Alle bisherigen Bohrungen von Chalice beschränkten sich auf die Gonneville-Intrusion am südlichen Ende des Julimar-Komplexes, auf dem Chalice gehörenden Farmland.
Die Ressourcenbohrung mit 7 Bohrgeräten und die wirtschaftlichen Studien im Frühstadium bei Gonneville werden fortgesetzt.
Die Umweltuntersuchungen im Ziel Hartog sind jetzt abgeschlossen und Bohrungen sind für das späte 3. Quartal 2021 geplant, vorbehaltlich der Zugangsgenehmigungen.
Die Ziele Hartog und Drummond, die sich am südlichen bzw. nördlichen Ende des Komplexes befinden, zeigen die stärksten Schwerkraft-Höchstwerte - was als Hinweis auf das Vorhandensein größerer Mengen von mafischen/ultramafischen Gesteinsarten in der Tiefe hinweisen.
Dies bestätigt die aktuelle Interpretation, dass die ~1,8 km lange Gonneville-Intrusion Teil des circa 26 km langen Julimar-Komplexes ist.
Auch ausgedehnte Ni-Cu+/-Pd- Bodenanomalien auf den nördlichen gelegenen Zielgebieten Baudin, Jansz und Drummond sowie neue Schwerkraftuntersuchungen weisen auf die geologische Kontinuität des ~26 km langen Julimar-Komplexes hin.
Die Ni-Cu+/-Pd-Bodenanomalien aus Baudin, Jansz und Drummond sind vergleichbar mit den ersten Ergebnissen bei Gonneville vor deren Entdeckung.
Deshalb kann man davon ausgehen das diese Gebiete mit Feeder-Zonen innerhalb des Komplexes verbunden sind, was diese Gebiete zu Bohrzielen mit hoher Priorität macht.
In all diesen Gebieten betrug der Hintergrund-Metallgehalt im Boden ungefähr 25ppm Nickel, 5ppm Kupfer und <1ppb Palladium über den gesamten Datensatz.
Werte über 80 ppm Nickel, 20 ppm Kupfer und 5 ppm Palladium werden als hoch anomal betrachtet.
[Blockierte Grafik: https://www.chalicemining.com/sites/default/files/2021-06/ASX%20CHN%201%20and%202.PNG]
Jetzt stehen im späten 3. Quartal 2021 erst einmal die Bohrungen im Ziel Hartog an.
Und das kann richtungsweisend für was wirklich Großes sein.
Sollten die Bohrergebnisse aus Hartog ähnlich gut sein, wie die bisherigen schon vorliegenden aus Gonneville und die zukünftigen Bohrziele aus Badin, Jansz und Drummond ähnlich gut ausfallen, dann kann man wirklich von einem neuen großen Ni-Cu-PGE Gürtel in Australien sprechen, der seinesgleichen sucht.
Das größte Problem des Julimar Projektes sehe ich bei drohenden Umweltauflagen, da sich alle neuen Bohrziele Hartog, Badin, Jansz und Drummond im Julimar State Forest befinden (siehe unten).
[Blockierte Grafik: https://www.chalicemining.com/sites/default/files/2021-04/Figure%202%20v1.PNG]