13,20 Meter bei einer vertikalen Tiefe von nur 68 Metern.
    • Die neue Subzone der Hinge Zone wurde ebenfalls bis in eine vertikale Tiefe von ca. 140 m getestet, wo die Assays 20,41 g/t Gold über 2,20 m und in einem weiten Intervall von 2,07 g/t Gold über 29,80 m lieferten.
    • Die jüngsten Bohrergebnisse von Dixie Limb beinhalten 21,54 g/t Gold über 2,35 Meter innerhalb eines breiteren Intervalls von 9,68 g/t Gold über 5,60 Meter.

    Der CEO Chris Taylor meint dazu:

    • "Der einjährige Jahrestag unserer Entdeckung der Hinge Zone ist durch die Entdeckung einer neuen an der Oberfläche liegenden hochgradigen Gold-Zone gekennzeichnet.
    • Gleichzeitig wird weiterhin hochgradiges Gold an vorhergesagten strukturellen Schnittpunkten im Dixie Limb gebohrt.
    • Derzeit sind alle drei Bohrgeräte an verschiedenen Zielen entlang des "LP-fault" im Einsatz.
    • Im vergangenen Sommer war es nur schwer vorstellbar, wie viele Fortschritte wir in einem Jahr machen würden.
      Der aufregendste Aspekt des Dixie-Projekts ist, dass sich das Tempo der Entdeckung weiter beschleunigt hat, und wir freuen uns darauf, was unsere vollständig finanzierte Bohrkampagne 2019 und 2020 weiterhin bringen wird.

    Pure Gold wird auf einer englischen Seite zum Kauf empfohlen.


    Das Wichtigste aus dem englischen Artikel:

    • Nach der Finanzierung kann das Projekt am Madsen Red Lake in Angriff genommen werden.


    • Die Produktion soll bis Ende 2020 beginnen. Bis 2022 sollen jährlich 100.000 Unzen gefördert werden.


    • Es wird ordentliche Potenzial gesehen, da auf qualifizierte lokale Arbeitskräfte zurückgegriffen werden kann. sowie eine intakte Infrastruktur - einschließlich Verarbeitungsanlage - vorhanden ist.


    • Genehmigungen sind vorhanden. Weiter wurde auch eine Einigung mit den lokalen indigenen Gruppen erzielt, um das Projekt reibungslos voranzubringen.
    • Das Gestein soll "ungewöhnlich gehaltvoll " sein (acht Gramm Gold pro Tonne Gestein, verglichen mit ein bis zwei Gramm vieler anderer Minen.
    • Das Unternehmen wird von sehr erfahrenen Industrie-Veteranen geleitet.
    • AngloGold Ashanti und Newmont Goldcorp zählen zu den Aktionären.

    Ich bin raus hier, ich hab immerhin 5% Gewinn in der Tasche.

    Wer sich mit 5 % bei einer Aktie begnügt, die weit mehr Potential hat, muss schon sehr gute Alternativen haben. :rolleyes:


    Es kann schon sein, dass man bei Werten wie Pure Gold mehr Geduld mitbringen muss, aber diese kann sich hier auf alle Fälle lohnen.


    Ich selbst habe bei Pure Gold weiterhin ein gutes Gefühl und sehe künftig eher steigende Kurse, da sie durch die Finanzierung erst einmal ohne Sorgen bei der Realisierung ihrer Produktionsvorhaben sein können.


    Ich bleibe deshalb natürlich auch weiterhin in der Aktie investiert.

    Hier ein längerer Artikel zum Auf- und Abstieg des US-$, der auch aufzeigt, dass Asien wohl langsam keine Lust mehr hat weiter die Schulden der Amis über die US-Anleihen zu finanzieren.



    DER US-DOLLAR REGIERT DIE WELT, ABER NICHT MEHR LANGE




    Der entsprechende Auszug daraus:

    • Vor allem die Zentralbanken in Südostasien, allen voran China, haben in der jüngeren Vergangenheit US-Dollar als internationale Reserven angesammelt.
      Es besteht jedoch kaum ein Zweifel daran, dass ihre Bereitschaft, US-Defizite zu finanzieren und an einer schwächelnden Währung festzuhalten, nicht ewig anhält.
      Wie zuvor in Europa wird Südostasien aus der Dollar-Bindung aussteigen, sobald das vorrangige Ziel dieser Länder erreicht ist – industrielle Entwicklung auf der Grundlage von Exporten mit Hilfe unterbewerteter Währungen.

    Hier ein paar Punkte für den Aufstieg des US-$ als Leitwährung und die Folgen daraus:

    • Das Bretton-Woods-System, wie es am Ende des Zweiten Weltkriegs eingeführt wurde, verlieh den Vereinigten Staaten ein „exorbitantes Privileg“, als der Dollar nach dem Bretton-Woods-Abkommen zum Bezugspunkt für das internationale Währungssystem wurde.
      Da die anderen Mitgliedsländer ihre Währungen an den US-Dollar banden und der US-Dollar offiziell auf 35 USD je Feinunze Gold fixiert war, schien es, als wäre eine ideale Konstruktion gefunden worden, um internationale Währungsstörungen zu vermeiden und den Rahmen für eine globale wirtschaftliche Expansion zu schaffen.
    • Der Goldanker sollte eine übermäßige Produktion von US-Dollar durch die US-Regierung verhindern. Wenn das Ausland einen Handelsüberschuss hatte, durfte es laut Bretton Woods Accord die überschüssigen Dollars formell gegen Gold des amerikanischen Finanzministeriums eintauschen. Bei einer stabilen Parität zwischen Dollar und Gold hätte dies die Dollarschöpfung eingeschränkt.
    • Für die Vereinigten Staaten stellte das BW1-System ein besonderes Privileg dar, und es dauerte nicht lange, bis die Vereinigten Staaten es missbrauchten.
    • Die lockere Geldpolitik der Vereinigten Staaten hat die Deindustrialisierung im Inland beschleunigt und die Industrialisierung im Ausland gefördert.
    • Der Emittent einer globalen Währung zu sein, bietet enorme Vorteile, die mit einem Fluch verbunden sind.
      Gesteigerte Möglichkeiten für den privaten und öffentlichen Konsum ergeben sich aus dem Privileg, Waren aus dem Ausland zu beziehen, ohne dass eine entsprechende Menge handelbarer Exportgüter hergestellt werden muss.
      Während andere Länder exportieren müssen, um für ihre Importe aufzukommen, ist der Souverän, der eine globale Währung emittiert, von der Einhaltung des grundlegendsten Gesetzes des wirtschaftlichen Austauschs befreit. Dadurch werden inländische Ressourcen für die Ausweitung des Staates, insbesondere der Militärmacht, frei. Je mehr eine solche imperiale Macht ihre militärische Präsenz ausbaut, desto mehr wird ihre Währung zu einer globalen Währung.
    • Mit Gütern aus dem Ausland, für die nicht sofort mit Schweiß und Mühe bezahlt werden muss, wandelt sich die heimische Kultur von einer Ethik der Produktion zu Hedonismus. Eine schleichende Korruptions-Vetternwirtschaft untergräbt das politische System.
    • Dies führt zu dem Schluss, dass in einer Welt, in der die wirtschaftliche Stärke der Vereinigten Staaten im Vergleich zu anderen Ländern und Regionen abnimmt, das US-Dollar-Privileg immer weniger Platz haben wird.

    Hier noch ein deutscher Artikel (Bernecker Research), der auf die Unterbewertung von Fresnillo hinweist.



    Fresnillo auf Konsolidierungskurs


    Er sieht für einen steigenden Kurs der Aktie auch einen steigenden Silberkurs für erforderlich. Dies ist allerdings bei Minenbetreibern jetzt mal mal nichts ungewöhnliches. :rolleyes:


    Bei dem empfohlenen Stoppkurs, der kurz unterhalb der charttechnischen Unterstützung gesetzt werden soll, wäre ich vorsichtig. Meist kennen diese Stoppmarken auch die Banken und schöpfen diese gerne ab (Kurs fällt kurz unterhalb dieser Marken und steigt dann wieder).


    Er geht davon aus, dass die für den Kursrückgang verantwortlichen operativen Probleme (Senkung der Förderprognose und niedrige Erzgehalte) gelöst werden; mittelfristig die Produktivität gesteigert wird und damit positive Ergebnisse erzielt werden.


    Es werden noch mal die Stärken von Fresnillo aufgezeigt


    • Im Branchenvergleich liegen die Cashkosten je Unze Silberäquivalent mit 7,88 USD deutlich unter den 10,54 USD der Branche.
    • EBITDA-Marge der letzten 5 Jahre bei 47 % (branchenweit 34 %); Return on Equity bei 11% (branchenweit 0,2 %)
    • solide Bilanz, eine hohe Schuldendienstfähigkeit und eine disziplinierte Ausgabenpolitik bei der Erneuerung der Ressourcen.


    Als Fazit wird festgehalten:

    • Die obigen Fakten sprechen dafür, dass Fresnillo derzeit unterbewertet ist.
      Die Bewertungsmodelle legen zudem Gold- und Silberpreise zugrunde, die von der Realität schnell überholt werden können.
      Das ergibt im Ergebnis ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis, das sich am besten mit einem mittelfristigen Erwartungshorizont und einer permanent hohen Disziplin bei der Risikosteuerung nach unten nutzen lässt.