Beiträge von TeeKay

    Zitat

    Original von fabio
    -BMW-Aktien kosten in München genausoviel wie in Frankfurt, auch wenn BMW in München gebaut wird, und deshalb viele Belegschaftsaktien in Mümchen sind


    In Muenchen kosten sie wirklich soviel wie in Frankfurt. Aber in Stuttgart sind sie drei Cent guenstiger. Liegt wohl an Mercedes in Stuttgart. Wuerde man jetzt mit 100 Mrd Eur BMW-Aktien in Stuttgart kaufen und in Muenchen verkaufen, ergaeben sich (zu versteuernde) Gewinne in Hoehe von nicht weniger als 78 Mio EUR. Und das tolle ist: weil dann ganz viele Aktien in Muenchen liegen, sind sie dort vermutlich wieder guenstiger als in Stuttgart.

    Gefaelscht wird alles - und vermutlich am meisten das, von dem man es am wenigsten erwartet. Viele werden so denken wie du. Es lohne sich doch nicht, Massenartikel zu faelschen. Da kann ich ohne Pruefung ganz sicher sein, dass mein Kauf ein Original ist. Aber bei dem seltenen, unheimlich teuren Produkt, da geh ich lieber zum Pruefer und lasse ein Gutachten erstellen.


    Allein der niedrige Preis waer fuer mich Beweis genug. Die Muenze ist ja im Titel vergleichsweise gut beschrieben, da haette ein Original weit hoehere Gebote anziehen muessen.

    Naturnuggets kosten bis zu dreimal soviel wie raffiniertes Gold, also vergiss deine Ideen. Selbst wenn es sie guenstiger gaebe, was willst du dann damit? Du bist weder in der Lage, ihren Goldgehalt zu bestimmen, noch gibt es dafuer einen weltweiten, einheitlichen Markt. Einen Kruegerrand kannst du weltweit bei fast jeder Bank, Wechselstube oder Juwelier verkaufen, ein Goldnugget nur an Liebhaber, die dir bei der Gehaltsangabe auch noch vertrauen muessen.
    Ist ja auch nicht so, dass Gold heutzutage noch gross auf dem Feld rumliegt und nur eingesammelt wird. Goldminen sind inzwischen mit, wenn nicht die tiefsten Minen der Erde. Darum sind Naturnuggets auch so teuer, weil man sie kaum noch findet.


    Und als Anfaenger, der nichtmal weiss was ein Kruegerrand ist, wuerd ich mich von dem Gedanken um die Welt zu fliegen und billigst Gold aufzukaufen, sowieso gleich verabschieden. Dir koennte man vermutlich auch eine Bronzestatue als antike Feingold-Reliquie der Maja verkaufen - und dafuer hast du dann auch noch zwei Flugtickets kaufen muessen.
    Wenn du unbedingt auf Schmelzgoldschnaeppchenjagd gehen willst, grase taeglich eBay ab und such nach schlecht beschriebenen Muenzen und Medaillen aus Gold. Da kannst du genauso viel Zeit investieren und alle paar Monate auch mal ein richtiges Schnaeppchen machen.


    Unterschied Schmelzgold zu Degussabarren wuerde ich mit 20% beziffern, je groesser und homogener die Schmelzgoldmenge und je besser der Goldgehalt bekannt ist, desto geringer die Differenz.

    Die maximale Bestellmenge betraegt eigentlich drei. Bei manchen Telefonisten kann man mehr bestellen, die Lieferung wird aber in der Regel auf die Maximalbestellmenge gekappt. Bislang gelang es mir erst einmal, mehr als drei zu bekommen.

    1. Richtig
    2. Moeglich, sogar wahrscheinlich. Vielleicht ist er auch nur deshalb guenstiger, weil er zwar mit 750 punziert ist, es sich aber nur um 333er Gold handelt.
    3. Goldschmuck besteht nie aus 999,9er Gold, da es viel zu weich ist. Gaengige Schmucklegierungen sind 750, 585, 333. Sprich, eine 100g Goldkette mit 333er Punzierung enthaelt nur 33,3g Feingold.
    Ausserdem bekommst du beim Schmelzgoldankauf niemals den aktuellen Goldkurs, nichtmal annaehernd. Schon gar nicht beim oertlichen Juwelier.
    Wieviel du hier oder in der Tuerkei bekommst, haengt vom Ankaeufer und seiner Kalkulation ab.
    4. Goldbarren </=1kg bestehen in der Regel aus 999er Gold, nicht 999,9. Degussa ist eine Firma, die auf der Good Delivery List der LONDON BULLION MARKET ASSOCIATION steht - also wohl das, was du als Waehrungsbarren bezeichnest. Die Bezeichnung gibts zwar nicht, aber gut. Du meinst wohl ein international handelbarer Barren.
    Ein in Deutschland seltener Barren von z.B. Matthey kann mehr bringen als ein Degussa Barren, irgendein unbekannter Barren eines unbekannten Herstellers aufgrund der Faelschungsgefahr sehr viel weniger.
    Das meiste Gold wird derzeit als Rohstoff und nicht Waehrungsreserve gehandelt. Dem oertlichen Goldschmied wird ein Degussabarren vermutlich auch lieber sein als irgendein Barren aus Nordafghanistan.
    5. Es gibt keine Institute, es sind kommerzielle Firmen in privatem Besitz. http://www.lbma.org.uk/good_delivery_gold.html
    6. Weil die meisten Schoenheit schaetzen, kriegst du derzeit fuer ein dreckiges, abgegriffenes, zerkautes Stueck Gold weniger als fuer einen hochglanzpolierten, original eingeschweißten Barren.
    7. Gar nicht.
    8. Ja, der Vergleichsfaktor ist der Unterschied zwischen dem Ankaufkurs fuer einen Degussabarren und fuer Schmelzgold.
    9. Nein.
    10. Moechte ich bezweifeln. Wieso sollte ein suedafrikanischer Produzent dir Gold guenstiger verkaufen, nur weil du zufaellig grad in Suedafrika weilst?
    11. Nein, da die Menge des weltweit verfuegbaren Goldes sowieso mehr als 50 Jahresproduktionen betraegt, interessiert niemanden, ob da nun ne Mine mit einem Jahresoutput von x kg dazu kommt oder nicht.
    12. Es gibt viele Metalle, die wie Gold aussehen. Und es gibt unendlich viele Materialen, die wie Gold aussehen, weil man sie mit einer wenigen Atomlagen dicken Schicht Gold vergoldet hat.
    13. Gold ist kein Lotosblatt, es ist nur sehr unreaktiv. Es gibt mit Sicherheit Materialien, die auch an Gold gut haften.
    14. In Deutschland bekommst du eigentlich nur Degussa Barren - und fuer diese gelten auch die Barrenankaufkurse. Im Uebrigen bist du eine faule Sau. In der Preisliste sind Produktinformationen verlinkt und dort steht ganz genau, um was es sich handelt.
    15. So einen Barren gibt es evtl., aber nicht von Degussa. Darum wird er dir entweder als Sammlerobjekt bei eBay abgenommen, oder zum Schmelzgoldkurs angekauft.

    Zitat

    Original von Silberfuchs
    2 Palletten EPA (15 Jahre haltbar) von der Armee und 200 Ltr Selbstgebrannten im Keller müssten zur Überbrückung und zum Tausch reichen.


    Sicher, dass die EPAs solange haltbar sind? Die Bundeswehr gibt fuer ihre EPAs 3,5 Jahre an, die US-EPAs sogar nur drei Jahre bei 27°C. Mag sein, dass sie in der Realitaet wesentlich laenger haltbar sind. Aber wenn doch nicht und man sich drauf verlassen hat, steht man bestenfalls ohne Nahrung da, schlimmstenfalls mit ner Nahrungsmittelvergiftung ohne aerztliche Versorgungsmoeglichkeit. Ausserdem sind die Dinger verdammt teuer und auch nicht jedermanns Geschmack. Da ist ne selbstzusammengestellte Vorratskammer aus handelsueblichen Produkten wohl besser. Die haben teilweise auch offizielle Haltbarkeitsdaten > 3 Jahre und lassen sich im Falle des Erneuerungsbedarfs auch unkomplizierter an Mitmenschen verfuettern als EPAs.


    Hatte auch mit EPAs geliebaeugelt, da sie kompakt sind, angeblich alle wichtige Naehrstoffe enthalten und man genau abschaetzen kann, wieviel man pro Tag essen muss/darf und wie lange der Vorrat dann noch reicht. Die kurze Haltbarkeitsdauer und die Preise haben mich dann aber doch abgeschreckt.

    Wenn man sicher sein kann, dass "die Krise" in 254 Tagen losgeht, kann man sich sicherlich verderbliche Tauschmittel in den Keller legen. Es koennen aber auch noch 2540 Tage vergehen, dann hast du in rauhen Mengen verderbliche Waren, die du staendig austauschen musst. Da wuerde ich es eher bei einer Reserve fuer den Eigengebrauch und evtl. einigen Kisten hochprozentigen Alkohols belassen. Und wenn "die Krise" dann sichtbar ist, hast du ja vielleicht immer noch Zeit, dir verderblichen Dinge zuzulegen. Der gemeine Bildleser registriert Verknappungen evtl. einige Stunden/Tage spaeter als der aufmerksame Beobachter. Die Zeit sollte man dann nutzen.

    Die 10DM Muenzen zwischen 1998 und 2001 hatten eine Deckung von ueber 100%, als der Silberpreis bei 14$ stand. Die 10er kannst du theoretisch zeitlich unbeschraenkt in Filialen der Bundesbank in Euro tauschen. Problem ist: wenn du an die Liquiditaetsreserve musst, weil es nirgendwo mehr Bargeld gibt, ist die Bundesbank wohl die erste, die kein Bargeld hat, weil sie die Banken mit Publikumsverkehr so gut es geht mit Bargeld versorgen wird. Problem 2 ist, die 10er moeglichst nah am Nennwert zu bekommen. Gelang mir bis jetzt nur ein einziges Mal, und da auch nur 15 Stueck. Aber bei Banken mit gut sortierter Muenzabteilung sollen die 10er teilweise noch rumliegen und zum Nennwert zu bekommen sein.

    Zitat

    Original von juergenlangen


    Soviel ich weiss, sind immer neue Vorkommen entdeckt und erschlossen worden .. woher soll diese Erkenntnis kommen ? Zitat ?


    Buch Oelwechsel, ISBN 3-423-24321-4:
    Seite 80:


    "Der zeitliche Verlauf der Förderung ist ein Abbild der Ge-
    schichte des Entdeckens, daher muss dem Maximum der Ölfunde
    zeitverschoben auch ein Maximum der Produktion folgen. Der Hö-
    hepunkt des Findens liegt schon lange zurück und war bereits in
    den 60er Jahren erreicht. Damit bestimmen die Menge des bereits
    gefundenen Öls und seine regionale Verteilung den Produktions-
    verlauf der Welt in den nächsten 20 Jahren.
    Insbesondere Ökonomen sind vielfach der Meinung, dass die Si-
    cherstellung immer neuer Funde nur eine Frage der Kosten und des
    technologischen Fortschritts sei, durch den vermehrten Einsatz von
    Geld und Technik also könne man noch fast beliebig viel finden.
    Die Analyse der historischen Entwicklung der Ölfunde zeigt aber,
    dass insgesamt immer weniger gefunden wird. Bei einer Erhöhung
    der Explorationsanstrengungen (sprich höherem wirtschaftlichen
    Aufwand) wird man durchaus noch etwas finden können, aber eben
    nur weitere noch kleinere Felder. Anders ausgedrückt: Man kann
    heute auch nach Stecknadeln im Heuhaufen suchen, was früher
    nicht möglich war. Allerdings findet man eben auch fast nur noch
    Stecknadeln. Selbst noch so große Investitionen können daran
    nichts ändern, aus dem schlichten Grund, weil es fast nichts mehr
    zu finden gibt. Technologische Fortschritte schlagen sich vor allem
    in der genaueren Vorerkundung potenzieller Lagerstätten nieder.
    Die wirtschaftlichen Risiken einer Probebohrung werden dadurch
    eingegrenzt.
    Dem weltweiten Höhepunkt der Entdeckungen in den 60er Jah-
    ren folgte ein schnelles Wachstum der Ölförderung, das um das
    Jahr 1980 abzuflachen begann. Der überwiegende Teil der heuti-
    gen Ölförderung kommt aus alten Feldern. So kommen 90 Prozent
    unserer Ölproduktion aus Feldern, die älter als 20 Jahre sind und
    70 Prozent stammt aus Feldern von vor 30 Jahren und mehr."


    Interessant auch Seite 47 ueber den weltgroessten Oelfoerderer Saudi-Arabien:


    "Täglich werden ca. 8,7 Mb/d produziert. Die größten Ölfelder
    befinden sich alle bereits in Produktion und sind teilweise vermut-
    lich schon zur Hälfte oder mehr erschöpft. So produzieren die bei-
    den größten Ölfelder Ghawar und Safaniyah bereits seit 1951 bzw.
    seit 1957 Öl. Heute kommt die Produktion fast ausschließlich aus
    Feldern, die mehr als 8 und meist sogar mehr als 10 Gb groß sind.
    Der größte Teil der verbleibenden saudi-arabischen Ölreserven
    liegt in Feldern, die deutlich kleiner sind als die bisher produzie-
    renden - die meisten kleiner als 1 Gb. Das bedeutet zwangsläufig,
    dass künftig der Produktionsrückgang großer Felder durch den
    Anschluss vieler kleiner Felder ausgeglichen oder sogar überkom-
    pensiert werden muss. Damit werden auch hier die Produktionsbe-
    dingungen ungünstiger, noch lange bevor der letzte Tropfen Öl ge-
    fördert ist. "

    Dass der bodenseeshop ausschliesslich per Vorauskasse mit wochenlanger Lieferzeit verkauft und auf sinkende Kurse spekuliert, ist doch jetzt allgemein bekannt. Aufgrund dieses Geschaeftsprinzips ist Nachnahme ausgeschlossen.

    Bis 500 EUR Edelmetallwert und mit Zusatzversicherung bis 25.000 EUR Sammlerwert (aber max. 500 EUR Edelmetallwert). Darum sind sie ja auch teurer.
    Die 3,70 muessen neben der Mitarbeiterausbeutung (wobei die Hermesboten vermutlich nichtmal Mitarbeiter, sondern Ich-AGs sind) ja irgendwie erreicht werden. Die Post Paketsparte war bis vor kurzem trotz hoeherer Preise noch defizitaer.

    Mir wurden telefonisch auch pro Adresse drei Maple-Timber zugesagt, gekommen ist aber wenn ueberhaupt immer nur ein Paket. Denke also, dass man auf die restlichen nicht mehr warten muss - es kommt wirklich nur einmal.

    Ich habe in den letzten Jahren hunderte Einschreiben versandt, davon kam eines nicht an (bzw. 2, wenn man das in den USA abhanden gekommene dazu zaehlen moechte). Haeufig ist was anderes.
    Und was mich besonders erstaunt: von hunderten Waren- und Buechersendungen kamen alle an. Dabei sind die fuer Diebe besonders lukrativ. Sie sind unverschlossen, koennen also beschaedigungsfrei geoeffnet und kontrolliert werden und nirgendwo registriert. Und die Buecher kann man bei entsprechenden Preisen (und wenns nicht grad das wissenschaftliche Buch von 1950 ist) in Nullzeit bei Amazon wieder verkaufen.

    Nun, das kann die Versicherung ja von der Post auf Papier kriegen, die sehen ja im System, ob Einschreiben mit der Nr. x ausgeliefert wurde oder nicht. Und da bei Einschreiben wohl generell die 20/25 EUR zzgl. Porto ausgezahlt werden, erspart man sich den Papierkram.