Beiträge von kawabanga

    Da bekommt man schon mal Kontra, wenn man entgegen den Eichelburg'schen Goldprognosen, beim Tulpenzwiebelverkauf einen netten Nebenverdienst macht.


    Die tragische Komödie an der Aussage von Eichelburg dazumal ist ja die Tatsache, dass er eigentlich Recht hatte /Recht bekommen hätte:


    [Blockierte Grafik: https://i.ibb.co/TvLPGt4/eichelburg.jpg]



    Nur hat der Bitcoin Ihm eine Strich durch die Rechnung gemacht :D



    Denn BTC steht nun genau an der Stelle, an der eigentlich Gold stehen könnte/sollte/müsste...durch all die massive Massnahmen der Regierungen/ Verwerfungen an den Finanzmärkten und unglaubliche globale Schulden weltweit.



    Ich bleib dabei:



    Gebe es die Kryptowährungen nicht, dann hätten wir einen Goldpreis von einer ganz anderer Dimension :wacko:

    Wo ist das/dein Problem? Ich habe schon unzählige Mal gesagt, dass ich im Corona Crash März zu Spottpreisen riesige Summen Cardanos gekauft habe.


    Und ja, ich würde jetzt bei BTC Preisen von +/- 60000 Dollar oder ETH Preisen von 2000 Dollar nicht mehr einsteigen.


    Mag sein, dass BTC noch auf 750000 oder 100000 Dollar geht oder ETH die 3000er erklimmt, aber für mich persönlich sind wir nun in eine Phase eingetreten,wo das Gewinn/Risiko vor Totalverlust durch Massnahmen zu gross ist und ich somit aus dem Spiel raus bin. Ich halte nur noch einen minimalen Betrag in Cryptos.


    Und ja, die letzten beissen die Hunde. Ist ja immer so im Spiel! Die, die am Anfang dabei waren sind die Gewinner und die Glücksrittersuchende (Ich will auch schnell reich werden Idioten) danach , werden wohl leer ausgehen.



    ich bin maßlos enttäuscht, dass Silber nicht schon heute bei 200 und Gold bei 5000 US Dollar steht, die Unze!

    Gebe es die Kryptowelt nicht, dann hätten wir heute schon solche Goldpreise ;)


    Ich bin immer noch davon voll überzeugt, dass diese ganze Pseudo Satoshi Nakamoto BTC/Cryptowelt eine Erfindung der Finanzwelt ist.

    Wer Kryprowährungen wie den Bitcoin durch Käufe unterstützt und gleichzeitig auf Gold und Silber setzt leidet unter einer Sonderform der Schizophrenie.


    Ich persönlich bezahle mittlerweile wieder alles was möglich ist in bar.

    Wichtig im Leben:


    Nie von den Meinungen anderer Menschen sich beinflussen lassen.


    Ich habe dazumal eine Teil Gold abgestossen und damit im Crash Fett Kryptos gekauft.
    Auch ich hatte massive Kritiker " Ich sei DUMM " ,Gold ist Geld , blablabla.


    Dank der Kryptos konnte ich mir die Pension im Schnellverfahren auf die Seite legen.


    Ewiggestrige Menschen verpassen halt den Zug im Leben.


    Ich bin sowohl in Gold und noch eine kleine Position Kryptos investiert.


    Was soll daran bitte sehr falsch sein?

    [Blockierte Grafik: https://i.ibb.co/KKb3BCp/usa.jpg]


    Wie ich es erwartet habe. Das ganze billige Geld wird einen massiven US Wirtschaftsaufschwung hervorrufen.

    Gestern einen Goldbarren (20 Gramm Heraeus).

    Meine These: Ältere setzen eher auf Edelmetalle und Jüngere auf Kryptowährungen. Wem die Zukunft gehört, wird man sehen. Ich besitze beides und bin zufrieden. Von Edelmetallen erwarte ich keine hohen Renditen wie bei Bitcoin.

    Ja, das ist so! Gold ist für die neue jüngere nachkommende Generation eher ein Relikt aus alten längst vergangenen Zeiten.
    Schwer, umständlich und ohne einen grossen Nutzen in Ihren Augen.
    Wobei schon Gold für den alten Warren Buffent nur suspekt war. :D


    Da ich gerade so zwischen junger und alter Generation dazwischen pendle habe ich mich für die Variante:
    Gold+ Kryptowährungen entschieden.


    Bis jetzt war das kein absolut kein schlechter Entscheid.
    Wer nicht mit der Zukunft und neue Technologien mitgeht, verpasst den Zug und den Anschluss.


    Die Welt verändert sich nun einmal.


    Und zu Gold:


    Auch das Goldsternchen wird wieder einmal richtig schön glühen ;) Bin da absolut positiv eingestellt.
    Mein Horizont ist ULTRALONG. Natürlich würde ich täglich den Kurs beobachten, dann klappt es einfach nicht.


    Wäre auch mit meinen Kryptos in die Hose gegangen.

    @kawabanga: Gibt’s die Tabelle auch ab 2002? Da gab es 100 Gramm Goldbarren für um die 1.000 € und 1 Unze Krügerrand für 320 €. Da stand der DAX bei 5.000, kannst ja selbst ausrechnen, wie die entsprechende Kaufkraftverluste des Euros bis heute sind.

    Das mag für die älteren Semestern interessant sein, eine Tabelle aus ab 2002.


    Nochmals,ich glaube ich habe das schon x-unzählige Male gesagt:


    Beim Gold brauchts einfach Geduld, eine jahrelange/jahrzehntelange Geduld und man macht wenig falsch.
    Die älteren Semestern hier die schon seid 30 Jahren Gold halten können mit einem Lächerln der Zukunft entgegen
    sehen ;)


    Für die junge Generation gibt es mit der Technologie heute unzählige Möglichkeiten die Performence von 20 Jahren Gold in einem Tag zu realisieren.


    Aber nochmals:


    Ich jammere hier ja auch nicht, da ich Gold aus ganz anderen Gründen halte.


    Aber ein gewisser Kreis hier möchte nach all der Jammerei eine tolle Rendite mit Gold realisieren.

    Bitte sehr :


    [Blockierte Grafik: https://i.ibb.co/Kmsjy3g/Ep-M7v5h-XEAECtkk.png]

    Die besagte These lautet ja scho seid Jahrzehnten ca. 10 % des Vermögens in Gold anlegen.


    Finde die 5% Gold / 5 % BTC Aussage absolut ok.


    Gold schmiert ja meistes schneller ab, als andere Assets.


    Will mir beim nächsten Finanzcrash im Finanz-Casino gar nicht vorstellen wie schnell Gold crasht und in den Abgrund rast, da wieder viel Cash benötigt wird.

    Bevor die ersten aus dem Fenster springen, wenn POS demnächst unter 25$ fällt, hab ich mir gedacht, ich fang schon mal mit den Durchhalteparolen an: :saint:

    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Silber bleibt mir suspekt.


    Das langweiligste Asset, dass ich jemals gesehen haben.
    Wer arm bleiben will ist mit Silber bestens bedient.


    Alleine die Performance von Silber....... ein Bild des Grauens.


    Es benötigt unglaublich viele Lebensjahren ...bis man mit Silber etwas kleines rausholt.


    Kurz eine totale Zeitverschwendung aus meiner Sicht.

    Joe Biden will 3 Billionen Dollar für Infrastruktur und Bildung ausgeben
    US-Präsident Joe Biden arbeitet an einem Ausgabenpaket mit einem Umfang von drei Billionen Dollar. Das Geld soll in Infrastruktur, Bildung und bezahlte Elternzeit fliessen.



    US-Präsident Joe Biden plant nach dem billionenschweren Corona-Hilfspaket laut Medienberichten ein grossangelegtes Investitionsprogramm. Vorgesehen seien Ausgaben in Höhe von insgesamt drei Billionen Dollar, meldeten US-Medien am Montag. Diese sollen demnach in zwei verschiedene Massnahmenpakete aufgeteilt werden.
    Eines zielt den Berichten zufolge auf den Ausbau der Infrastruktur ab und umfasst auch Investitionen in den Klimaschutz, während das Geld aus dem zweiten Programm unter anderem zum Ausbau der Kinderbetreuung genutzt werden soll sowie für eine kostenlose Ausbildung an den Community Colleges, die eine Art Zwischenstufe zwischen Schule und Universität darstellen.
    Bidens Sprecherin Jen Psaki erklärte, im Weissen Haus werde eine Reihe von Möglichkeiten diskutiert, um Familien zu stärken und das Steuersystem zu reformieren, damit «Arbeit belohnt wird und nicht Reichtum». Diese Überlegungen seien aber noch nicht abgeschlossen und «Spekulationen» über künftige Vorschläge daher verfrüht.
    Biden hat vor knapp zwei Wochen ein Corona-Hilfspaket im Umfang von 1,9 Billionen Dollar (1,6 Billionen Euro) in Kraft gesetzt. Mit dem sogenannten Amerikanischen Rettungsplan will der Präsident den Kampf gegen die Pandemie und ihre wirtschaftlichen Auswirkungen verstärken und in Not geratenen US-Bürgern und Unternehmen helfen. Das Massnahmenpaket umfasst unter anderem Schecks in Höhe von 1400 Dollar für Millionen Bürger, Hilfen für Arbeitslose sowie Milliarden für Impfungen und Corona-Tests.


    https://www.tagesanzeiger.ch/j…ung-ausgeben-897924767700

    absoluter schwachsinn... das mit nie dagewesen .... ich sag nur boom und bust zyklen.
    lies mal den artikel den ich dir verlinkt habe, dann verstehtst du auch warum 1.9 billionen nicht ausreichen.
    gelichzeitig kollabiert der aussenwert des usd...

    Ende Jahr ziehen wir Bilanz ok? Falls ich verliere schicke ich Dir einen feinen Champagner zu.

    es ist schlicht nicht möglich eine gesunde wirschaft mit langfristigem wachstum herbei zu drucken.

    Ich habe nie behauptet, dass dies langfristig möglich ist oder das der neue künstliche Wachstum auf gesunden Fundament gewachsen sein wird.


    Trotzdem werden wir , wenn auch einen künstlichen nie dawesen wirtschaftlichen Boom in Kürze in den USA sehen.


    Die langfristigen Folgen der Massnahmen der FED und der US Administration werden irgendwann verheerend sein.


    WANN dies jedoch eintrifft...steht in den Sternen. Vielleicht in 5, vielleicht in 10 , vielleicht in 20 Jahren.


    Das verschieben des Unausweichlichen wurde ja bisher exellent jeweils in die ferne Zukunft verschoben.
    Die FED hat dazu verschiedene Instrumente zur Verfügung.

    Ein exellenter Artikel heute aus der NZZ.
    Wie ich schon vor 2 Wochen erwähnt habe erwartet man einen neuen massiven Wirtschaftsboom in den USA, neue billige Geldern sei Dank:






    Amerika bläst seine Wirtschaft auf



    Die USA könnten dank immensen Hilfspaketen die Pandemie und die damit einhergehende Wirtschaftskrise schon dieses Jahr hinter sich lassen und so stark wachsen wie seit 1984 nicht mehr. Davon profitiert auch der Rest der Welt. Der provozierte Konsumboom hängt aber an schuldenfinanzierten Transferleistungen und ist nicht nachhaltig.




    Vergangene Woche hat der amerikanische Präsident Joe Biden mit seiner Unterschrift den American Rescue Plan in Kraft gesetzt. 50 Tage nach Amtsantritt konnte Biden ein erstes grosses Wahlversprechen einlösen. Das neuste Corona-Hilfspaket soll gegen 2 Billionen Dollar in die US-Wirtschaft pumpen. Es folgt auf die vier Programme, die 2020 unter Präsident Donald Trump zustande kamen. Insgesamt hat die US-Bundesregierung damit innert zwölf Monaten rund 6 Billionen Dollar gesprochen. Selbst wenn am Schluss nicht all diese Gelder fliessen: Es sind unvorstellbare Summen. Ein Fiskalimpuls von rund 25 Prozent der Wirtschaftsleistung in so kurzer Zeit als Reaktion auf die Pandemie, das ist auch im internationalen Vergleich beispiellos.



    Amerikas Corona-Hilfspakete stellen alles in den Schatten


    2In Dimension, Zusammensetzung und Timing von Bidens Rettungsplan scheiden sich die Geister. Allein, die bedingungslosen Direktzahlungen an die Bevölkerung und die Kindergelder, die in Form von Steuergutschriften ausgerichtet werden, sind in Amerika populär. Welche vierköpfige Familie mit zwei jungen schulpflichtigen Kindern und einem Einkommen von 75 000 Dollar freut sich nicht auf die 8200 Dollar, die ihr nun zustehen? Trotzdem hat im Kongress kein einziger Republikaner für das Paket gestimmt.
    Vor allem aber gehen unter Ökonomen die Meinungen auseinander. Die einen befürworten das «Klotzen statt Kleckern». Es soll verhindern, dass Amerika bleibende Schäden in Form von Langzeitarbeitslosen und (noch) mehr Ungleichheit aus der Pandemie davonträgt. Die Hilfe zahle sich aus, wenn jemand deswegen sein Unternehmen, sein Dach über dem Kopf oder seine Ernährungssicherheit nicht verliere, sagt die Finanzministerin Janet Yellen. Die anderen befürchten die Verschwendung von Staatsgeldern, eine Überhitzung der Wirtschaft und die Folgen der explodierenden Staatsverschuldung.
    Welche der beiden Seiten wie sehr recht hat, wird man erst in einigen Jahren wissen. Eine Reihe von Beobachtungen und Schlüssen drängt sich aber bereits heute auf.


    1984 legte die US-Wirtschaft letztmals um über 5 Prozent zu


    1. Die grosszügigen Hilfspakete haben dazu beigetragen, in den USA eine humanitäre Katastrophe abzuwenden. Zeitweise sah es nach einem pandemischen Flächenbrand aus, der einen grossen Anteil der Bevölkerung dahinrafft. Damit einher ging ein brutaler Wirtschaftseinbruch. Innert weniger Wochen gingen im Frühling 2020 über 22 Millionen Arbeitsstellen verloren.


      Es war fraglich, ob und wann Amerika die Seuche einigermassen unter Kontrolle bringen würde und wie das Heer von Arbeitslosen angesichts des rudimentären sozialen Auffangnetzes über die Runden käme. Der Rest der Welt blickte mitleidig und besorgt auf die USA – ein schlimmerer Affront für die Amerikaner als der Hass oder die Verachtung, die ihnen sonst gerne entgegenschlagen.

    2. Inzwischen herrscht wieder Optimismus. Die anfangs belächelte «Operation Warp Speed», von der Regierung Trump mit 10 Milliarden Dollar aus dem grossen Hilfspaket von März 2020 auf den Weg gebracht, hat funktioniert und im Rekordtempo Impfstoffe hervorgebracht, die nun von der Biden-Regierung dank Geldern aus den nachfolgenden Hilfspaketen auch zügig an den Mann und die Frau gebracht werden.


      Laut plausiblen Schätzungen sind inzwischen rund 40 Prozent der US-Bevölkerung gegen Covid-19 gefeit: entweder wegen überstandener Infektion oder wegen vollzogener Impfung.

    3. Der amerikanische Arbeitsmarkt erholt sich nur allmählich und weist so viele Reserven auf, dass unmittelbar kaum eine Lohn-Preis-Spirale und eine hohe Inflation drohen. Jüngst bezogen immer noch rund 2o Millionen Amerikaner eine Form von Arbeitslosenhilfe.


      Ohne die Aufstockung und Erstreckung der Leistungen der Arbeitslosenversicherung via die Hilfspakete ständen viele davon längst vor dem Nichts. Dank den Transfers aus Bidens American Rescue Plan lassen sich auch die kommenden Monate überbrücken.

    4. Nicht nur dürfte die Volksgesundheit in Bälde wieder gewährleistet sein, auch finanziell steht die Bevölkerung viel besser da als etwa nach der Rezession von 2008 und 2009. Ein guter Teil der bisher geflossenen Hilfsgelder ist gespart worden; die Rede ist von «überschüssigen» 1,5 Billionen Dollar, die darauf warten, ausgegeben zu werden.


      Der Tisch ist gedeckt für einen Konsumboom, sobald sich das öffentliche Leben wieder normalisiert. Die Auguren halten 6 bis 8 Prozent Wirtschaftswachstum im Jahr 2021 für möglich – der höchste Wert seit Jahrzehnten.

    5. Der Wachstumssprung ist so heftig, dass der Beitrag der USA an das Weltwirtschaftswachstum erstmals seit 2005 wieder grösser ausfallen dürfte als jener Chinas. Amerika wird zwar zuallererst wieder vermehrt inländische Dienstleistungen nachfragen, aber von der erstarkenden US-Wirtschaftsaktivität werden auch der Rest der Welt und die Schweiz profitieren. Biden «rettet» nicht nur Amerika, die USA werden vorübergehend auch wieder zur Lokomotive der Weltwirtschaft.
    6. Die üppigen Rettungspakete signalisieren eine Zeitenwende in der Wirtschaftspolitik. In den Augen der Demokraten geht es darum, die Fehler der Regierung Obama nicht zu wiederholen. Barack Obama musste in der Finanzkrise die Banken retten, unterstützte die Opfer der geplatzten Immobilienblase aber nur zaghaft. Sein auf staatliche Mehrausgaben und Steuererleichterungen fokussiertes Konjunkturprogramm ARRA von Februar 2009 griff kaum.


      Aus der heutigen Sicht der Demokraten fiel der nachfolgende Aufschwung deshalb zu schwach aus, was mindestens indirekt auch den Aufstieg von Donald Trump ermöglichte. Also ist man dieses Mal bereit, direkt und bedingungslos Geld an die Wähler zu verteilen. Dass bei der Rezessionsbekämpfung unmittelbar auf den Konsumenten gezielt werden sollte, wussten im Grunde auch schon die Republikaner. So experimentierte Präsident George W. Bush bereits 2008 mit Direktzahlungen, und Trump nahm den Ball 2020 auf.

    7. Das Vorgehen Washingtons während der Pandemie widerspiegelt auch die Einsicht, dass die Stimulierung durch die Geldpolitik ausgedient hat. Seit der Finanzkrise herrschte in den USA der Reflex, stets neue Impulse von der Zentralbank Fed zu erwarten.


      Diese ist zwar tatsächlich in der Lage, sehr lockere monetäre Bedingungen zu schaffen, kann aber Investitionen und Konsum nicht erzwingen. Finanzministerien können dagegen Geld ohne Umweg dorthin leiten, wo es am meisten gebraucht wird, ohne darauf bestehen zu müssen, dass es zurückgezahlt wird.

    8. Die Wiederherstellung der Arbeitsteilung zwischen finanz- und geldpolitischen Behörden entlastet die Zentralbank Fed aber nur scheinbar. Der Grund ist, dass die Corona-Hilfsprogramme praktisch ausschliesslich durch die Ausgabe neuer Staatsschulden finanziert werden.


      Die US-Staatsverschuldung dürfte im laufenden Jahr auf 108 Prozent des Bruttoinlandprodukts anschwellen und damit den bisherigen Höchstwert von 106 Prozent am Ende des Zweiten Weltkriegs übertreffen.

    9. Als Reaktion darauf und wegen der aufgehellten Wirtschaftsaussichten sind die Renditen länger laufender Staatsanleihen jüngst gestiegen. Es gibt keinen Zweifel, dass die Zentralbank eingreifen wird, wenn es zu einer Entwicklung kommt, die den wirtschaftlichen Aufschwung gefährden könnte.


      Sie hat das Feld für ihre noch engere Komplizenschaft mit dem Finanzministerium bereitet, als sie im vergangenen Sommer ihr Inflationsziel nach oben anpasste und der Förderung der Beschäftigung noch mehr Gewicht gab. Statt Unabhängigkeit zurückzugewinnen, wird die Zentralbank wegen der Schuldenwirtschaft Washingtons künftig als Käuferin von Staatsanleihen erst recht von der Regierung eingespannt.

    10. Die Regierung Biden erkauft den Wirtschaftsaufschwung mit Schulden, was nur dank historisch niedrigen Zinsen möglich ist. Der Effekt der Hilfspakete wird bald wieder verpuffen, während die Schulden bleiben und unweigerlich zu bremsen beginnen werden.


      Um einen Rückfall in die wirtschaftliche Stagnation zu vermeiden, brauchten die USA echte Produktivitätsgewinne und neue Quellen für reales Einkommenswachstum, die nicht mit staatlichen Transferleistungen verbunden sind. Wenn schon eine derart grosse Bereitschaft zum Schuldenmachen herrscht, so hätte deshalb mindestens ein Teil der in den vergangenen zwölf Monaten bewilligten 6 Billionen Dollar für produktive Investitionen reserviert werden sollen.


      Das Timing für ein Infrastrukturprogramm, von dem Demokraten wie Republikaner seit Jahren sprechen, wäre ideal gewesen. Stattdessen haben die Demokraten mit dem American Rescue Plan viel politisches Kapital aufgebraucht, ohne darin Massnahmen unterzubringen, welche Land und Bevölkerung auch für die Zeit nach der Pandemie fit machen. Der Frühling 2021 wird als Wendepunkt im Kampf gegen die Pandemie eingehen, aber auch als verpasste Chance für einen echten wirtschaftlichen Aufbruch.


    Der Schuldenberg erreicht einen neuen Höchststand



    https://www.nzz.ch/meinung/bid…ger-aufschwung-ld.1606429

    Was wäre....wenn aktuelle/zukünftige Regierungen aus zB. umweltpolitischen Gründen BTC-Serverfarmen
    oder Mining Claims einschränken oder auch ganz verbieten würden? :whistling:

    Alles Möglich.


    Bin gespannt wie lange die Regierungen dem Treiben auf dem Kryptomarkt noch zuschauen, beziehungsweise ob und wie Sie eingreifen werden.

    Nenne mir, außer ZOCKEN, auch nur einen einzigen sinnvollen Aspekt den ein Bitcoin oder anderer Krypto Dreck erfüllt???

    Ganz simpel:


    -Inflationäres Asset (Fiat-Schrott) trifft auf deflationäres Asset (Bitcoin)
    -Staaten haben keinen Zugriff darauf.
    -Jeder ist Herr über seine eigene Bank (Wallet) Ich brauche keine 3 Partei (Bank)


    Das Zeugs hat sich im Internet dermassen verbreitet...ein Verbot der Regierungen ist beinahe unmöglich.
    Ausser die schalten das Internet ab :D


    Während ich diesen Beitrag verfasst habe ist ETH schon auf die 2000 rauf 8o


    https://cryptorank.io/performance