Beiträge von peter98

    sich beschweren, keine Antwort zu bekommen.
    Sich aber im Vorfeld durch Ihre Anfragen selbst ins abseits stellen.

    Okay, dann nehme ich das Thema noch einmal auf.


    Ich kann mich natürlich nur beschweren, wenn ich eine Anfrage stelle und den aufgerufenen Preis akzeptiere - also gar keine Preisverhandlungen gestartet habe.
    Wenn ich dann allerdings tagelang keine Antwort darauf erhalte (und auch aus dem Angebot nicht erkennen kann, dass die Münze verkauft wurde), finde ich dies nicht in Ordnung.

    Wenn du in Baissephasen damit Geld verdienst, ist das doch gut.

    Ich bin nicht als Trader unterwegs (ich habe keine Zeit ständig Kurse und Nachrichten zu verfolgen).


    Ich versuche lieber in objektiv niedrig bewertete Assets zu investieren, wenn sich ein Boden ausgebildet hat, um dann eben zu warten bis sich die Bewertung angepasst hat. Verkäufe werden dann eher in der Hausse-Phase realisiert, wenn KGVs oder in anderer Form utopische Bewertungen zu verzeichnen sind. Damit bin ich in den letzten 20 Jahren auch ganz gut gefahren. Deshalb habe ich auch meinen Bestand an Aktien deutlich heruntergefahren und mehr in Edelmetalle investiert.


    Ich habe dann auch die Geduld und Ausdauer durchaus länger auf einen besseren Goldkurs warten zu können.

    Minen kauft man in der Hausse und sieht zu, dass man das Weite findet, wenn sie konsolidieren.

    Also ich versuche eher in einer Baisse Phase zu kaufen (egal, um welches Asset es sich handelt). Wenn die Bewertungen hoch sind (in einer Hausse), dürfte es schwierig werden, den richtigen Ein- und Ausstieg zu finden.

    Vielleicht geht es aber schneller als man denkt. Bekanntlich passiert so etwas meist, wenn niemand damit rechnet.


    Hier noch ein schöner Artikel, der an meinen vorangegangen Artikel anknüpft.



    Trendumkehr an den Märkten?



    Er beleuchtet die zunehmende Volatilität und die hohen Bewertungen ("Everything Bubble"), sowie Euphorie und Sorglosigkeit von Investoren gepaart mit einer weltweiten Verschuldung.




    Auszüge daraus:

    • Zur Erinnerung: auch 2007 sah die weltweite Konjunktur gesund aus, die seinerzeit leicht ansteigenden Zinsen sollten nach einhelliger Analystenprognose kein Problem darstellen. Übrigens: Anfang 2007 lag der Anteil optimistischer Jahresprognosen unter den 200 bekanntesten Volkswirten weltweit bei glatten 100%, nicht ein einziger dieser hochdotierten Experten hatte ein Rezessionsrisiko innerhalb der folgenden 24 Monate auf seinem Prognosezettel.
    • Möchten Sie mal raten wie hoch der Anteil optimistischer Markt- und Konjunkturausblicke unter den Top 200 Ökonomen zu Jahresanfang 2018 lag? Richtig - glatte 100%.



    Nun - ein Bild sagt bekanntlich mehr als tausend Worte und mahnt aktuell zur Vorsicht. Tatsächlich scheinen Phasen größerer Kalamitäten an den Märkten in den letzten Dekaden mit kurzfristig steigenden US-Zinsen bis zur - wohlgemerkt sinkenden - Trendlinie zusammen zu hängen. Sinkend deshalb, weil ein überschuldetes System immer noch niedrigere Zinsen zum Überleben benötigt.



    [Blockierte Grafik: https://www.goldseiten.de/bilder/upload/gs5a8ab91fd44ed.png]

    Die blockierte Zinswende


    Ein guter Artikel, in dem recht anschaulich beschrieben wird, dass Zentralbanken den politisch gewollten Niedrigzins steuern, um die steigende Verschuldung unter Kontrolle zu halten (auf Seite 2 gut beschrieben).
    Es wird in dem Artikel auch Bezug darauf genommen wie sich dies auf den Goldpreis auswirken kann.



    Auszüge daraus:


    • Die Zentralbanken, in enger Kooperation mit den privaten Geschäftsbanken, geben ungedecktes Geld aus im Zuge der Kreditexpansion; in allen Währungsräumen geschieht das. Dadurch wird der Marktzins künstlich abgesenkt
    • Der künstlich gesenkte Zins bleibt nicht folgenlos: Er setzt einen kreditfinanzierten Aufschwung, einen "Boom", in Gang. Früher oder später droht jedoch der Boom in einen Abschwung ("Bust") umzuschlagen. Das liegt daran, dass die mit Schulden finanzierte Konjunkturblüte ökonomisch nicht durchhaltbar ist. Um aber zu verhindern, dass aus dem Boom ein Bust wird, senken die Zentralbanken den Zins noch weiter ab.
    • Die Zentralbanken kontrollieren den Zins. Mehr denn je. Der Zins ist längst kein Phänomen des freien Marktes mehr, sondern ein "Politikum". Die Zentralbanken bestimmen nicht nur den Kurzfristzins (im Prinzip auf die Nachkommastelle genau), sondern durch ihre Wertpapierkäufe beeinflussen sie mittlerweile auch direkt (und maßgeblich) die Langfristzinsen.
    • Steigende Zinsen gefährden den Aufschwung ("Boom") und sind daher politisch unliebsam. - Kommt es zu einem dauerhaften "Ausbruch" aus dem Zinsabwärtstrend nach oben, bringt das ein besonderes Problem mit sich. Schließlich befinden sich die Volkswirtschaften in einer Dauerschuldnerei: Fällige Kredite werden mit neuen Krediten refinanziert.
    • Die Kapitalmarktzinsen sind im Griff der Geldpolitik, und ihr Anstieg kann verhindert werden. - Dem politischen Wunsch, die Zinsen niedrig zu halten, steht die geldpolitische Macht der Zentralbanken gegenüber, die Zinsen niedrig halten zu können.
    • Für den Goldpreis ist ein Umfeld niedriger Realzinsen tendenziell positiv: Die Kosten der Goldhaltung (in Form entgangener Zinserträge) sind gering, und die Goldnachfrage zu Wertaufbewahrungszwecken nimmt zu.
    • Aber auch in dem Fall, in dem es zu steigenden (Real-)Zinsen käme, ist Gold weiterhin attraktiv aus Anlegersicht. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass eine echte Zinswende zu Problemen in der internationalen Wirtschafts- und Finanzarchitektur führt, ist groß - wie die voranstehenden Überlegungen in diesem Aufsatz angedeutet haben.
    • Vor dem Hintergrund beider Zinsszenarien ist so gesehen früher oder später mit einer Belebung der Goldnachfrage zu rechnen: aufgrund von Wertaufbewahrungs- und Versicherungszwecken.
    • Die Kaufkraft des gelben Metalls kann - anders als die des ungedeckten Papiergeldes - durch eine Zinssenkungs- und Geldvermehrungspolitik der Zentralbanken nicht dauerhaft herabgesetzt werden.
    • Damit deckt Gold einen Risikoaspekt ab, der im Zuge einer echten Zinswende - sollte sie denn tatsächlich kommen - relevant wird: Nicht nur die Konjunktur gerät ins Trudeln, sondern auch das Banken- und Finanzsystem.

    Interessanter Artikel auf Zero Hedge mit guten Grafiken zur Korrelation von Vollzeitarbeitskräften und Verschuldung.


    How Did America Go Bankrupt? Slowly, At First, Then All At Once!!!


    Es wird darin erläutert, dass die Verschuldung der USA seit 2000 insbesondere seit 2008 stark angestiegen ist, während das Wachstum der Netto-Vollzeitbeschäftigung zurückgegangen ist.


    Die Anzahl der Vollzeitbeschäftigten ist wirtschaftlich kritisch, da im Allgemeinen nur diese Arbeitsplätze die Mittel haben, um ein Eigenheim zu kaufen oder Spareinlagen aufzubauen.


    Ein paar Auszüge daraus übersetzt

    • Wir befinden uns wahrscheinlich in der Spitze dieses Konjunkturzyklus. Dieses Muster dürfte sich im nächsten Jahrzehnt und im nächsten Konjunkturzyklus fortsetzen ... wahrscheinlich mit verheerenden Folgen.
    • Die Staatsverschuldung wächst jetzt fast doppelt so schnell wie das persönliche Einkommen.
    • Ebenso ist die Sparquote wieder auf historischen Tiefständen, was bedeutet, dass Amerikaner viel zu viel konsumieren und so gut wie nichts für Investitionen oder Einsparungen zur Verfügung haben.
    • Jetzt ist diese Regierung (wie ihre Vorgänger) darauf aus, große Defizite zu erzielen, dank Steuersenkungen in Verbindung mit schnell anwachsenden nicht vermeidbaren Ausgaben sowie hohen Ausgaben für Infrastruktur und Militär.

    Der letzte Absatz wird allerdings eher Wunschdenken bleiben.

    • Amerika hat immer noch Wahlmöglichkeiten; Nämlich zu akzeptieren, dass wir bankrott sind, die Defizitausgaben zu stoppen und die Währung zu verwässern, die Wirtschaft umzustrukturieren und auf Dauer reorganisieren. ... dies wird hart und schmerzvoll sein.
      Bisher ist Amerika jedes Mal durchgekommen. Ich würde gerne sehen, dass diese Serie weitergeht, aber sie muss mit Ehrlichkeit beginnen.

    aber nicht antwortet......

    Habe ich leider auch schon erlebt.


    Vor allen Dingen ist dies bei Münzen ärgerlich, bei denen ein höherer Preis aufgerufen wird und es nicht für nötig gehalten wird zu antworten; dazu im Angebot auch kein Update erfolgt, ob die Münze schon vergeben ist.
    Falls noch ein anderes interessantes Angebot danach erscheint, ist man dann in der Zwickmühle, ob man noch auf eine Antwort aus der ersten Anfrage warten soll (oder das dafür eingeplante Kapital für ein anderes Angebot verwenden soll).
    Wenn man dann erst zwei Tage später nach der Anfrage die Nachricht erhält, dass die Münze bereits vergeben ist oder noch überhaupt keine Antwort erhält und erst nach Tagen im Angebot sieht, dass die Münze verkauft wurde, ärgert einem das schon - beides schon erlebt.
    Bei derartigen Anbietern würde ich aber auch bei Angeboten zu einem späteren Zeitpunkt keine Kaufanfrage mehr stellen.

    ... die 2 Rand Münzen zudem auch noch, eigentlich das gleiche wie ein Krügerrand.

    aber eben nicht so bekannt wie Krügerrand und Sovereign.


    Und hier wird wohl auch der Grund dafür liegen, dass diese Münzen ein kleinen Aufpreis gegenüber einer 2 Rand-Münze generieren könnte.
    So groß ist der Unterschied meist eh nicht gerade und kann je nach Angebot - speziell beim Sovereign - sogar mal zugunsten dessen ausfallen (im Moment steht der Sovereign sogar an 1. Stelle der Aufgeld-Tabelle bei Gold.de unter der Rubrik Münzen mit 0,77 % Aufpreis zum Spot).
    Weiter wird sich ein Sovereign oder Krügerrand - aufgrund seiner Bekanntheit - auch leichter wieder verkaufen lassen.

    Das einzige Geld, das den Lauf der Zeit überlebt hat, seit es in den Umlauf gekommen ist, war Gold.


    Ein interessanter Artikel, der den geschichtlichen Verfall verschiedener Währungen im Vergleich zu Gold aufzeigt und auch auf die Risiken des jetzigen Marktes hinweist.


    Er führt anhand stattgefundener großer Korrekturen auch vor Augen, wie lange es dauern kann, bis die Bewertung einer geplatzten Blase wieder aufgeholt werden kann.



    Gegenüber Gold haben alle Währungen über 100 Jahre zwischen 97 % und 99 % an Wert verloren.


    [Blockierte Grafik: http://www.goldreporter.de/wp-content/uploads/2018/02/cur_against_gld-598x352.png]



    Hier noch ein paar bemerkenswerte Aussagen aus dem Artikel:


    • Die Geschichte des Geldes zeigt schön, dass je mehr sich etwas ändert, desto mehr ist alles gleich.
    • Das einzige Geld, das den Lauf der Zeit überlebt hat, seit es in den Umlauf gekommen ist, war Gold.
    • Aber im Laufe der Geschichte glaubte der Mensch jedes Mal wieder, besser als die vorigen Generationen Bescheid zu wissen und die Boom-Bust-Zyklen eliminieren zu können.
    • Dies führt dazu, dass die meisten Investoren in den Blasenmärkten bleiben bis zu dem Punkt, an dem sie praktisch wertlos sind.
    • Ja das ist absolut richtig, dass in den letzten 47 speziellen Jahren seit Nixon die Golddeckung des Dollars aufgehoben hat, die Asset-Märkte geboomt haben. Aber die meisten dieser Gewinne sind eine Illusion durch die Kreditexpansion, Gelddrucken und Währungsabwertung.
    • Sicher werden Zentralbanken in Panik verfallen und grenzenlos Geld drucken, aber die Märkte werden schnell merken, dass dieses Geld wertlos ist, weshalb es keinen Effekt mehr haben wird.

    andere dann auch lieber von einem Kauf abraten - auch wenn zu diesem Zeitpunkt der Betrug noch nicht amtlich war.

    Hier noch ein kleines Update von der Staatsanwaltschaft in Koblenz.


    Das Verfahren gegen Herrn (habe ich lieber anonymisiert - es handelt sich um den ehemaligen Geschäftsführer der Firma Hellwegner) ist rechtskräftig abgeschlossen.


    Er wurde wegen gewerbsmäßigen Betruges zu einer Freiheitsstrafe von 2 Jahren verurteilt.


    Wenigstens bleiben solche Machenschaften nicht ungestraft :evil:

    Von Aktienanalysen halte ich nicht all zu viel (selbst, wenn sie in diesem Fall positiv sind), aber bei dieser sind zumindest noch Infos enthalten, die man den Anlegern von Franco Nevada mitteilen kann.

    Franco Nevada - Expansion bei wichtigstem Asset - Aktienanalyse

    First Quantum beabsichtige bei der Cobre Panam Mine eine Ausweitung der Kapazitäten.
    Cobre Panama sei das wertvollste Asset von Franco-Nevada Corp. und repräsentiere 17% des NAV's. Franco-Nevada müsse keine zusätzlichen Beiträge zur Finanzierung der Expansion leisten.


    Kurzfristig werde es aber zu Verzögerungen bei Cobre Panama kommen. Als Ausgleich könnte Franco-Nevada aber in den Genuss eines finanziellen Bonus in der Form eines reduzierten Unzenpreises kommen.

    Vielleicht meint mat_em_rei die 2017er Ausgabe und nicht die 2018er Ausgabe, die aber als 2 Oz Goldmünze verausgabt wurde !


    Für 2017 gibt es die 2 Oz. Goldmünze nur als High Relief Proof Version mit einer Auflage von max. 500 Stück.


    Wenn er den Dragon mit dem Schwan vergleicht, denke ich eher, dass er den 1 Oz. (aus 2018) gemeint hat.

    Was sind denn diese schiffchen Damit kenne ich mich nun überhaupt nicht aus... Gewichts Einheiten? Aus purem silber und gold?

    Diese "Schiffchen" wurden in früheren chinesischen Dynastien als eine Art Gold- bzw. Silberbarren verwendet.


    Heutzutage dienen diese Formen in China mehr als Symbol für Reichtum und Wohlstand. Im Moment sieht man es häufiger zum jetzt anstehenden chinesischen Neujahrsfest.


    In China wird nämlich mit "gong xi fa cai" (bzw auf Kantonesisch "Kung hei fat choi") nicht unbedingt ein gutes, glückliches und frohes neues Jahr gewünscht, sondern eher gutes (Geld-)Verdienen bzw. viel Wohlstand. ^^

    Hallo,


    Mir ist die enorme Wertsteigerung des Dragon&Phoenix Gold in letzter Zeit aufgefallen. Wirklich eine schöne Münze.

    Man darf nicht immer gleich davon ausgehen, wenn eine Münze in Deutschland teuer angeboten wird, dass dies gleich eine Wertsteigerung entsprechender Münze nach sich gezogen hat.


    Der Dragon&Phoenix beispielsweise wird in Hongkong zu einem erheblich günstigeren Preis angeboten.


    Bei LPM - einem renommierten Goldhändler - bekommst Du die Münze zurzeit umgerechnet unter 1.130 €. Bei Abnahme ab 20 Stück sogar noch günstiger. Es scheint also durchaus noch einiges der 5.000 Münzen auf dem Markt zu sein. :rolleyes:


    2018 1 oz Australia Dragon and Phoenix


    Nichtsdestotrotz habe ich mir auch Schwan und Dragon gesichert. Aber nicht vornehmlich, weil ich auf eine erhebliche Wertsteigerung hoffe, sondern weil mir die Münzen gefallen haben und der Aufpreis verhältnismäßig gering ausfiel. :)